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IchZeit Rheinland Pfalz
15.11.2016 von:
15
Nov
Gundula
von

Rebstockpatenschaft „WeinReich“ – Besuch bei unserem Patenkind

„Alle Jahre wieder…“ freuen wir uns auf den Besuch bei unserem Patenkind, dem Rebstock, der sich in dem Wingert des Weinguts Philipps-Mühle in St. Goar befindet.

Der goldene Oktober verabschiedete sich und das nasskalte November-Wetter setzte sich bereits durch, als wir uns vor wenigen Tagen entlang des wunderbaren Rheins auf den Weg nach St. Goar machten. Trotz des trüben Wetters freuten wir uns auf den alljährlichen Termin mit dem sympathischen Jungwinzer Thomas Philipps, der uns bereits an seinem Weingut erwartete, um mit uns den Rebstock des WeinReichs zu lesen.
Nach unserer Ankunft ging es auch gleich an die Arbeit, denn wir waren sehr gespannt, wieviele Trauben unser Rebstock in diesem Jahr tragen würde.
Gewappnet mit festem Schuhwerk, Regenjacke, einem kleinem Eimer und Traubenschere machten wir uns mit dem Auto auf den Weg zum Weinberg, wo der Riesling-Rebstock zuhause ist.
Während der Fahrt berichtete Thomas Philipps, dass sie kurz vor Beendigung der Weinlese stehen und er auf ein abwechslungsreiches, herausforderndes Winzer-Jahr 2016 zurück blickt. Dabei strahlte er höchste Zufriedenheit aus und seine Leidenschaft als Winzer war spürbar.
Am Fuße des Weinbergs angekommen, warfen wir erst einmal einen Blick hinauf in die steilen Berghänge und uns wurde bewusst, dass es ab hier nun zu Fuß weitergehen musste.

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Foto: Margarete Härig

Während der Winzer mit zügigem Schritt voran ging, forderte der steile Aufstieg uns Laien mal wieder heraus.
Doch der Fußmarsch hat sich gelohnt.
Am Ziel angekommen, blickten wir auf unseren Patenrebstock, der zahlreiche Weintrauben trug und begannen ohne zu zögern mit der Ernte.

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Foto: Margarete Härig

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Foto: Margarete Härig

Zurück im gemütlichen Weingut angekommen, wogen wir den Eimer mit den prallen Früchten: 1872 Gramm! Ein tolles Ergebnis!

Viel zu schnell war der Tag fortgeschritten und die Heimreise zurück nach Koblenz stand an.
Wir hatten mal wieder einen unvergesslichen und informativen Tag mit Jungwinzer Thomas Philipps und freuen uns bereits auf’s kommende Jahr!
Bis dahin wünschen wir alles Gute und eine gemütliche Adventszeit.

Übrigens: Für die bevorstehende Adventszeit hat sich das Weingut Philipps-Mühle etwas Besonderes einfallen lassen und lädt am Sonntag, 4. Dezember 2016 zum Adventsmarkt ein. Die Besucher erwartet hier ein weihnachtliches Ambiente mit Verkostung und Verkauf. Schauen Sie doch einmal im Weingut Philipps-Mühle vorbei, wenn dieses „Advent im Weingut“ feiert.

Foto: Margarete Härig

Foto: Margarete Härig



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24.10.2016 von:
24
Okt
Weinhaus Henninger
von

Genussreise durch die Pfalz im Weinhaus Henninger

Genießer können sich freuen: Nach den äußerst erfolgreichen Gourmet-Abenden Anfang des Jahres wird das Weinhaus Henninger in Kallstadt seine geschmackliche Genussreise fortsetzen. Befreundete Winzer der Deutschen Weinstraße werden auch in diesem Herbst und Winter dafür sorgen, dass kreative und aufregende Paarungen von Speisen und Weinen zu erleben sind.

Es wurden drei unterschiedliche, in sich aber sehr harmonische Menüs vorbereitet. Jeweils zwei Winzer, darunter Weingut Neiss, Heinz Gaul und Weingut Bühler, begleiten mit ihren differenzierten Weinempfehlungen durch den Abend. So kann es sein, dass sowohl ein Pinot Noir und auch ein Merlot zum Hauptgericht gereicht werden. Die Winzer sind an den Abend persönlich dabei und erklären ihre Weinvorschläge. Der Spaß steht natürlich im Vordergrund aber es gibt auch Neues und Interessantes rund um das Thema Wein und zu den Weingütern zu erfahren.

