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IchZeit Rheinland Pfalz
10.11.2015 von:
10
Nov
Jasmin Koch
von

Wasser und Wein

Ein kleiner Trugschluss…

Tendenziell glitten meine Augen in der Vergangenheit über die Weinkarte, ich suchte mir einen zu meinem Gericht passenden Wein und wenn die Bestellung dann aufgenommen wurde, schob ich meist die Bitte um ein stilles Wasser hinterher. Diese Wassersorte bevorzuge ich nun mal und ich dachte, sie diene mir auch immer als optimale Wein-Begleitung. Als ich jedoch begann, mich verstärkt mit dem Thema „welcher Wein zu welchen Speisen“ auseinanderzusetzen, wurde mir auch bewusst, dass Wasser nicht gleich Wasser ist und definitiv einen Einfluss auf den Weingenuss haben kann. Im folgenden gibt es deshalb einen kleinen Überblick für euch, welches Wasser tendenziell am besten zu welchem Wein passt:

Kohlensäurereiches Wasser eignet sich idealerweise zu milden Weinen wie z.B. einem Grauburgunder und oder zu einem Wein mit hohem Restzuckergehalt wie einer lieblichen Scheurebe. Dadurch wird die Zunge erfrischt und gleichzeitig die Süße des Weines hervorgehoben.
Wasser im mittleren Kohlensäurebereich eignet sich zu säurebetonten Weinen wie z.B. einem trockenen Riesling. Mit zu viel Kohlensäure läuft man Gefahr, die Säure noch zu verstärken und den Weingenuss deshalb zu verfälschen.
Stilles Wasser ist ein guter Begleiter zu kräftigen Rotweinen sowie zu gehaltvollen, möglicherweise auch Barrique ausgebauten Weißweinen, da es neutralisiert und die Frucht des Weines unterstreicht.
Die unten stehende Infografik verdeutlicht die Kombinationsmöglichkeiten von Wasser und Wein noch einmal visuell.

Infografik Wasser und Wein/Quelle: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Infografik Wasser und Wein/Quelle: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Probiert es doch einfach mal aus und schmeckt, ob und wie sich euer Wein mit dem richtigen und/oder falschen Wasser als Begleiter verändert.

Ich wünsche euch eine schöne restliche Woche und weiterhin viel Freude beim Weingenuss!

Weitere Informationen rund um das WeinReich Rheinland-Pfalz gibt es unter:

http://www.wein-reich.info



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22.10.2015 von:
22
Okt
Jasmin Koch
von

Rebstockpatenschaft WeinReich

Der Himmel war strahlend blau und die Luft für Oktober bereits klirrend kalt, als ich vergangene Woche am Rhein entlang Richtung St. Goar fuhr. Die Weinhänge lagen teils noch im Schatten und ich fragte mich, wie schnell die Blätter sich jetzt wohl bunt färben würden. Noch ein Stück weiter bog ich schließlich nach rechts und erreichte das Weingut Philipps-Mühle. Mein Ziel. Ich schlüpfte aus meinen Ballerinas in festes Schuhwerk, zog meine Jacke fest zu, warf schon mal einen Blick auf den Hang und machte mich auf die Suche nach Thomas Philipps – einem der zwei Brüder, welche das Weingut miteinander leiten.

Foto: Jasmin Koch

Foto: Jasmin Koch

Thomas Philipps- ein Jungwinzer mit freundlichem Lächeln, hatte sich trotz der Tatsache, dass er mitten in der Lese steckte, bereit erklärt, mit mir den Weinberg hinaufzukraxeln. Warum er das tat? Ich war auf der Suche nach unserem Patenrebstock „WeinReich“ und mit Schere und Schüssel bewaffnet auch bereit, diesen zu lesen. Wenn ich am Fuße des Hanges noch getönt hatte, ich hätte keine Probleme zu Fuß hinaufzusteigen, musste ich mir oben angekommen doch eingestehen, dass es mit meiner Kondition nicht zum Besten steht. Gleichzeitigt erkannte ich wieder einmal, dass die Lese per Hand hier an den steilen Hängen eine Knochenarbeit für die Winzer ist.

