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IchZeit Rheinland Pfalz
1.06.2016 von:
1
Jun
Gundula
von
Kategorie: Wein & Kultur, Weinrallye,

Weinrallye #98 – Zusammenfassung

/mnt/new/www/rlpinfo/blogs/weinblog/wp content/uploads/2016/05/wein kusst kulturerbe

Am 27.05.2016 war mal wieder Weinrallye-Tag! Wir haben viele tolle Beiträge zum Thema Wein küsst Kulturerbe“ erhalten. All diese fasse ich als Praktikantin des WeinReichs Rheinland-Pfalz nun für euch zusammen.

Den Anfang machte Juliane Gassert. Sie verglich, auf ihrem Blog „einfachwein“, Wein mit der Architektur der Zisterzienser. Das Bedeutenste, was beide verbindet, ist trotz der Vielschichtigkeit eine klare Aussage. Beispielhaft nahm sie uns mit in den Rheingau und nach Frankreich, an Orte, an denen Wein und Kultur perfekt harmonieren.

Cordula Eich folgte auf ihrem Blog „SuperSchopperShoppen“ mit dem Beitrag „Wein aus dem Körbchen“. Die Einzigartigkeit des santorinischen Weines liegt in seinem traditionellen Anbau, denn die Reben werden in Bodennähe geflochten, der Wein wächst nach innen und nur so kann er den weinunfreundlichen Klimabedingungen trotzen und zu einer Köstlichkeit heranreifen.

Gottfried Stutz suchte (nach eigener Aussage) lange nach einem passenden Thema in seinem Blog „hundertachtziggrad“. Er hatte Erfolg und schrieb über die Burg Schaubeck – ein von Pfauen bewohntes Anwesen im Bottwartal, welches eine tolle Kulisse für die „Wein&Kulturtage Bottwartal“ bietet. In dieser Kombination fand er schließlich auch seinen persönlichen ‘Poeten‘ unter den Weinen des Grafen Adelmann, der auf der Burg lebt, – den „Herbst im Park“.

Anja Kircher-Kannemann begab sich in ihrem Beitrag auf ihrem Blog „Weingeschichte-n“ auf die Spuren der Weinkultur in Lothringen. Das Aufleben der schon fast vergessenen Weinregion in Verbindung mit der französischen Küche, die als immaterielles UNESCO-Weltkulturerbe gilt, finden in Lothringen ihre Vollendung.

Weiter ging die Weinrallye mit Torsten Hammer und seinem Beitrag „Das Priorat als Weltkulturerbe“. Er veranschaulicht die Geschichte der spanischen Region, die von Auseinandersetzungen verschiedener Religionen und Zerstörung geprägt wurde. Der Wein kam, als die Mönche aus dem Burgund in der kargen Gegend Reben fanden, sie nutzten diese und die Region wurde berühmt für ihre Weine. Der Stolz auf die Vergangenheit und den Wiederaufbau führt zur Hoffnung auf Anerkennung als Weltkulturerbe.

Peter Züllig stellte auf seinem Blog „Sammlerfreak“ sowohl die Weinregion Lavaux (welche zwischen Lausanne und Montreaux liegt) als auch die dortigen Weine vor. Es ist eine Liebesgeschichte an die Schönheit der Region, als auch an die unverwechselbaren Weine.

Der WeinReich-Beitrag von Jasmin Koch befasste sich mit der rheinland-pfälzischen Identität basierend auf Wein und Kultur. Jede Region hat ihre ganz eigene Besonderheit und ihr ganz eigenes Zusammenspiel zwischen Wein und kulturellem Erbe.

Im Blog „BACcantus“ schrieb Stefan Schwytz über eine Weinkulturreise von Griechenland über Frankreich bis an den Bodensee. Ob bekannte kulturelle Highlights oder besondere Weine – auf dieser Reise hat alles seinen festen Platz.

Der vorletzte Beitrag führte uns nach Österreich. Peter Ladinig stellte die Weingeschichte der Wachau vor, eine der ältesten österreichischen Weinregion. Die Besonderheiten der Wachau sind viele historische und vinophil-wertvolle Sehenswürdigkeiten, reife Weinjahrgänge und eine schöne Naturlandschaft.

