Ihre Suche im WeinReich-Blog:

Social

Beiträge auf der Karte

Blog-Archiv

  • 2017 (5)
  • 2016 (27)
  • 2015 (57)
  • 2014 (68)
  • 2013 (120)
  • 2012 (125)
  • 2011 (82)
  • 2010 (151)
  • 2009 (152)
IchZeit Rheinland Pfalz
9.03.2012 von:
9
Mrz
Eike
von
Kategorie: Wein-ABC, Weinrallye,

Weinrallye #49 – Gastbeitrag Weinheidi: Müller-Thurgau … fruchtig-frischer Spaßwein!

Für die Weinrallye 49, ausgetragen von Cucina Casalinge, hat uns ein Beitrag von unserer ehemaligen Kollegin und (damals) fleissigen Bloggerin Heidi – aka Weinheidi erreicht. Für die Weinrallye blickt sie auch einmal über den rheinland-pfälzischen Glasrand:

Bei Müller-Thurgau assoziiere ich spontan: leicht, langweilig, ohne Besonderheiten, uninteressant, lieber was anderes trinken!

Aber seit einigen Jahren kommt bei mir ein positiver Begriff dazu: Frank & Frei. Die Rheinhessen und Pfälzer mögen mir verzeihen, aber der erste Müller, der mir so richtig gut schmeckte, war ein Franke. Die Idee der fränkischen Winzerkollegen vor (lasst mich nicht lügen) ca. 15 Jahren, dem verstaubten Müller-Thurgau ein neues Image zu verpassen, bringt heute einen modernen, unkomplizierten, fruchtig-frischen Spaßwein hervor. Mit seiner (traditionellen) Bocksbeutelflasche und seinem trendy Etikett macht er auch äußerlich was her.

MIR SCHMECKT´S.

Müller-Thurgau, Winzerhof Burrlein

www.winzerhof-burrlein.de

 



Share 'Weinrallye #49 – Gastbeitrag Weinheidi: Müller-Thurgau … fruchtig-frischer Spaßwein!' on Delicious Share 'Weinrallye #49 – Gastbeitrag Weinheidi: Müller-Thurgau … fruchtig-frischer Spaßwein!' on Digg Share 'Weinrallye #49 – Gastbeitrag Weinheidi: Müller-Thurgau … fruchtig-frischer Spaßwein!' on Facebook Share 'Weinrallye #49 – Gastbeitrag Weinheidi: Müller-Thurgau … fruchtig-frischer Spaßwein!' on Google+ Share 'Weinrallye #49 – Gastbeitrag Weinheidi: Müller-Thurgau … fruchtig-frischer Spaßwein!' on LinkedIn Share 'Weinrallye #49 – Gastbeitrag Weinheidi: Müller-Thurgau … fruchtig-frischer Spaßwein!' on Pinterest Share 'Weinrallye #49 – Gastbeitrag Weinheidi: Müller-Thurgau … fruchtig-frischer Spaßwein!' on reddit Share 'Weinrallye #49 – Gastbeitrag Weinheidi: Müller-Thurgau … fruchtig-frischer Spaßwein!' on StumbleUpon Share 'Weinrallye #49 – Gastbeitrag Weinheidi: Müller-Thurgau … fruchtig-frischer Spaßwein!' on Twitter Share 'Weinrallye #49 – Gastbeitrag Weinheidi: Müller-Thurgau … fruchtig-frischer Spaßwein!' on Add to Bookmarks Share 'Weinrallye #49 – Gastbeitrag Weinheidi: Müller-Thurgau … fruchtig-frischer Spaßwein!' on Email Share 'Weinrallye #49 – Gastbeitrag Weinheidi: Müller-Thurgau … fruchtig-frischer Spaßwein!' on Print Friendly
8.02.2012 von:
8
Feb
Thomas
von
Kategorie: Im Weinberg, Wein-ABC,

