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IchZeit Rheinland Pfalz
30.06.2014 von: Weinblog
30
Jun
Weinblog von
Weinblog
Kategorie: Wein & Kulinarik,

Entenbrust mit Rotwein-Karamell-Sauce: Ein pures Geschmackserlebnis

Dunkles Fleisch und ein fruchtiger Rotwein passen bekanntermaßen perfekt zusammen. Als ich vor kurzem einen erlesenen Tempranillo aus der spanischen Weinbauregion La Rioja geschenkt bekam, beschloss ich, hierzu ein leckeres Abendessen zuzubereiten. Bei meiner Suche wurde ich schnell fündig und entschied mich für ein schnelles Rezept „Ente mit Rotwein-Karamell-Sauce“.

800px-Ente_2010-by-RaBoe-02
Meine Freundin, die ich zum Essen einlud, war genauso begeistert wie ich. Im Folgenden möchte ich das Rezept vorstellen und dazu einen Tempranillo empfehlen. Die fruchtige Note des Rotweins passt hervorragend zur Süße der Karamell-Sauce und beim Gedanken an das Entenfleisch läuft mir das Wasser im Mund zusammen.

Rezept Entenbrust mit Rotwein-Karamell-Sauce

Zutaten für 4 Personen:
2 Entenbrüste
1 Bund Suppengrün
1 Tomate
1 Zwiebel
¼ Liter Rotwein
1 Esslöffel Zucker
Salz und Pfeffer
50 Gramm Butter

Zubereitung:
Die Entenbrust wird zunächst gewaschen, trocken getupft und von überstehender Haut, Fett und Sehnen befreit. Anschließend werden die abgeschnittenen Hautstücke und das Fett in einer Pfanne angebraten, bis das Fleisch leicht gebräunt ist.
Nun wird das Suppengrün gewaschen und grob gehackt. Die Tomate wird überbrüht, enthäutet, in Viertel geschnitten und die Zwiebel gewürfelt.
Das Suppengrün, die Tomate und die Zwiebel werden mit in die Pfanne gegeben und lässt alles für fünf Minuten anbraten, bevor man das Bratgut mit dem Rotwein ablöscht und mit Salz und Pfeffer würzt. Nach 15 Minuten wird die Sauce durch ein Sieb gestrichen und das Fett entfernt.

Nun werden die Entenbrüste mit Salz und Pfeffer eingerieben und auf der Hautseite für 4 Minuten in der Pfanne gebraten. Danach wird das Entenfleisch mit der Hautseite nach oben in eine Kasserolle gelegt und im vorgeheizten Backofen bei 200°C für 12 Minuten gebraten. Den Ofen abschalten und die Entenbrust für weitere 10 Minuten im Ofen ruhen lassen.

Währenddessen lässt man den Zucker zu hellem Karamell schmelzen, löscht diesen mit der Bratensauce ab und lässt sie kurz einkochen. Kurz vor dem Servieren gibt man die Butter in die Sauce. Die Entenbrust wird schräg aufgeschnitten und mit der Sauce serviert.
Dazu passt ein leckerer Salat oder Buttergemüse und natürlich der spanische Tempranillo, der sein Bouquet am Besten 30 Minuten bei Raumtemperatur in einem Dekantiergefäß entfaltet.800px-Tempranillowine

Ente gehört zu einem meiner Lieblingsgerichte. Wenn ich nicht gerade selber Rezepte ausprobiere, besuche ich auch gerne mal ein gutes Restaurant. Hier kann ich ein spanisches Restaurant in der Mainzer Innenstadt empfehlen, wo ich einkehrte, um einen jungen Mencia Rotwein zu probieren und mich dann kurzerhand entschloss, die Entenleber mit karamelisierter Birne zu probieren, einfach köstlich!
Näheres hierzu findet man hier.

Bilder: Commons.wikimedia



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23.06.2014 von: Weinblog
23
Jun
Weinblog von
Weinblog
Kategorie:

Mainzer Johannisfest: Der Besuchermagnet des Rheinlandes

Nur noch wenige Tage trennen uns vom Mainzer Johannisfest, das vom 20.06. bis 23.06.2014 in der Mainzer Innenstadt stattfindet. Rund 500.000 Besucher in jedem Jahr sprechen eine deutliche Sprache- das große Volks- und Kulturfest ist neben der Mainzer Fastnacht und dem Mainzer Weinmarkt das größte und beliebteste Event in der Region Rheinland-Pfalz. Ein Besuchermagnet, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Das Mainzer Johannisfest, das auch unter dem Namen Johannisnacht bekannt ist, überzeugt durch ein abwechslungsreiches Programm, das Jung und Alt begeistert und gekonnt das Gefühl vermittelt, sich in einem früheren Jahrhundert zu bewegen.

Namensgeber des Johannisfestes ist der Erfinder des modernen Buchdruckes, Johannes Gensfleisch, besser bekannt unter dem Namen Gutenberg, der um 1450 in Mainz die beweglichen Lettern, wie wir sie bis heute kennen, ins Leben rief.