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Die Genussreise startet am 24. November mit

St. Jakobsmuscheln und Oktopus mit Gurke, roter Bete und Ingwerorangen

Wachtel – Lolly an Maiscreme und Pflaumen – Grießmuffin

Dry – Aged Entrecôte von der Metzgerei David in Pinienkernbutter

und zweierlei Lauch an Gemüse – Timbale

Basilikum – Mascarpone – Eis  und Valrhona – Himbeere

 

Die Weine stammen vom Weingut Neiss, Kindenheim & Weingut Karl – Heinz Gaul, Sausenheim

 

Am 7. Dezember wird es

Foie Gras – mit Krokant , Aprikose und eingelegtem Chicoree

Creme von der Jerusalem – Artischocke mit geräuchertem Aal

Duett vom Pfälzer Hirsch auf Maronen -Mousseline  und geschmortem Gewürzkohl

Zimt – Anis – Soufflé mit Kirsch – Crumble und Birnensorbet geben.

 

An diesem Abend sind die Winzer vom Weingut Kuhn, Laumersheim & vom Weingut Zeter, Neustadt, dabei.

 

Die Reise endet am 20. Januar 2017 mit

Dreierlei von der Tomate mit Hummertortellini

Bauch vom Iberischen Schwein auf mariniertem Rettich mit Speckschaum und grünem Apfel

Filet vom Weidekalb im Laugenknödelmantel mit Trüffeljus

Schwarzwurzel , Spinat und Roter Bete

Schokoladenei mit Mocca – Joghurtterrine

 

Diesmal werden Weine vom Weingut Odinstal, Wachenheim & Weingut Bühler, Kallstadt, verkostet.

 

Weitere Infos unter:

http://www.weinhaus-henninger.de



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26.09.2016 von: Kevin Kalfels
26
Sep
Kevin Kalfels von
Kevin Kalfels

Die Mittelrhein Riesling Charta setzt sich für internationale Freiwilligenarbeit im Welterbe Oberes Mittelrheintal ein

Anfang September machten sich 12 junge Menschen zwischen 20 und 30 Jahren aus aller Welt auf den Weg zum Welterbe Oberes Mittelrheintal. Ihr Ziel: der Erhalt und der Schutz des Welterbes. Bereits seit 2008 organisiert die UNESCO verschiedene solcher Workcamps in Welterbestätten auf der ganzen Welt.

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Gruppenfoto der Freiwilligen mit Blick auf den Romantischen Rhein

Die Freiwilligen widmeten sich 2 Wochen lang verschiedener Projekte im Mittelrheintal, wie zum Beispiel in Lorch, an der Marksburg und in Bornich. Ein Projekt wurde in Oberwesel realisiert: Dort wurde direkt unterhalb der Martinskirche ein Weinberg angelegt. Tatkräftige und finanzielle Unterstützung erhielt die Initiative dabei von der Mittelrhein Riesling Charta. Bereits im Zuge der „World Heritage Volunteers“ im letzten Jahr wurden die Arbeiten in dem Weinberg begonnen. Im letzten Jahr musste die Fläche, die von der Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt wird, mit Freischneidern von dichten Büschen befreit werden. In diesem Jahr konnten die Freiwilligen diese Arbeiten soweit fortführen, dass im Frühjahr 2017 junge Rieslingreben gepflanzt werden können.

Der Weinberg dient zum einen der Verschönerung der Stadt, zum anderen aber auch dem nachhaltigen Anbau von Wein in Oberwesel. Die Arbeit im Hang war für die Freiwilligen aufgrund des trockenen, harten Bodens nicht einfach; dazu kamen die warmen Temperaturen. Doch der Blick auf die Stadt Oberwesel und den Rhein haben die Freiwilligen dafür entschädigt, so die einhellige Meinung. Die jungen Helfer verfügen über Studienabschlüsse in Bereichen wie Landschaftsbau und Architektur. Die Arbeit in einem Weinberg war für die meisten aber etwas Neues. So kamen viele Fragen zum Hintergrund des Weinanbaus entlang des Rheins auf, die die Mitglieder der Riesling Charta sehr gerne beantworteten.

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Der von den Freiwilligen angelegte Weinberg vor herrlicher Kulisse

Das Workcamp diente aber nicht nur dem fachlichen, sondern auch dem persönlichen und kulturellen Austausch. Die Freiwilligen kommen aus Ländern wie Frankreich, Großbritannien, Portugal, aber auch aus Mexiko, Japan und Turkmenistan. Um ein Stück deutscher (Wein-)Kultur mit den Gästen zu teilen, hat die Mittelrhein Riesling Charta ein gemeinsames Abendessen in Oberwesel für alle Helfer und Beteiligte des Projektes organisiert.

