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IchZeit Rheinland Pfalz
15.12.2016 von:
15
Dez
karinbonn
von

Kulinarische Vielfalt um Trier: Gin, Sterneküche und Schokolade

Wer von uns war während der Schulzeit nicht in Trier? Genau …. wir waren alle da: mit der Schule oder mal mit den Eltern und Großeltern oder dann doch erst später mit dem Freund. Trier ist eine der ältesten Städte Deutschlands und mit dem ältesten Bistum nördlich der Alpen. Gefühlt ist jeder Stein Zeitzeuge der römischen Vergangenheit.
Die gute Nachricht: in dem folgenden Artikel, werde ich nicht einmal darüber reden. Das könnt ihr bei Wikipedia oder anderswo nachlesen. Meine Reise nach Trier hatte 3 kulinarische Gründe. Meiner Meinung nach ist da für jeden Geschmack etwas dabei, was ich euch empfehlen würde und was man auch gut als Geschenk verpacken kann.

Gin Destille mit „einem Schuss Wein“

Destillate

Destillate

Als alte Gin Liebhaberin fällt mir bei Trier tatsächlich als Allererstes „Ferdinands“ ein. Der Gin hat meine Liebe zuerst beim Kochen entfacht. Als Wacholderschnaps getarnt, erklärte ich meiner Mutter schon früh, dass er in jede Bratensauce muss.

Mit der Reife ging es dann vom Schnaps zum Gin. Hier mag ich noch immer die Herberen und Wacholderlastigen. Jedoch gibt es eine solche riesige Auswahl, dass man mittlerweile Gins für jede Jahreszeit und Stimmung aussuchen kann.
Der Ferdinands fällt dann auch komplett aus dem Rahmen. In der Brennerei Vallendar bei Saarburg (Saarburg ist nicht Saarbrücken und auch nicht Saarland, sondern liegt in Rheinland-Pfalz. Da das oft falsch dargestellt wird, sei es hier noch einmal erwähnt.) wird der Gin ganz normal hergestellt. Dabei wird der Alkohol selber destilliert und die Zutaten kommen von den eigenen Feldern.
Quittenbäumchen

Quittenbäumchen

Andreas nimmt mich mit und wir schauen uns Apfelbäume, Quittenbäume und Weinbergpfirsich-Steillagen an. Mir wird bewußt, dass der Destillateur auch ein Landwirt ist. Er weiß, wie die Ernte ist, welche Schädlinge auftraten, welche Kräuter wo besonders gut wachsen.

All das spielt dann auch bei der Herstellung eine große Rolle. Unabhängig sein und mit eigenen Produkten etwas herstellen ist hier die Devise.
Aber wie soll man sich auf dem großen Ginmarkt noch unterscheiden? Und da kam die großartige Idee nach dem Brennvorgang noch etwas Riesling hinzuzufügen. Nicht irgendeiner, sondern vom Weingut Ziliken mit vielen prämierten Weinen und einem Riesling, der eine große Geschichte in sich vereint mit dem Namensgeber des Forstmeister Ferdinand Gelte.
Variantenreicher Gin auch für Weinliebhaber

Variantenreicher Gin auch für Weinliebhaber

Der Ferdinands ist für mich ein perfekter Gin für Frühlingsabende mit seiner Weinnote. Besonders Menschen die bisher noch wenig Berührung mit Gin hatten, aber Wein mögen, würde ich diesen Gin auch sehr empfehlen.

Die Brennerei ist übrigens sehr modern ausgestattet mit einem tollen Tastingbereich direkt an der Brennblase. Man kann also wunderbar als Gruppe sich anmelden und hier einmal eine Verkostung machen. Ein schöner Tipp für eine Weihnachtsfeier o.ä.

2-Sterne über Trier

Ein wenig außerhalb leicht den Berg hoch, liegt das Restaurant Becker`s unter Leitung von Wolfgang Becker, das seit ca. 7 Jahren mit 2 Sternen vom Michelin bedacht wird.
2 Sterne heißt laut Michelin „Eine hervorragende Küche – verdient einen Umweg“. In Rheinland-Pfalz gibt es aktuell zwei 2-Sterne Restaurants. Steinheuers in Bad Neuenahr, wo ich bereits war und eben das Becker`s.
Marinierter Bachsaibling mit Schweinsbrust, Haselnuss und Kaviar

Marinierter Bachsaibling mit Schweinsbrust, Haselnuss und Kaviar

Ich stehe abends vor einem interessanten Haus, das Hotel und Restaurant beherbergt. Da gibt es das alte Weinhaus in das man auch eintritt mit dem hölzernen Giebel und dem vielen Holz an den Balkonen, sodass ich als NRW`lerin schon an Bayern denke.

Direkt daneben ist ein großer, grauer, moderner Klotz aus Beton und Glas. Hier befindet sich auch das Restaurant in das man dann geführt wird. Vorbei geht es an einem Delikatessentisch auf dem die Produkte, die Herr Becker noch produziert ausliegen.
Der Sohn einer Winzerfamilie serviert im modernen Ambiente eine moderne, eher mediterrane Küche mit vielen zu entdeckenden Details.
Mein Highlight war der Auftakt mit mariniertem Bachsaibling und Schweinsbrust mit Haselnuss und Kaviar. Das mag aber auch daran liegen, dass ich gut marinierten Fisch sehr gerne mag und es perfekt abgeschmeckt fand zwischen der Säure und der Haselnuss und fettes Schwein liebe ich ja eh.
Sehr aromatische Rotbarbe

Sehr aromatische Rotbarbe

Mein zweites Highlight war das Rotbarbenfilet an der geschmolzenen Tomate mit Avocado und Koriander. Ich mag intensive Kräuter und vermengt mit der geschmolzenen Tomate und dem knusprigen Rotbarbenfilet, war dies eine besondere Hingabe.