Erst ab -20°C wird der Winzer nervös

Wir haben dieses Jahr mal wieder einen harten Winter. Da stellt sich natürlich die Frage, welche Auswirkungen diese Temperaturen auf den Weinbau haben. Die Weinrebe hat je nach Rebsorte eine unterschiedliche Frosthärte. Mit Frosthärte bezeichnet man die Widerstandsfähigkeit einer Rebsorte gegen Frost. Jedoch muss man hier den Vegetationsfortschritt der Pflanze berücksichtigen: so ertragen die Rebsorten, welche meist in unserer Region angebaut werden, wie z.B. der Riesling zum jetzigen Zeitpunkt Temperaturen bis -20°C. Wenn aber im Frühjahr der Austrieb beginnt und erste Knospen, Blättchen und Triebe sich zeigen, dann sind schon 0°C sehr kritisch wie man am 4. Mai 2011 sah. Warum ist dies so unterschiedlich? Der Rebstock befindet sich aktuell in der Ruhephase und hat als Frostschutz im Herbst bereits Stoffe wie Zucker und Proteine eingelagert, welche die Zellstruktur schützen. Bei Temperaturen unter -20°C können aber auch die Schutzstoffe ihren Dienst quittieren und der Rebstock kann absterben. Deshalb ist es sehr wichtig für uns Winzer, die richtige Rebsorte und den geeigneten Standort auszuwählen. Ein gutes hat aber auch der Frost der letzten Tage. Die Kollegen, welche geduldig gewartet haben, konnten bei Temperaturen weit unter den benötigten -7°C endlich Eiswein lesen. Wir, im Weingut Philipps-Mühle haben uns nicht der Lotterie Eiswein ausgesetzt. Momentan sind wir mit dem Rebschnitt beschäftigt, jedoch friert uns bei diesen Temperaturen die pneumatische Schneidanlage ein und wir müssen Pause machen. Dies macht aber nichts, da wir schon fast mit dem Rebschnitt fertig sind.

 



Share 'Erst ab -20°C wird der Winzer nervös' on Delicious Share 'Erst ab -20°C wird der Winzer nervös' on Digg Share 'Erst ab -20°C wird der Winzer nervös' on Facebook Share 'Erst ab -20°C wird der Winzer nervös' on Google+ Share 'Erst ab -20°C wird der Winzer nervös' on LinkedIn Share 'Erst ab -20°C wird der Winzer nervös' on Pinterest Share 'Erst ab -20°C wird der Winzer nervös' on reddit Share 'Erst ab -20°C wird der Winzer nervös' on StumbleUpon Share 'Erst ab -20°C wird der Winzer nervös' on Twitter Share 'Erst ab -20°C wird der Winzer nervös' on Add to Bookmarks Share 'Erst ab -20°C wird der Winzer nervös' on Email Share 'Erst ab -20°C wird der Winzer nervös' on Print Friendly
17.08.2011 von:
17
Aug
Thomas
von
Kategorie: Im Weinberg, Wein-ABC,

Jahrgang 2011

So langsam blicken wir Richtung Herbst und somit Richtung Traubenlese, auch wenn das Wetter, welches wir momentan im August haben, bereits meinen lässt, wir seien im Herbst angekommen.

Riesling im St. Goarer Ameisenberg am 12. August 2011

Riesling im St. Goarer Ameisenberg am 12. August 2011

Vergangene Woche wurde in Rheinhessen auch schon mit der Lese für den Federweißer begonnen. Bei uns am Mittelrhein sind wir noch nicht soweit. Wenn wir in unsere Weinberge mit Riesling und Müller-Thurgau schauen, stellen wir fest, dass die Menge an Trauben, welche vorhanden ist, viel mehr ist als das Jahr zuvor. Momentan sehen alle Trauben noch sehr gesund aus, doch die immer wieder aufeinander folgenden Regenschauer lassen uns besorgt in Richtung Lese blicken und so hoffen wir, dass sich jetzt bald mal eine Trockenperiode einstellt, welche dann am besten bis Ende Oktober anhält. Das Problem ist nämlich, dass die Botrytisgefahr bei den Trauben zunimmt. Durch den Regen nehmen die Trauben Wasser auf, werden dick und platzen auf und es kommt zu einem Grauschimmel. Durch Entblättern der Traubenzone fördern wir ein besseres Abtrocknen der Trauben und durch den Einsatz von Botrytiziden beugen wir der Gefahr voraus. Schlecht wäre nämlich, wenn die Trauben bereits vor der endgültigen Reife aufplatzen würden und wir so faules und unreifes Lesegut hätten. Aber wir sind guter Dinge, dass dies nicht so kommt, wenn wir auf die Wetterprognosen für die nächsten zwei Wochen schauen. So sind die Vorzeichen gut, dass wir nach zwei Jahren mit kleinen Erträgen mal wieder den Keller vollbekommen und die Qualität auch wieder an die vorausgegangen Jahre anknüpfen wird.