Im Vordergrund des Kulturfestes stehen Jahrhunderte alte Bräuche aus Gutenbergs Zeit, die mit einem modernen Bühnenprogramm mit Musik und Show-Einlagen kombiniert werden. Hinzu kommen zahlreiche Straßenkünstler, Gaukler, Pantomimen und Kabarettisten, die für den historischen Touch der Johannisnacht am Rheinufer verantwortlich sind.

Das Gautschen: Die Zeremonie der Buchdrucker-Taufe
Am Samstag, den 21. Juni 2014 wird ab 16 Uhr auf der Gutenbergbühne auf dem Liebfrauenplatz das Gautschen gefeiert. In einem riesigen Wasserfass werden frische Buchdrucker-Gesellen nach der bestandenen Prüfung symbolisch vom Bleistaub und ihren Sünden während der Lehrjahre rein gewaschen.

Gautschen_in_Mainz
Das Gautschen, als Buchdrucker-Taufe, wird seit Jahrhunderten von der Buchdruckergilde durchgeführt. Als das Johannisfest im Jahr 1968 erstmalig als Volksfest gefeiert wurde, entschloss sich die Buchdruckergilde das Gautschen öffentlich zu Gutenbergs Ehren zu feiern. Heute werden die frischen Gesellen mit großem „Hallo“ in ihren Beruf entlassen, um symbolisch in Gutenbergs Fußstapfen zu treten.

Auch am Mainzer Ballplatz, rund um das Gutenbergmuseum werden unterschiedliche Drucktechniken vorgeführt und Besucher können unter Anleitung der Experten eigene Flugblätter oder Ablassbriefe herstellen und diese mit nach Hause nehmen.
Zum Bummeln und Stöbern lädt der Künstlermarkt ein, der sich vom Hotel Hilton bis zum Kaisertor zieht. Mit mehr als 300 Künstlern und Kunsthandwerkern gehört der Künstlermarkt des Johannisfestes zu den Größten seiner Art, der zusätzlich vom Johannis-Büchermarkt gekrönt wird.

Für Sammler antiquarer Schätze, Leseratten und denjenigen, die ein Herz für Antikmärkte haben, gehört der Besuch des Büchermarktes zum absoluten Muss.
Bei der Gelegenheit darf man sich keineswegs einen Besuch des Mainzer Culinariums am Weintor entgehen lassen, wo sich verschiedene Spitzenköche und Mainzer Winzer versammeln, um köstliche regionale und internationale Spezialitäten zu erlesensten Weinen aus Rheinland-Pfalz zu präsentieren. Nebst dem dazugehörigen musikalischen Live-Programm, das von Folk bis Hard Rock reicht, kann man die Zeit bis in die späten Abendstunden zum ausgelassenen Feiern nutzen.
Das Programm für das Johannisfest findet man hier

Bild: Commons.wikimedia



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23.06.2014 von:
23
Jun
Holger
von

Sommer Matinée mit Big-Band und Krönung

Am kommenden Sonntag, den 22. Juni, findet im Weinland Königsbach die Krönung der Königsbacher Weinprinzessin statt. Im Rahmen der „Sommer Matinée“ erhält die 19-jährige Nicole Fredrich (hier im Bild) von der Pfälzischen Weinprinzessin Marie-Joelle Ohler die Krone, die sie für zwei Jahre tragen wird. Die Zeremonie beginnt um 11.00 Uhr, danach spielt die Allstar Big-Band. Zu Swing und Jazz-Melodien gibt es selbst gebackene Kuchen, Speisen der Königsbacher Winzerstuben und natürlich die Weinspezialitäten des Hauses. Nicole Fredrich freut sich nach eigenen Angaben sehr auf ihre neue Aufgabe, weil sie dem Wein seit Kindesbeinen sehr verbunden ist.

Königsbacher Weinprinzessin Nicole Fredrich

Königsbacher Weinprinzessin Nicole Fredrich

„Ich habe schon früher meinem Opa im Wingert und auch im Ausschank in Königsbach geholfen“, berichtet Nicole. Nach ihrer Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau im Ruppertsberger Weinkeller Hoheburg wird die neu gekrönte Prinzessin demnächst sogar hauptberuflich in der Königsbacher Vinothek tätig sein. Sie wird die Kunden beim Weineinkauf beraten und ihre Freude am Wein weitergeben. „Mein Lieblingswein ist übrigens unser Riesling feinfruchtig“, erklärt Nicole Fredrich. „Damit möchte ich nach meiner Krönung mit allen Gästen anstoßen.“ Am Sonntag ist der Verkauf im Weinland Königsbach von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Zur Krönung gibt es besondere Angebote für die Kunden. Der Eintritt zur „Sommer Matinée“ ist übrigens kostenlos. Weitere Informationen finden Sie im Internet.

