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IchZeit Rheinland Pfalz
6.04.2017 von:
6
Apr
AHRWEIN
von

Weinmajestäten der Ahr zu Gast im Weingut Deutzerhof

Weinmajestäten „On Tour“ – seit ein paar Jahren organisiert der Ahrwein e.V. Betriebsbesichtigungen bei den Weingütern der Ahr. Im Hinblick auf die Vorbereitungen zur Wahl der Ahrweinkönigin ist es wichtig, dass die Weinköniginnen die Betriebe der Ahr und deren Betriebsphilosophien einmal kennen lernen. Aktuell waren wir zu Gast im Weingut Deutzerhof in Mayschoß. Hans Lüchau begrüßte die Majestäten im Wintergarten und hatte bereits eine interessante Probe vorbereitet.

Doch zunächst tauchten wir ein in die Geschichte des Weinguts:

Vor 11 Generationen wurde Caspar Cossmann 1574 zum ersten Mal in der Schuldenrolle der Burg zu Are mit seiner Frau Catharina als Weinbauer erwähnt. Deren Nachkommen gehörten mit zu den Gründungsmitgliedern der 1868 gegründeten 1. Winzergenossenschaft der Welt. Aus dieser Linie stammt auch das Weingut Cossmann. 1952 entschloss sich Alfred Cossmann aus der Genossenschaft auszutreten und seine eigenen Weine auszubauen und zu vermarkten.
Er bewirtschafte damals um die 2,5 ha in und um Mayschoß.
Das Geschäft florierte und er verkaufte seinen Wein sowohl an Privatleute als auch an die Gastronomen der Ahr. Schwerpunkt bildeten die leichten, milden und lieblichen Rotweine, welche damals sehr im Trend lagen. 1977 heiratete seine einzige Tochter Hella den Steuerfachmann Wolfgang Hehle. Dieser hatte Gefallen an der Arbeit des Winzers gefunden und ging bei seinem Schwiegervater in die Lehre. Als Fremdprüfling bestand er 1982 die Prüfung zum Winzermeister. Wolfgang Hehle lernte viel von seinem Schwiegervater Alfred. Wie in der Geschichte des Weinbaus im Ahrtal beschrieben, strebte er aber nach besseren Qualitäten. Innerhalb weniger Jahre änderte er den Ausbaustil der Weine komplett. Im Weinberg wurde jetzt Naturverbunden gearbeitet. Der Rebstock wurde so stark zurück geschnitten, dass nur eine geringe Anzahl an Trauben überhaupt wachsen konnte. Nach einer schonenden Gärung mit den Hefen des Weinbergs, mussten die Weine 9 Monate im Keller in Barriques reifen, bevor diese in Flaschen gefüllt wurden.

Auch auf die Qualität der Lagen wurde geachtet. Durch Zukauf und Pacht wurde der Betrieb immer größer und breitete sich immer mehr Richtung Rhein aus. Das Stammhaus in der Dorfstraße bot bald nicht mehr genügend Platz. Deswegen entschied sich die Familie auf dem Grundstück Deutzerwiese einen Aussiedlerhof zu bauen.
Es handelte sich um geschichtsträchtigen Grund und Boden. An dieser Stelle stand früher eine Außenstelle des Klosters zu Deutz / Köln. 1812 wurden aber die Weinbau betreibenden Mönche durch die Säkularisierung Napoleons zurück ins Mutterhaus berufen. Auf alten Steuerkarten von Mayschoss kennzeichnet der Vermerk Deutzerberg die ehemaligen Weinberge des Klosters.

1980 wurde das neue Weingut gebaut. Da der Name Cossmann mit der nächsten Generation seine Spur verlassen würde, entschied die Familie sich das Weingut Deutzerhof zu nennen und diesem somit einen Erbfolge unabhängigen Namen zu geben.

Wolfgang Hehle baute die Weine jetzt überwiegend trocken aus. Durch die qualitätssteigerden Maßnahmen wurde natürlich weniger Wein produziert. Folglich wurden die Weine auch teurer. Das Weingut verlor innerhalb von zwei Jahren einen Großteil seines Kundenstammes. Zum einen fanden die Kunden Ihre gewohnten Weine nicht mehr und zum anderen waren die Preise gestiegen. Eine spannende Zeit für die ganze Familie!

Wie so oft im Leben spielten verschiedene Komponenten zusammen. So wurden die neuen Qualitäten von Wolfgang Hehle auf einmal deutschlandweit entdeckt und er gewann diverse Preise und Auszeichnungen. Dieses brachte wiederum viele neue, interessierte und auch zahlungswillige Kunden ins Weingut.