Dieses Jahr ist davon auszugehen das wir etwa 8-10 Tage früher mit der Lese beginnen werden und so werden wir wohl Mitte September mit dem Müller-Thurgau anfangen und Anfang Oktober mit dem Riesling. Haben wir Winzer aus anderen Weinregionen in der Leserschaft? Wie seht Ihr die aktuelle Entwicklung?



Share 'Jahrgang 2011' on Delicious Share 'Jahrgang 2011' on Digg Share 'Jahrgang 2011' on Facebook Share 'Jahrgang 2011' on Google+ Share 'Jahrgang 2011' on LinkedIn Share 'Jahrgang 2011' on Pinterest Share 'Jahrgang 2011' on reddit Share 'Jahrgang 2011' on StumbleUpon Share 'Jahrgang 2011' on Twitter Share 'Jahrgang 2011' on Add to Bookmarks Share 'Jahrgang 2011' on Email Share 'Jahrgang 2011' on Print Friendly
15.08.2011 von:
15
Aug
Alexander
von
Kategorie: Wein-ABC, WeinReich,

Maßvoller Genuss hält fit!

Neben der großen Geschmacksvielfalt und dem vielschichtigen, oft betörenden Duft eines Weines, erfreuen uns auch gesundheitliche Aspekte beim Weingenuss. Natürlich enthält Wein Alkohol und sollte stets in Maßen konsumiert werden. Aber ein regelmäßiger und vor allem moderater Weingenuss ist hingegen aus Expertensicht für gesunde Erwachsene empfehlenswert.

Wein ist ein Bestandteil der Mittelmeerdiät, die uneingeschränkt gesund ist und allgemein empfohlen wird. Gesundheit und ein langes Leben trotz fettreicher Ernährung beschreibt auch das „französische Paradoxon“. Obst, Gemüse, Olivenöl sowie einige Gläser Rotwein am Tag enthalten jede Menge bioaktive Substanzen in Form der pflanzlichen Polyphenole, die man allgemein zur Gruppe der Tannine oder Gerbstoffe zählt.

Es gibt zahlreiche zuverlässige Untersuchungen über die Herz und Kreislauf stärkende und damit auch lebensverlängernde Wirkung des Weingenusses. Die Rate der Herzinfarkte und Hirnschläge ist bei Weintrinkern nachweislich geringer und die Lebenserwartung höher. Das sogenannte schlechte Cholesterin, das LDL- (Lipoprotein), welches zur Arterienverkalkung beiträgt zu verhindern. Wein wirkt hier antioxidierend. Und er hat offenbar noch weitere positive Effekte. An der Universität in Köln wurde festgestellt, dass Wein die Nieren und Schilddrüsen anregt. Es scheint sich inzwischen auch zu zeigen, dass Krebs, Demenzerkrankungen und Nierenleiden bei Weintrinkern seltener auftreten.

Die gesundheitsfördernde Wirkung ist nicht allein im Alkoholgehalt des Weines begründet. Vielmehr ist es die Kombination des Alkohols mit anderen wertvollen Inhaltsstoffen, der die guten Auswirkungen auf die Gesundheit zuzuschreiben ist. Viele Weingenießer meinen, dass gesundheitliche Vorteile nur beim Genuss von Rotwein erzielt werden, aber es gibt inzwischen eindeutige Beweise, dass der moderate Weißweinkonsum ebenso gesund ist.

Doch bei all diesen positiven Nebenwirkungen darf man nun keineswegs davon ausgehen, dass ein regelmäßiger Weinkonsum die Gesundheit nur im Guten beeinflusst. Die Empfehlungen zum Weinkonsum aus Ernährungswissenschaft und Medizin werden in neueren Veröffentlichungen stets höher angegeben als in älteren. Inzwischen gelten tägliche 0,2 Liter Wein für Frauen und 0,3 Liter Wein für Männer als gesundheitsfördernd und unbedenklich.