Foto: Jasmin Koch

Foto: Jasmin Koch

Nach einer kurzen Verschnaufpause machte ich mich dann aber doch ans Werk: der Patenrebstock hing voller praller, reifer Trauben, welche Schnitt für Schnitt in die mitgebrachte Schüssel fielen. Nach geknipsten Bildern und einem zufriedenen Blick auf die Menge der Trauben, ging es auch schon wieder abwärts. Eine gute Gelegenheit, Thomas Philipps einige Fragen zum Weinbau und zur diesjährigen Lese zu stellen. Spannend. Interessant. Ein gutes Jahr für die Philipps-Mühle, deren Rebstöcke nun im 10. Jahr beginnen, richtig gute Erträge hervorzubringen. Auch die Waage bestätigte uns dies: mit über 2000 Gramm war es das höchste Ergebnis seit die Rebstockpatenschaft „WeinReich“ besteht!

Foto: Jasmin Koch

Foto: Jasmin Koch

Es war der perfekte Beginn einer Arbeitswoche und ich hoffe, im nächsten Jahr zurückkommen zu dürfen, um gemeinsam die Trauben des Patenrebstocks „WeinReich“ zu lesen. Zuvor werde ich bei der Philipps-Mühle aber bestimmt noch einmal vorbei schauen, z.B. im Dezember während der Aktion „Advent im Weingut“.
Bis dahin wünsche ich eine gute Lese 2015 und einen schönen restlichen Herbst!

 



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1.10.2015 von:
1
Okt
Jasmin Koch
von

KD meets WeinReich – der große Abend!

Das Schiff lag am Steiger, die Tische waren elegant und festlich eingedeckt, die Köche bereit und der Wein aus Rheinland-Pfalz angereist: Die Gourmetreise am 23. September 2015 auf dem Rhein – eine Kooperation der Köln-Düsseldorfer Rheinschiffahrt AG und der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH- konnte beginnen.

Pünktlich um 19:00 Uhr trafen die ersten Gäste beschwingt auf der MS RheinFantasie ein und warteten, mit einem Glas pfälzischem Secco in der Hand, gespannt auf den bevorstehenden Abend und seine Genüsse. Alsbald drangen köstliche Essensdüfte in den Raum und das Schiff glitt auf dem Rhein dahin in die Nacht. Michelle Skruth, amtierenden Weinkönigin der Ahr, übernahm das Zepter und führte gekonnt und sympathisch mit Erklärungen zu den korrespondierenden, rheinland-pfälzischen Weinen durch den Abend.

Mit einem ruhigen Rhein unter dem Kiel, einem gaumenschmeichelnden Essen und deliziösen rheinland-pfälzischen Weinen, flogen die Stunden nur so dahin und als das Schiff gegen 22:00 Uhr wieder in Köln anlegte, war jedermann überrascht, dass der Abend sich schon zu Ende neigte.

Mit der Hoffnung auf eine Wiederholung im nächsten Jahr wünsche ich nun: zum Wohl und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!



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24.09.2015 von:
24
Sep
Holger
von

Comedy im Ruppertsberger Weinkeller mit Lokalkolorit von und mit Kättl Feierdaach

Der Kartenvorverkauf für den Comedy-Abend im Ruppertsberger Weinkeller ist gestartet. Jedes Jahr im November findet im Ruppertsberger Weinkeller eine Comedy-Veranstaltung mit Lokalkolorit statt. Am Freitag, den 13. November 2015 ist der Geheimtipp der Pfälzer Comedyszene zu Gast im Saal Hoheburg. Kättl Feierdaach, die Pfälzer Antwort auf Hilde Becker, ist seit Jahren regelmäßig in beliebten TV-Formaten wie „Schreinerei Fleischmann“ oder „Mainz bleibt Mainz,…“ zu Gast.

Soloprogramm Kättl Feierdaach

Soloprogramm Kättl Feierdaach

In ihrem zweiten Soloprogramm „äfach schää“ plaudert Jutta Hinderberger, alias Kättl Feierdaach, pointenreich über alle möglichen und unmöglichen Situationen aus ihrem Alltag. Ihre Themen sind Probleme beim Homeshopping, Rehaaufenthalte oder Erlebnissen im Wellnessurlaub. An diesem launigen Abend erfährt man als Gast auch, was man in öffentlichen Toiletten beachten sollte, wenn gerade kein Papier da ist.

Kättl in Aktion

Kättl in Aktion

 

Karten für den Comedy-Abend in Ruppertsberg sind für 15 Euro pro Person im Vorverkauf oder für 18 Euro an der Abendkasse erhältlich. Vor der Veranstaltung gibt es ausgesuchte Weine und Sekte  des Ruppertsberger Weinkellers. Einlass ist ab 19 Uhr. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.ruppertsberger.de.

