14. Mai 2013 Thomas von Kategorie: Im Weinberg, Regionen, Unser Rebstock,

Der Patenrebstock wird grün

Nachdem ersten Wochenende im Mai, welches warme Temperaturen und genügend Sonnenschein aufweisen konnte, sprießen deutlich die ersten Blättchen an unserem Patenrebstock im St. Goarer Frohwingert. Zum Muttertagswochenende stellten sich erneut tiefere Temperaturen ein, doch auch in der Nacht war es mit 5 °C warm genug um den Winzer ruhig schlafen zu lassen. So lief vergangenes Wochenende das Wachstum mit ein wenig angezogener Handbremse, wenn sich wie gemeldet Anfang dieser Woche wärmere Temperaturen wieder einstellen wird sich dies jedoch wieder relativieren. Letzte Woche haben wir die Stocktriebe ausgebrochen und kommende Woche wird die Begrünung mit samt dem alten Rebholz gemulcht und eine neue vielfältige Begrünung eingesäht.

 

Patenrebstock Mai 2013



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13. Mai 2013 Tina von Kategorie: Aktiv im WeinReich, Im Weinberg, Regionen, WeinReich,

Birkweiler Weinfrühling – 19.-20.05.2013

Auch in diesem Jahr feiern die Birkweiler Winzer wieder den Birkweiler Weinfrühling. TOP- Lagen, wie der Birkweiler “Kastanienbusch” laden ein.

Im Jahr 2013 wurde der Birkweiler Weinfrühling zum Weinfest des Jahres 2013 gekürt. Neben den hervorragenden Weinen und vor allem auch den kulinarischen Gerichten ein weiterer Grund dieses Fest über die Pfingstfeiertage zu besuchen.  Auf zwei Kilometern präsentieren sich 13 Winzer und sechs Küchenmeister.

Weinfrühling in Birkweiler

Mit dabei:

Weingut Kerth-Hüther / Weingut Lencer-Löhr. Verwöhnt werden die Gäste hier von Rebmann’s Gourmet Catering
- Geschmorte Rinderbacken in Dornfeldersauce
- Bunte Salatschüssel
- Variation vom Käse
- Pfälzer Stangenspargel
- Königinpastetchen mit Ragout fin
- Schwertfischfilet gebraten
- Spaghetti Bolognaise
Sonntags ab 12 Uhr: Kaffee und Kuchen
 
Weingut Rothhaas / Weinwerkstatt / Weingut Ökonomierat Johannes Kleinmann. Die kulinarischen Appetizer kommen an diesem Stand aus dem Hause “Gehrleins Hardtwald” -
- Gebackenes Zanderfilet mit Pommes
- Saumagen „Hot Dog“
- Bauernbrot mit Tomatenschmand und Schnittlauch
- Spargelsalat mit warm geräuchertem Gewürz-Lachs
- Pfifferlingstarte mit Bärlauchschmand
- Nudeln mit Spätburgunder Maibock-Ragout
- „Ochsenfetzen“ mit Romanasalat im Foccacia
- Kalbsröllchen mit Ziegenkäse und mediterranen Gemüse
- Erdbeer-Rhabarber-Crumble mit Joghurteis
- Versunkener Aprikosenkuchen
 
Weingut Dr. Wehrheim / Weingut Scholler. Hochklassige Gerichte werden hier vom Hotel-Restaurant SOHO präsentiert
- Lasagne von Pfälzer Hausmacher mit Kraut gefüllt auf getrüffelten Linsen
- Roulade von Pfälzer Spargel und Serranoschinken mit Frischkäse
- Kalles Wildschweinbratwurst mit Krautsalat im Brötchen
- Tapasbar
- Konfiertes Saiblingfilet auf Gurken-Kartoffelsalat, Dillsenfsoße
- Salat von Mie Nudeln mit Geflügel
- Rinder Tatar Burger mit Schafskäsesalat
- Spargelsalat mit gebeizten Lachs
- Garnelencurrywurst „Jaipur“ auf Salat von Wokgemüse