Share 'Maßvoller Genuss hält fit!' on Delicious Share 'Maßvoller Genuss hält fit!' on Digg Share 'Maßvoller Genuss hält fit!' on Facebook Share 'Maßvoller Genuss hält fit!' on Google+ Share 'Maßvoller Genuss hält fit!' on LinkedIn Share 'Maßvoller Genuss hält fit!' on Pinterest Share 'Maßvoller Genuss hält fit!' on reddit Share 'Maßvoller Genuss hält fit!' on StumbleUpon Share 'Maßvoller Genuss hält fit!' on Twitter Share 'Maßvoller Genuss hält fit!' on Add to Bookmarks Share 'Maßvoller Genuss hält fit!' on Email Share 'Maßvoller Genuss hält fit!' on Print Friendly
8.07.2011 von:
8
Jul
Alexander
von
Kategorie: Wein-ABC,

Eindrucksvolle Tropfen im Netz

Die Zeiten einen Wein im Weinfachhandel, im Discounter um die Ecke oder direkt beim Winzer zu kaufen werden sich so schnell nicht ändern! Für viele von uns geht nichts über eine persönliche Weinbeurteilung, einer genauen Etikettenbetrachtung und einem perfekten Beratungsgespräch. Allerdings wird alles viel schnelllebiger, die Zeit knapper und wir werden auch immer bequemer. Damit Weinfreunde auf ihren liebsten Wein nicht verzichten müssen, wird heutzutage immer mehr Wein „online“ bestellt.

 

Es gibt mittlerweile über 250 verschiedene Wein-Internet-Shops in deutscher Sprache und auch viele Weingüter bieten ihren Wein online zum Kauf an. Wein im Wert von über 150 Millionen Euro im Jahr werden durch den Internetverkauf zu ihrem Bestimmungsort gesandt. In den Shops findet man alles was das Herz begehrt. Alle Facetten der nationalen und internationalen Weinwelt werden dargeboten und neben dem Angebot von Weinen, Sekt und Spirituosen, können auch bei manchen Shops Weingläser und anderes Weinzubehör online gekauft werden.

 

Es gibt vielfältige Gründe warum ein Weinkauf im Internet von Vorteil sein kann. Sie können Ihren Lieblingswein zu jeder Tages- und Nachtzeit bestellen. Die Weine werden in der Regel, schnell, behutsam und sicher bis an die Haustür geliefert. Günstige und gute Weine hat fast jeder Anbieter im Programm. Gerade die kulinarische Jagd nach dem besten Preis- und Genussverhältniss fasziniert viele Weinliebhaber und im Netz haben sie dafür ein nahezu unbeschränktes Angebot. Viel größer und oft qualitativ hochwertiger als im Supermarkt oder beim Discounter. Zusatzinformationen wie Lagerfähigkeit, Harmonie zu Speisen, Empfehlungen von Weinexperten und Käuferbewertungen erleichtern die Kaufentscheidung.

 

Unterschiede gibt es jedoch im Kleingedruckten der Weinversender. Achten Sie vor allem auf die Angaben zur Zahlungsweise und auf die Verpackungs- bzw. Versandkosten. Erfolgt die Lieferung per Nachnahme kommen bei fast allen Weinversendern noch einmal Gebühren hinzu. In der Regel ist deshalb die Bezahlung über Kreditkarte, Lastschrift oder Vorkasse günstiger. Viele Onlineanbieter liefern auch gerade bei Stammkunden gegen Rechnung. Wer im Internet auf Nummer sicher gehen möchte und so wenig wie möglich seiner Daten preisgeben will, sollte im Zweifel die Bezahlung auf Rechnung, auch als Neukunde, vorziehen.

