In den frühen Morgenstunden des 4. Mai kam es durch Frosttemperaturen zu Frostschäden in den Weinbergen. Je nach Region und Weinbergslage gab es mittlere bis größere Schäden zwischen 5-70% bei teilweise bis zu -5°C
In unserem Weingut in St. Goar gab es auch leider einen kleinen Schaden bei etwa -1°C. Vor allem direkt gegenüber des Weingutes im St. Goarer Ameisenberg, welcher in einer Hangfußlage liegt, beträgt der Schaden etwa 10%. Dort sind dann ganze Triebe samt Gescheine erfroren. Auch in den jüngeren, seit 2005 gepflanzten Weinbergen im Frohwingert sind einige Schäden an den Triebspitzen erkennbar. Im frostanfälligeren Müller-Thurgau ist erwartungsgemäß mehr Schaden, als im Riesling erkennbar – aber auch hier verkrafteten ältere Weinberge die Temperaturen besser. Man kann auch deutlich sehen, was einige Meter Höhenunterschied ausmachen. So sind unsere Toplage der St. Goarer Frohwingert und auch unsere Weinberge in Urbar gar nicht betroffen.
Wir Jungwinzer haben einen solchen Frostschaden noch nicht erlebt, aber dies zeigt wieder die Abhängigkeit des Winzers von der Natur und genau dies macht jeden Jahrgang individuell. Aber auf solche Unannehmlichkeiten hätten auch wir und vor allem nach 2010 mit seiner kleinen Ernte gerne verzichtet.
Weiter Infos, auch aus den anderen Anbaugebieten: Der Frost und die
Folgen! http://wuertz-wein.de/wordpress/2011/05/08/der-frost-und-die-folgen/




