Weingut Siener / Weingut Gies-Düppel / Weingut Oswald. Hier werden die Speisen aus dem Hause Prinzeregent in Edenkoben gerreicht. Wenn einem da nicht schon das Wasser im Mund zusammenläuft:
- Lachsroulade mit Frischkäsecreme Füllung und Perlgraupenrisotto
- Geräucherter Landschweinschinken auf Schnkkartoffeln
- Wildkräutersalat mit marinierten MaishähnchenbruststreifenPArt
- Indisches Lammcurry mit pikantem Reis
- Spagehtti aus dem Parmesanlaib
- Spargelroulade mit Salatgarnitur
- Für die Kleinen: Bratwurst mit Pommes

Weingut Graßmück, Weingut Wolf. Für die Gäste steht hier der Partyservice Hanß bereit:
- Flammkuchen Elsässer Art
- Gebackener Schafskäse
- Keschdesaumagen
- Salatteller mit Schafskäse
- Keschdebratwurst
- Herzhafter Rindfleischsalat
-Pfälzer Rebknorzespieß
 
Weingut Dicker-Doll. Auch  bei diesesm Weingut gibt es wahre Delikatessen aus dem Hause “Weiß und Wellauer”
- „Scamphetti“ Spaghetti mit gebratenen Garnelen
- Lammhaxe mit Speckböhnchen und Rosmarinkartoffeln
- Südtiroler Spinatknödel mit gehobeltem Parmesan an Salatreigen
- Pfälzer Weinstraßen-Teller: Rindfleisch, Pfälzer Fläschknopp mit Meerrettich, Röstkartoffeln und Rote-Beete-Äpfelchen
- Sauburger
- Rieslingkartoffeln mit geräuchertem Lachs
- Bauernbratwurst
- Sommersalat mit Garnelen aus dem Wok

... es ist schon ganz schön was los

Das besondere an diesem Fest in natürlich nicht nur die unheimlich grandiose Stimmung, sondern auch die traumhafte Aussicht und die meist sonnige Atmosphäre, die man von der renommierten Lage im Kastanienbusch in Birkweiler genießen kann. Die Auswahl der Weine ist sehr abwechslungsreich und natürlich auch sehr individuell. Allerdings sollte man auf jeden Fall einen schönen Riesling vom Kastanienbusch verkostet haben.

Offizielle Eröffnung: Pfingstsonntag 11.00 Uhr. Ökumenischer Gottesdienst: Pfingstmontag um 10:30 Uhr unter freiem Himmel. Ganztägig kann dann gewandert und flaniert werden und auch für Familie ist das Fest sehr gut geeignet. Nutzen Sie die Gelegenheit und erfahren Sie mehr über die TOP-Lage Kastanienbusch: Rotliegendes mit Schiefer und rote und gelbe Sandsteinverwitterungsböden sind die vorherrschenden Bodenarten und prägen auch die vielseitigen Weine der Birkweilerer Winzer – selten findet man so viele besondere „Terroirs“ in einer Lage wie im Kastanienbusch. Die dominierenden Rebsorten dieser Weinbergslage sind Riesling, Weiß- und Spätburgunder.

Wer noch mehr über die Lage Kastanienbusch wissen möchte, findet entlang des Rundwanderwegs Informationsschilder über die geologischen Beschaffenheiten, die Rebsorten und vieles mehr. Einen „Keschdebusch-Favoriten“wird jedes Weingut, neben einer Vielzahl weiterer guter Weine, Sekte und Seccos, anbieten.

Frau Christiane Schulze-Haase – Kultur und Weinbotschafterin aus Birkweiler bietet zu dem Thema „ Der Kastanienbusch und seine Besonderheiten“ am Sonntag und Montag jeweils um 13 und 16 Uhr Kurzführungen durch die Birkweiler Kastanienbuschlage an. Treffpunkt ist am Beginn des Wanderwegs.

Traumhafte Atmosphäre
Für alle Übernachtungsgäste gibt es im Büro für Tourismus tolle Pauschalangebote. Eine Anfrage lohnt sich: 06345-3531 (Frau Dönig / Frau Ziegler) / urlaub@landau-land.de
Auch die Anreise zu Fuß und mit der Bahn zeigt sich recht unkompliziert anhand der guten infrastrukurellen Gegebenheiten:

Mit der Bahn:
Abfahrt Birkweiler jeweils stündlich Richtung Landau Hbf um 8:06 – 9:06 – … – 21:06 Uhr
Abfahrt Birkweiler jeweils stündlich Richtung Annweiler/Pirmasens um 7:51 – 8:51 – … – 20:51 Uhr
Bahnverbindungen (ohne Gewähr): Wir empfehlen die Anreise mit der DB bis Haltestelle Bahnhof Birkweiler/Siebeldingen.