Den Abschluss machte Sylvia Kasdorff: Für sie küsst der Wein das Kulturerbe beim Brückenschoppen auf der Alten Mainbrücke in Würzburg. Auf dieser Brücke vereint sich Weingenuss mit dem Blick auf historische Sehenswürdigkeiten und die innerstädtischen Weinlagen.

 

Wir möchten uns herzlich für die tollen Beiträge bedanken und hoffen, dass wir keinen vergessen haben.

Wir freuen uns auf die nächste Weinrallye von Harald Scholl unter dem Motto „1999“!

 

Tamara Stommel



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28.05.2016 von:
28
Mai
Jasmin Koch
von

Weinralley #98 Wein küsst Kulturerbe

Man sagt, Identität entsteht durch regionale Einzigartigkeit der Lebensart, der Landschaft, dem kulturellen Erbe und nicht zu vergessen, der Kulinarik. Ich frage mich, wo ist dies besser erkennbar als in Rheinland-Pfalz? Für die Identität von Rheinland-Pfalz sind Wein und Kultur von unschätzbarer Wichtigkeit und untrennbar miteinander verwoben.

Wer an Rheinland-Pfalz denkt, dem kommen Burgen, Schlösser, Sagen und Kulturveranstaltungen in dem Sinn. Und natürlich der Wein. Sechs der 13 deutschen Weinanbaugebiete liegen in Rheinland-Pfalz. Der Weinbau färbt und formt hier das Landschaftsbild und hat doch jeder Region ihr eigenes Gesicht gegeben. Wein ist nicht nur Kultur in sich selbst, sondern lebt auch Seite an Seite mit den Kulturstätten des Landes. Sie sind ein Liebespaar – wunderschön und untrennbar miteinander verwoben.

Marksburg

Die Marksburg oberhalb von Braubach

Wer es nicht glaubt – schauen wir uns doch nur mal ein bisschen um, und wir erkennen diese einzigartige Verbindung.

Bei den Römern liegt wohl der Ursprung, denn diese wussten die Lage im Ahrtal zu schätzen und kultivierten hier in jenen Tagen die ersten Rebstöcke; heute gilt es als Rotweinparadies und wird als solches hoch geschätzt. Doch auch in der Pfalz wurde in den 1980er Jahren eine Römische Villa mit Tretkelteranlage freigelegt. Eine imposante Villa mit einer ursprünglichen Frontlänge von 150 Metern, gebaut vor mehr als 2.000 Jahren. Wein ist ein prägender geschichtlicher Teil der römischen Kultur – ein Teil, welcher unsere Identität bis heute entscheidend mitprägt.

Römervilla Weingut Ungstein

Römervilla Weingut Ungstein

Am schönen Rhein wechseln sich Weinberge und schroffe Felsen ab. Sagen und Geschichten ranken sich um Ort und Fluss. Wein und Kulturerbe küssen sich hier vor aller Augen, stiften Identität und machen das Obere Mittelrheintal sogar zum Weltkulturerbe.

Burg Katz am Rhein und Loreley-Felsen im Hintergrund

Burg Katz am Rhein und Loreley-Felsen im Hintergrund

Die Nahe schlängelt sich sanft durch Weinberge, deren Bodenvielfalt herausragend elegante und filigrane Weine hervorbringt. Die Region ist jedoch nicht nur ein Paradies für Wein- (und Natur) Liebhaber, sondern auch die Region der Hildegard von Bingen, von Brückenhäusern, Kirchen und unzähligen Museen. Wer also an die Nahe kommt, findet eine zärtliche Einheit von Wein und Kultur, deren Entdeckung sich lohnt.

Brückenhäuser an der Nahe

Brückenhäuser an der Nahe

An der Mosel, ganz in der Nähe von Koblenz, liegt Winningen. Ein malerisches Winzerdorf, das einmal im Jahr zu einer großen Galerie wird: elf renommierte Künstler bringen ihre Kunstwerke von Streetart, über Skulpturen, Malerei bis hin zu Installationen in den Ort und stellen in Kirchen, Weingärten und öffentlichen Räumen aus. Wie viel besser und klarer könnten Wein und Kultur noch ausdrücken: wir sind eines und wir gehören zusammen?!