Wer also einen Abend in Trier verbringt und der Sterneküche zugetan ist, für den könnte das Becker`s einen entspannenden Abend bieten.

Wieviel Schokolade kann ich trinken?

Zum Frühstück habe ich mich im Suite au chocolat verabredet. Auf Twitter fragte ich meine Follower, wo ich frühstücken sollte. 7 Menschen gaben Tipps und was sie ALLE sagten war „Suite au chocolat“. Das musste ja was besonderes sein, wenn alt und jung sich so einig waren. Also habe ich noch einen Termin mit der Inhaberin vereinbart und trat nun in den Schokoladentempel ein.
"Ich will keine Schokolade" .... DOCH :-)

„Ich will keine Schokolade“ …. DOCH 🙂

Mich erwartet eine gemütliche Atmosphäre mit abgenutzten Möbeln und einigen pinken Akzenten. Obwohl das Cafe viel Platz nach hinten hat, ist es voll. Alt und jung sitzen hier und trinken Schokolade oder auch Kaffee. Dazwischen Kuchen und Frühstück auf vielen Tischen. Kinderwägen passen problemlos rein. Es wird deutlich: das Cafe hat sich in Trier etabliert für jedermann. Familie, Single, Coffee to go, ausgedehntes Frühstück, Familientreffen, Kaffee zum Entspannen während man sich das römische Trier anschaut ….

Von Anfang an stand eine hohe Qualität im Fokus. Egal, ob es dabei um den Kaffee oder die Schokolade geht. Diana und Michael Nummer kennen ihre Produkte, überprüfen immer wieder die Qualität und wollen sich nicht darauf ausruhen, dass es sie schon 8 Jahre gibt. Sie rösten auch eine kleine Charge ihres eigenen Kaffees, der natürlich im Café dann auch angeboten wird zum Trinken oder Kaufen.
Dennoch sind in dem Laden natürliche Grenzen. Allem voran bestimmt die sehr kleine Küche, was machbar ist und was nicht. Für das Frühstück können keine aufwendigen Dinge konstruiert werden. Außer dem Rührei, bleibt das Angebot kalt, damit die Mitarbeiter alles abarbeiten können und nicht vor der Herdplatte Schlange stehen 😉
Satt geworden bin ich und lecker war es auch.

Satt geworden bin ich und lecker war es auch.

Nach so vielen Jahren Erfahrung gibt es heute im Café auch einen kleinen Shop mit Produkten und vor allem einige Pralinenkurse und Schokoladentastings. Whisky & Schokolade, Craftbeer & Schokolade, Pralinen Spezial… man kann hier richtig in die Welt der Tastings eintauchen und wenn ich eintauchen sage … zumindest der Finger dürfte bei der Pralinenherstellung mal in Schokolade eintauchen 😉

Während Diana mit Leidenschaft in ihren Augen von der Entwicklung des Cafés erzählt, trinke ich einen Early Grey Schokolade, eine Match Schokolade und Chocolat Creme Brulee… während ich das schreibe, ihr könnt euch das denken, habe ich das dringende Bedürfnis eine Schokolade in Trier zu trinken.
Vielleicht komme ich zu einem Seminar wieder. Diese Tastings finde ich für Menschen mit Interesse an Lebensmitteln und Gourmets eine ganz tolle Idee als Geschenk. Egal, ob zu Weihnachten oder einem anderen schönen Anlass.
Fazit: Trier ist nicht nur als alte Römerstadt beeindruckend, sondern hat kulinarisch eine große Vielfalt. Die ersten Dinge konnte ich schon präsentieren und mal schauen, was ich als Nächstes entdecke.


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2.09.2016 von:
2
Sep
Gundula
von

Die Winzerinitiative „Der Klitzekleine Ring“ – „Bergrettung“ mal anders!

Die rheinlandpfälzische Weinregion Mosel-Saar beeindruckt durch eine faszinierende Naturlandschaft und lässt die Herzen der Weinliebhaber höher schlagen.
Rebhänge, die sich entlang der Flüsse schlängeln, prägen das Bild dieser Region. Aufgrund der wertvollen Steil- und Steilstlagen ist der Riesling, die „Königin der Weine“, hier zuhause.

Die Gewinner des 2. und 3. Platzes des Food Blog Award 2015 (Connecting Companies UG) bekamen die Chance, diese einzigartige Region kennen zu lernen und sich mit regionalen Anbietern von Wein, Kultur und Kulinarik auszutauschen.
In den Räumlichkeiten des „Romantik Jugendstil Hotel Bellvue“ in Traben-Trarbach wurden die angereisten Foodblogger vom „Weinland e.V.“, der „Mosellandtouristik GmbH“ sowie der „Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH“ begrüßt. Außerdem präsentierten die Weingüter „Melsheimer“ und „Staffelter Hof“ ihre Erzeugnisse im Rahmen eines 3-Gänge-Menüs.

Ein besonderes Hauptaugenmerk galt dem Riesling, welcher den Namen „Bergrettung“ trägt. In einer gemütlichen Runde erzählten die beiden Winzer voller Herzblut von der Besonderheit des Weines und stellten mit Stolz ihre Winzerinitiative „klitzekleinerring“ vor.

Der „Klitzekleine Ring“ ist ein Verbund von insgesamt 11 Weingütern aus Traben-Trarbach und Umgebung. Sie verbindet die Liebe zur Weinherstellung sowie die Verbundenheit zur Region und der Kultur. Deshalb ist das gemeinsame Ziel des Zusammenschlusses, die Steil- und Steilstlagen an der Mosel vor Verwilderung und Brachwerden zu retten. Dies gelingt, indem Rebhänge Schritt für Schritt, durch aufwändige Handarbeit, schonend aufbereitet und sorgfältig gepflegt werden. Der Riesling, welcher aus diesen Reben erzeugt wird, trägt somit den Namen „Bergrettung“. Die Erlöse, die durch den Verkauf der „Bergrettung“ erzielt werden, gehen zu 100% in die Erhaltung und Weiterbearbeitung der geretteten Steillagen ein.