Mit dem Auto:
Aufpassen! Die Abfahrt “Birkweiler” an der B10 von Landau Richtung Annweiler kommend, ist bis auf weiteres gesperrt. Bitte nehmen Sie zuvor die Abfahrt “Godramstein”. Umleitung ist ausgeschildert.
Eine Parkplatzregelung innerhalb Birkweiler durch die Beschilderung stellt sicher, dass der „Keschdebusch“ zur „Wander-und Genusszone“ wird.
Infostand: Ein Infostand ist am Beginn des Wanderwegs täglich von 11–14 Uhr besetzt, ansonsten erhalten Sie aber auch Informationen an den einzelnen Ständen. Eine Anmeldung bzw. Reservierung ist für unseren Birkweiler Weinfrühling nicht erforderlich.

Kontaktadresse
Verein der Keschdebuschwinzer · Achim Doll · Hauptstraße 35
76831 Birkweiler · Telefon 0 63 45 – 32 20
achim.doll@t-online.de
Nähere Infos und Bilder unter: www.weinfruehling-birkweiler.de



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8. April 2013 Janina von Kategorie: Im Weinberg, Kellergeflüster, WeinReich,

Daniel Aßmuth – der Bad Dürkheimer Newcomer

Es gehört schon eine ordentliche Portion Mut und Idealismus dazu, in der Weinbranche von Null anzufangen, mit ein paar Rebzeilen und großen Ideen den Schritt hin zum eigenen Wein zu wagen. Daniel Aßmuth ist so ein Mutiger: Als er vor einigen Jahren die Chance hatte, ein paar Zeilen in der Traditionslage Dürkheimer Fuchsmantel zu übernehmen, griff er zu und holte aus der anspruchsvollen Lage alles heraus. Mittlerweile ist der Dürkheimer Newcomer Herr über 1,5 Hektar Rebfläche, davon allein 1 Hektar im Fuchsmantel. Die arbeitsaufwendigen Flächen bewirtschaftet er unter streng ökologischen Kriterien im Alleingang, nur seine Frau Marie hilft ihm dabei. Im Keller des ehemaligen Weinguts Krieger baut er seine Weine aus: Die beiden kleinen Sandsteingemäuer sind nicht vollgestopft mit Tanks und Fässern. Nur wenige Barriques und einige kleinere Edelstahltanks stehen hier, dezent beleuchtet. Beinahe gemütlich ist es im kühlen Keller, wo Aßmuth auch regelmäßig Weinproben veranstaltet – authentischer geht es kaum!

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Und hier spürt man auch sofort: Hier entstehen einzigartige Weine. Denn auch mit dem Weintyp, für den er sich entschieden hat, beweist der Winzer Mut: Seine Rieslinge aus dem Fuchsmantel locken nicht mit opulenter Frucht, hier wird man nicht den modischen Eisbonbon-Duft entdecken. Es sind vielmehr zurückhaltende Charaktere, die mit einer ausgeprägten Mineralik ihre Herkunft in den Vordergrund stellen. Besonders interessant dabei: Obwohl sie nur wenige Meter auseinander wachsen, sind die Rieslinge aus dem Wachenheimer und aus dem Dürkheimer Fuchsmantel grundverschieden. Während der Wachenheimer weich, beinahe cremig auf der Zunge liegt, ist der Dürkheimer mineralisch, spritzig, fordernd – der Vergleich lohnt sich!

Zu den anspruchsvollen Lagenweinen ist mittlerweile eine Basislinie dazugekommen: Unter dem Namen „Kaleidoskop“ werden ein Weiß-, ein Rot- und ein Roséwein als einfache Trinkweine angeboten. Eher für den ausgefallenen Geschmack ist dagegen ein Rosésekt, der durch eine deutliche Hefenote auffällt. Die insgesamt ca. 10.000 jährlich produzierten Flaschen gehen zu großen Teilen an einen kleinen Kundenstamm von weinerfahrenen Endverbrauchern, die die besonderen Weintypen zu schätzen gelernt haben – einzelne Weine sind oft bis auf die letzte Flasche ausverkauft!