Ca. 45.000 bis 50.000 Flaschen werden jährlich gefüllt. Trotz des Exports in Be-Ne-Lux, Schweiz, Skandinavien und Japan wird der Hauptteil der Weine in Deutschland vermarktet.
Jedes Jahr wird wieder investiert und die 1993 gebaute Erweiterung scheint schon wieder zu klein. In der geschmackvollen Turmstube des Weinguts finden nicht nur Weinproben, sondern auch exklusive Diners und Hochzeiten statt.

Im Keller arbeitete Wolfgang Hehle schon länger mit seinem Sommelier und Freund Hans-Jörg Lüchau zusammen, der seit 2001 zum Deutzerhof-Team gehört und seit dem viel zu frühen Tod von Wolfgang Hehle die Verantwortung für den Ausbau der Weine übernahm.

Heute bewirtschaftet das Weingut rund 7 ha Rebfläche, der es seit Jahren in die Top-100 der deutschen Winzer geschafft hat. Im renommiertesten deutschen Weinführer, dem GaultMillau WeinGuide, wird das Weingut mit 4 Trauben, als exzellenter Betrieb und zu den besten Deutschlands zählend erwähnt.

Zunächst probierten wir einen Riesling und einen Rosé, ehe wir uns im Rotweinbereich vom Basis-Segment zum Grossen Gewächs bewegten. Zum Abschluss kredenzte Hans Lüchau noch eine Riesling-Auslese und bedauerte, dass die Minus-Temperaturen an der Ahr seit einigen Jahren nicht für einen Eiswein ausreichen. Ein großes Dankeschön an Hans-Lüchau für den schönen Abend!



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5.04.2017 von:
5
Apr
AHRWEIN
von

Probe-Essen für den „Burgunder-Abend“

Eins steht fest, der Burgunder-Abend ist nicht nur „schmückendes Beiwerk“ des Frühburgunder-Forums am Folgetag sondern hat sich bereits nach 2 Veranstaltungen zu einer beliebten Veranstaltung bei kulinarischen Weinliebhabern entwickelt.

Das nicht einfach ein Menü festgelegt wird und ein paar Weine mitgebracht werden, sollte allen Gästen bewusst sein. Nein, die Winzer des Ahrwein e.V. pochen auf Perfektion. So waren wir kürzlich zu Gast im Hotel & Restaurant Hohenzollern um bei einem Probe-Essen die perfekten Weine für das kulinarische 5-Gang-Menü auszuwählen. Der Beistelltisch stand voll und teilweise erwarteten uns 9 Weine zur Auswahl pro Gang.

Der Sekt war gesetzt. Das Weingut Peter Kriechel aus Ahrweiler hat einen Blanc de Noir Sekt brut nature vom Frühburgunder im Sortiment. Der Grundwein stammt vom eigenen Frühburgunderklon MIK, von welchem weltweit ca. 3.000 Stöcke angepflanzt sind. Eine absolute Rarität! Von seiner Charaktereigenschaft ähnelt dieser elegante Sekt einem Champagner.

Und da kam er auch schon… Der Gruß aus der Küche! „Geröstete Jakobsmuschel und gebackener Blumenkohl“ als Amuse bouche lassen erahnen, welche Gaumenfreuden die Gäste am „Burgunder-Abend“ erwarten… Da das 5-Gang-Menü nur von Rotweinen begleitet wird, haben wir passend zum Gericht Süße und Säure bewertet und den 2016er Ahr-Spätburgunder Blanc de Noir trocken der Dagernova Weinmanufaktur und den 2015er „Ohse helle Bujunde“ Spätburgunder Blanc de Noir vom Weingut Peter Lingen zum Amuse bouche ausgewählt.

Die ersten beiden Gänge stehen ganz im Zeichen des Frühburgunders und die Weine wurden teilweise zu beiden Gängen probiert. Als zunächst 9 Gläser vor uns standen, dachten wir nur „Hilfe, wie sollen wir aus 9 tollen Weinen die 2 richtigen Weine pro Gang auswählen???“

Zum ersten Gang „Kross gebratener Zander auf Beluga-Linsen und Meaux-Senf-Jus“ haben uns der 2015er Frühburgunder C vom Weingut H.J. Kreuzberg und der 2015er Frühburgunder vom Biologischen Weingut Maibachfarm überzeugt. Ein großes Lob wurde an Alexander Weber ausgesprochen, der sich seit ein paar Jahren für den Ausbau der Weine auf der Maibachfarm verantwortlich zeigt.

Beim 2. Gang wurde „Jagd Fasan-Gänsestopfleber-Crepinette, Madeira-Glace und Rahmwirsing“ serviert. Man denkt sich vielleicht: 4 Personen – 4 Meinungen. Aber bei fast allen Gängen war man sich schnell einig, welche Weine hier präsentiert werden müssen. So fiel die Wahl auf einen 2015er Frühburgunder trocken vom Weingut-Meyer-Näkel und einen 2015er Ahr-Frühburgunder trocken der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr.