An diesem Abend wurden die Erfahrungen der vergangenen 2 Wochen ausgetauscht und eines stand für die Freiwilligen fest: in ein paar Jahren möchten sie zurück ins Mittelrheintal kommen und „ihren“ Weinberg bewundern und vielleicht auch das ein oder andere Glas des Weins kosten.



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2.09.2016 von:
2
Sep
Gundula
von

Die Winzerinitiative „Der Klitzekleine Ring“ – „Bergrettung“ mal anders!

Die rheinlandpfälzische Weinregion Mosel-Saar beeindruckt durch eine faszinierende Naturlandschaft und lässt die Herzen der Weinliebhaber höher schlagen.
Rebhänge, die sich entlang der Flüsse schlängeln, prägen das Bild dieser Region. Aufgrund der wertvollen Steil- und Steilstlagen ist der Riesling, die „Königin der Weine“, hier zuhause.

Die Gewinner des 2. und 3. Platzes des Food Blog Award 2015 (Connecting Companies UG) bekamen die Chance, diese einzigartige Region kennen zu lernen und sich mit regionalen Anbietern von Wein, Kultur und Kulinarik auszutauschen.
In den Räumlichkeiten des „Romantik Jugendstil Hotel Bellvue“ in Traben-Trarbach wurden die angereisten Foodblogger vom „Weinland e.V.“, der „Mosellandtouristik GmbH“ sowie der „Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH“ begrüßt. Außerdem präsentierten die Weingüter „Melsheimer“ und „Staffelter Hof“ ihre Erzeugnisse im Rahmen eines 3-Gänge-Menüs.

Ein besonderes Hauptaugenmerk galt dem Riesling, welcher den Namen „Bergrettung“ trägt. In einer gemütlichen Runde erzählten die beiden Winzer voller Herzblut von der Besonderheit des Weines und stellten mit Stolz ihre Winzerinitiative „klitzekleinerring“ vor.

Der „Klitzekleine Ring“ ist ein Verbund von insgesamt 11 Weingütern aus Traben-Trarbach und Umgebung. Sie verbindet die Liebe zur Weinherstellung sowie die Verbundenheit zur Region und der Kultur. Deshalb ist das gemeinsame Ziel des Zusammenschlusses, die Steil- und Steilstlagen an der Mosel vor Verwilderung und Brachwerden zu retten. Dies gelingt, indem Rebhänge Schritt für Schritt, durch aufwändige Handarbeit, schonend aufbereitet und sorgfältig gepflegt werden. Der Riesling, welcher aus diesen Reben erzeugt wird, trägt somit den Namen „Bergrettung“. Die Erlöse, die durch den Verkauf der „Bergrettung“ erzielt werden, gehen zu 100% in die Erhaltung und Weiterbearbeitung der geretteten Steillagen ein.

/mnt/new/www/rlpinfo/blogs/weinblog/wp content/uploads/2016/09/bergrettung bearbeitet

Riesling „Bergrettung“

Ein Projekt konnte die Initiative bereits erfolgreich abschließen und den geretteten Rebhang einem Weingut aus Traben-Trarbach übergeben.
Zurzeit wird vom „Klitzekleinen Ring“ ein 3.000 m² großes Stück Steillage bearbeitet.
Ohne die Bemühungen der Winzer würden diese Steillagen nicht mehr bewirtschaftet werden und wertvolle Riesling-Anbauflächen verloren gehen.

Mit ihrer Arbeit tragen sie einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt der Kultur in der Region Mosel-Saar bei. Mehr zu diesem spannenden Projekt erfährt man unter www.klitzekleinerring.de. Wer den köstlichen Wein bald auch einmal selbst probieren möchte, kommt am besten am 24.09.2016 zwischen 15:00 und 19:00 Uhr auf die Moselbrücke nach Traben-Trarbach (exklusiv für den Verkehr gesperrt), denn dort lädt der „Klitzekleine Ring“ zu einer legendären Weinverkostung.

Viel Spaß wünscht das WeinReich Rheinland-Pfalz!



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11.11.2015 von:
11
Nov
Holger
von

Besondere Stimmung im Weinberg: Herbstliche Fackelwanderung in der Pfalz

Im Herbst gibt es kaum etwas Schöneres als bei Sonnenschein durch die bunten Weinberge zu wandern. Bei den frühlingshaften Temperaturen, die gerade in der Pfalz herrschen, macht so ein Spaziergang natürlich noch mehr Spaß. Eine besonders stimmungsvolle Variante des Weinbergsrundgangs bietet das Weingut Fritz Walter an: die herbstliche Fackelwanderung. Sobald die Sonne untergegangen ist, trifft man sich im beleuchteten Innenhof des Weingutes. Dort werden am offenen Feuer Fackeln entzündet und man begibt sich in die abendliche Ruhe der angrenzenden Weinlagen.