Winningen

Winningen

Rheinhessen ist das größte Weinanbaugebiet Deutschlands und präsentiert im architektonisch beeindruckenden Ambiente der Weingüter und Vinotheken klare, moderne und vielfältige Weine. Doch auch besondere und vielfältige Kulturveranstaltungen, wie zum Beispiel die Nibelungenfestspiele in Worms, sind weit über die Grenzen hinaus bekannt und gehören zu Rheinhessen. Im Zeichen der Verbindung und Zuneigung, suchten die Nibelungen-Festspiele gemeinsam mit Rheinhessenwein e.V. einen hervorragenden trockenen Weißburgunder aus Rheinhessen, der die Saison 2016 als „Nibelungenwein“ begleitet. Dieser Wein wird u.a. an der Premiere der Nibelungenfestpiele 2016 ausgeschenkt – Kulturerbe drückt Wein fest an sein Herz.

Wein küsst Kulturerbe2

Wohin man auch blickt in Rheinland-Pfalz: Wein und Kulturerbe sind ein eng ineinander verschmolzenes Pärchen, welches die Basis einer einmaligen kulturellen Identität bildet – eine Einzigartigkeit, die mich stolz macht, hier zu leben und zu arbeiten.

Herzliche Grüße aus dem WeinReich,

Jasmin Koch

 

Die Weinrallye ist ein Blogevent, das monatlich stattfindet. Dabei wird jeweils von einem anderen Blogger ein Thema rund um den Wein ausgrufen und zu diesem dann Artikel verfasst. „Sinn und Zweck einer Weinrallye ist einzig und alleine der Spass und die Motivation, schöne Themen aufzuarbeiten.“ Jeder darf bei der Weinrallye mitmachen, auch wenn er kein eigens Blog betreibt. 

Im Anschluss an eine Weinrallye erscheint dann bei Facebook und auf dem gastgebenden Blog die Zusammenfassung.



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25.05.2016 von:
25
Mai
Jasmin Koch
von
Kategorie: Wein & Kultur, Weinrallye,

Wein ist Kultur!

Viele Weine sind für mich unmittelbar mit Geschichte und kulturellem Erbe verbunden und da ich in meinem Beruf für die Bereiche Wein- und Kulturtourismus zuständig bin und die Verbindung sehr spannend finde, entstand bei mir die Idee, die Weinrallye #98 unter das Thema „Wein küsst Kulturerbe“ zu stellen:

Der Begriff „Kulturerbe“ ist hierbei bewusst weit gewählt, denn Ihr könnt Euch sowohl Schlösser, Burgen und historische Baudenkmäler jeglicher Art vorstellen, bei denen der Wein eine wichtige Rolle spielt, als auch Orte und Regionen, in denen ein besonderer Wein oder Weinsorten zur kulturellen Identitätsstiftung beigetragen hat.

Vielleicht kennt Ihr auch einen schönen, historischen Platz, an dem Ihr gerne einen guten Wein trinkt oder habt jetzt im Frühling schon die erste zauberhafte Wanderung hinter Euch gebracht und unterwegs eine Kulturstätte entdeckt, umgeben von Weinreben?

Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – ich bin gespannt und freue mich am 27.05. auf Eure Beiträge.

PS: Für alle, die zum ersten Mal dabei sind: Auf dem Winzerblog findet Ihr eine kurze Erklärung, was eine Weinrallye eigentlich genau ist, als auch die Spielregeln.

 



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1.08.2015 von:
1
Aug
Victoria
von

Weinrallye #88 – Zusammenfassung

Am 31.07. war mal wieder Weinrallye-Tag und diesmal hatten wir aufgerufen zum Thema „Wein und Prosa“.

Den Anfang machte Julia, die im Blog German Abendbrot unter anderem sehr anschaulich begründete, warum sie Sommers durchaus andere Bücher (z.B. Ernest Hemingway) und dazu passend natürlich auch andere Getränke dazu bevorzugt als im Winter (Thomas Mann) und uns dann auch noch ihre zehn (!) Lieblingsbücher samt passenden Weinen (und Bier) vorstellte.