Es folgte der 3. Gang: Ein „Rosa gebratenes Roastbeef, trocken gereift, mit Ochsenschwanz, Trüffel, Vaccherin Mont d’Or und dreierlei Sellerie“. Mmmmhhhhh…. Die Weinauswahl war hier etwas schwieriger, da mehrere Weine zu den Speisen harmonierten. So haben wir uns dazu entschlossen zum 3. Gang 3 Weine anzubieten. Erneut überzeugten die Dagernova Weinmanufaktur, diesmal mit einem 2015er Bachemer Karlskopf Spätburgunder FS trocken und das Weingut Maibachfarm mit einem 2014er Terrassen Spätburgunder trocken. Die Auswahl wird komplettiert vom 2013er Marienthaler Trotzenberg Ahr-Spätburgunder trocken, der mit einer sehr ausgeglichenen Tanninstruktur und einem typischen Burgunderbukett überzeugte.

Zum 4. Gang „Eifel Hirschkalb, mit Lorbeer-Zimtblüten Jus, Knollenziest, Kürbis Birnen-Saute und Kräutersaitlingen“ hatten wir wieder mehrere Spätburgunder zur Auswahl. Absolute Favoriten waren der 2014er Ahrweiler Rosenthal Grosses Gewächs vom VDP-Weingut J.J. Adeneuer und der 2013er Dernauer Pfarrwingert Spätburgunder trocken im Barrique gereift vom Weingut Erwin Riske. 2 Top-Weine zum Hauptgang – was will man mehr ?

Den Abschluss zum servierten Dessert „Tonkabohnenmousse, Johannisbeergelee und Grand Cru Schokoladen-Sorbet“ bilden aufgrund der vielfältigen Komponenten auf dem Teller erneut 2 Weine. Da edelsüße Spezialitäten eine wirkliche Rarität an der Ahr sind, mussten wir hier in die Schatzkammer der Winzer greifen, um typische Burgunder zu kredenzen. Mit einem 2011er Neuenahrer Sonnenberg Spätburgunder Weißherbst Beerenauslese vom Weingut Peter Kriechel und einem 2009er Ahrweiler Rosenthal Spätburgunder Beerenauslese der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr sind wir uns sicher, dem Menü einen krönenden Abschluss zu gewähren.

Unser Blick geht auf über 30 geöffnete Weinflaschen und auf Verkostungsnotizen, die uns darin bestätigen, die richtigen Weine ausgewählt zu haben.

Ein herzliches Dankeschön geht an Ester und Thorsten Glöde vom Hotel & Restaurant Hohenzollern für die angenehme Zusammenarbeit sowie an den Koch des Hauses Marc A. Reuter für dieses genussvolle Menü !

Am Folgetag findet das „Frühburgunder-Forum“ im Weingut Kloster Marienthal statt.



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5.04.2017 von:
5
Apr
AHRWEIN
von

Zu Gast beim „Pinot-Excellence-Dinner“ beim Spätburgunder-Symposium

Bereits zum dritten Mal trafen sich am 11./12. März Weinexperten, Sommeliers, Spätburgunder-Erzeuger der Spitzenklasse und Journalisten zum weltweit größten Spätburgunder-Event im Dorint Parkhotel in Bad Neuenahr. Zwei Tage lang stand die finessenreichste rote Rebsorte im Fokus der Fachwelt –Der Spätburgunder.

Am Samstag standen Fachvorträge und kommentierte Pinot-Noir-Raritätenverkostungen im Fokus der Veranstaltung. Weltweit anerkannte Dozenten beleuchteten die finessenreiche Vielfalt des Spätburgunders aus Sicht von Winzern, Sommeliers, Kritikern und Vermarktern. Fünf Fachvorträge,  exklusive Pinot-Noir-Weine, Verkostungslisten und Simultanübersetzung in die deutsche oder englische Sprache rundeten das Symposium ab. Mit Romana Echensperger stand Alexander Kohnen vom International Wine Institute eine „Master of Wine“ zur Seite.

Wir schwelgten ein wenig in Erinnerung an unsere leider nicht mehr stattfindende „Gourmet & Wein – Gala“. Der Abend wurde dadurch aufgelockert, dass sich jeder Gast den Gang ein einer der Kochstationen abholen musste. So kam Bewegung „ins Spiel“ und das Gespräch unter den Gästen war gesichert. Sternekoch Hans-Stefan Steinheuer und sein Team sorgten für kulinarische Hochgenüsse.