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Wer einen Aßmuth-Wein im Glas hat, schmeckt die Experimentierfreude einer neuen Winzergeneration und spürt die unverfälschten Einflüsse von Klima und Boden. Wir dürfen gespannt sein, auf welchen Weg seine vielversprechenden Weine den gradlinigen Newcomer führen!



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27. Februar 2013 Janina von Kategorie: Aktiv im WeinReich, Im Weinberg,

“Manpower” beim Weinbau der Lebenshilfe in Bad Dürkheim

Angefangen hat alles mit ein paar Terrassen unterhalb der Wachenheimer Wachtenburg – hier ergriff 1985 die Lebenshilfe Bad Dürkheim die Initiative und rette die ehemaligen Rebflächen, indem sie die arbeitsintensiven Terrassen rekultivierte. Der hier angepflanzte Wein war der Grundstein für den Weinbau der Lebenshilfe – bis heute ist der „Wachenheimer Schlossberg“-Riesling einer der Premiumweine des Betriebs. Bereits in der Gründungsphase entschied man sich für die scharfen Richtlinien des Biolandverbandes und war damit in den 80ern Vorreiter in Sachen ökologischer Weinbau.

Lebenshilfe

Mittlerweile hat sich einiges getan: Die Rebfläche ist auf rund 18 Hektar angewachsen, weitere Terrassenlagen, zum Beispiel am Dürkheimer Michelsberg, konnten dazugewonnen werden. Aus einem angemieteten Keller im Nachbarort Wachenheim ist das Weingut in seine eigenen Räumlichkeiten in der Nähe des Dürkheimer Krankenhauses gezogen. Für den Ausbau der Weine sind die zwei jungen Kellermeister Martin Fußer und Jan Hock zuständig. Hinter ihnen steht ein großes Team: Neben zwei weiteren festangestellten Winzern und meist einigen FÖJlern arbeiten 25 Menschen mit geistiger Behinderung mit. Und diese Meute steht morgens gegen acht Uhr auf der Matte und möchte beschäftigt werden – da geht es hoch her und für die beiden Kellermeister ist es eine tägliche Herausforderung, jedem die passende Arbeit zu geben. Doch hier sind alle mit merklicher Freude dabei und es wird mit viel Ehrlichkeit und Emotion zusammengearbeitet.

Eine so große Mannschaft im Rücken hat einen entscheidenden Vorteil, wie Martin erklärt: Statt auf Maschinenkraft und technische Finessen wird hier auf „Manpower“ gesetzt. Gerade das ermöglicht die Bewirtschaftung der intensiven Terrassenlagen, wo auf größere Maschinen ohnehin verzichtet werden muss. Und auch der Anbau nach ökologischen Richtlinien, der einfach mehr Handarbeit erfordert, wird so erleichtert. Bei der Verarbeitung werden die Trauben möglichst geschont, indem sie zum Beispiel wenig gepumpt werden, und selbst beim Abfüllen und Etikettieren läuft alles eher „antiautomatisch“ ab, sodass jeder aus der lebhaften Mannschaft etwas zu tun hat und ein Teil des Ganzen ist.

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Heraus kommen Qualitätsweine, die sowohl als leichte Gutweine wie auch als klassische Kabinettweine und charaktervolle Lagenweine angeboten werden. Auffällig ist auch die besondere Gestaltung der selbst gemalten Etiketten, die den Charakter dieses etwas anderen Betriebs schön widerspiegelt. Das Sortenspektrum dominiert klar der Riesling und auch der Lagengedanken kommt vielfach zum Ausdruck – logisch bei einem Betrieb, der seine Anfänge auf dem traditionellen Wachenheimer Schlossberg genommen hat! Der ist übrigens ein Lieblingsplätzchen der beiden Kellermeister: Wenn der Trubel vorbei ist lassen sie hier die Beine von den Terrassenmauern baumeln, schauen in die Rheinebene und freuen sich über ihre gelungen Weine!

Mehr über Bad Dürkheim und seine Winzer gibt’s hier zu lesen!