 

Der Fackelzug startet im Weingut

Der Fackelzug startet im Weingut

 

Die Fackeln tauchen die Umgebung in ein magisches Licht und die Teilnehmer können die Natur aus einer außergewöhnlichen Perspektive erleben. Nebenbei erfahren sie vieles über den Weinbau in der Region. Herr Schüler, ein Pfälzer Urgestein und wandelndes Lexikon, hat einige interessante Geschichten auf Lager. Mitten im Weinberg wartet ein wärmender Glühwein, mit dem sich die Wandergruppe für den Rückweg stärken kann.

 

Stimmungsvolle Atmoshäre

Stimmungsvolle Atmosphäre

 

Im Weingut angekommen, wartet der von Kerzen feierlich erleuchtete Holzfasskeller auf die Wandergruppe. Dort gibt es eine Auswahl regionaltypischer Weine zu verkosten. Die Fackelwanderung im Weingut Fritz Walter findet ab sofort jeden Mittwoch und Samstag ab 17.00 Uhr statt. Eine Voranmeldung ist telefonisch unter 06343 926550 oder per Mail an: info@fritz-walter.de möglich. Der Preis inklusive Weinprobe und Glühwein beträgt 20,00 €. Weitere Informationen zum Weingut und den Weinen gibt es im Internet auf: www.fritz-walter.de

 

Duftender Winzer-Glühwein

Duftender Winzer-Glühwein

 

 

 



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22.10.2015 von:
22
Okt
Jasmin Koch
von

Rebstockpatenschaft WeinReich

Der Himmel war strahlend blau und die Luft für Oktober bereits klirrend kalt, als ich vergangene Woche am Rhein entlang Richtung St. Goar fuhr. Die Weinhänge lagen teils noch im Schatten und ich fragte mich, wie schnell die Blätter sich jetzt wohl bunt färben würden. Noch ein Stück weiter bog ich schließlich nach rechts und erreichte das Weingut Philipps-Mühle. Mein Ziel. Ich schlüpfte aus meinen Ballerinas in festes Schuhwerk, zog meine Jacke fest zu, warf schon mal einen Blick auf den Hang und machte mich auf die Suche nach Thomas Philipps – einem der zwei Brüder, welche das Weingut miteinander leiten.

Foto: Jasmin Koch

Foto: Jasmin Koch

Thomas Philipps- ein Jungwinzer mit freundlichem Lächeln, hatte sich trotz der Tatsache, dass er mitten in der Lese steckte, bereit erklärt, mit mir den Weinberg hinaufzukraxeln. Warum er das tat? Ich war auf der Suche nach unserem Patenrebstock „WeinReich“ und mit Schere und Schüssel bewaffnet auch bereit, diesen zu lesen. Wenn ich am Fuße des Hanges noch getönt hatte, ich hätte keine Probleme zu Fuß hinaufzusteigen, musste ich mir oben angekommen doch eingestehen, dass es mit meiner Kondition nicht zum Besten steht. Gleichzeitigt erkannte ich wieder einmal, dass die Lese per Hand hier an den steilen Hängen eine Knochenarbeit für die Winzer ist.

Foto: Jasmin Koch

Foto: Jasmin Koch

Nach einer kurzen Verschnaufpause machte ich mich dann aber doch ans Werk: der Patenrebstock hing voller praller, reifer Trauben, welche Schnitt für Schnitt in die mitgebrachte Schüssel fielen. Nach geknipsten Bildern und einem zufriedenen Blick auf die Menge der Trauben, ging es auch schon wieder abwärts. Eine gute Gelegenheit, Thomas Philipps einige Fragen zum Weinbau und zur diesjährigen Lese zu stellen. Spannend. Interessant. Ein gutes Jahr für die Philipps-Mühle, deren Rebstöcke nun im 10. Jahr beginnen, richtig gute Erträge hervorzubringen. Auch die Waage bestätigte uns dies: mit über 2000 Gramm war es das höchste Ergebnis seit die Rebstockpatenschaft „WeinReich“ besteht!

Foto: Jasmin Koch

Foto: Jasmin Koch

Es war der perfekte Beginn einer Arbeitswoche und ich hoffe, im nächsten Jahr zurückkommen zu dürfen, um gemeinsam die Trauben des Patenrebstocks „WeinReich“ zu lesen. Zuvor werde ich bei der Philipps-Mühle aber bestimmt noch einmal vorbei schauen, z.B. im Dezember während der Aktion „Advent im Weingut“.
Bis dahin wünsche ich eine gute Lese 2015 und einen schönen restlichen Herbst!