Zur Vorspeise gab es einen Geräucherten Saibling mit Blumenkohl und hellem Pilzsud
Zur Auswahl an der Weinstation standen junge Spätburgunder. Auf den ersten größeren Andrang reagierten die Veranstalter sofort, und es wurde umgehend eine weitere Weinstation eröffnet. Schweinebauch und -Backe mit Linsen und Frühlingszwiebeln standen als Warmes Zwischengericht bereit. Leichte Spätburgunder mit wenig oder keinem Holz aus Europa komplettierten diesen Gang. Beim Hauptgericht standen 2 Speisen zur Auswahl bereit, die man natürlich auch beide probieren konnte. Eifler Lammschulter mit Petersilie
oder Rib Eye mit Karotte und Fleischsaft stellten die kulinarische Begleitung zu den großen nationalen und internationalen Spätburgundern, bei denen die älteren Jahrgänge ihr Potenzial zeigten und wieder belegten, dass es sich lohnt die Rotweine einige Jahre im Keller zur Reife zu lagern.

Den Abschluss des Dinners bildeten kleine saisonale Desserts und Deutscher Rohmilchkäse. Bei den Dessertgläschen blieb uns nur eine Wahl: Von jedem eins ;-).
Eine Schokoladenschnitte, Rharbarbar-Creme, eine Kokos-Dessertkugel mit Mangofüllung und eine Creme Brulée. Auf den Käse mussten wir leider verzichten, aber auch dieser sah bei unseren Tischnachbarn sehr vielversprechend aus !

Die Moderation des Abends übernahm Alexander Kohnen zusammen mit Romana Echensperger (MA). Highlight und für uns vom Ahrwein e.V. eine besondere Freude war, dass „unserem“ Winzer Werner Näkel der Große Pinot Noir national persönlich überreicht wurde. Eine Auszeichnung die seine Verdienste um den Spätburgunder an der Ahr mehr als würdigt.



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15.12.2016 von:
15
Dez
karinbonn
von

Kulinarische Vielfalt um Trier: Gin, Sterneküche und Schokolade

Wer von uns war während der Schulzeit nicht in Trier? Genau …. wir waren alle da: mit der Schule oder mal mit den Eltern und Großeltern oder dann doch erst später mit dem Freund. Trier ist eine der ältesten Städte Deutschlands und mit dem ältesten Bistum nördlich der Alpen. Gefühlt ist jeder Stein Zeitzeuge der römischen Vergangenheit.
Die gute Nachricht: in dem folgenden Artikel, werde ich nicht einmal darüber reden. Das könnt ihr bei Wikipedia oder anderswo nachlesen. Meine Reise nach Trier hatte 3 kulinarische Gründe. Meiner Meinung nach ist da für jeden Geschmack etwas dabei, was ich euch empfehlen würde und was man auch gut als Geschenk verpacken kann.

Gin Destille mit „einem Schuss Wein“

Destillate

Destillate

Als alte Gin Liebhaberin fällt mir bei Trier tatsächlich als Allererstes „Ferdinands“ ein. Der Gin hat meine Liebe zuerst beim Kochen entfacht. Als Wacholderschnaps getarnt, erklärte ich meiner Mutter schon früh, dass er in jede Bratensauce muss.

Mit der Reife ging es dann vom Schnaps zum Gin. Hier mag ich noch immer die Herberen und Wacholderlastigen. Jedoch gibt es eine solche riesige Auswahl, dass man mittlerweile Gins für jede Jahreszeit und Stimmung aussuchen kann.
Der Ferdinands fällt dann auch komplett aus dem Rahmen. In der Brennerei Vallendar bei Saarburg (Saarburg ist nicht Saarbrücken und auch nicht Saarland, sondern liegt in Rheinland-Pfalz. Da das oft falsch dargestellt wird, sei es hier noch einmal erwähnt.) wird der Gin ganz normal hergestellt. Dabei wird der Alkohol selber destilliert und die Zutaten kommen von den eigenen Feldern.
Quittenbäumchen

Quittenbäumchen

Andreas nimmt mich mit und wir schauen uns Apfelbäume, Quittenbäume und Weinbergpfirsich-Steillagen an. Mir wird bewußt, dass der Destillateur auch ein Landwirt ist. Er weiß, wie die Ernte ist, welche Schädlinge auftraten, welche Kräuter wo besonders gut wachsen.

All das spielt dann auch bei der Herstellung eine große Rolle. Unabhängig sein und mit eigenen Produkten etwas herstellen ist hier die Devise.
Aber wie soll man sich auf dem großen Ginmarkt noch unterscheiden? Und da kam die großartige Idee nach dem Brennvorgang noch etwas Riesling hinzuzufügen. Nicht irgendeiner, sondern vom Weingut Ziliken mit vielen prämierten Weinen und einem Riesling, der eine große Geschichte in sich vereint mit dem Namensgeber des Forstmeister Ferdinand Gelte.
Variantenreicher Gin auch für Weinliebhaber

Variantenreicher Gin auch für Weinliebhaber

Der Ferdinands ist für mich ein perfekter Gin für Frühlingsabende mit seiner Weinnote. Besonders Menschen die bisher noch wenig Berührung mit Gin hatten, aber Wein mögen, würde ich diesen Gin auch sehr empfehlen.