 

Alexander Kohnen ist Inhaber des International Wine Institute in Bad Neuenahr-Ahrweiler. www.iwi-edu.eu

 



Share 'Eindrucksvolle Tropfen im Netz' on Delicious Share 'Eindrucksvolle Tropfen im Netz' on Digg Share 'Eindrucksvolle Tropfen im Netz' on Facebook Share 'Eindrucksvolle Tropfen im Netz' on Google+ Share 'Eindrucksvolle Tropfen im Netz' on LinkedIn Share 'Eindrucksvolle Tropfen im Netz' on Pinterest Share 'Eindrucksvolle Tropfen im Netz' on reddit Share 'Eindrucksvolle Tropfen im Netz' on StumbleUpon Share 'Eindrucksvolle Tropfen im Netz' on Twitter Share 'Eindrucksvolle Tropfen im Netz' on Add to Bookmarks Share 'Eindrucksvolle Tropfen im Netz' on Email Share 'Eindrucksvolle Tropfen im Netz' on Print Friendly
10.06.2011 von:
10
Jun
Alexander
von
Kategorie: Wein-ABC, Weinrallye,

Perlweine sind perfekt!

Hallo Zusammen,

wer sagt eigentlich, dass ein Brot- und Butterwein ein Stillwein sein muss? Am besten sollte der einfache Klassiker nicht nur gut schmecken und aus  der heimischen Region kommen sondern natürlich auch ein besonderes Preis- Leistungsverhältnis aufweisen. Allerdings produzieren unsere Winzer ja auch Winzersekte und Perlweine. Letzteres ist nicht nur aufgrund der fehlenden Sektsteuer aus meiner Sicht ein Brot- und Butterwein. Deutsche Perlweine sind im Trend der Konsumenten und der Weinerzeuger. Ein Secco prickelt angenehm auf der Zunge, ist in der Regel sehr fruchtbetont, schwungvoll und frisch. Sein Alkoholgehalt liegt in der Regel unter dem Gehalt eines Winzersektes und lädt aus diesem Grunde gern zu einem zweiten Glas ein. Der Kohlensäuregehalt ist gering und daher ist man auch nicht so schnell gesättigt.

Ich möchte euch meinen Favoriten vorstellen, den ich in der Straußwirtschaft Antoniushof zum ersten Mal probieren konnte.

Edel sieht nicht nur die Flasche aus! Exquisit fast wie ein Rosé Champagner schimmert das Lachsrot im Glas. Die feinen Perlen steigen kräftig moussierend und anhaltend auf.

Der deutsche Perlwein duftet sehr nach roten Beeren. Cassis, Erdbeeren und rote Johannisbeeren sind deutlich wahrzunehmen.

Im Geschmack ist der Secco fein-cremig und animierend frisch. Die Säure ist angenehm ohne zitrisch zu wirken. Ein leichter Restzucker verleiht dem besonderen Aperitif einen harmonischen Nachhall.

Der Secco di Antonio Rosé ist für 5.20 € im Weingut Antoniushof in Moselweiß zu kaufen.

Telefon: 026146434

 



Share 'Perlweine sind perfekt!' on Delicious Share 'Perlweine sind perfekt!' on Digg Share 'Perlweine sind perfekt!' on Facebook Share 'Perlweine sind perfekt!' on Google+ Share 'Perlweine sind perfekt!' on LinkedIn Share 'Perlweine sind perfekt!' on Pinterest Share 'Perlweine sind perfekt!' on reddit Share 'Perlweine sind perfekt!' on StumbleUpon Share 'Perlweine sind perfekt!' on Twitter Share 'Perlweine sind perfekt!' on Add to Bookmarks Share 'Perlweine sind perfekt!' on Email Share 'Perlweine sind perfekt!' on Print Friendly
16.03.2011 von:
16
Mrz
Thomas
von

Die Aussprache der deutschen Weinbegriffe

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat auf seinen vielen Präsentationen mit ausländischen Weinfreunden festgestellt, dass die Aussprache der deutschen Weinbegriffe oftmals sehr schwierig ist. Wenn z.B. ein Japaner Trockenbeerenauslese auf dem Etikett liest, dann kann sich das schon oft sehr lustig anhören. Deshalb entstand beim DWI die Idee ein Video zu drehen bei dem Winzer, Königinnen und Persönlichkeiten aus der Weinszene die Begriffe vorsprechen. Im November letzten Jahres besuchte mich auch Andreas Kaul vom DWI in Mainz und wir drehten bei uns im Keller und im Weinberg. So entstand dann folgendes Video:

Wie man sich vorstellen kann lief beim Dreh nicht alles glatt und so kam es zu einigen Versprechern und komischen Szenen, wie ein Video mit den Outtakes beweist. Bei 2:53 stolper ich übrigens ins Bild.