/mnt/new/www/rlpinfo/blogs/weinblog/wp content/uploads/2016/09/bergrettung bearbeitet

Riesling „Bergrettung“

Ein Projekt konnte die Initiative bereits erfolgreich abschließen und den geretteten Rebhang einem Weingut aus Traben-Trarbach übergeben.
Zurzeit wird vom „Klitzekleinen Ring“ ein 3.000 m² großes Stück Steillage bearbeitet.
Ohne die Bemühungen der Winzer würden diese Steillagen nicht mehr bewirtschaftet werden und wertvolle Riesling-Anbauflächen verloren gehen.

Mit ihrer Arbeit tragen sie einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Kultur in der Region Mosel-Saar bei. Mehr zu diesem spannenden Projekt erfährt man unter www.klitzekleinerring.de. Wer den köstlichen Wein bald auch einmal selbst probieren möchte, kommt am besten am 24.09.2016 zwischen 15:00 und 19:00 Uhr auf die Moselbrücke nach Traben-Trarbach (exklusiv für den Verkehr gesperrt), denn dort lädt der „Klitzekleine Ring“ zu einer legendären Weinverkostung.

Viel Spaß wünscht das WeinReich Rheinland-Pfalz!



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20.07.2016 von:
20
Jul
Jasmin Koch
von

Location Scouting 360° Videos Gastlandschaften Rheinland-Pfalz

360° ist ein neues Videoformat, welches virtuelle Eindrücke der Gastlandschaften Rheinland-Pfalz per 360° Rundumblick ermöglicht. Die Videos werden mit einer Kamerakonstruktion, die aus insgesamt sechs Einzelkameras besteht, aufgenommen, mit einer speziellen Software geschnitten und können so in 360° ausgespielt werden. Anzuschauen sind die neuen Videos ist fast jeder Lebenslage: Desktop-PC, Laptop, Tablet und Smartphone spielen den 360°-Genuss problemlos ab.

Erste 360°-Videos aus den Gastlandschaften präsentierten wir im Rahmen der Internationalen Tourismusbörse (ITB) 2016. Diese 360°-Videos stehen unter http://360.gastlandschaften.de/  zur Verfügung.

Nun gehen wir diesen spannenden Weg der modernen Technik weiter und produzieren unter einem neuen Konzept eine 360° Video-Strecke für die Gastlandschaften Rheinland-Pfalz. Im Rahmen dessen waren wir am Samstag, Sonntag und Montag schon mal unterwegs, um Locations in Rheinland-Pfalz zu besuchen, an denen voraussichtlich gedreht werden soll.

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Blick auf die Mosel und ihre Weinreben/Quelle: Jasmin Koch

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Burg Eltz in der Eifel/Fotograf: Dominik Ketz

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Reichburg Cochem an der Mosel/Fotograf: Dominik Ketz

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Kurpark in Bad Neuenahr/Quelle: Jasmin Koch

Die Bilder spiegeln nur einen kleinen Teil aller Locations wieder, welche besucht wurden. Es waren spannende Tage, mit vielen neuen Eindrücken, die unheimlich Lust auf die kommenden Filme machen. Wir hoffen, euch diese bald präsentieren zu können und halten euch auf dem Laufenden!

 



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31.07.2015 von:
31
Jul
Victoria
von

Weinrallye #88 – Wenn Heimat zur Kulisse wird

Ich lese gerne. Meist zwar nur im Urlaub, weil ich Bücher, wenn ich sie einmal begonnen habe und für gut befinde, nur sehr schwer wieder aus der Hand legen kann,(lesen in vielen kleinen Etappen ist nicht so mein Ding). Dann aber viel und stundenlang. Meistens ist dann mindestens auch ein Buch mit regionalem Bezug dabei. Weil ich es immer wieder faszinierend finde, wenn meine Heimat, also Rheinland-Pfalz im Allgemeinen und die Mosel im Besonderen, zur Kulisse wird für eine Geschichte – egal ob fiktiv oder mit wahrem Hintergrund – und ich dadurch die Möglichkeit habe, sie nochmal ganz neu und anders wahrzunehmen.

Am authentischsten gelingt das in meinen Augen meistens, wenn der Autor selbst ein Kind der Region ist oder zumindest seit langer Zeit dort lebt. Wie im Fall von Annette Köwerich, deren neuen Roman „Briefe von Ophelia und Jan“ ich an dieser Stelle kurz skizzieren möchte.

Redakteur Jan ist auf der Suche nach einem besonderen Wein und seine Recherchemail landet bei Ophelia, die in Leiwen ein kleines Bed & Brekfast betreibt. Während Ophelia für Jan nach dem Wein sucht, entspinnt sich zwischen den beiden ein reger Mail- und Briefwechsel. Jan ist neugierig auf die Mosel und so nimmt Ophelia ihn mit auf eine virtuelle Reise in ihr „Paradies diesseits des Orients“, in die Weinberge, an den Fluss, in die Orte und ihre Vergangenheit. Ihre Beschreibungen wecken in Jan allerdings nicht nur die Sehnsucht nach diesen Plätzen, sondern (natürlich) auch nach der Person, die so liebevoll von ihnen erzählt…

An diesem kurzen Abriss (denn man möchte ja auch nicht zu viel verraten) sieht man schon den zweiten Punkt, den ich, neben dem neuen Blick auf die Heimat, an solchen Büchern so schätze: Romane, die an der Mosel spielen, haben eben fast immer auch mit Wein zu tun und in diesem Fall übernimmt er sogar eine Hauptrolle. Denn über das gemeinsame Interesse der beiden Protagonisten für Wein baut sich hier die Handlung überhaupt erst auf, wird das Ganze in eine Szenerie eingebettet, entspinnt sich der „rote Faden“.