Die Brennerei ist übrigens sehr modern ausgestattet mit einem tollen Tastingbereich direkt an der Brennblase. Man kann also wunderbar als Gruppe sich anmelden und hier einmal eine Verkostung machen. Ein schöner Tipp für eine Weihnachtsfeier o.ä.

2-Sterne über Trier

Ein wenig außerhalb leicht den Berg hoch, liegt das Restaurant Becker`s unter Leitung von Wolfgang Becker, das seit ca. 7 Jahren mit 2 Sternen vom Michelin bedacht wird.
2 Sterne heißt laut Michelin „Eine hervorragende Küche – verdient einen Umweg“. In Rheinland-Pfalz gibt es aktuell zwei 2-Sterne Restaurants. Steinheuers in Bad Neuenahr, wo ich bereits war und eben das Becker`s.
Marinierter Bachsaibling mit Schweinsbrust, Haselnuss und Kaviar

Marinierter Bachsaibling mit Schweinsbrust, Haselnuss und Kaviar

Ich stehe abends vor einem interessanten Haus, das Hotel und Restaurant beherbergt. Da gibt es das alte Weinhaus in das man auch eintritt mit dem hölzernen Giebel und dem vielen Holz an den Balkonen, sodass ich als NRW`lerin schon an Bayern denke.

Direkt daneben ist ein großer, grauer, moderner Klotz aus Beton und Glas. Hier befindet sich auch das Restaurant in das man dann geführt wird. Vorbei geht es an einem Delikatessentisch auf dem die Produkte, die Herr Becker noch produziert ausliegen.
Der Sohn einer Winzerfamilie serviert im modernen Ambiente eine moderne, eher mediterrane Küche mit vielen zu entdeckenden Details.
Mein Highlight war der Auftakt mit mariniertem Bachsaibling und Schweinsbrust mit Haselnuss und Kaviar. Das mag aber auch daran liegen, dass ich gut marinierten Fisch sehr gerne mag und es perfekt abgeschmeckt fand zwischen der Säure und der Haselnuss und fettes Schwein liebe ich ja eh.
Sehr aromatische Rotbarbe

Sehr aromatische Rotbarbe

Mein zweites Highlight war das Rotbarbenfilet an der geschmolzenen Tomate mit Avocado und Koriander. Ich mag intensive Kräuter und vermengt mit der geschmolzenen Tomate und dem knusprigen Rotbarbenfilet, war dies eine besondere Hingabe.

Wer also einen Abend in Trier verbringt und der Sterneküche zugetan ist, für den könnte das Becker`s einen entspannenden Abend bieten.

Wieviel Schokolade kann ich trinken?

Zum Frühstück habe ich mich im Suite au chocolat verabredet. Auf Twitter fragte ich meine Follower, wo ich frühstücken sollte. 7 Menschen gaben Tipps und was sie ALLE sagten war „Suite au chocolat“. Das musste ja was besonderes sein, wenn alt und jung sich so einig waren. Also habe ich noch einen Termin mit der Inhaberin vereinbart und trat nun in den Schokoladentempel ein.
"Ich will keine Schokolade" .... DOCH :-)

„Ich will keine Schokolade“ …. DOCH 🙂

Mich erwartet eine gemütliche Atmosphäre mit abgenutzten Möbeln und einigen pinken Akzenten. Obwohl das Cafe viel Platz nach hinten hat, ist es voll. Alt und jung sitzen hier und trinken Schokolade oder auch Kaffee. Dazwischen Kuchen und Frühstück auf vielen Tischen. Kinderwägen passen problemlos rein. Es wird deutlich: das Cafe hat sich in Trier etabliert für jedermann. Familie, Single, Coffee to go, ausgedehntes Frühstück, Familientreffen, Kaffee zum Entspannen während man sich das römische Trier anschaut ….

Von Anfang an stand eine hohe Qualität im Fokus. Egal, ob es dabei um den Kaffee oder die Schokolade geht. Diana und Michael Nummer kennen ihre Produkte, überprüfen immer wieder die Qualität und wollen sich nicht darauf ausruhen, dass es sie schon 8 Jahre gibt. Sie rösten auch eine kleine Charge ihres eigenen Kaffees, der natürlich im Café dann auch angeboten wird zum Trinken oder Kaufen.
Dennoch sind in dem Laden natürliche Grenzen. Allem voran bestimmt die sehr kleine Küche, was machbar ist und was nicht. Für das Frühstück können keine aufwendigen Dinge konstruiert werden. Außer dem Rührei, bleibt das Angebot kalt, damit die Mitarbeiter alles abarbeiten können und nicht vor der Herdplatte Schlange stehen 😉
Satt geworden bin ich und lecker war es auch.

Satt geworden bin ich und lecker war es auch.