Share 'Die Aussprache der deutschen Weinbegriffe' on Delicious Share 'Die Aussprache der deutschen Weinbegriffe' on Digg Share 'Die Aussprache der deutschen Weinbegriffe' on Facebook Share 'Die Aussprache der deutschen Weinbegriffe' on Google+ Share 'Die Aussprache der deutschen Weinbegriffe' on LinkedIn Share 'Die Aussprache der deutschen Weinbegriffe' on Pinterest Share 'Die Aussprache der deutschen Weinbegriffe' on reddit Share 'Die Aussprache der deutschen Weinbegriffe' on StumbleUpon Share 'Die Aussprache der deutschen Weinbegriffe' on Twitter Share 'Die Aussprache der deutschen Weinbegriffe' on Add to Bookmarks Share 'Die Aussprache der deutschen Weinbegriffe' on Email Share 'Die Aussprache der deutschen Weinbegriffe' on Print Friendly
15.02.2011 von:
15
Feb
Thomas
von
Kategorie: Kellergeflüster, Wein-ABC,

Die Amtliche Prüfnummer

Die Amtliche Prüfnummer (A.P.-Nr.) findet man bei allen Deutschen Qualitätsweinen und den Qualitätsweinen mit Prädikat, wie z.B. Kabinett oder Spätlese.  Sie wird vergeben wenn der Wein die Qualitätsweinprüfung bestanden hat.

Die A.P.-Nr. besteht aus 12 Ziffern. Am Beispiel des 2009 St. Goarer Frohwingert Riesling trocken mit  folgender A.P.-Nr. 1 679 017 006 10 will ich Euch einmal die Bedeutung der einzelnen Zahlen erklären.

Die erste Ziffer steht für den Prüfort (1=Koblenz), die nächsten drei dann für den Betriebsort (679=St. Goar) und die weiteren drei Zahlen für den Betrieb (017=Weingut Philipps-Mühle). Diese ersten sieben Ziffern werden auch als Betriebsnummer bezeichnet. Dann kommt wieder ein Dreierblog, welcher die Füllungen als laufende Nummer darstellt (006=6. Füllung). Die letzten zwei Zahlen sind das Jahr indem der Wein abgefüllt und geprüft wurde (10=2010). Unser Beispielwein wurde also in Koblenz geprüft, das Weingut Philipps-Mühle sitzt in St. Goar und hat ihn als 6. gefüllt im Jahr 2010.



Share 'Die Amtliche Prüfnummer' on Delicious Share 'Die Amtliche Prüfnummer' on Digg Share 'Die Amtliche Prüfnummer' on Facebook Share 'Die Amtliche Prüfnummer' on Google+ Share 'Die Amtliche Prüfnummer' on LinkedIn Share 'Die Amtliche Prüfnummer' on Pinterest Share 'Die Amtliche Prüfnummer' on reddit Share 'Die Amtliche Prüfnummer' on StumbleUpon Share 'Die Amtliche Prüfnummer' on Twitter Share 'Die Amtliche Prüfnummer' on Add to Bookmarks Share 'Die Amtliche Prüfnummer' on Email Share 'Die Amtliche Prüfnummer' on Print Friendly
8.02.2011 von:
8
Feb
Alexander
von
Kategorie: Wein-ABC,

Edle Fässer für ein feines Aroma

Eine echte Granate! Schon beim ersten Riechen ergreifen den Weinliebhaber eine fette Beerenfruchtigkeit, Holz- und Vanillearomen. Kraftvoll, geschmeidig und mit langem tief-gründigem Geschmack überzeugt dieser Weintyp gerade in der kalten Jahreszeit großes Wohlbehagen. Die Rede ist von Weinen, die in einem kleinen und unscheinbaren Holzfass ausgebaut werden – dem Barriquefass.