 



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7.09.2015 von:
7
Sep
Holger
von

Geselligkeit bei Neuem Wein

Seit einigen Tagen herrscht reges Treiben in den Weinbergen rund um Neustadt. Ob in Königsbach oder Mußbach, die Winzer und ihre zahlreichen Helfer sind fleißig bei der Weinlese. Überall sieht man kleine Weinbergstraktoren und Anhänger voller reifer Trauben zu den Kelterstationen fahren.

Weinbergstraktor

Weinbergstraktor

Dort werden die süßen Früchte abgeladen und sofort zu Neuem Wein verarbeitet. Dieser wiederum kann direkt vor Ort getrunken werden. Das ist zumindest auf dem Hof des Weinlandes Königsbach oder auf der beliebten Schoppenwiese im Weinland Meckenheim in Mußbach der Fall.

reife Trauben

reife Trauben

Hier treffen sich im Herbst Wandergruppen, Radfahrer und Pfalzfreunde aus Nah und Fern, um gemeinsam den Neuen Wein und natürlich die angebotenen Pfälzer Spezialitäten wie Zwiebelkuchen oder Saumagen zu genießen. Dass die Stimmung heiter bis ausgelassen ist, liegt nicht allein am Neuen Wein, sondern auch an der oft gebotenen musikalischen Untermalung. Und wenn gerade keine Musikgruppe spielt, dann wird eben selbst gesungen. So lässt es sich leben.

Schoppenwiese

Schoppenwiese

Ganz besonders schmeckt der Neue Wein bei Sonnenschein auf der Panoramaterrasse im Weinland Königsbach. Von hier aus kann man weit über die malerische Weinlandschaft bis in die Rheinebene schauen und das Leben genießen. Die beiden Federweißen-Hotspots haben übrigens noch bis Anfang November geöffnet – ein Ausflug lohnt sich.

Abendstimmung im Weinland Königsbach

Abendstimmung im Weinland Königsbach



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19.08.2015 von:
19
Aug
Holger
von

Es ist Herbst!???

Kein Grund gleich in Panik auszubrechen. Diese Meldung hat nichts mit der Klimaerwärmung oder der Verschiebung von Jahreszeiten zu tun. Meteorologisch betrachtet beginnt der Herbst weiterhin am 01. September – aber aus Winzersicht geht der Herbst, also die Weinlese, schon heute los. Zumindest in der Pfalz. Hier wurde heute mit einem Presseevent die Weinlese eingeläutet.

Pfälzische Weinkönigin Laura Julier beim Beginn der Weinlese; Quelle Pfalzwein e.V.

Pfälzische Weinkönigin Laura Julier bei der Weinlese

Die Veranstaltung fand dieses Jahr im Weingut Anselmann in Edesheim statt und war wie jedes Jahr sehr gut besucht. Presse, Funk und sogar Fernsehen waren vertreten, als die Pfälzische Weinkönigin Laura Julier zusammen mit Ralf Anselmann und einigen seiner Mitarbeiter per Hand die ersten Trauben für den Neuen Wein lasen. Der erste Neue Wein im Weingut wird aus der Sorte Bacchus gekeltert. Wer jetzt denkt – das ist doch alles viel zu früh, die Trauben sind doch noch nicht mal reif – der hat zumindest in Sachen Neuen Wein nicht ganz recht. Der Bacchus, eine sehr früh reifende Sorte, bringt schon jetzt stattliche 66 Grad Oechsle auf die Mostwaage und das reicht allemal für einen erfrischenden Neuen. Vergleichbar dem Bacchus werden in den kommenden Tagen in der Pfalz auch andere frühreifende Sorten für Neuen Wein gelesen, etwa Solaris, Ortega oder Siegerrebe.

Weinkönigin Laura Julier

Der erste Neue ist ein Bacchus

Die Hauptweinlese beginnt natürlich deutlich später, bestätigten die offiziellen Vertreter, unter ihnen Weinbaupräsident Edwin Schrank, in der anschließenden Pressekonferenz. Erst in der ersten Septemberwoche ist mit der Hauptlese bei den frühen Sorten zu rechnen. Bis die Rieslinge und Spätburgunder dran sind, kann es noch deutlich länger dauern. Besonders wenn die Bedingungen so gut bleiben, wie sie derzeit sind. Denn abgesehen von der Trockenheit, die einigen Anlagen auf leichten, sandigen Böden zu schaffen macht, bringt der 2015er Jahrgang bisher kaum Probleme mit sich. Selbst die gefürchtete Kirschessigfliege wurde bisher kaum gesichtet – es war ihr schlichtweg zu warm.