Nach so vielen Jahren Erfahrung gibt es heute im Café auch einen kleinen Shop mit Produkten und vor allem einige Pralinenkurse und Schokoladentastings. Whisky & Schokolade, Craftbeer & Schokolade, Pralinen Spezial… man kann hier richtig in die Welt der Tastings eintauchen und wenn ich eintauchen sage … zumindest der Finger dürfte bei der Pralinenherstellung mal in Schokolade eintauchen 😉

Während Diana mit Leidenschaft in ihren Augen von der Entwicklung des Cafés erzählt, trinke ich einen Early Grey Schokolade, eine Match Schokolade und Chocolat Creme Brulee… während ich das schreibe, ihr könnt euch das denken, habe ich das dringende Bedürfnis eine Schokolade in Trier zu trinken.
Vielleicht komme ich zu einem Seminar wieder. Diese Tastings finde ich für Menschen mit Interesse an Lebensmitteln und Gourmets eine ganz tolle Idee als Geschenk. Egal, ob zu Weihnachten oder einem anderen schönen Anlass.
Fazit: Trier ist nicht nur als alte Römerstadt beeindruckend, sondern hat kulinarisch eine große Vielfalt. Die ersten Dinge konnte ich schon präsentieren und mal schauen, was ich als Nächstes entdecke.


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15.11.2016 von:
15
Nov
Gundula
von

Rebstockpatenschaft „WeinReich“ – Besuch bei unserem Patenkind

„Alle Jahre wieder…“ freuen wir uns auf den Besuch bei unserem Patenkind, dem Rebstock, der sich in dem Wingert des Weinguts Philipps-Mühle in St. Goar befindet.

Der goldene Oktober verabschiedete sich und das nasskalte November-Wetter setzte sich bereits durch, als wir uns vor wenigen Tagen entlang des wunderbaren Rheins auf den Weg nach St. Goar machten. Trotz des trüben Wetters freuten wir uns auf den alljährlichen Termin mit dem sympathischen Jungwinzer Thomas Philipps, der uns bereits an seinem Weingut erwartete, um mit uns den Rebstock des WeinReichs zu lesen.
Nach unserer Ankunft ging es auch gleich an die Arbeit, denn wir waren sehr gespannt, wieviele Trauben unser Rebstock in diesem Jahr tragen würde.
Gewappnet mit festem Schuhwerk, Regenjacke, einem kleinem Eimer und Traubenschere machten wir uns mit dem Auto auf den Weg zum Weinberg, wo der Riesling-Rebstock zuhause ist.
Während der Fahrt berichtete Thomas Philipps, dass sie kurz vor Beendigung der Weinlese stehen und er auf ein abwechslungsreiches, herausforderndes Winzer-Jahr 2016 zurück blickt. Dabei strahlte er höchste Zufriedenheit aus und seine Leidenschaft als Winzer war spürbar.
Am Fuße des Weinbergs angekommen, warfen wir erst einmal einen Blick hinauf in die steilen Berghänge und uns wurde bewusst, dass es ab hier nun zu Fuß weitergehen musste.

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Foto: Margarete Härig

Während der Winzer mit zügigem Schritt voran ging, forderte der steile Aufstieg uns Laien mal wieder heraus.
Doch der Fußmarsch hat sich gelohnt.
Am Ziel angekommen, blickten wir auf unseren Patenrebstock, der zahlreiche Weintrauben trug und begannen ohne zu zögern mit der Ernte.

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Foto: Margarete Härig

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Foto: Margarete Härig

Zurück im gemütlichen Weingut angekommen, wogen wir den Eimer mit den prallen Früchten: 1872 Gramm! Ein tolles Ergebnis!

Viel zu schnell war der Tag fortgeschritten und die Heimreise zurück nach Koblenz stand an.
Wir hatten mal wieder einen unvergesslichen und informativen Tag mit Jungwinzer Thomas Philipps und freuen uns bereits auf’s kommende Jahr!
Bis dahin wünschen wir alles Gute und eine gemütliche Adventszeit.

Übrigens: Für die bevorstehende Adventszeit hat sich das Weingut Philipps-Mühle etwas Besonderes einfallen lassen und lädt am Sonntag, 4. Dezember 2016 zum Adventsmarkt ein. Die Besucher erwartet hier ein weihnachtliches Ambiente mit Verkostung und Verkauf. Schauen Sie doch einmal im Weingut Philipps-Mühle vorbei, wenn dieses „Advent im Weingut“ feiert.

Foto: Margarete Härig

Foto: Margarete Härig



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6.10.2016 von: Natalie
6
Okt
Natalie von
Natalie

Herbstzeit ist Federweißerzeit!