Unser eigener Beitrag beschäftigte sich etwas allgemeiner mit dem Thema „Heimat als Kulisse“ in Romanen und dazu passend stellten wir das neue Buch „Briefe von Ophelia und Jan“ von Annette Köwerich vor.

Weiter ging die Reise mit Anja, die uns im Blog Weingeschichten mitnahm in die literarische Welt Kurt Tucholskys, uns seinen Werdegang darstellte und unter anderem erklärte, wie es zu seinem berühmten Zitat „Schade, dass man einen Wein nicht streicheln kann“ kam.

Peter stellte auf seiner Seite Sammlerfreak die Krimireihe um den im Périgord ermittelnden französischen Polizisten Bruno, kreiert vom schottischen Autor Martin Walker, vor. Als zweites gab es für uns noch eine Empfehlung der Wein- Kolumnen des Autors Andreas Bürgel.

Stefan präsentierte uns auf baccantus.de „beschwipste Sommerlektüren“: Wie Peter empfahl auch er für unterhaltsame Wein-Stunden den französischen Kommissar Bruno, außerdem die Vater-Tochter-Geschichte „Papa, der Wein korkt“ um eine gemeinsame Frankreich-Reise, sowie den Krimi „Weinprobe“, der laut Stefan positiv aus der Masse der Weinkrimis heraussticht. Abschließend stellte er noch die kulinarische Krimiserie von Tom Hillenbrand sowie Bordeaux: Ein Roman in vier Jahrgängen samt passenden Weintipps vor.

Im Blog des Weinkaisers stellt Marc Herold fest, dass Wein in den meisten Wein-Prosawerken zwar durchaus eine wichtige Rolle spielt, es dabei aber meistens nur um Wein im allgemeinen geht und der Autor sich dabei kaum einmal intensiver mit einem bestimmten Wein auseinandersetzt. Dieser Eindruck führte ihn zu der Frage, weshalb Weintrinken scheinbar nur in der Wirklichkeit tatsächlich Spaß macht: Unter anderem, weil der Dialog, der direkte und unmittelbare Austausch über die eigenen Vorlieben nur hier wirklich möglich ist.

Last but not least wollte uns schließlich Susanne eigentlich auch mit Bruno, dem französischen Polizisten bekannt machen, der sich damit (denn auch ich hatte ursprünglich überlegt, über ihn zu schreiben :-)) endgültig zum absoluten Top-Tipp dieser Rallye entwickelte. Stattdessen beglückte sie uns dann unter dem nicht minder interessanten Motto „Weinschreibe mal anders“ in ihrem Blog hundertachziggrad mit außergewöhnlichen, aus der Masse des Üblichen herausstechenden Weinbeschreibungen aus unterschiedlicher Feder.

So, hoffentlich habe ich niemanden vergessen. Ich sage Danke an alle Teilnehmer, die uns mit ihren Buchtipps, Betrachtungen und Empfehlungen viel neuen Stoff zum Nachlesen und -denken gegeben haben!

Und jetzt geben wir das virtuelle Staffelholz weiter an Juliane mit dem Blog EinfachWein, die am 28.08. zum Thema Sommerlaune/Rosé geladen hat.



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31.07.2015 von:
31
Jul
Victoria
von

Weinrallye #88 – Wenn Heimat zur Kulisse wird

Ich lese gerne. Meist zwar nur im Urlaub, weil ich Bücher, wenn ich sie einmal begonnen habe und für gut befinde, nur sehr schwer wieder aus der Hand legen kann,(lesen in vielen kleinen Etappen ist nicht so mein Ding). Dann aber viel und stundenlang. Meistens ist dann mindestens auch ein Buch mit regionalem Bezug dabei. Weil ich es immer wieder faszinierend finde, wenn meine Heimat, also Rheinland-Pfalz im Allgemeinen und die Mosel im Besonderen, zur Kulisse wird für eine Geschichte – egal ob fiktiv oder mit wahrem Hintergrund – und ich dadurch die Möglichkeit habe, sie nochmal ganz neu und anders wahrzunehmen.