Und dadurch kann das Lesen zum besonders sinnlichen Erlebnis werden; das Eintauchen in die Geschichte passiert nicht nur gedanklich, sondern kann ganz real durch den Genuss des passenden Weines verstärkt werden. Die Landschaft, der Fluss, die steilen Terrassen, der Schiefer, der Geruch, die Stimmung, ja für manch einen Leser vielleicht sogar die Charaktere der Figuren selbst – das alles wird auf einmal nicht nur vorstellbar, sondern auch schmeckbar, weil es vom Wein gespiegelt und ergänzt wird.

Keine Frage also, was ich zur Lektüre dieses Buches empfehle: Einen der Rieslinge aus dem Hause Köwerich, deren klangvolle Namen schon allein zum Träumen einladen und übrigens auch selbst nochmal eine ganz eigene kleine Geschichte erzählen: „Für Feen und Elfen“ oder „Für Träumer und Helden“…



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17.06.2015 von:
17
Jun
Gundula
von

W wie Wasser, Welterbe und Wein: Infografik zum Weinanbau in Rheinland-Pfalz

Das Bundesland Rheinland-Pfalz ist der Weinkeller Deutschlands, denn hier wachsen und reifen in insgesamt sechs Weinanbaugebieten mehr als 70% des gesamtdeutschen Weinertrags. Beeindruckend, wenn man bedenkt, dass es in ganz Deutschland 13 Weinregionen gibt. Die Herkunft der edlen Tropfen erkennt man dabei nicht nur auf dem Etikett, sondern auch am Geschmack. Denn die einzigartige Landschaft, die kulturellen Besonderheiten und die klimatisch optimalen Bedingungen verschmelzen zu kulinarischen Hochgenüssen.

So zeugen beispielsweise aromatische und vollmundige Rotweine, vor allem Spät- und Frühburgunder, vom traditionsreichen Weinanbau im Ahrtal (Weinregion: Ahr) – schon die Römer legten hier die ersten Schieferhänge an. Auch im Mittelrheintal mit seinen verwinkelten Burgen und märchenhaften Schlössern finden sich die tiefroten Burgundertrauben. Am bekanntesten ist diese Weinregion jedoch für ihre spritzigen Rieslingweine. Gleiches gilt für das Flusstal der Region Mosel-Saar (Weinregion: Mosel), wo die edlen Tropfen auf steilen Terrassen gedeihen. Die teils schroffen Felsformationen an der Nahe bringen hauptsächlich prickelnd frische Weißweine wie Weißburgunder und Rivaner, aber natürlich auch Riesling hervor. Gekühlt genossen, versprühen sie exotisch-fruchtige Aromen. Von der vielfältigen Vegetation, insbesondere der arteinreichen Flora, wie sie im Pfälzerwald (Weinregion: Pfalz) zu finden ist, werden die edlen Tropfen aus dem Süd-Osten des Landes geprägt. Aromen von Kräutern, Nüssen und Gräsern nehmen Einfluss auf den Geschmack dieser Weine. Im größten der rheinland-pfälzischen Weinanbaugebiete, Rheinhessen, gibt es eine besondere Vielfalt verschiedener Weiß- und Rotweinsorten, darunter auch Auxerrrois, Portugieser oder die eher frühreife Rotweinsorte Dornfelder.

Wie die sechs Weinanbaugebiete in Rheinland-Pfalz nun genau heißen, wo welche Rebsorten angebaut werden und welches Gebiet das Ertragsreichste ist, verdeutlicht die nachfolgende Infografik.

Weinbau in Rheinland-Pfalz

Infografik zum Weinanbau in Rheinland-Pfalz

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9.04.2015 von:
9
Apr
Victoria
von

„Ausgezeichnete Weingastronomie“ in Rheinland-Pfalz

DassWeinfreunde über einen besonders feinen Gaumen verfügen und großes Vergnügen darin finden, sich immer wieder neue Verbindungen von Weinen mit köstlichen Speisen ausdenken, ist wohl allgemein bekannt. Nicht umsonst dürfen wir uns immer wieder an Kreationen wie Riesling-Sabayon oder Hirschrücken im Spätburgundersud erfreuen.

Jetzt hat das Deutsche Weininstitut aber auch offiziell Betriebe ausgezeichnet, die die Symbiose aus Wein und Speisen besonders meisterlich beherrschen. Die Jury, der (unter anderem) mit Christina Fischer, Paula Bosch und Niko Rechenberg ausgewiesene Gastronomieexperten angehörten, hat für die Beurteilung hohe Maßstäbe angesetzt und neben Umfang und Qualität des Weinangebots insbesondere auch Faktoren wie Preisgestaltung, Ausbildung der Mitarbeiter, die Möglichkeiten des Offenwein­ausschanks sowie das Angebot von Veranstaltungen rund um den Wein bewertet.

(Quelle/Bild: Pressemeldung DWI vom 16.03.2015, www.deutscheweine.de)

(Quelle/Bild: Pressemeldung DWI vom 16.03.2015, www.deutscheweine.de)

In der Kategorie der traditionellen Gastronomie ging der Preis nach Rheinland-Pfalz an die Mosel, genauer gesagt an das Hotel und Restaurant Zeltinger Hof in Zeltingen-Rachtig. Inhaber Markus Reis bietet seinen Gästen die Wahl zwischen rund 1000 Weinen von 120 nahezu ausschließlich deutschen Erzeugern. Dazu gibt es regionale Küche mit vielen Eigenkreationen und auch beim Anrichten achtet das Haus mit Schieferplatten etc. auf den Bezug zur Region und zum Wein. Die Offenweinkarte wechselt zweimal wöchentlich und bietet 120 Weine. Und auch in puncto Veranstaltungen hat Reis sich viele Gedanken gemacht: Spezielle Weindinner machen den Aufenthalt in dem gemütlichen Restaurant an der Mosel zum Erlebnis.