Termin: Freitag, den 13. November 2015

Einlass: 19 Uhr

Beginn: 20 Uhr

Veranstaltungsort: Saal Hoheburg im Ruppertsberger Weinkeller Hoheburg

Kosten: 15 € p. P. im VVK, Abendkasse 18 €



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1.08.2015 von:
1
Aug
Victoria
von

Weinrallye #88 – Zusammenfassung

Am 31.07. war mal wieder Weinrallye-Tag und diesmal hatten wir aufgerufen zum Thema „Wein und Prosa“.

Den Anfang machte Julia, die im Blog German Abendbrot unter anderem sehr anschaulich begründete, warum sie Sommers durchaus andere Bücher (z.B. Ernest Hemingway) und dazu passend natürlich auch andere Getränke dazu bevorzugt als im Winter (Thomas Mann) und uns dann auch noch ihre zehn (!) Lieblingsbücher samt passenden Weinen (und Bier) vorstellte.

Unser eigener Beitrag beschäftigte sich etwas allgemeiner mit dem Thema „Heimat als Kulisse“ in Romanen und dazu passend stellten wir das neue Buch „Briefe von Ophelia und Jan“ von Annette Köwerich vor.

Weiter ging die Reise mit Anja, die uns im Blog Weingeschichten mitnahm in die literarische Welt Kurt Tucholskys, uns seinen Werdegang darstellte und unter anderem erklärte, wie es zu seinem berühmten Zitat „Schade, dass man einen Wein nicht streicheln kann“ kam.

Peter stellte auf seiner Seite Sammlerfreak die Krimireihe um den im Périgord ermittelnden französischen Polizisten Bruno, kreiert vom schottischen Autor Martin Walker, vor. Als zweites gab es für uns noch eine Empfehlung der Wein- Kolumnen des Autors Andreas Bürgel.

Stefan präsentierte uns auf baccantus.de „beschwipste Sommerlektüren“: Wie Peter empfahl auch er für unterhaltsame Wein-Stunden den französischen Kommissar Bruno, außerdem die Vater-Tochter-Geschichte „Papa, der Wein korkt“ um eine gemeinsame Frankreich-Reise, sowie den Krimi „Weinprobe“, der laut Stefan positiv aus der Masse der Weinkrimis heraussticht. Abschließend stellte er noch die kulinarische Krimiserie von Tom Hillenbrand sowie Bordeaux: Ein Roman in vier Jahrgängen samt passenden Weintipps vor.

Im Blog des Weinkaisers stellt Marc Herold fest, dass Wein in den meisten Wein-Prosawerken zwar durchaus eine wichtige Rolle spielt, es dabei aber meistens nur um Wein im allgemeinen geht und der Autor sich dabei kaum einmal intensiver mit einem bestimmten Wein auseinandersetzt. Dieser Eindruck führte ihn zu der Frage, weshalb Weintrinken scheinbar nur in der Wirklichkeit tatsächlich Spaß macht: Unter anderem, weil der Dialog, der direkte und unmittelbare Austausch über die eigenen Vorlieben nur hier wirklich möglich ist.

Last but not least wollte uns schließlich Susanne eigentlich auch mit Bruno, dem französischen Polizisten bekannt machen, der sich damit (denn auch ich hatte ursprünglich überlegt, über ihn zu schreiben :-)) endgültig zum absoluten Top-Tipp dieser Rallye entwickelte. Stattdessen beglückte sie uns dann unter dem nicht minder interessanten Motto „Weinschreibe mal anders“ in ihrem Blog hundertachziggrad mit außergewöhnlichen, aus der Masse des Üblichen herausstechenden Weinbeschreibungen aus unterschiedlicher Feder.

So, hoffentlich habe ich niemanden vergessen. Ich sage Danke an alle Teilnehmer, die uns mit ihren Buchtipps, Betrachtungen und Empfehlungen viel neuen Stoff zum Nachlesen und -denken gegeben haben!

Und jetzt geben wir das virtuelle Staffelholz weiter an Juliane mit dem Blog EinfachWein, die am 28.08. zum Thema Sommerlaune/Rosé geladen hat.