Am authentischsten gelingt das in meinen Augen meistens, wenn der Autor selbst ein Kind der Region ist oder zumindest seit langer Zeit dort lebt. Wie im Fall von Annette Köwerich, deren neuen Roman „Briefe von Ophelia und Jan“ ich an dieser Stelle kurz skizzieren möchte.

Redakteur Jan ist auf der Suche nach einem besonderen Wein und seine Recherchemail landet bei Ophelia, die in Leiwen ein kleines Bed & Brekfast betreibt. Während Ophelia für Jan nach dem Wein sucht, entspinnt sich zwischen den beiden ein reger Mail- und Briefwechsel. Jan ist neugierig auf die Mosel und so nimmt Ophelia ihn mit auf eine virtuelle Reise in ihr „Paradies diesseits des Orients“, in die Weinberge, an den Fluss, in die Orte und ihre Vergangenheit. Ihre Beschreibungen wecken in Jan allerdings nicht nur die Sehnsucht nach diesen Plätzen, sondern (natürlich) auch nach der Person, die so liebevoll von ihnen erzählt…

An diesem kurzen Abriss (denn man möchte ja auch nicht zu viel verraten) sieht man schon den zweiten Punkt, den ich, neben dem neuen Blick auf die Heimat, an solchen Büchern so schätze: Romane, die an der Mosel spielen, haben eben fast immer auch mit Wein zu tun und in diesem Fall übernimmt er sogar eine Hauptrolle. Denn über das gemeinsame Interesse der beiden Protagonisten für Wein baut sich hier die Handlung überhaupt erst auf, wird das Ganze in eine Szenerie eingebettet, entspinnt sich der „rote Faden“.

Und dadurch kann das Lesen zum besonders sinnlichen Erlebnis werden; das Eintauchen in die Geschichte passiert nicht nur gedanklich, sondern kann ganz real durch den Genuss des passenden Weines verstärkt werden. Die Landschaft, der Fluss, die steilen Terrassen, der Schiefer, der Geruch, die Stimmung, ja für manch einen Leser vielleicht sogar die Charaktere der Figuren selbst – das alles wird auf einmal nicht nur vorstellbar, sondern auch schmeckbar, weil es vom Wein gespiegelt und ergänzt wird.

Keine Frage also, was ich zur Lektüre dieses Buches empfehle: Einen der Rieslinge aus dem Hause Köwerich, deren klangvolle Namen schon allein zum Träumen einladen und übrigens auch selbst nochmal eine ganz eigene kleine Geschichte erzählen: „Für Feen und Elfen“ oder „Für Träumer und Helden“…



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9.07.2015 von:
9
Jul
Victoria
von
Kategorie: Weinrallye, WeinReich,

Einladung zur Weinrallye #88 – Wein und Prosa

Als Marc Herold und Ralf Kaiser im November 2013 eine Weinrallye zum Thema „Wein und Lyrik“ machten, entstand bei mir die Idee, in Form des Themas „Wein und Prosa“ anlässlich der Weinrallye #88 eine Art Fortsetzung zu machen:

weinundprosa.ai

An dieser Stelle schon einmal Dank an die beiden für die Inspiration sowie an den Küchenjungen, der diese Rallye mit obigem Logo unterstützt.

Der Begriff der Prosa ist dabei bewusst so weit gewählt. Ihr könnt also sowohl Romane vorstellen, die Euch gut gefallen haben und in denen das Thema Wein eine wichtige Rolle spielt, seien sie spannend oder lustig, leicht oder ernst, aber natürlich auch Sachtexte, Nachschlagewerke oder wissenschaftliche Literatur. Oder Ihr kennt einfach ein Buch, das besonders gut zu einem bestimmten Wein passt?

Vielleicht hat der eine oder andere seinen Sommerurlaub ja schon hinter sich und währenddessen eine spannende Neuentdeckung machen können, die er hier mit uns teilen möchte. Und diejenigen unter uns, die ihren Urlaub noch vor sich haben oder schon mal nach Inspiration für gemütliche Winter-Kamin-Abende suchen (oder einfach generell immer mal wieder gerne ein gutes Werk zum Thema Wein in der Hand haben), freuen sich sicher über die eine oder andere Empfehlung. Und auch eigene Werke können natürlich gerne vorgestellt werden ;-).