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Großes Medieninteresse zum Lesebeginn

Wenn das Wetter also die nächsten Wochen hält und uns keine unwetterartigen Regenfälle oder Hagel überraschen, dann können wir einen sehr guten Jahrgang erwarten. Das gilt in besonderem Maße für die Rotweine, denn schon jetzt ist in manchen Anlagen eine gute Durchfärbung festzustellen. Bei den Weißweinen bleibt abzuwarten, wie sich die Säurewerte entwickeln. Es könnte ein Burgunderjahr werden. Das ist toll, denn Weiß- und Grauburgunder liegen gerade recht weit vorne in der Verbrauchergunst. Einige Monate müssen wir schon noch warten, bis wir uns ein ernsthaftes Urteil über den 2015er Jahrgang bilden können – aber das ist ja genau der Reiz am Weinbau: Man kann wenig vorhersagen und wird immer wieder überrascht.

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Weinbaupräsident Schrank und Ralf Anselmann probieren die ersten Trauben

In diesem Sinne: Zum Wohl. Die Pfalz!



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11.05.2015 von:
11
Mai
Herrgottsgarten
von
Kategorie: Im Weinberg, Wein & Kultur,

Biblische Schlenderweinprobe

Wißbergkirche

Zu einer biblischen Schlenderweinprobe laden die Herrgottsgärtnerinnen auf den Rheinhessischen Wißberg ein. Ein spannendes Weinerlebnis, dass Wissen, Brauchtum und Genuss vereint. Denn viele Stellen in der Bibel verweisen bereits auf das göttliche Getränk Wein.

An der Wißbergkirche im rheinhessischen Gau-Bickelheim führt der Kreuzigungsweg hinauf zu einer atemberaubenden Aussicht. Theologische Anekdoten von Pfarrer Ried  und erfrischende Weine vom Wißberg begleiten die Gäste und sorgen für ein glückseliges Erlebnis.

Ausführliche Informationen finden Sie unter: www.herrgottsgarten.de/Biblische Weinprobe

Termin: 30.05.2015 um 14 Uhr, Startpunkt ist das Weingut Alfons Schnabel in Gau-Bickelheim.

Anmeldung erforderlich – gern unter 0800-5891912.



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3.11.2014 von: Tina Wilhelmus
3
Nov
Tina Wilhelmus von
Tina Wilhelmus

Calmont: Heißer Berg & kühler Riesling. Tief ins Glas geschaut … bei Kilian und Angelina Franzen

Mit dem steilsten Weinberg Europas stürzten wir uns ins Abenteuer unseres Lebens und sind damit glücklicher denn je.“

Dieses persönliche Statement stammt von Kilian und Angelina Franzen, einem jungen, aufgeschlossenem und ungemein sympathischeren Paar von der Terrassenmosel, hinter dem eine Zeit voller Höhen und Tiefen, Anstrengungen und Glück liegt. 

Wanderung_Calmont_5

Weinbau ist Handwerk, Weinbau ist Kunst … aber Weinbau am Calmont ist Wahnsinn. 67% Steigung. Den Traktor muss man am Moselufer parken, um dann entweder zu Fuß oder mit der Monorackbahn, die mehr Nervenkitzel-Potential hat als so manche Achterbahn – bis zu 200 Höhenmeter zu überwinden. Ohne Schwindelfreiheit, festes Schuhwerk und der nötigen Portion Leidenschaft für 100 % Handarbeit geht hier gar nichts. 

Wanderung_Calmont_4

Der Begriff Calmont stammt übrigens vom lateinischen calidus mons = heißer Berg. Dass der Berg auch Mitte Oktober noch das Potenzial hat, einen ins Schwitzen zu bringen, konnte ich am eigenen Leib erfahren… aber davon später mehr.

Weingut_Franzen_Bremm_Probe3

Nach einer absoluten Hochphase um 1900 flachte die Nachfrage nach Moselweinen im Laufe des 20 Jh. zunehmend ab, was dazu führte, dass die extrem arbeitsintensiven Lagen am Calmont aufgegeben wurden und zunehmend verwilderten. Ulrich und Iris Franzen, die Eltern von Kilian, begannen dann im Jahr 2000 mit Unterstützung des Kulturamtes und einem Helferteam die Rekultivierung: Es galt den Hang zu roden, Monorackbahnen zu bauen und neue Reben zu pflanzen.