Die Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts, Monika Reule, lobte bei der Preisverleihung das Engagement der Gewinner für die heimischen Weine: „Die ausgezeichneten Gastronomen sind absolute Vorzeigebetriebe mit einer Vorbildfunktion für die gesamte Gastronomie.“ In der Tat, denn mit ihrem Einsatz tragen die Gewinner dazu bei, dass sich langsam aber sicher immer mehr deutsche Weine auf den hiesigen Speisekarten wiederfinden.



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27.12.2014 von:
27
Dez
Victoria
von

Weinrallye #81 – Weinwichteln: Wir schenken uns reinen Wein ein

Die diesjährige Dezember-Weinrallye, organisiert von Susanne vom Hundertachzig-Grad-Blog, ist zum zweiten Mal eine ganz besondere: Wir bewichteln uns gegenseitig mit Wein! Ganz klar, dass auch ich dabei sein muss und so freute ich mich sehr, als ich ein paar Tage vor Weihnachten mein Paket von Dr. Hartmut Gerstenkorn öffnete. Ein 1996er Barbaresco – ich hatte bisher noch nie einen Barbaresco getrunken, es war also abzusehen, dass dieser Wein sowohl meinen Horizont als auch unsere Weihnachtstafel bereichern würden.

Für diejenigen, die mit diesem Tropfen ebenso „Neuland“ betreten wie ich, seien vorab ein paar Worte zu den Hintergründen verloren: Barbaresco ist ein trockener Rotwein aus dem Piemont. Weil er genauso wie der Barolo zu 100% aus Nebbiolo-Trauben produziert wird, wird er auch oft als dessen kleiner Bruder bezeichnet. Im Unterschied zum Barolo liegen die Hügel des Barbaresco aber etwas niedriger und haben eine andere Bodenzusammensetzung, sodass der Wein samtiger und weniger wuchtig wird. Allgemein gilt der Barbaresco als körper-, und tanninreicher Rotwein, der zur vollen Entfaltung einige Jahre braucht.

Seit 1980 ist der Barbaresco als DOCG („Denominazione di Origine Controllata e Garantita“, also kontrollierte und garantierte Herkunftsbezeichnung) anerkannt. Laut der DOCG-Bestimmungen für den Barbaresco muss dieser über mindestens 26 Monate, davon 9 im Holzfass, ausgebaut werden, eine „Riserva“ wie mein Wichtelwein sogar insgesamt 50 Monate, davon ebenfalls 9 im Holzfass, bevor sie in den Verkauf gelangen darf.

Der Hersteller „meines“ Barbaresco ist eine Besonderheit unter den Winzern in und um Barbaresco: die „Produttori del Barbaresco“ sind ein lockerer Verbund von dortigen Winzern, die ihren Wein genossenschaftlich vermarkten.

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Aber nun genug der Vorrede – am zweiten Weihnachtsfeiertag war es endlich so weit, mein Barbaresco wurde beim Familien-Festessen feierlich zum Hirschbraten kredenzt, nachdem er gemäß Hartmuts Empfehlung drei Stunden zuvor dekantiert worden war.

DSC_0649_1 (640x427)

Unseren Augen präsentierte er sich kirschrot, leicht opaleszent und mit deutlichen orange-bräunlichen Reflexen am Rand, was aber altersmäßig absolut in Ordnung ist. In der Nase zeigte er sich äußerst angenehm mit intensiven Anklängen von Gewürzen, vor allem Nelken, aber auch Anis, zudem noch eine gewisse Frucht, insgesamt ein Bukett, dass erahnen ließ, dass dieser Wein ein sehr guter Begleiter für das Wild sein würde. Und so war es denn auch – der Wein zeigte sich tanningeprägt, aber samtig rund und mit angenehmer Länge, den Alkohol (übrigens ein Gehalt von 13,5 %) sehr schön eingebunden.

DSC_0656 (640x427)

Insgesamt ein schöner Wein, dem festlichen Anlass absolut angemessen und auf jeden Fall mal etwas ganz anderes als der sonst von mir meistens und zu allen Anlässen – wohl auch wohnortbedingt – favorisierte Moselriesling. Einen solchen, und zwar einen ganz besonderen, nämlich Berlinale-Wein, habe ich dafür meinerseits in die Wichtelei gegeben und zu Christian in die Pfalz geschickt.

In diesem Sinne: Liebe Susanne, noch einmal vielen Dank für die tolle und mit Sicherheit nicht gerade einfache Organisation der Rallye und lieber Hartmut, an Dich ebenfalls ein ganz herzliches Dankeschön für diesen edlen Tropfen, auch im Namen meiner Eltern :-).

 



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17.12.2014 von:
17
Dez
Victoria
von

Winterwandern durch die Weinregionen

Zugegeben, der Schnee scheint in Rheinland-Pfalz momentan noch in weiter Ferne. Aber wenn er dann endlich da ist, heißt es sofort raus, und die weiße Pracht so lang es geht genießen. Damit Ihr dann schnell wisst, wo es am schönsten ist, haben wir jetzt schon einmal ein paar Tipps für Euch. Denn besonders die Weinregionen eignen sich wunderbar für einen verträumten Schneespaziergang. Vorbei an glitzernden, eisüberzogenen Reben, die entweder auf sanften Hügeln oder an steilen Hängen wachsen, kann man eine solche Unternehmung vielerorts mit einem Gläschen (Glüh-)Wein verbinden und zum Abschluss gemütlich einkehren.