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1. Februar 2013 Janina von Kategorie: Aktiv im WeinReich, Im Weinberg,

Besondere Bodenpflege beim Dürkheimer Katharinenhof

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Wer im „Dürkheimer Fronhof“ ein Pferd durch die Rebzeilen traben sieht, der könnte Volker Hauer getroffen haben. Denn der Inhaber des Weinguts Katharinenhof, das vor den Toren Bad Dürkheims liegt, geht bei der Bodenpflege ganz besondere Wege. Unter dem Motto „Zurück zur Natur“ bewirtschaftet er einen Teil seiner Wingerte ausschließlich mit dem Pferd, um dem Boden seine Lockerheit zurückzugeben. Aber damit nicht genug: Für die Extraportion Vitalität wurde der gute Rebengrund auch schon mal mit 20 Kilogramm Regenwürmern gefüttert – was den Gräsern bekanntlich gut tue, könne doch auch den Reben nicht schaden, meint Hauer. Es sei erstaunlich, wie wenige der kleinen Helfer sich normalerweise im Boden finden. Also hat der Winzer ein bisschen nachgeholfen und das Prinzip dahinter ist denkbar einfach: Die Regenwürmer nehmen sich der Gräser, die zwischen den Reben wachsen, an und verdauen sie zum bestem Biodünger. Man muss weniger mähen, weniger düngen, der Boden hat endlich einmal seine Ruhe und wichtige Ressourcen werden geschont – auf jeden Fall eine interessante und innovative Idee!

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Das Produkt dieser Anstrengungen ist dann auch ein ganz besonderer Wein: Unter dem Namen „Rossvino“ beweist ein spritziger Riesling Kabinett trocken, dass sich die Qualitätsarbeit im Wingert gelohnt hat. Der 2011er Jahrgang hat es zum Goldenen Preis, verliehen von Mundus Vini, gebracht – den sollte man mal probieren!

Auf rund 9 Hektar Rebfläche baut das Weingut Katharinenhof neben dieser Besonderheit auch noch ein klassisches Sortenspektrum an, das für jeden Geschmack etwas bereit hält. Ursprünglich dem Obstanbau verschrieben – immer noch ist ein gutseigener Apfelsaft zu haben – baut die Familie seit 1986 ihre eigenen Weine aus. Das Gut ist seitdem beträchtlich gewachsen und beherbergt neben einer eigenen Gaststätte auch mehrere Ferienwohnungen und bietet außerdem Stellplätze für Wohnmobile. Das Gesamtpaket für jeden Pfalzurlauber!

Katharinenhofschild

Mehr über das Weingut und sein vielseitiges Angebot gibt er hier zu lesen. Und mehr über Bad Dürkheim und seine Weinlandschaft kann man hier erfahren.



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29. Januar 2013 Thomas von Kategorie: Im Weinberg,

Aufgelassene St. Goarer Weinberge werden rekultiviert

War noch vor rund fünfzehn Jahren der St. Goarer Weinanbau fast zum Erliegen gekommen – lediglich für den Eigenverbrauch waren damals noch einige wenige Flaschen gefüllt worden – so befindet er sich jetzt in einer aufstrebenden Entwicklung. Drei Weingüter und ein Hobbywinzer erzeugen nach enormer Aufbauarbeit in den Hängen des Gründelbachtals wieder beste Tropfen, die sehr rasch ihre Liebhaber finden.

So haben sich beispielsweise die jungen Winzer vom Weingut Philipps-Mühle, die Brüder Thomas und Martin Philipps, das Ziel gesetzt, das vorhandene Potenzial der alten Rebflächen zu erhalten und die noch brach liegenden Flächen wieder zu rekultivieren. Dadurch entstanden in den letzten Jahren vor allem in der Lage „St. Goarer Frohwingert“ wieder neue Weinberge. Sie erweiterten die von den Eltern übernommenen Flächen von 0,3 ha auf aktuell 3,7 ha, davon 2,2 ha im Gebiet der Stadt St. Goar.

Dort kauften sie in den letzten Jahren mehrere benachbarte Weinberge auf, die seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet wurden, sich selbst überlassen, noch verdrahtet und mit Dornenhecken überwuchert waren. Sie aus dem Dornröschenschlaf wieder zu erwecken, das nahmen sich die Philipps-Brüder vor. Die alten Rebstöcke aber waren nicht mehr zu erhalten. Die komplette Rebanlage musste entfernt werden.