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31.07.2015 von:
31
Jul
Victoria
von

Weinrallye #88 – Wenn Heimat zur Kulisse wird

Ich lese gerne. Meist zwar nur im Urlaub, weil ich Bücher, wenn ich sie einmal begonnen habe und für gut befinde, nur sehr schwer wieder aus der Hand legen kann,(lesen in vielen kleinen Etappen ist nicht so mein Ding). Dann aber viel und stundenlang. Meistens ist dann mindestens auch ein Buch mit regionalem Bezug dabei. Weil ich es immer wieder faszinierend finde, wenn meine Heimat, also Rheinland-Pfalz im Allgemeinen und die Mosel im Besonderen, zur Kulisse wird für eine Geschichte – egal ob fiktiv oder mit wahrem Hintergrund – und ich dadurch die Möglichkeit habe, sie nochmal ganz neu und anders wahrzunehmen.

Am authentischsten gelingt das in meinen Augen meistens, wenn der Autor selbst ein Kind der Region ist oder zumindest seit langer Zeit dort lebt. Wie im Fall von Annette Köwerich, deren neuen Roman „Briefe von Ophelia und Jan“ ich an dieser Stelle kurz skizzieren möchte.

Redakteur Jan ist auf der Suche nach einem besonderen Wein und seine Recherchemail landet bei Ophelia, die in Leiwen ein kleines Bed & Brekfast betreibt. Während Ophelia für Jan nach dem Wein sucht, entspinnt sich zwischen den beiden ein reger Mail- und Briefwechsel. Jan ist neugierig auf die Mosel und so nimmt Ophelia ihn mit auf eine virtuelle Reise in ihr „Paradies diesseits des Orients“, in die Weinberge, an den Fluss, in die Orte und ihre Vergangenheit. Ihre Beschreibungen wecken in Jan allerdings nicht nur die Sehnsucht nach diesen Plätzen, sondern (natürlich) auch nach der Person, die so liebevoll von ihnen erzählt…

An diesem kurzen Abriss (denn man möchte ja auch nicht zu viel verraten) sieht man schon den zweiten Punkt, den ich, neben dem neuen Blick auf die Heimat, an solchen Büchern so schätze: Romane, die an der Mosel spielen, haben eben fast immer auch mit Wein zu tun und in diesem Fall übernimmt er sogar eine Hauptrolle. Denn über das gemeinsame Interesse der beiden Protagonisten für Wein baut sich hier die Handlung überhaupt erst auf, wird das Ganze in eine Szenerie eingebettet, entspinnt sich der „rote Faden“.

Und dadurch kann das Lesen zum besonders sinnlichen Erlebnis werden; das Eintauchen in die Geschichte passiert nicht nur gedanklich, sondern kann ganz real durch den Genuss des passenden Weines verstärkt werden. Die Landschaft, der Fluss, die steilen Terrassen, der Schiefer, der Geruch, die Stimmung, ja für manch einen Leser vielleicht sogar die Charaktere der Figuren selbst – das alles wird auf einmal nicht nur vorstellbar, sondern auch schmeckbar, weil es vom Wein gespiegelt und ergänzt wird.

Keine Frage also, was ich zur Lektüre dieses Buches empfehle: Einen der Rieslinge aus dem Hause Köwerich, deren klangvolle Namen schon allein zum Träumen einladen und übrigens auch selbst nochmal eine ganz eigene kleine Geschichte erzählen: „Für Feen und Elfen“ oder „Für Träumer und Helden“…



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8.07.2015 von: Sabine Pfanner
8
Jul
Sabine Pfanner von
Sabine Pfanner

Mittelrhein-Momente 2015: Eine kulinarische Reise entlang des Rheins!

Im Jubiläumsjahr 2015 haben sich die Veranstalter der Mittelrhein-Momente ein ganz besonderes Highlight ausgedacht, eine kulinarisch-vinologische Reise im historischen Oldtimerbus durch das UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal. Auf der ganztägigen Tour entlang des Rheins fasziniert nicht nur der wunderschöne Ausblick auf das romantische Flusstal mit seinen zahlreichen Burg- und Schlossanlagen. Freudig werden die Gäste an insgesamt sechs Stationen von regionalen Spitzengastronomen, heimischen Winzern und herzlichen Gastwirten empfangen – zu einem kulinarischen Feuerwerk und dem Genuss von feinsten rheinischen Spezialitäten und ausgesuchten Weinen. Wir waren dabei und nehmen Euch in Wort (unten) und per Podcast mit auf diese spannende Reise:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

 

Historischer Oldtimerbus der Mittelrhein-Momente

Historischer Oldtimerbus in der grünen Landschaft

„[Unserem Publikum] die vorzüglichen Speisen, köstlichen Weine sowie die kulturellen Höhepunkte aus und im UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal zwischen Rüdesheim und Mülheim-Kärlich […] zu präsentieren[…], war und ist unser gemeinsames Ziel“, so Hiltrud Specht, die Geschäftsführerin der Mittelrhein Momente®.