Zum Beispiel im Ahrtal: Unter dem Motto „In Winter Veritas“ bieten zahlreiche Winzer und Künstler ein Programm, das Lust macht auf einen winterlichen Abstecher auf den Rotweinwanderweg oder den roten und blauen Ahrsteig, wie der folgende Beitrag zeigt:

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Aber auch die anderen rheinland-pfälzischen Weinregionen lohnen einen winterlichen Abstecher raus ins Freie. Ein ganz besonderer Anblick am Romantischen Rhein und an der Mosel sind zum Beispiel die steilen Weinterrassen, wenn sie von Schnee bedeckt sind. Durch den Schnee zeichnen sich die vielen, teils uralten Mauern viel deutlicher ab als im Sommer und verraten, wie viel Mühe die Winzer hier Jahr für Jahr investieren.

Winterliche Weinberge bei Winningen an der Mosel

Winterliche Weinberge bei Winningen an der Mosel

Im Naheland glitzern im Winter die Eiskristalle mit den Edelsteinen um die Wette, für die die Region berühmt ist und die man zum Beispiel im Edelsteinmuseum in Idar-Oberstein bewundern oder auch gleich in einem der Stollen selbst schürfen kann.

Rheinhessen verzaubert im Winter mit tausend sanft gewellten, schneebedeckten Hügeln, die zu einem ausgedehnten Spaziergang einladen. Und zwei gute Tipps für die Einkehr hinterher gibt es gleich mit: Entweder Sie besuchen eine der zertifizierten Vinotheken und tauchen ein in die Welt der rheinhessischen Weine, oder Sie wärmen sich in einer der zahlreichen „Kuhkapellen“ wieder auf, alte, ehemals zur Viehhaltung genutzte Kreuzgewölbe, die mittlerweile vielerorts in ausgezeichnete Gastronomien umfunktioniert wurde.

Wer noch weiter südlich wohnt, den könnte seine Winterwanderung schließlich durchs Pfälzer Rebenmeer führen. In der endlosen Weite zwischen abertausenden von Weinstöcken kann man die klare Luft in sich aufsaugen, ganz zu sich kommen und die himmlische Stille um sich herum genießen.

Weitere Tipps rund ums Winterwandern in Rheinland-Pfalz, Tourenvorschläge und mehr gibt es übrigens auch hier.



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10.12.2014 von:
10
Dez
Victoria
von

Heißer Tipp für kalte Tage: Selbstgemachter Winzerglühwein

Die Weihnachtsmärkte im ganzen Land haben wieder geöffnet und vor allem die Glühweinstände erfreuen sich dabei ungebrochener Beliebtheit. Was gibt es denn auch schöneres, als sich nach einem Bummel in – zwar bisher noch nicht wirklich arktischer, aber doch kalter – Luft vorbei an den verschiedenen Buden mit einem leckeren Heißgetränk wieder aufwärmen zu können.

Glühweingenuss auf dem Weihnachtsmarkt Speyer

Glühweingenuss auf dem Weihnachtsmarkt Speyer. Quelle: Pfalz.Touristik e.V.

Egal ob rot oder weiß – meistens ist für jeden Geschmack das passende dabei. Da auf den Weihnachtsmärkten aber große Mengen umgesetzt werden, wird  dort meistens entweder industriell schon komplett fertig vorproduzierter Glühwein verkauft oder der Wein wird lediglich noch mit einer Glühwein-Fertigmischung angesetzt.  Das schmeckt natürlich trotzdem gut – aber wer schon einmal einen echten selbstgemachten Winzerglühwein probiert hat, wird den Unterschied schmecken. Winzerin Kerstin Müller erklärt, warum:

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Solcher Winzerglühwein wird mittlerweile mehr und mehr angeboten, ist laut Deutschem Weininstitut sogar „in“. Besonders natürlich in den Weinregionen selbst. Nicht jeder aber wohnt natürlich in der Nähe einer solchen oder kann seinen Winterspaziergang so legen, dass er in der Nähe eines Winzer-Glühweinstandes mündet. Das macht aber nichts, denn schließlich kann man einen leckeren Glühwein auch ganz einfach und schnell selber machen.

Hierfür nehme man je nach Vorliebe einen heimischen Rot- oder Weißwein. Generell gibt bei der Weinauswahl: Je lieblicher der Wein von sich aus ist, desto weniger muss nachgesüßt werden. In diesem Zusammenhang auch ein Tipp von Winzerin Theresa Breuer: Weniger künstliche Süße lässt mehr Raum für die eigenen Fruchtaromen des Weines.

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Aber, und das ist einer der Vorteile von selbstgemachtem Glühwein, letztendlich kann das jeder nach seinem eigenen Geschmack entscheiden.

Auch für die Wahl der Rebsorte gibt es von den Experten ein paar Empfehlungen: Für roten Glühwein eignen sich besonders gerbstoffarme Rotweinsorten, wie beispielsweise Portugieser oder Spätburgunder, für weißen Glühwein Sorten mit milder Säure wie Silvaner oder Müller-Thurgau. Genießer, die es dagegen etwas würziger mögen, können auch Dornfelder (rot) oder Riesling (weiß) verwenden.

Den Wein süßt man dann je nach Geschmack Kandis oder Honig, und fügt eine in Scheiben geschnittene ungespritzte  Orange (oder bei kleiner Menge nur eine Hälfte), vier Gewürznelken sowie eine Stange Zimt hinzu. Dann wird der Wein bei mittlerer Hitze erwärmt (nicht gekocht, da sonst Aromen verloren gehen), anschließend lässt man ihn bei schwacher Hitze noch ca. 15 Minuten ziehen. Vor dem Verzehr dann die Gewürze aus dem Wein entfernen und am besten in Tee- oder Groggläsern servieren.