In sehr mühevoller Arbeit wurden die Dornenhecken entfernt, die zurückgelassenen Drähte und Pfähle beseitigt und die alten Rebstöcke mit einer Seilwinde und für diesen Zweck eigens dazu selbst entwickelten Werkzeug einschließlich des Wurzelwerkes aus der Erde gezogen. Danach kam ein spezieller Mulcher zum Einsatz, der den Abraum zerkleinerte und dadurch ein Verbrennen desselben überflüssig machte. Schließlich durchpflügte ein am Seil gezogener Rigolpflug die Fläche und brach den Boden bis zu 50 cm auf. Diese Maßnahme lockerte den Boden, um zu gewährleisten, dass sich die Wurzeln der dort in den kommenden Monaten neu anzupflanzenden Rieslingreben besonders wohl fühlen.

Mit dem am Seil gezogener Rigolpflug wurde die der Boden bis zu 50 cm aufgebrochen und damit die Erde gelockert.

Mit dem am Seil gezogener Rigolpflug wurde die der Boden bis zu 50 cm aufgebrochen und damit die Erde gelockert.

Außer dieser Maßnahme im „Frohwingert“ wurden kürzlich in ähnlicher Weise fast 1 ha Brachfläche im St. Goarer „Ameisenberg“ rekultiviert. Diese Lage, direkt der Burg Rheinfels gegenüber gelegen, sind vom Rhein aus zu sehen. Auch diese Flächen neu zu bepflanzen, das haben sich die Philipps-Brüder, die als „Gipfelstürmer“ der Winzerinitiative Mittelrhein angehören, für die nächsten Jahre vorgenommen.

Weinberg mulchen

Ein spezieller Mulcher zerkleinerte den Abraum und machte dadurch ein Verbrennen desselben überflüssig.



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23. Januar 2013 Thomas von Kategorie: Im Weinberg, Unser Rebstock,

Aktuelle Arbeiten am Patenrebstock: Rebschnitt

Seit der Traubenlese Ende Oktober ist an unserem Patenrebstock so gut wie nichts passiert. Jetzt im Winter ist die Zeit des Rebschnitts und so war auch der Rieslingweinberg im St. Goarer Frohwingert diese Tage an der Reihe. Trotz des kalten Winterwetters machte ich mich an die Arbeit und schnitt den Rebstock auf eine Rute mit etwa 10 Augen zurück. Dadurch ist wieder die gewünschte Qualität für unseren St. Goarer Burg Rheinfels Riesling gesichert.

Einen Bericht über den Rebschnitt findet ihr hier.

 Rebschnitt



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18. Januar 2013 Tina von Kategorie: Aktiv im WeinReich, Im Weinberg, Regionen, WeinReich,

Jungwinzer Sven Klundt aus der Pfalz mit Obsession

Quelle: www.klundt.de

Quelle: www.klundt.de

Der junge talentierte Winzer Sven Klundt wurde in den Kreis der besten Winzer Deutschlands aufgenommen. In der aktuellen 2013 Ausgabe des Weinführers Eichelmann Deutschlands Weine 2013 wird dem Weingut Klundt ein starkes Debüt mit allesamt klaren und reintönigen Weinen attestiert.

Sven Klundt, ein junger aufstrebender Winzer. Recherchiert man über das junge Talent so fällt er nicht nur beim Weinführer Eichelmann, sondern auch bei der Generation Riesling auf. Auf der Website der “Generation Riesling” erfährt man einiges über den jungen Mann:
2011 gehörte das Weingut Klundt zum besten 1 % der deutschen Weingüter! Das Weingenuss-Magazin Weinwelt hat 2011 den Premierenjahrgang der Linie OBSESSION verkostet und für sehr gut (Riesling/87Pkt. Weißer Burgunder/85) befunden. Sven Klundt hat 2009 sein Studium an der renommierten Fachschule im hessischen Geisenheim mit Diplom abgeschlossen, danach wurde die Vermarktung der qualitativen Flaschenweine forciert. Diese werden nun in zwei Linien als “Obsession” und Lagenweine erzeugt. Seine Weine sind selbst bezeichnend. “Obsession” kommt aus dem lateinischen und bedeutet soviel wie Besessenheit. So spricht Sven Klundt wohl aus seinem Herzen. Denn dies trifft nicht nur auf seine kompromisslose Arbeit im Weinberg zu, sondern auch auf den Genuss der Weine. Die Lagenweine stammen aus hervorragenden Lagen: Birkweiler Kastanienbusch, Mörzheimer Pfaffenberg oder Godramsteiner Münzberg. Bereits mit seiner dritten Jahrgangskollektion findet sich der Newcomer somit unter den besten sechs Prozent der deutschen Winzer wieder. ” Große Weine – geboren aus dem Zusammenwirken von außerordentlichem Kleinklima, charakterstarken Lagen & sorgsamer Vinifikation – Das ist unsere Obsession”, so das Weingut Sven Klundt.