Der Federweißer ist eine deutsche Eigenart. Nirgendwo sonst auf der Welt wird angegorener Most derart zelebriert. Auch unter der Bezeichnung „Neuer Wein“ oder „Bitzler“ geläufig, erfreut er sich zur Zeit der Weinlese großer Beliebtheit. Und das zurecht! Wo neuer Wein im Spiel ist, wird gefeiert und gelacht. Im Herbst haben zahlreiche Winzer und Genossenschaften ihre Höfe zum Federweißer-Ausschank geöffnet und es gibt fast nichts Schöneres, als dort nach einer Wanderung für das ein oder andere Glas „Neuen“ einzukehren. Besonders gut schmeckt dazu Saumagen mit Kastaniengemüse oder Zwiebelkuchen.  Was aber die wenigsten wissen: Federweißer sogt auch für ein gutes und frisches Aussehen. Wie das funktioniert?

Schuld ist der hohe Anteil an aktiven, vitaminreichen Hefezellen. Je weiter die alkoholische Gärung voranschreitet, desto weniger lebende Hefen sind im Wein enthalten – beim Federweißer ist die Gärung noch nicht abgeschlossen, entsprechend hoch ist der Anteil an Hefezellen. Diese enthalten die Vitamine B1 (wichtig für das Nervensystem und den Kohlenhydratstoffwechsel) und B2 (spielt eine wichtige Rolle bei der Umwandlung von Nahrung in Energie & ist wichtig für die Gesundheit von Haut, Augen und Nägel). Doch übertreiben sollte man es mit dem „Jungbrunnen Federweißer“ dennoch nicht: Er regt nämlich auch die Verdauung an…

Seinen Namen verdankt der Federweißer übrigens eben jenen enthaltenen feinen Hefeteilchen. Denn sie „schweben“ wie weiße Federn durch die Gärkohlensäure. Zum Wohl!

 



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5.09.2016 von:
5
Sep
gehler
von

PIADINE ROMAGNOLE

Zutaten:

500gr Mehl, 150gr Schmalz,100gr Parmesan, 100gr Parmaschinken, 100gr Salami, ½ Tl Salz

Zubereitung:

Das gesiebte Mehl mit Salz, Schmalz und etwas warmem Wasser zu einem festen Teig verkneten. In tennisballgroße Stücke teilen und kreisförmig auseinanderziehen. Die Fladen mit Mehl bestäuben, einstechen und ohne Fettzugabe von beiden Seiten in einer Pfanne garen. Den Belag auf den Fladen verteilen, diese zusammenklappen und warm servieren.

Dazu passt ein leichter Rotwein 🙂



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2.09.2016 von:
2
Sep
Gundula
von

Die Winzerinitiative „Der Klitzekleine Ring“ – „Bergrettung“ mal anders!

Die rheinlandpfälzische Weinregion Mosel-Saar beeindruckt durch eine faszinierende Naturlandschaft und lässt die Herzen der Weinliebhaber höher schlagen.
Rebhänge, die sich entlang der Flüsse schlängeln, prägen das Bild dieser Region. Aufgrund der wertvollen Steil- und Steilstlagen ist der Riesling, die „Königin der Weine“, hier zuhause.

Die Gewinner des 2. und 3. Platzes des Food Blog Award 2015 (Connecting Companies UG) bekamen die Chance, diese einzigartige Region kennen zu lernen und sich mit regionalen Anbietern von Wein, Kultur und Kulinarik auszutauschen.
In den Räumlichkeiten des „Romantik Jugendstil Hotel Bellvue“ in Traben-Trarbach wurden die angereisten Foodblogger vom „Weinland e.V.“, der „Mosellandtouristik GmbH“ sowie der „Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH“ begrüßt. Außerdem präsentierten die Weingüter „Melsheimer“ und „Staffelter Hof“ ihre Erzeugnisse im Rahmen eines 3-Gänge-Menüs.

Ein besonderes Hauptaugenmerk galt dem Riesling, welcher den Namen „Bergrettung“ trägt. In einer gemütlichen Runde erzählten die beiden Winzer voller Herzblut von der Besonderheit des Weines und stellten mit Stolz ihre Winzerinitiative „klitzekleinerring“ vor.

Der „Klitzekleine Ring“ ist ein Verbund von insgesamt 11 Weingütern aus Traben-Trarbach und Umgebung. Sie verbindet die Liebe zur Weinherstellung sowie die Verbundenheit zur Region und der Kultur. Deshalb ist das gemeinsame Ziel des Zusammenschlusses, die Steil- und Steilstlagen an der Mosel vor Verwilderung und Brachwerden zu retten. Dies gelingt, indem Rebhänge Schritt für Schritt, durch aufwändige Handarbeit, schonend aufbereitet und sorgfältig gepflegt werden. Der Riesling, welcher aus diesen Reben erzeugt wird, trägt somit den Namen „Bergrettung“. Die Erlöse, die durch den Verkauf der „Bergrettung“ erzielt werden, gehen zu 100% in die Erhaltung und Weiterbearbeitung der geretteten Steillagen ein.