Einen tollen Erfahrungsbericht von der Tour im Mai 2015 findet Ihr übrigens auch im Blog Liebhaberreisen von Karl-Heinz Hänel (http://blog.liebhaberreisen.de/?p=17411).

Impressionen der letzten Reise

Die Teilnehmer der letzten Reise

Neugierig?

Folgende Termin sind noch frei: 12. September 2015 mit Start und Ende in Bacharach & 10. Oktober 2015 mit Start und Ende in Rüdesheim. Die Tickets inklusive Fährfahrten kosten 185 Euro pro Person, Reservierungen werden telefonisch unter 06741-7712 (montags, mittwochs und donnerstags von 8.00 bis 12.00 Uhr), per E-mail an info@mittelrhein-wein.com oder online unter www.mittelrhein-momente.de entgegengenommen.

Die Mittelrhein Momente® – eine zwanzigjährige Erfolgsgeschichte

Vor 20 Jahren hat die Tradition der Mittelrhein Momente® begonnen. Seither präsentieren Gastronomen, Weingüter und Hoteliers jährlich eine gemeinschaftliche Veranstaltungsreihe der Extraklasse. Die Besonderheit, Spitzenköche und Winzer gehen Hand in Hand und garantieren den Gästen ein Genusserlebnis aus exquisiten Speisen und herrlichen Weinen. In diesem Jahr werden insgesamt 24 Einzelveranstaltungen angeboten, darunter beispielsweise Küchenpartys, Picknicks, Lesungen, Theater- und Musikaufführungen bis hin zu einer schwimmenden Weinprobe auf dem Rhein. Das komplette Programm kann online unter www.mittelrheinmomente.de/veranstaltungen-2015/ eingesehen werden.

Unter dem Schlagwort „Mittelrhein Momente 2015“ findet Ihr im Laufe des Jahres auch hier im Blog tolle Einträge zu vergangenen und zukünftigen Veranstaltungen.

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Adresse: Interessengemeinschaft Mittelrhein Momente, Am Hafen 2, 56329 St. Goar, Telefon: 0 67 41-77 12 (Mo./Mi./Do. zwischen 8.00 und 12.00 Uhr), Fax: 0 67 41-77 23, E-Mail: info@mittelrhein-wein.com, Internet: www.mittelrhein-momente.de



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18.06.2015 von:
18
Jun
Weinland Nahe e.V.
von

50 Winzer, ein junges Team – die Gebietsvinothek Nahe.Wein.Vinothek öffnet ihre Türen!

BAD KREUZNACH. Was ein lang gehegter Traum war, ist nun Wirklichkeit geworden. Am 14. Mai 2015 öffnet die Gebietsvinothek Nahe.Wein.Vinothek in den Räumlichkeiten des Dienheimer Hof, Mannheimerstraße 6 in Bad Kreuznach, ihre Türen.

Die Vinothek – Ein Paradies für Nahewein Fans…

Die Vinothek, welche als GmbH & Co. KG organisiert ist, geleitet von Laura Schneider, Geschäftsführerin Weinland Nahe e.V., bietet ein wahres Paradies für alle Nahewein Fans. Nicht weniger als 50 Winzer der gesamten Nahe-Region präsentieren sich mit jeweils 3 Weinen aus ihrem Sortiment. Dies bedeutet 150 Naheweine zum Genuss und Kauf – 50 davon immer im offenen Ausschank. Die Auswahl reicht von etablierten VDP-Betrieben bis hin zu Geheimtipps und jungen aufstrebenden Winzern.

Für das operative Geschäft und für die Leitung vor Ort konnten die Weinfachkräfte Jörg Sielaff, ehemals Restaurantleiter auf Johann Lafers Stromburg, sowie Sophia Mauer, Bachelor für Internationale Weinwirtschaft, gewonnen werden. Die beiden freuen sich auf ihre zukünftige Aufgabe und den Kontakt zu allen Weinbegeisterten.