Was bleibt uns zum Schluss noch zu sagen? Eigentlich nichts, außer: Zum Wohl, lasst es Euch schmecken!



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3.11.2014 von: Tina Wilhelmus
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Tina Wilhelmus von
Tina Wilhelmus

Calmont: Heißer Berg & kühler Riesling. Tief ins Glas geschaut … bei Kilian und Angelina Franzen

Mit dem steilsten Weinberg Europas stürzten wir uns ins Abenteuer unseres Lebens und sind damit glücklicher denn je.“

Dieses persönliche Statement stammt von Kilian und Angelina Franzen, einem jungen, aufgeschlossenem und ungemein sympathischeren Paar von der Terrassenmosel, hinter dem eine Zeit voller Höhen und Tiefen, Anstrengungen und Glück liegt. 

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Weinbau ist Handwerk, Weinbau ist Kunst … aber Weinbau am Calmont ist Wahnsinn. 67% Steigung. Den Traktor muss man am Moselufer parken, um dann entweder zu Fuß oder mit der Monorackbahn, die mehr Nervenkitzel-Potential hat als so manche Achterbahn – bis zu 200 Höhenmeter zu überwinden. Ohne Schwindelfreiheit, festes Schuhwerk und der nötigen Portion Leidenschaft für 100 % Handarbeit geht hier gar nichts. 

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Der Begriff Calmont stammt übrigens vom lateinischen calidus mons = heißer Berg. Dass der Berg auch Mitte Oktober noch das Potenzial hat, einen ins Schwitzen zu bringen, konnte ich am eigenen Leib erfahren… aber davon später mehr.

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Nach einer absoluten Hochphase um 1900 flachte die Nachfrage nach Moselweinen im Laufe des 20 Jh. zunehmend ab, was dazu führte, dass die extrem arbeitsintensiven Lagen am Calmont aufgegeben wurden und zunehmend verwilderten. Ulrich und Iris Franzen, die Eltern von Kilian, begannen dann im Jahr 2000 mit Unterstützung des Kulturamtes und einem Helferteam die Rekultivierung: Es galt den Hang zu roden, Monorackbahnen zu bauen und neue Reben zu pflanzen.

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Dieses Projekt führen Kilian und Angelina nun sehr erfolgreich fort … und damit den Traum seiner Eltern, die leider viel zu früh verstorben sind. Derzeit sind von den Franzens und weiteren Winzern wieder 12 ha im Calmont bewirtschaftet und in den so genannten „Kaulen“ zwischen den steilen Felsen sieht man nur noch wenige Brachen.

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In Bremm und Umgebung besitzt das Weingut Franzen derzeit ca. neun Hektar, sieben davon im absoluten Steilhang oder – wie die beiden es nennen – „auf Messers Schneide“. Alle Weine werden spontan angegoren, die Guts- und Lagenweine (erkennbar an der schwarzen Kapsel) erhalten bei Bedarf schon mal Unterstützung durch Reinzuchthefen, den Goldkapseln lässt man dagegen alle Zeit der Welt und Raum für ihre ganz eigene Individualität. Geschmacklich liegen die Franzen-Weine überwiegend im trockenen Bereich, aufgrund der moderaten Säure und den mal eher dezenten, mal voll aufblühenden Fruchtaromen sind diese Weine aber alles andere als ausschließlich für Trockenfreaks.

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Davon konnten wir uns bei einer ebenso ausführlichen wie amüsanten Probe in der Probierstube (oder neudeutsch Vinothek) überzeugen, die vor etwa sechs Jahren übrigens eine der ersten an der Mosel war, die auf dunkle Eiche-Schrankwand, greilich (moselfränkisch für schrecklich) gemusterte Polster-Stühle und Plastikreben-Deko verzichtete und statt dessen mit warmen Hölzern, freundlichen Farben und angenehmem Licht eine Atmosphäre zaubert, bei der Wein probieren und kaufen wirklich Spaß macht. Unbedingt nachahmenswert!

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Weinprobe:

Wir starten mit dem Gutsriesling „Quarzit-Schiefer“, der in einem Seitenhang des Calmonts auf Quarzitboden wächst und einen wunderbar mineralischen Einstieg in die Kollektion bietet.

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Weiter geht’s dann gleich mit etwas ganz Besonderem:
„Der Sommer war groß“ ist ein Wein, der Spaß macht: Auf der Zunge und für’s Auge. Das Etikett ist ein echter Hingucker, der Titel stammt aus einem Gedicht von Rilke. Dieser Wein ist ein Wein für’s Herz, denn er ist ein Wein mit Geschichte… im wahrsten Sinne des Wortes, denn seit seinem Debüt im Jahr 2011 gibt es zu dem Wein jedes Jahr einen Flyer, der einen in einer flott gezeichneten Bildergeschichte auf Zeitreise durch das ganz persönliche Weinjahr von Kilian und Angelina nimmt. Über 2013 liest man zum Beispiel, wie Kilian den unter Höhenangst leidenden Stuart Pigott mit seiner Monorackbahn den steilsten Weinberg hochkutschiert hat, dass der FOCUS ihren „Calmont“ auf Platz 1 von 700 Weinen gewählt hat und dass man kräftig in eine neue Küche, einen Holzofen und mit der Hochzeit im Dezember ins persönliche Glück investiert hat.