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Dieses Projekt führen Kilian und Angelina nun sehr erfolgreich fort … und damit den Traum seiner Eltern, die leider viel zu früh verstorben sind. Derzeit sind von den Franzens und weiteren Winzern wieder 12 ha im Calmont bewirtschaftet und in den so genannten „Kaulen“ zwischen den steilen Felsen sieht man nur noch wenige Brachen.

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In Bremm und Umgebung besitzt das Weingut Franzen derzeit ca. neun Hektar, sieben davon im absoluten Steilhang oder – wie die beiden es nennen – „auf Messers Schneide“. Alle Weine werden spontan angegoren, die Guts- und Lagenweine (erkennbar an der schwarzen Kapsel) erhalten bei Bedarf schon mal Unterstützung durch Reinzuchthefen, den Goldkapseln lässt man dagegen alle Zeit der Welt und Raum für ihre ganz eigene Individualität. Geschmacklich liegen die Franzen-Weine überwiegend im trockenen Bereich, aufgrund der moderaten Säure und den mal eher dezenten, mal voll aufblühenden Fruchtaromen sind diese Weine aber alles andere als ausschließlich für Trockenfreaks.

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Davon konnten wir uns bei einer ebenso ausführlichen wie amüsanten Probe in der Probierstube (oder neudeutsch Vinothek) überzeugen, die vor etwa sechs Jahren übrigens eine der ersten an der Mosel war, die auf dunkle Eiche-Schrankwand, greilich (moselfränkisch für schrecklich) gemusterte Polster-Stühle und Plastikreben-Deko verzichtete und statt dessen mit warmen Hölzern, freundlichen Farben und angenehmem Licht eine Atmosphäre zaubert, bei der Wein probieren und kaufen wirklich Spaß macht. Unbedingt nachahmenswert!

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Weinprobe:

Wir starten mit dem Gutsriesling „Quarzit-Schiefer“, der in einem Seitenhang des Calmonts auf Quarzitboden wächst und einen wunderbar mineralischen Einstieg in die Kollektion bietet.

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Weiter geht’s dann gleich mit etwas ganz Besonderem:
„Der Sommer war groß“ ist ein Wein, der Spaß macht: Auf der Zunge und für’s Auge. Das Etikett ist ein echter Hingucker, der Titel stammt aus einem Gedicht von Rilke. Dieser Wein ist ein Wein für’s Herz, denn er ist ein Wein mit Geschichte… im wahrsten Sinne des Wortes, denn seit seinem Debüt im Jahr 2011 gibt es zu dem Wein jedes Jahr einen Flyer, der einen in einer flott gezeichneten Bildergeschichte auf Zeitreise durch das ganz persönliche Weinjahr von Kilian und Angelina nimmt. Über 2013 liest man zum Beispiel, wie Kilian den unter Höhenangst leidenden Stuart Pigott mit seiner Monorackbahn den steilsten Weinberg hochkutschiert hat, dass der FOCUS ihren „Calmont“ auf Platz 1 von 700 Weinen gewählt hat und dass man kräftig in eine neue Küche, einen Holzofen und mit der Hochzeit im Dezember ins persönliche Glück investiert hat.

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Der „Sommer“ ist ein Cuvée aus den drei besten Steillagen des Weingutes: Bremmer Calmont, Bremmer Kapplay und Neefer Frauenberg. Spannend ist dabei, dass die Weine aus den Bremmer Lagen und der direkt gegenüberliegenden Neefer Lage vollkommen andere Charaktere sind, was wohl vorrangig mit der Bodenbeschaffenheit zusammenhängt. Der dunkelgrauer Schiefer in Neef verleiht den Weinen Fruchtigkeit und Blumigkeit, der von Quarzit und Sandstein durchzogene rötliche Schiefer in Bremm Mineralik und Würze. Laut Angelina tendieren Frauen bei Proben häufig zum blumigen, Männer zum mineralischen Geschmack. „Unser „Sommer“-Wein schmeckt beiden“, sagt sie und grinst dazu. Das können wir in unserem Fall direkt mal bestätigen und machen ein dickes X auf unserer Bestellliste.

Mehr über den „großen Sommer-Wein“ aus 2011 sowie das Rilke-Gedicht könnt ihr bei Peer F. Holm hier nachlesen.