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15. Januar 2013 Herrgottsgarten von Kategorie: Aktiv im WeinReich, Im Weinberg, Wein & Kultur,

Glühwein und Fackelwanderung mit Ministerin Irene Alt

Es schneite schon den ganzen Tag. Und pünktlich zum Start der Glühwein und Fackelwanderung mit dem Herrgottsgarten hörte es auf. Die Ministerin für Integration, Irene Alt, mit Ihrem Ministerium hat diesen perfekten Tag erwischt. Heute ging es in die Felder von Mainz-Hechtsheim. Hinauf Richtung Laubenheimer Höhe, wo man einen rundum Blick hat. Auf der einen Seite auf Hechtsheim und ganz Mainz mit Coface Arena und Domblick und auf der anderen Seite die Skyline von Frankfurt.

Die Firma Uniserve hatte auch viel Spaß bei der Glühwein und Fackelwanderung.

Die Firma Uniserve hatte auch viel Spaß bei der Glühwein und Fackelwanderung.

Zum Auftakt gab es schon mal vorab einen Glühwein. Nach der Begrüßung und der Einweisung zum Entzünden der Fackeln ging es vorbei am Reiterhof in die Felder. Vorbei am Weingut Dhom, wo das erste Weihnachtsgedicht vorgelesen wurde. Weiter hinauf durch den frischen Schnee auf die Höhe. Im kleinen Wäldchen sah man durch die Sträucher schon die kleinen Lichter. Dort erwartete das Team vom Herrgottsgarten die hungrigen Fackelträger. Eine heiße Suppe und ein weiterer Becher Glühwein war jetzt genau das Richtige für die Teilnehmer mit den geröteten Wangen und den leuchtenden Augen. Während das Essen die Gespräche verstummen ließ, trug Anke Schneider vom Herrgottsgarten die Weihnachtsgeschichte des kleinen Schutzengel Emmanuels vor. Die Stimmung im noch leise rieselenden Schnee war perfekt.

Staatssekretärin Margit Gottschall, Herrgottsgärtnerin Anke Schneider und Ministerin Irene Alt sind gut gerüstet für die Wanderung im Schnee.

Staatssekretärin Margit Gottstein, Herrgottsgärtnerin Anke Schneider und Ministerin Irene Alt sind gut gerüstet für die Wanderung im Schnee.

Zum Abschluss ging es in eine gemütliche Straußwirtschaft wo man sich wieder aufwärmen konnte.

Die Fackelwanderungen sind eine wundervolle Alternative bzw. Ergänzung zur Weihnachtsfeier. Ob in Mainz-Hechtsheim, in Nierstein am Roten Hang, in Wiesbaden oder Ensheim – die Herrgottsgärtnerinnen machen es möglich und Firmen wie die R+V Versicherung, ISB oder Uniserve waren neben der Ministerin schon zu Gast im Herrgottsgarten. Die SG Bretzenheim konnte im Januar noch eine Wanderung möglich machen und statt Weihnachtsgeschichte gab es einen Fastnachtsvortrag.



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8. Januar 2013 Annette Klemm von Kategorie: Aktiv im WeinReich, Im Weinberg, WeinReich,

Winzer sein, auf Zeit – Das Projekt “Mein Weinsteig” am Romantischen Rhein

“Mein Weinsteig” ist seit 2007 ein schönes Projekt am Romantischen Rhein – direkt an der Loreley. Ich denke, dass dieses gelungene Beispiel für eine Rekultivierung brachgefallener Weinbergsflächen auch andere Blogger interessieren wird!