Die Weine wurden vorab in intensiven Gesprächen zwischen den Winzern und dem Team der Vinothek ausgewählt. Vom trockenen Riesling, starken Burgunder bis hin zu Aromarebsorten ist für jeden Weinfan etwas dabei.

Gestaltung und Konzept – Ein wahres Wohlfühlambiente…

Auch in die Räumlichkeiten des Dienheimer Hofes wurde investiert – so präsentieren sich die Weine in einem von der Firma Knoeppel eigens für den Fachhandel entwickelten Regal, welches durch Schlichtheit, Eleganz und Funktionalität überzeugt. Die Beleuchtung wurde in Zusammenarbeit mit den Einrichtungsspezialisten des Möbelhauses Casa Duo ausgewählt. Warmes Licht und hochwertige Materialien schaffen hier ein wahres Wohlfühlambiente.

Gebietsvinothek.Nahe.Wein.Vinothek Gebietsvinothek.Nahe.Wein.Vinothek

Gleich von Beginn an überzeugte das Konzept von Weinland Nahe e.V. nicht nur die Winzer, sondern es konnten auch starke Partner aus der Wirtschaft gewonnen werden. So wurden als Kommanditisten die Sparkasse Rhein-Nahe und die Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG gewonnen, welche sich des Weiteren gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises Bad Kreuznach, der Nahelandtouristik GmbH und der Schwollener Sprudel GmbH & Co. KG an einer Start up Finanzierung beteiligten.

Begleitet wurde das Projekt durch Sachverständige der Landwirtschaftskammer Bad Kreuznach, die mit ihrer Erfahrung und ihrem Fachwissen beratend zur Seite standen.

Auch das Engagement der Stadt hat viel dazu beigetragen, das Projekt schnell ins Rollen zu bringen. Sogar die Beschilderung konnte teilweise schon installiert werden.

Leitbild für die Zukunft – Ein Ort des Lebens…

„Es ist wohl einzigartig, mit wie viel Spaß, Teamgeist, Leidenschaft und Motivation alle in den letzten 4 Monaten gearbeitet haben“, so Laura Schneider. „Mein Dank gilt vor allem dem Vorstand und den Winzern für die Bereitschaft, ein solches Projekt zu wagen und das Risiko mitzutragen sowie allen Beteiligten, die diesen lang gehegten Wunsch der Region verwirklicht haben. Nun hoffen wir, dass dieser Ort auch genutzt wird.“

Konzeptionell soll die Vinothek ein Ort rund um den Nahewein werden, für Einheimische aber auch für Gäste. Zeitnah ist geplant buchbare Pauschalen mit der GuT Bad Kreuznach anzubieten.

Los geht es nun erst einmal am 14. Mai 2015. Die Vinothek ist Mittwoch, Donnerstag und Samstag von 12.00 Uhr – 22.00 Uhr geöffnet, Freitag schon ab 11.00 Uhr für alle Wochenmarktbesucher und Sonntag von 12.00 Uhr – 20.00 Uhr.

Ein Ort den es gilt mit Leben zu erfüllen!

Gebietsvinothek.Nahe.Wein.Vinothek Gebietsvinothek.Nahe.Wein.Vinothek

Ergänzende Informationen zum Dienheimer Hof

Der Dienheimer Hof wurde Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut und 1990 von Reinhold Stenger und Norbert Schmitt innen und außen unter Beachtung der bauhistorischen Gegebenheiten und unter Berücksichtigung des konstruktiven Gefüges stilgerecht saniert. Besonders gelungen ist die vorbildliche Einfügung des Sandsteinerkers. Der seinem Vorhof zugewandte Bau, mit einem steilen, zur Ambrosiusgasse hin giebelständigen Satteldach, blieb weitgehend im ursprünglichen Zustand erhalten. Es ist ein zweigeschossiger Putzbau mit Sandsteingliederungen. Im Obergeschoss ist auf der Südwestecke ein überstehender Erker mit Walmdach zu sehen. Vor einem Teil der Hoffront befindet sich im Obergeschoss eine Holzgalerie. Das Gebäude ist einer der ältesten in seinem historischen Erscheinungsbild erhaltenen Profanbauten der Stadt.

Weitere Informationen bei Laura Schneider, Geschäftsführerin Weinland Nahe e.V., Burgenlandstraße 7 in 55543 Bad Kreuznach, Internet www.weinland-nahe.de, Telefon 0671-83405-0, Fax 0671-83405-25, E-Mail info@weinland-nahe.de

Bildquelle: Weinland Nahe e.V.