Egal was Ihr am Ende auswählt – ich bin gespannt und freue mich am 31.07. auf Eure Beiträge!

PS: Für alle, die zum ersten Mal mit an Bord der Weinrallye sind: Auf dem Winzerblog findet Ihr eine kurze Erklärung, was eine Weinrallye eigentlich genau ist, und die Spielregeln.



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6.01.2015 von: Peter
6
Jan
Peter von
Peter
Kategorie: Weinrallye,

Weinrallye#81 – Neuer Fan für Bordeaux-Weine

Zunächst möchte ich mich kurz vorstellen. Ich habe nichts mit Wein zu tun, bin aber ein ambitionierter Hobby-Koch und genieße immer gerne ein gutes Glas Wein zu meinen Essen. Dabei vertraue ich vor allen Dingen auf deutsche Weißweine, aber auch auf die aus meiner wunderschönen Urlaubsregion Südtirol.

Als ich im Dezember auf FB etwas vom Wein-Wichteln gelesen habe, war ich sofort davon begeistert, denn gerne lerne ich neue und auch mir noch unbekannte Weine bzw. Weingüter kennen. Welchen Wein ich meinem Wichtel-Partner schicken werde, war für mich ebenfalls sofort klar, denn ich liebe die Weine von STEFFI WEEGMÜLLER (Weingut Weegmüller aus Neustadt-Haardt). Und es war ein Grüner Veltliner, mit dem Steffi Weegmüller 2012 bei einer Blindverkostung in Wien den 1.Platz belegte und alle Österreicher hinter sich ließ.

Neugierig war ich dann, wer mein Wichtel-Partner sein wird und vor allen Dingen, welchen Wein ich bekommen werde. Der Wein kam dann aus der Schweiz von meinem Namensvetter Peter und es war ein französischer Rotwein, Blaye Cotes de Bordeaux, 2010 Chateau Le Queyroux.

Da ich wie schon gesagt, bisher kein Fan von Rotweinen war, mußte ich mich zunächst einmal schlau machen, um welchen Wein bzw. welchen Winzer es sich handelt.

Irgendwo habe ich dann gelesen, dass es sich um einen „positiv verrückten“ Winzer, Dominique Leandre-Chevalier, handelt, den die Weinwelt ohne Übertreibung als einen extrem fantastischen Winzer bezeichnet. Erst 1985 begann er mit dem „Wein machen“, heute ist sein Weingut 3 Hektar „klein“. Er pflügt seine Weinberge noch mit dem Pferd, damit die Böden immer schön locker bleiben. Diese biodynamische Bearbeitung bildet somit die Basis für seine großen Weine.

Damit ich bei der Verkostung noch etwas mehr Informationen über solche Rotweine, insbesondere Bordeaux-Weine,  bekomme, habe ich meinen Freund Jaques M. aus Paris eingeladen. Er ist ein Kenner dieser Weine.

Der  2010 Joyau des Chateau Le Queyroux kam dekantiert (4 Stunden) in die Gläser mit einem extrem dunklen Rot und einem animierenden Bouquet. Er erinnerte mich an intensive Früchte wie Kirschen und Brombeeren aber auch an eine raffinierte Mineralität. Ich bin überzeugt, dass dieser Wein die Leidenschaft des Winzers genau ausdrückt.

Mein Freund Jaques sagte, dieser Wein sei der „burgundischste Bordeaux“ den er kenne.

Nach dieser Verkostung bin ich ein ganz klein wenig Fan dieses Weines geworden und ich werde ihn wieder genießen.

Danke nochmals an meinen Wein-Wichtel-Namensvetter Peter in der Schweiz.