Die Touristik-Gemeinschaft Loreley-Burgenstraße hat gemeinsam mit der Winzergenossenschaft -Loreley- Bornich den “Weinsteig” ins Leben gerufen. “Weinsteig” ist ein Projekt, dass interessierten Menschen den Weinbau an den Steilhängen der Loreley näher bringt. Die Teilnehmer können einem Winzer ein ganzes Jahr lang über die Schulter schauen. Sie lernen alle praktischen Arbeiten im Weinberg kennen. Von der Rodung eines Rebgeländes bis zur Neuanlage, vom Rebschnitt bis zur Weinlese, alles ist dabei.mit vereinten Kraeften

Egal ob Handwerker, oder Kaufmann beim Rebschnitt ist Präzision gefragt. Sowohl im Jungfeld, als auch in der Ertragsanlage . Mit dem Rebschnitt werden die wichtigsten Weichen für die Reben in puncto Erziehung, Ertrag und Qualität gestellt. Beim “krumm biegen” können die Praktikanten ihr Fingerspitzengefühl beweisen. Wenn es auch mal knackt und kracht, Hauptsache das Holz bliebt heil.Rebschnitt2009

Mit beginnendem Austrieb kommt Leben in die Reben. Die grünen Blättchen wachsen sich rasch zu langen Trieben aus. Diese festzubinden und immer wieder aufzuheften lernen die angehenden Weinsteig-Winzer.

Beim gipfeln im Sommer sind die groß ge-wachsenen im Vorteil. Denn hier sind die Spitzen der Triebe auf etwa zwei Meter Höhe einzukürzen.

Nach einer Arbeitspause steht dann im Oktober der Höhepunkt an , die Weinlese! Aber einfach Trauben abschneiden ist nicht. Denn Qualität ist oberstes Gebot. So werden die faulen- ,die vertrockneten und die unreifen Beeren weggeschnitten. Nur vollreife, gesunde Früchte werden „gelesen“. Und jetzt müssen sie auch noch hinauf zur Traubenbütte. Eine schwere, schweißtreibende Arbeit in den steilen Terrassen-Lagen an der Loreley.

Einziger Lohn für unsere „Jungwinzer“ ist die leckere und reichhaltige Winzervesper . Immer mit dabei sind regionale Produkte. Brot, Wurst und handgemachter Käse, Alles aus dem Rhein-Lahn-Kreis ! Damit stärkt man sich gern ! Eines darf dabei natürlich keinesfalls fehlen – das wohlverdiente, erfrischende Glas Wein der Rebsorte Riesling. Ein Wein natürlich von den steilen Terrassen der bearbeiteten Lage „St.Goarshäuser Burg Katz“.

Wie es später mit den Trauben weitergeht bis zum fertigen Wein, das erfahren die fleißigen Weinfreunde bei einer gemütlichen Weinprobe im Bornicher Winzerkeller. Damit beschließen die “Weinsteig-Winzer” dann auch ihr gemeinsames Winzerjahr. Zum Dank für die gute und engagierte Weinbergsarbeit stehen jedem Teilnehmer 5 Flaschen Wein nach Wahl zur Verfügung. Wer will kann dafür sogar sein eigenes Etikett entwerfen. Aber egal wie, dieser Wein ist in jedem Fall etwas ganz Besonderes !

Begonnen hat das Weinsteig-Projekt im Jahr 2007. Seit dieser Zeit wurden 5000 m² brach liegende Weinberge in direkter Nachbarschaft des weltberühmten Loreleyfelsen neu aufgebaut und angepflanzt. Damit setzt das Projekt ein überaus positives Zeichen ! Ein wichtiges Signal in einem Anbaugebiet, dass seit Jahren eher durch schwindende, brachfallende Rebflächen Schlagzeilen gemacht hat. Ein guter Weg auch für den Erhalt und die Pflege des Weinbaus und damit der jahrhundertealten Kulturlandschaft im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal !

Interessenten können sich an die Touristikgemeinschaft Loreley-Burgenstraße, Marlene Michel, Bahnhofstraße 8, 56346 St. Goarshausen, Tel. 06771/910-14, Fax 06771/910-15, m.michel@loreley-touristik, www.loreley-touristik.de wenden.

 



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