 

Danach probieren wir die Lagenweine „Neefer Frauenberg“ und „Bremmer Calmont“ – einmal in der „Basisvariante“ einmal als „Großes Gewächs“, dazu ein Neefer GG aus 2011 und den Top-of-the-Range Wein „Calidus Mons“. Die GGs unterscheiden sich von den einfachen Lagenweinen durch das Alter der Reben (ab 60 Jahre), den Zeitpunkt der Lese (meist 3. Lesedurchgang) und durch ein längeres Hefelager. Die Reben des Calidus Mons haben stattliche 96 Jahre auf dem Buckel. „Nach der Lese piddeln wir abends auf dem Tisch nochmal nach, um nur die besten Qualitäten in die Flasche zu bringen“, erklärt mir Kilian, der eben erst von der diesjährigen Lese nach Hause gekommen ist. Mit 16 Gramm Restzucker fällt dieser Wein nicht mehr in den trockenen Bereich und mich fasziniert die Cremigkeit und der feine Karamell. Wenn ihr noch mehr über den Geschmack der Weine erfahren möchtet, empfehle ich euch die Artikel von Chris T. Gampe „I am Franzen“

und Peer F. Holm „Wein & Wissen: Großes Gewächs – GG einmal anders.

Nachdem wir die ein oder andere Flasche nochmal nachprobiert und fleißig den Bestellzettel ausgefüllt haben, lassen wir uns von Angelina noch ein paar Tipps für Straußwirtschaften, Restaurants und Ausflugstipps geben. Klar ist aber schon eins: Morgen werden wir mit einer Flasche „Sommer“ im Gepäck den Calmont durchwandern. Was kann es Schöneres geben, als einen besonderen Wein direkt dort zu trinken, wo er gewachsen ist.

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Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel, bei dem wir jedoch das angebotene Industrie-Rührei ausgelassen haben, sind wir in Bremm los und haben dann erst mal den steilen Aufstieg zum Gipfelkreuz hinter uns gebracht. 45 Minuten und jede Menge Schweiß hat das gekostet, so dass wir uns oben angelangt erst mal mit zwei hervorragenden Weinen vom Weingut Michael Franzen belohnt haben (ja, Franzen heißen hier viele ;-), den Mut eines Drachenfliegers (Video) sowie die herrliche Aussicht genossen haben.

 

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Die Wanderung durch den Wald Richtung Ediger-Eller war dann richtig entspannt, bevor wir oberhalb des Ortes in den Klettersteig zurück nach Bremm eingestiegen sind. Der Nebel vom Morgen hatte den Weg etwas klitschig gemacht und wir waren nicht ganz sicher, wie die junge Japanerin, die uns in goldenen Ballerinas entgegenkam, hier durchkommen würde. Das Gleiche dachte bestimmt auch eine Gruppe aus Sachsen über uns, denen wir immer mal wieder begegneten, wobei wir meist mit einem Glas Wein in der Hand im Weinberg saßen und die Sonne genossen.

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Trotzdem haben wir es sicher durch den Steig mit „teils alpinem Charakter“ (wie uns das Warnschild mitteilte) geschafft, konnten dabei den grandiosen Ausblick auf das Moseltal und die Klosterruine Stuben genießen sowie den Bremmer Winzern bei der Traubenlese zusehen.

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Fazit: Mein Respekt vor der Arbeit der Steillagen-Winzer im Allgemeinen und am Calmont im Besonderen ist mit dieser Wanderung noch einmal größer geworden, ebenso meine Bereitschaft, für diese Weine einen anständigen Preis zu zahlen. Vielleicht wäre es im Zuge der Diskussion, wie viel deutsche Weintrinker für eine Flasche ausgeben, eine gute Idee, eine Art Wein-Bildungs-Programm ins Leben zu rufen und die Teilnehmer in der ersten Unterrichtsstunde gleich mal durch den Calmont zu scheuchen und dazu „River deep Mountain high“ von Tina Turner singen zu lassen 😉

 

Zum Weiterlesen:

Chris T. Gampe: I am Franzen

http://www.weinkaiser.de/i-am-franzen/

Peer F. Holm: Wein & Wissen: Der Sommer war sehr groß.

http://www.wein-wissen.de/2012/03/der-sommer-war-sehr-gross/


Peer F. Holm: Wein & Wissen:
Großes Gewächs – GG einmal anders

http://www.wein-wissen.de/2014/10/grosses-gewaechs-gg-einmal-anders/

Dirk Würtz: Stern.de: So viel bezahlen Deutsche für eine Flasche Wein
http://blogs.stern.de/easydrinking/geiz-ist-ungeil

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Wein in Deutschland genießen - Auf Weinreise im WeinReich Rheinland-Pfalz.

Ob Weinprobe, Weinwanderung, die Kombination von Wein & Kultur , Urlaub auf dem Winzerhof oder Weinreise in einer derWeinregionen Deutschlands, das WeinReich Rheinland-Pfalz bietet Freude für Geist und Gaumen. Wein und Kulinarik werden aufs Beste in den Sterne-Restaurants oder beim Besuch einer Straußwirtschaft kombiniert