 



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27.12.2014 von:
27
Dez
Victoria
von

Weinrallye #81 – Weinwichteln: Wir schenken uns reinen Wein ein

Die diesjährige Dezember-Weinrallye, organisiert von Susanne vom Hundertachzig-Grad-Blog, ist zum zweiten Mal eine ganz besondere: Wir bewichteln uns gegenseitig mit Wein! Ganz klar, dass auch ich dabei sein muss und so freute ich mich sehr, als ich ein paar Tage vor Weihnachten mein Paket von Dr. Hartmut Gerstenkorn öffnete. Ein 1996er Barbaresco – ich hatte bisher noch nie einen Barbaresco getrunken, es war also abzusehen, dass dieser Wein sowohl meinen Horizont als auch unsere Weihnachtstafel bereichern würden.

Für diejenigen, die mit diesem Tropfen ebenso „Neuland“ betreten wie ich, seien vorab ein paar Worte zu den Hintergründen verloren: Barbaresco ist ein trockener Rotwein aus dem Piemont. Weil er genauso wie der Barolo zu 100% aus Nebbiolo-Trauben produziert wird, wird er auch oft als dessen kleiner Bruder bezeichnet. Im Unterschied zum Barolo liegen die Hügel des Barbaresco aber etwas niedriger und haben eine andere Bodenzusammensetzung, sodass der Wein samtiger und weniger wuchtig wird. Allgemein gilt der Barbaresco als körper-, und tanninreicher Rotwein, der zur vollen Entfaltung einige Jahre braucht.

Seit 1980 ist der Barbaresco als DOCG („Denominazione di Origine Controllata e Garantita“, also kontrollierte und garantierte Herkunftsbezeichnung) anerkannt. Laut der DOCG-Bestimmungen für den Barbaresco muss dieser über mindestens 26 Monate, davon 9 im Holzfass, ausgebaut werden, eine „Riserva“ wie mein Wichtelwein sogar insgesamt 50 Monate, davon ebenfalls 9 im Holzfass, bevor sie in den Verkauf gelangen darf.

Der Hersteller „meines“ Barbaresco ist eine Besonderheit unter den Winzern in und um Barbaresco: die „Produttori del Barbaresco“ sind ein lockerer Verbund von dortigen Winzern, die ihren Wein genossenschaftlich vermarkten.

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Aber nun genug der Vorrede – am zweiten Weihnachtsfeiertag war es endlich so weit, mein Barbaresco wurde beim Familien-Festessen feierlich zum Hirschbraten kredenzt, nachdem er gemäß Hartmuts Empfehlung drei Stunden zuvor dekantiert worden war.

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Unseren Augen präsentierte er sich kirschrot, leicht opaleszent und mit deutlichen orange-bräunlichen Reflexen am Rand, was aber altersmäßig absolut in Ordnung ist. In der Nase zeigte er sich äußerst angenehm mit intensiven Anklängen von Gewürzen, vor allem Nelken, aber auch Anis, zudem noch eine gewisse Frucht, insgesamt ein Bukett, dass erahnen ließ, dass dieser Wein ein sehr guter Begleiter für das Wild sein würde. Und so war es denn auch – der Wein zeigte sich tanningeprägt, aber samtig rund und mit angenehmer Länge, den Alkohol (übrigens ein Gehalt von 13,5 %) sehr schön eingebunden.

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Insgesamt ein schöner Wein, dem festlichen Anlass absolut angemessen und auf jeden Fall mal etwas ganz anderes als der sonst von mir meistens und zu allen Anlässen – wohl auch wohnortbedingt – favorisierte Moselriesling. Einen solchen, und zwar einen ganz besonderen, nämlich Berlinale-Wein, habe ich dafür meinerseits in die Wichtelei gegeben und zu Christian in die Pfalz geschickt.

In diesem Sinne: Liebe Susanne, noch einmal vielen Dank für die tolle und mit Sicherheit nicht gerade einfache Organisation der Rallye und lieber Hartmut, an Dich ebenfalls ein ganz herzliches Dankeschön für diesen edlen Tropfen, auch im Namen meiner Eltern :-).