Für Winzer und Weintrinker sind die kleinen Eichenholzfässchen mit 225 Liter Inhalt nicht mehr wegzudenken. Im Gegensatz zum traditionellen Holzfass mit 1.000 Liter Inhalt ist das kleine Barrique mehr als ein Medium zur Weinherstellung: es aromatisiert den Wein bei der Lagerung. Das Fass wird bei der Herstellung von innen geröstet, damit die Fassdauben gebogen werden können. Hierdurch entstehen die typischen Röst- und Vanillearomen im Holz. Der Jungwein laugt die Aromen aus dem Holz und bindet diese im zukünftigen Wein.

Über die Bezeichnung „Barrique“ philosophieren die Experten noch heute. Sie stammt aus dem in Bordeaux verwendeten Fass-Typ. Das Maß ergab sich aus der Fassgröße, die ein Hafenarbeiter in leerem Zustand von Hand verladen konnte. Eine andere Ableitung des Begriffs könnte auch aus der Juli-Revolution von 1830 stammen. Damals dienten die mit Erde gefüllten Barriques als „Barrikaden“ der Verteidigung.

Heute gilt neben der amerikanischen die französische Eiche als der feinste Rohstoff. Bedeutende Eichenwälder befinden sich im Limousin und Aillier in Frankreich. Bereits durch einmaliges Verwenden verliert das 500 Euro teure Barrique-Fass bis zu 85 % seiner Aromen. Deshalb kann ein Barrique als solches nur zwei- bis dreimal belegt werden und verteuert so die Weinherstellung und das edle Getränk.

Nicht alle Weine eignen sich für den Barrique-Ausbau. Bei Weißweinen lohnt sich die Lagerung im Holzfass nur bei körperreichen Sorten wie Grauburgunder oder Chardonnay. Der kraftvollere Rotwein wird deshalb viel häufiger im Fass ausgebaut. Generell gilt: je mehr Struktur ein Wein besitzt, desto besser verträgt er die Fasslagerung. Der Kellermeister muss also über die Eigenschaften des Weines und die Qualität des Fassholzes genau Bescheid wissen, um eine optimale Reifung zu erreichen. Im Unterschied zu Weinen, die mit Holzchips aromatisiert wurden, dürfen Barrique-Weine zum Beispiel folgende Zusätze auf dem Etikett tragen: „Im Holzfass gereift“, „Im Barrique gereift“, „Élevé en fût de chêne“.

Zarte Tannin-Struktur

Der 2008er Walporzheimer Kräuterberg ist klassisch ausgebaut und granatrot. Im Duft sind rote Beeren, Kräuter und ein Hauch von Vanille. Am Gaumen ist der trockene Spätburgunder fruchtig und verfügt über eine zarte, gut eingebundene, Tannin-Struktur. Der Wein ist für 6,80 € im Weingut Klosterhof in Marienthal an der Ahr unter Tel. 02641 36280 zu erwerben.



Share 'Edle Fässer für ein feines Aroma' on Delicious Share 'Edle Fässer für ein feines Aroma' on Digg Share 'Edle Fässer für ein feines Aroma' on Facebook Share 'Edle Fässer für ein feines Aroma' on Google+ Share 'Edle Fässer für ein feines Aroma' on LinkedIn Share 'Edle Fässer für ein feines Aroma' on Pinterest Share 'Edle Fässer für ein feines Aroma' on reddit Share 'Edle Fässer für ein feines Aroma' on StumbleUpon Share 'Edle Fässer für ein feines Aroma' on Twitter Share 'Edle Fässer für ein feines Aroma' on Add to Bookmarks Share 'Edle Fässer für ein feines Aroma' on Email Share 'Edle Fässer für ein feines Aroma' on Print Friendly
26.01.2011 von:
26
Jan
Alexander
von
Kategorie: Wein-ABC,

Mit allen Sinnen genießen (I)

Ein Wein entfaltet an der Luft sein Aroma, sein Bukett. Diesen Duft einzufangen erfordert eine gewisse Übung. Schließlich sind die meisten Menschen nicht sehr geschult darin, ihre Geruchsempfindungen in Worte zu fassen. Es gibt Weinkenner, die alleine am Geruch einen größeren Genuss sehen als beim anschließenden Weingenuss. Tatsächlich ist das, was wir zu schmecken glauben, immer ein untrennbares, enges Zusammenwirken von Geschmackssinn und Geruchssinn. Wer also vom Aroma einer Speise oder eines Getränkes spricht, meint damit sowohl seine Geschmacks- als auch seine Geruchsempfindungen.