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Der „Sommer“ ist ein Cuvée aus den drei besten Steillagen des Weingutes: Bremmer Calmont, Bremmer Kapplay und Neefer Frauenberg. Spannend ist dabei, dass die Weine aus den Bremmer Lagen und der direkt gegenüberliegenden Neefer Lage vollkommen andere Charaktere sind, was wohl vorrangig mit der Bodenbeschaffenheit zusammenhängt. Der dunkelgrauer Schiefer in Neef verleiht den Weinen Fruchtigkeit und Blumigkeit, der von Quarzit und Sandstein durchzogene rötliche Schiefer in Bremm Mineralik und Würze. Laut Angelina tendieren Frauen bei Proben häufig zum blumigen, Männer zum mineralischen Geschmack. „Unser „Sommer“-Wein schmeckt beiden“, sagt sie und grinst dazu. Das können wir in unserem Fall direkt mal bestätigen und machen ein dickes X auf unserer Bestellliste.

Mehr über den „großen Sommer-Wein“ aus 2011 sowie das Rilke-Gedicht könnt ihr bei Peer F. Holm hier nachlesen.

 

Danach probieren wir die Lagenweine „Neefer Frauenberg“ und „Bremmer Calmont“ – einmal in der „Basisvariante“ einmal als „Großes Gewächs“, dazu ein Neefer GG aus 2011 und den Top-of-the-Range Wein „Calidus Mons“. Die GGs unterscheiden sich von den einfachen Lagenweinen durch das Alter der Reben (ab 60 Jahre), den Zeitpunkt der Lese (meist 3. Lesedurchgang) und durch ein längeres Hefelager. Die Reben des Calidus Mons haben stattliche 96 Jahre auf dem Buckel. „Nach der Lese piddeln wir abends auf dem Tisch nochmal nach, um nur die besten Qualitäten in die Flasche zu bringen“, erklärt mir Kilian, der eben erst von der diesjährigen Lese nach Hause gekommen ist. Mit 16 Gramm Restzucker fällt dieser Wein nicht mehr in den trockenen Bereich und mich fasziniert die Cremigkeit und der feine Karamell. Wenn ihr noch mehr über den Geschmack der Weine erfahren möchtet, empfehle ich euch die Artikel von Chris T. Gampe „I am Franzen“

und Peer F. Holm „Wein & Wissen: Großes Gewächs – GG einmal anders.

Nachdem wir die ein oder andere Flasche nochmal nachprobiert und fleißig den Bestellzettel ausgefüllt haben, lassen wir uns von Angelina noch ein paar Tipps für Straußwirtschaften, Restaurants und Ausflugstipps geben. Klar ist aber schon eins: Morgen werden wir mit einer Flasche „Sommer“ im Gepäck den Calmont durchwandern. Was kann es Schöneres geben, als einen besonderen Wein direkt dort zu trinken, wo er gewachsen ist.

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Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel, bei dem wir jedoch das angebotene Industrie-Rührei ausgelassen haben, sind wir in Bremm los und haben dann erst mal den steilen Aufstieg zum Gipfelkreuz hinter uns gebracht. 45 Minuten und jede Menge Schweiß hat das gekostet, so dass wir uns oben angelangt erst mal mit zwei hervorragenden Weinen vom Weingut Michael Franzen belohnt haben (ja, Franzen heißen hier viele ;-), den Mut eines Drachenfliegers (Video) sowie die herrliche Aussicht genossen haben.

 

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Die Wanderung durch den Wald Richtung Ediger-Eller war dann richtig entspannt, bevor wir oberhalb des Ortes in den Klettersteig zurück nach Bremm eingestiegen sind. Der Nebel vom Morgen hatte den Weg etwas klitschig gemacht und wir waren nicht ganz sicher, wie die junge Japanerin, die uns in goldenen Ballerinas entgegenkam, hier durchkommen würde. Das Gleiche dachte bestimmt auch eine Gruppe aus Sachsen über uns, denen wir immer mal wieder begegneten, wobei wir meist mit einem Glas Wein in der Hand im Weinberg saßen und die Sonne genossen.

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Trotzdem haben wir es sicher durch den Steig mit „teils alpinem Charakter“ (wie uns das Warnschild mitteilte) geschafft, konnten dabei den grandiosen Ausblick auf das Moseltal und die Klosterruine Stuben genießen sowie den Bremmer Winzern bei der Traubenlese zusehen.

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Fazit: Mein Respekt vor der Arbeit der Steillagen-Winzer im Allgemeinen und am Calmont im Besonderen ist mit dieser Wanderung noch einmal größer geworden, ebenso meine Bereitschaft, für diese Weine einen anständigen Preis zu zahlen. Vielleicht wäre es im Zuge der Diskussion, wie viel deutsche Weintrinker für eine Flasche ausgeben, eine gute Idee, eine Art Wein-Bildungs-Programm ins Leben zu rufen und die Teilnehmer in der ersten Unterrichtsstunde gleich mal durch den Calmont zu scheuchen und dazu „River deep Mountain high“ von Tina Turner singen zu lassen 😉

 

Zum Weiterlesen:

Chris T. Gampe: I am Franzen

http://www.weinkaiser.de/i-am-franzen/

Peer F. Holm: Wein & Wissen: Der Sommer war sehr groß.

http://www.wein-wissen.de/2012/03/der-sommer-war-sehr-gross/


Peer F. Holm: Wein & Wissen:
Großes Gewächs – GG einmal anders

http://www.wein-wissen.de/2014/10/grosses-gewaechs-gg-einmal-anders/

Dirk Würtz: Stern.de: So viel bezahlen Deutsche für eine Flasche Wein
http://blogs.stern.de/easydrinking/geiz-ist-ungeil

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Wein in Deutschland genießen - Auf Weinreise im WeinReich Rheinland-Pfalz.

Ob Weinprobe, Weinwanderung, die Kombination von Wein & Kultur , Urlaub auf dem Winzerhof oder Weinreise in einer derWeinregionen Deutschlands, das WeinReich Rheinland-Pfalz bietet Freude für Geist und Gaumen. Wein und Kulinarik werden aufs Beste in den Sterne-Restaurants oder beim Besuch einer Straußwirtschaft kombiniert