 



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29.08.2014 von:
29
Aug
Christian
von

WeinRallye #77 – Rosé von der Ahr zu Avocado-Carpaccio mit Rosen von Graved Lachs & Creme Fraiche

weinrallyeDer Rosé ist ein schönes Thema für den August – für mich ist er der Inbegriff von Urlaub.  Und das nicht nur in der Provence, wo er sehr gerne getrunken wird, sondern auch bei uns im schönen Ahrtal. Das VDP-Weingut Deutzerhof aus Dernau an der Ahr macht einen ausgezeichneten Rosé aus Spät- und Frühburgunder mit dem Namen „Toujours“. Er hat tolle Fruchtaromen von Erdbeeren und eine schöne Balance zwischen Säure und Süße. Mein Food-Pairing dazu ist nicht nur optisch sondern auch geschmacklich sehr passend. Der Graved Lachs ist zu kleinen Rosen gedreht, wobei sie sehr schön die Farbe des Weines aufnehmen. Hinzukommt, dass sich die cremigen Aromen der Avocado wunderbar mit dieser tollen erdbeerigen Frucht vertragen. Der Lachs dazu bringt Würze und Spannung.

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25.10.2013 von:
25
Okt
Victoria
von
Kategorie: Weinrallye, WeinReich,

Die Bedeutung der Weinkarte für Touristiker

Das Thema der heutigen Weinrallye #68, die Weinkarte, beschäftigt mich regelmäßig natürlich zum einen als Gast, zum anderen aber auch beruflich, nämlich aus weintouristischer Sicht, und das ist der Punkt, zu dem ich heute ein paar Worte verlieren möchte. Denn für uns Touristiker bemisst sich die Qualität einer Weinkarte in mancherlei Hinsicht vielleicht etwas anders…

Für meine Kollegen und mich ist die Weinkarte eines Hauses mittlerweile zu einem wichtigen Auswahlkriterium geworden für die Partner (Hotels mit angeschlossenem Restaurant, aber auch eigenständige Gastronomiebetriebe), mit denen wir zusammenarbeiten, die wir weiter empfehlen (und mit denen wir natürlich auch werben, wie am Bild zu erkennen). Denn für uns kommt es darauf an, dass die Gäste, die in unsere Weinregionen kommen, diese auch in jedem Bestandteil ihrer Reise kennen lernen und entdecken können. Das heißt natürlich auch beim Restaurantbesuch.

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Wir achten deshalb nicht in erster Linie auf die Internationalität oder Vielfalt des Angebots, oder die grafische Präsentation oder materielle Qualität der Karte (obwohl die beiden letzteren natürlich auch eine Rolle spielen). Sondern relevant für uns ist vielmehr, ob der Betrieb mit regionalen Winzern kooperiert und  eine repräsentative und hochwertige Auswahl an Weinen der Region auf seiner Karte hat.

Die Präsentation der Weine sollte sich dabei nach Möglichkeit außerdem nicht nur auf die Nennung der gängigen Parameter beschränken, sondern einhergehen mit einer ausführlicheren Beschreibung  hinsichtlich seiner Stilistik und seiner Aromen. Besonders gut ist es, wenn es zusätzlich auch eine Empfehlung gibt, zu welchen der angebotenen Speisen  dieser Wein besonders gut passt. Damit wird auch Gästen, die zum ersten Mal vor Ort sind, sich weder in Punkto Wein noch bezüglich der regionalen Anbieter auskennen, ein guter Einstieg ins Thema, in die Region, in ihren Besuch vor Ort gegeben.

Diese touristischen Anforderungen an eine Weinkarte werden übrigens mehr und mehr Regionen als Teilnahmekriterien für regionale Vermarktungsinitiativen festgehalten, sei es von seiten der Touristiker oder auch seitens der Weinbauverbände (wie z.B. in Sachsen). Und bezüglich der Umsetzung gibt es an vielen Stellen schon sehr erfreuliche Ergebnisse zu verzeichnen, aber natürlich darf es auch immer gerne noch ein bisschen mehr sein :-).



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Wein in Deutschland genießen - Auf Weinreise im WeinReich Rheinland-Pfalz.

Ob Weinprobe, Weinwanderung, die Kombination von Wein & Kultur , Urlaub auf dem Winzerhof oder Weinreise in einer derWeinregionen Deutschlands, das WeinReich Rheinland-Pfalz bietet Freude für Geist und Gaumen. Wein und Kulinarik werden aufs Beste in den Sterne-Restaurants oder beim Besuch einer Straußwirtschaft kombiniert