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11.05.2015 von:
11
Mai
Herrgottsgarten
von
Kategorie: Im Weinberg, Wein & Kultur,

Biblische Schlenderweinprobe

Wißbergkirche

Zu einer biblischen Schlenderweinprobe laden die Herrgottsgärtnerinnen auf den Rheinhessischen Wißberg ein. Ein spannendes Weinerlebnis, dass Wissen, Brauchtum und Genuss vereint. Denn viele Stellen in der Bibel verweisen bereits auf das göttliche Getränk Wein.

An der Wißbergkirche im rheinhessischen Gau-Bickelheim führt der Kreuzigungsweg hinauf zu einer atemberaubenden Aussicht. Theologische Anekdoten von Pfarrer Ried  und erfrischende Weine vom Wißberg begleiten die Gäste und sorgen für ein glückseliges Erlebnis.

Ausführliche Informationen finden Sie unter: www.herrgottsgarten.de/Biblische Weinprobe

Termin: 30.05.2015 um 14 Uhr, Startpunkt ist das Weingut Alfons Schnabel in Gau-Bickelheim.

Anmeldung erforderlich – gern unter 0800-5891912.



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6.05.2015 von: Weinblog
6
Mai
Weinblog von
Weinblog

Champagner – wann der edle Tropfen besonders gut passt

Champagner gilt nach wie vor als eines der Getränke, das nur zu besonderen Anlässen serviert wird. Grund hierfür ist vor allem der hohe Preis, der für einen guten Tropfen gefordert wird. Schließlich ist der Champagner nicht einfach nur ein Sekt oder ein Schaumwein. Die Unterschiede zwischen Sekt und Champagner beginnen bereits bei der Herstellung. Auch beim Servieren ist bei dem Champagner einiges zu beachten.

Die wichtigsten Regeln für das Servieren von Champagner

Matthias Koranzki  / pixelio.de

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Beim Champagner gibt es verschiedene Ausführungen, die sich im Geschmack teilweise deutlich unterscheiden. Der Brut kann sowohl mit als auch ohne Jahrgang erworben werden. Er ist besonders vielseitig einsetzbar und kann zum Essen ebenso gereicht werden wie als Aperitif. Wer zum Dessert mit einem Champagner aufwarten möchte, der greift hier am besten zu einem Sec oder auch einem Demi-sec.

Ideal als Aperitif eignet sich beispielsweise der Blanc de Blancs. Wer auf der Suche nach einem guten Tropfen zu Fisch ist, der kann zu einem Brut greifen. Werden Fleisch oder Gerichte mit Käse serviert, dann ist der Rosé eine gute Wahl. Wild oder Meeresfrüchte sind geschmacklich sehr stark. Hierzu braucht es einen guten Blanc de Noirs, der mit dem kräftigen Geschmack mithalten kann. Auch ein Brut mit Jahrgang macht sich hier geschmacklich sehr gut. Zum Nachtisch sollte ein lieblicher Sec serviert werden. Leicht gekühlt perlt der Champagner am besten im Glas und kann seinen vollen Geschmack entfalten.

Hinweise für die Auswahl der Speisen

Champagner ist im Geschmack nicht ganz so kräftig wie ein Wein. Daher ist es wichtig, bei der Auswahl der Speisen darauf zu achten, dass diese keinen zu starken Eigengeschmack haben. Immer wieder gerne zum Champagner serviert wird ein Hummer. Damit wird zudem die Besonderheit des edlen Tropfens unterstrichen, denn der Hummer gehört mit zu den edelsten Meerestieren, die auf dem Teller landen können. Aber auch Forelle oder frisches Wildfleisch sind eine gute Wahl.

Kleiner Tipp: Wer gerne mediterran isst, der ist mit einem Champagner nicht gut bedient. Die mediterranen Gerichte überlagern durch ihre starke Würze den Geschmack des Champagners.

Champagner richtig trinken

Rainer Sturm  / pixelio.de

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Wichtig zu wissen ist, dass der Champagner lediglich ein Accessoire zum Essen ist. Er ist nicht dafür geeignet, um den einen oder anderen Bissen nach unten zu spülen. Er wird immer nur dann getrunken, wenn der Mund komplett leer ist. Die richtige Serviertemperatur ist abhängig von dem Champagner, der serviert wird. Grundsätzlich sollte er jedoch kühl gereicht werden.



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