Während der Geschmackssinn auf nur vier verschiedene Empfindungen beschränkt ist, auf süß, sauer, salzig und bitter nämlich, kann unsere Nase die verschiedensten unterschiedlichen Düfte wahrnehmen. Schätzungen belaufen sich auf 2000 bis 4000 verschiedene chemisch reine Geruchsstoffe. Zudem sind Riechzellen etwa um den Faktor 1000 empfindlicher als Geschmackssinneszellen.

Man kennt inzwischen über 800 Aromastoffe im Wein, ihre Gesamtkonzentration beträgt etwa 1g/l. Die Verflüchtigung der Aromastoffe ist stark temperaturabhängig. Bei einem Weißwein werden sie schon bei 8 bis 12 Grad Celsius freigesetzt, bei einem Rotwein am besten bei einer Temperatur von 14 bis 18 Grad Celsius wahrgenommen.

Bei einer Geruchsbewertung hält man das Glas am besten zuerst ganz ruhig an die Nase, um die Aromastoffe zu erspüren, die jetzt bereits freigesetzt werden. Dann schwenkt man das Glas, so dass der Wein bis fast an den Rand schwappt, dabei wird dann eine maximale Glasfläche mit Wein benetzt, so dass möglichst viele der leicht flüchtigen Substanzen freigesetzt werden. Je besser ein Wein ist, desto mehr verschiedene Düfte enthält er.

Der erste Eindruck, den der Wein macht, ist entscheidend: Ein Wein muss nach Wein riechen, rein und unverfälscht. Wenn bei dem ersten Schnuppern ein Essiggeruch oder ein muffiger Korkduft auftritt, kann man die Weinprobe getrost abbrechen. Um einzelne Geruchssubstanzen im Wein zu erkennen, braucht man viel Übung und Erfahrung. Am Anfang reicht es völlig aus, das Gesamtaroma zum Beispiel fruchtig, floral, würzig oder erdig zu erkennen. Junge Weine haben ein weniger vielfältiges Bukett als alte, gereifte Weine; und auch bei preiswerten Weinen sollte man nicht allzu viele unterschiedliche Duftkomponenten erwarten.

Der 2009er Oppenheimer Sackträger, Spätlese trocken ist ein ausdrucksstarker Wein. Vielschichtig und intensiv nach Kernobst und exotischen Früchten. Auf der Zunge präsentiert sich der Wein mineralisch frisch und lange anhaltend. Für 7,50 € im Weingut Gröhl, Weinolsheim unter Telefon: 06249 93988.



Share 'Mit allen Sinnen genießen (I)' on Delicious Share 'Mit allen Sinnen genießen (I)' on Digg Share 'Mit allen Sinnen genießen (I)' on Facebook Share 'Mit allen Sinnen genießen (I)' on Google+ Share 'Mit allen Sinnen genießen (I)' on LinkedIn Share 'Mit allen Sinnen genießen (I)' on Pinterest Share 'Mit allen Sinnen genießen (I)' on reddit Share 'Mit allen Sinnen genießen (I)' on StumbleUpon Share 'Mit allen Sinnen genießen (I)' on Twitter Share 'Mit allen Sinnen genießen (I)' on Add to Bookmarks Share 'Mit allen Sinnen genießen (I)' on Email Share 'Mit allen Sinnen genießen (I)' on Print Friendly

Wein in Deutschland genießen - Auf Weinreise im WeinReich Rheinland-Pfalz.

Ob Weinprobe, Weinwanderung, die Kombination von Wein & Kultur , Urlaub auf dem Winzerhof oder Weinreise in einer derWeinregionen Deutschlands, das WeinReich Rheinland-Pfalz bietet Freude für Geist und Gaumen. Wein und Kulinarik werden aufs Beste in den Sterne-Restaurants oder beim Besuch einer Straußwirtschaft kombiniert