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IchZeit Rheinland Pfalz
21.11.2012 von:
21
Nov
Victoria
von

Ein Tag mit Hildegard von Bingen

Ein ganzer Tag mit Hildegard von Bingen – das versprach spannend zu werden! Denn Hildegard muss eine wahrhaft faszinierende Persönlichkeit gewesen sein – eine Benediktinernonne, die sich als Frau im 12. Jahrhundert in einer Männerwelt behauptete, die zahlreiche Visionen hatte, die über großes Wissen auf den Gebieten der Pflanzen- und Heilkunde und der Musik verfügte und die sogar ein eigenes Kloster gründete. Am 3. Oktober durfte ich dieser Frau also bei einer Tagesveranstaltung der Reiseagentur Herrgottsgarten näher kommen und einen ganzen Tag lang auf ihren Spuren wandeln. Der Termin hätte nicht passender gewählt werden können – wurde Hildegard doch vier Tage später von Papst Benedikt offiziell zur Kirchenlehrerin erhoben. Und so erfuhr ich an diesem Tag so manches über ihr Leben, ihre Persönlichkeit, ihr Denken und ihre Arbeit – und natürlich auch über ihren Bezug zum Wein.

Los ging´s um 10 Uhr in Bingen am Anleger der Personenfähre nach Rüdesheim. Dort wurden wir von Anke Schneider, Mitinhaberin der Reiseagentur Herrgottsgarten, begrüßt und gingen dann gemeinsam auf die Fähre. Nach einer kurzen Fahrt, bei der sich uns wunderschöne Ausblicke auf die beiden Städte Bingen und Rüdesheim, den Mäuseturm in Rhein und die umliegenden Weinberge boten, legten wir in Rüdesheim an.

Weiter ging es von dort auf einen kurzen Spaziergang durch Rüdesheim, der schließlich bei der auf einer Anhöhe gelegenen Abtei St. Hildegard endete, wo wir von Schwester Hiltrud herzlich in Empfang genommen wurden. In der Abteikirche hatten wir zunächst Gelegenheit zu einer kurzen Verschnaufpause. Dann gab uns die Benediktinerin auf ihre unnachahmliche, sehr temperamentvolle und bodenständige Art und Weise Einblicke in das Leben und Wirken Hildegards und insbesondere auch in ihre Gedanken zum Wein.

Nach diesem hochinteressanten und lebendigen Ausflug ins 12. Jahrhundert ging es mit der Fähre wieder zurück nach Bingen, wo wir gemeinsam die Hildegard-Ausstellung im Museum am Strom gesuchten. Ein Guide führte uns fachkundig durch die Ausstellung, sodass wir dort unser nun schon beträchtlich gewachsenes Wissen über die berühmte Rheinland-Pfälzerin noch einmal um ein paar Punkte erweitern konnten.

Soviel Erlebtes macht hungrig und durstig, und so fand der Tag einen mehr als würdigen Abschluss auf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau direkt am Rhein, wo uns Gabriele Berges-Kitzer, die zweite im Herrgottsgarten-Bunde, mit einer kleinen Weinprobe und kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnte.

Wenn Ihr jetzt auch Lust bekommen habt, einmal auf den Spuren Hildegards zu wandeln, erhaltet Ihr nähere Informationen bei der Reiseagentur Herrgottsgarten.

 


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