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IchZeit Rheinland Pfalz
6.01.2012 von:
6
Jan
Thomas
von
Kategorie: Im Weinberg,

Ein neuer Weinberg entsteht Teil 2

Nach dem letzten Beitrag ist wieder einiges geschehen im St. Goarer Frohwingert. Nach dem wir die alte Drahtanlage und die Rebstöcke entfernt hatten, wurde zuerst der ganze Weinberg nochmals komplett gemulcht. Dies geschah mit Hilfe eines Mulchers, welcher auf einer Raupe angebaut ist. Dies war für uns eine enorme Arbeitserleichterung. Denn mit einer Motorsense hätte es unweigerlich länger gedauert und übrig wären dann die ganzen Dornen geblieben, diese hätten wir dann wohl verbrennen müssen. Aber so liefen dann 2 Arbeitsgänge in einem.  Danach war die Fläche fertig zum rigolen.

Raupe mit Mulcher bei der Arbeit


Nach dem Mulchen

Kurz nach Weihnachten ging es dann weiter. Wieder durch einen Lohnunternehmer wurde die komplette Fläche rigolt. Ein Rigolpflug am Seil durchpflügte die Fläche und brach den Boden bis zu 50 cm auf. Dadurch kann ein aufgelockerter Boden gewährleistet werden, indem sich dann die Wurzeln der neuen Rieslingreben besonders wohl fühlen. Nach 1,5 Tagen sah dann alles aus wie eine Mondlandschaft. Wir entfernten nun noch alles was nach oben kam, dazu zählten neben größeren Schiefersteinen auch die alten Wurzeln von den Reben und Büschen.

Rigolpflug bei der Arbeit


Die Zugkraft der Seilwinde war so stark das sie mit zwei Traktoren gehalten wurde

Jetzt ist der Weinberg fertig zum Pflanzen, aber dies geschieht erst Anfang Mai. Dann werde ich wieder berichten.


5 Antworten zu “Ein neuer Weinberg entsteht Teil 2”

  1. Manfred sagt:

    Ich habe auch schon einmal geholfen einen Weinberg anzupflanzen. Das ist harte Arbeit und der Boden muss gut vorbereitet werden. Wir hatten damals einen verwilderten Weinberg ausgemacht. Um das ganze Gestrüpp erstmal breitzuschlagen wurde uns vom Förster der Tip gegeben, Mais über der ganzen Fläche zu verteilen. Nach 2 Tagen war das Feld umgepflügt -von Wildschweinen! Allerdings kann ich das nicht unbedingt weiterempfehlen, denn die merken sich wo sie mal was zu fressen gefunden haben und wir mussten den Weinberg mit einem Stromzaun versehen um die Trauben zu schützen. Da ist eure Art und Weise den Boden zu bearbeiten doch die bessere 😉

    Ich bin gespannt auf euren Pflanzbericht im Mai. Und natürlich am aller gespanntesten auf eure erste Ernte über die ihr dann hoffentlich auch berichtet. Beim Anpflanzen muss man sich als Winzer nun auch Gedanken machen, wie Bodenbeschaffenheit und Klima denn die nächsten 40 Jahre auf die Reben wirken werden und welche Rebsorte daher die geeignetste ist. Wäre toll, wenn ihr eure Entscheidung dann etwas erläutert 🙂

  2. Hallo Manfred, vielen Dank für den netten Kommentar.
    Wir werden auf jeden Fall noch unsere Entscheidungen erläutern,es ist auch geplant nach dem Pflanzen weiter über die Entwicklung des Weinbergs zu bloggen. Wir sind auch schon sehr gespannt, weil wir das erste mal mit einer Pflanzmaschine pflanzen werden, welche speziell für den Steilhang entwickelt wurde. Bisher mussten wir dies alles von Hand machen.

  3. Sven sagt:

    Hallo,

    das sieht ja spannend aus. Gibt es denn schon neues vom Weinberg zu berichten? Wie gehen die Arbeiten voran? Würde mich sehr über ein Update vom Weinberg freuen!

    Viele Grüße
    Sven

  4. Hallo Sven,

    zwei weitere Beiträge zum Weinberg sind online:

    http://blog.wein-reich.info/2012/05/10/ein-neuer-weinberg-ensteht-teil-3-pflanzen/
    http://blog.wein-reich.info/2012/07/09/ein-neuer-weinberg-ensteht-teil-4-es-wachst/

    Demnächst folgt noch ein Beitrag über den vergangenen Herbst.

    Viele Grüße vom Mittelrhein

    Thomas

  5. Luzia Becker sagt:

    Hallo Thomas,

    das ist ja ein unglaubicher Arbeitsaufwand. Auch in der Steillage ist das kein Zuckerschlecken. Gerne würde ich so etwas mal live sehen oder gar mit anpacken. Unter http://www.youwine.de/wie-werden-weinreben-gepflanzt/ habe ich das schon mal in einer anderen Gegend gesehen. Im Artikel was es aber sehr flach 🙂

    Wie groß sind die Reben mittlerweile? Das würde mich brennend interesieren wie der Weinberg nun nach zwei Jahren aussieht.

    Liebe Grüße

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