/mnt/new/www/rlpinfo/blogs/weinblog/wp content/uploads/2016/09/bergrettung bearbeitet

Riesling „Bergrettung“

Ein Projekt konnte die Initiative bereits erfolgreich abschließen und den geretteten Rebhang einem Weingut aus Traben-Trarbach übergeben.
Zurzeit wird vom „Klitzekleinen Ring“ ein 3.000 m² großes Stück Steillage bearbeitet.
Ohne die Bemühungen der Winzer würden diese Steillagen nicht mehr bewirtschaftet werden und wertvolle Riesling-Anbauflächen verloren gehen.

Mit ihrer Arbeit tragen sie einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Kultur in der Region Mosel-Saar bei. Mehr zu diesem spannenden Projekt erfährt man unter www.klitzekleinerring.de. Wer den köstlichen Wein bald auch einmal selbst probieren möchte, kommt am besten am 24.09.2016 zwischen 15:00 und 19:00 Uhr auf die Moselbrücke nach Traben-Trarbach (exklusiv für den Verkehr gesperrt), denn dort lädt der „Klitzekleine Ring“ zu einer legendären Weinverkostung.

Viel Spaß wünscht das WeinReich Rheinland-Pfalz!



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2.09.2016 von:
2
Sep
gehler
von

Sommerdrinks mit Wein

Longwein

 1Flasche Weißwein trocken, 3/4 l Flasche Ginger Ale, Zitrone, Pfefferminze

Zitrone in Scheiben schneiden, Pfefferminze mit den Zitronenscheiben in ein Glas geben, mit Wein und Giger Ale auffüllen.

Mit Eiswürfeln servieren.

 

Campari mit Weißwein

Für eine Person

2cl Campari, 8cl trockener Weißwein, eine Scheibe Orange, zwei Eiswürfel

Alle Zutaten in ein Glas geben, die Orangescheibe als Deko an das Glas hängen.

 

Rhabarber/Weinschorle

Für eine Person

100 ml Rhabarbersaft,100 ml Weißwein trocken, 50 ml Mineralwasser, eine tiefgekühlte Erdbeere

Aus Weißwein und Mineralwasser eine Schorle mischen. Rhabarbersaft zufügen, ebenso die tiefgefrorene Erdbeere. Der Drink und wird so nicht durch Eis verwässert.

 

Holunder/Limetten/Weißweinschorle

Für eine Person

3EL Holunderblütensirup, 1El Limettensaft, 250 ml Weißwein, ein Schuss Mineralwasser, vier Eiswürfel

Holunderblütensirup und Limettensaft in ein großes Weinglas geben. Die Eiswürfel hinzufügen. Mit Wein und Mineralwasser auffüllen.



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26.07.2016 von:
26
Jul
Gundula
von

Die rheinland-pfälzischen Weinregionen – Der Romantische Rhein

Romantiker und Interessierte des Mittelalters kommen am Romantischen Rhein auf ihre Kosten. Steilhänge, Burgen, Burgruinen und Schlösser auf fast jeder Bergeskuppe und wildbewachsene Hänge gehören zum typischen Landschaftsbild am Mittelrhein. Die Gassen der zahlreichen mittelalterlichen Städtchen und malerischen Weinorte laden zum Bummeln und Verweilen ein. Ein einzigartiger Ausblick über die Weinberge lässt sich oberhalb des Bopparder Hamm genießen oder bei einer Schifffahrt.

Die Reben werden nur per Hand gelesen, die steilen Hänge lassen einen Maschineneinsatz nicht zu, und reifen bis zu ihrer Vollendung als Spitzenweine. Riesling und Kerner sind nur zwei der Rebsorten, die auf etwa 500 Hektar angebaut werden. Zahlreiche Veranstaltungen rund um Wein, Kultur und Kulinarik vollenden den Genuss am Mittelrhein. Kulinarisch ist ein Besuch in der Straußwirtschaft, der Vinothek oder einem klassischen Restaurant ein Muss, um den typisch spritzigen Riesling mit regionalen Köstlichkeiten zu kombinieren. Auch auf den zahlreichen Weinfesten lassen sich die Besonderheiten des Mittelrheintals genießen und verköstigen.

Details über das wildromantische Mittelrheintal finden sich in der Infografik.



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Wein in Deutschland genießen - Auf Weinreise im WeinReich Rheinland-Pfalz.

Ob Weinprobe, Weinwanderung, die Kombination von Wein & Kultur , Urlaub auf dem Winzerhof oder Weinreise in einer derWeinregionen Deutschlands, das WeinReich Rheinland-Pfalz bietet Freude für Geist und Gaumen. Wein und Kulinarik werden aufs Beste in den Sterne-Restaurants oder beim Besuch einer Straußwirtschaft kombiniert