 



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23.06.2014 von:
23
Jun
Herrgottsgarten
von

Sinneswandeln

Das war die Überschrift für eine Natur-, Genuss und Sensorikwanderung mit den Herrgottsgärtnerinnen in der Rheinhessischen Toscana.

Das Wetter hätte besser nicht sein können. Freundliche 25 C°. Zum Start an der Wißberghalle in Sprendlingen sollten alle ihre Sorgen dort lassen, und den Tag ganz und gar genießen.

Via_Vinea_StartRenate Ebert begleitete die Gruppe und stellte zahlreiche einheimische Kräuter und Pflanzen am Wegesrand vor. Die Teilnehmer wurden sensibilisiert für die Landschaft, den Blick in die Ferne und die Details am Wegesrand. Ein Meer aus Getreide und Weinreben war die Belohnung. Die Rückbesinnung zur Natur gelang hier in der Rheinhessischen Toscana spielend.

Anke Schneider trug ab und an einfühlsame Geschichten vor, die die Sensibilität dieses Tages verstärkten.

Sinneswandeln_KraeutergartenVor dem Kräutergarten der Sprendlinger Landfrauen, dann die ersten Sensorikübungen für die Zunge und die Nase. Basilikum, Gras und Holunderblüten sind die typischen Aromen eines Silvaners, dies zu erschnüffeln war die Übung, die für überraschende Momente sorgte.

Sinneswandeln_LandfrauenDie Führung durch den Kräutergarten war interessant und informierte über den Einsatz und die Wirkung der angeplanzten Kräuter. Der Ausblick und das Meer an Lavendel ließen die Herzen höher schlagen.

Sinneswandlen_lavendelDann ging es weiter über die Höhe des Wißbergs entlang des Via Vinea. Wundervolle Ausblicke bis ins Rheintal über das Land der 1000 Hügel und romantische Hohlwege wechselten sich ab. Einfühlsame Geschichten machten nachdenklich.

Sinneswandeln_BaumDer Blick öffnet sich wieder über die weite Ebene und vor uns liegen die Tische des Weines. Gabi Berges-Kitzer hat vegetarische und vegane Tapas gezaubert, die zum Thema des Sinneswandeln dazu paßten. Die Weine vom Weingut Schnorrenberger aus Welgesheim, mundeten hervorragend dazu.

Sinneswandeln_Rhh.TapasAromen und Essen in der Verbindung mit Wein – immer wieder ein Geschmackserlebnis.

Sinneswandeln_barfußpfadDann hieß es wieder hinabsteigen. Die Füße durften auf dem Barfußpfad noch einmal bewußt die Natur spüren und im kühlen Bach erfrischt werden. Dann ging es zurück und jeder durfte seinen persönlichen Sinneswandel mit nach Hause nehmen.



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18.06.2014 von:
18
Jun
Manes Meckenstock
von

Mosel-Weinfreunde: Urlaub im Herzen der Mosel

Vor 30 Jahren hat´s mich für eine Fortbildung an die Mosel verschlagen: Vier Wochen Trier im Januar. Lebendig ist anders! Nach ein paar Tagen hatte ich mich dann aber doch eingefühlt und lernte das Moselland zu schätzen, mit all seiner Widersprüchlichkeit:

Die Landschaft lieblich und schroff – die Leute freundlich, aber doch distanziert – der Wein süß und säuerlich zugleich.

Jetzt darf ich wieder hin, um das Mosel-Weinfreunde-Arrangement zu beschreiben:

„Im Herzen der Mosel“.

 Auf dem Weg dorthin erfülle ich mir einen Wunsch und besuche die Burg Eltz. Sofort bin ich in einer anderen Welt. Man durchläuft einen verwunschenen Wald und erwartet Hänsel und Gretel, beim Blick ins Eltztal glaubt man eine Zaubermühle klappern zu hören, und die Sicht auf die Burg versetzt einen in eine andere Sphäre. Es fehlt eigentlich nur noch Harry Potter, der auf seinem Besen das Gemäuer umkreist. Mit ihren Türmchen, Zinnen und Erkern wirkt die Feste wie aus einem Fantasy-Film. Da die Burg nie zerstört war, ist vieles erhalten geblieben – eine Führung ist Pflicht! Der schönste Raum ist für mich das Rübenacher Schlafgemach, das vollkommen mit Blüten und Blumenranken ausgemalt ist: schlummern wie auf Rosen gebettet! Auch die Schatzkammer macht ihrem Namen alle Ehre!

Auf der Weiterfahrt entscheide ich mich, noch einen drauf zu setzen. Ein gutes Stück weiter liegt das Örtchen Alf und hier führt einen der Moselsteig zum Aussichtsturm Prinzenkopf. Der mühselige Aufstieg lohnt sich: die Aussicht auf die Moselschleife ist spektakulär!

Beim Blick ins Tal wird mir bewusst, mit wie viel Mühsal und Kraxelei die Arbeit in der Steillage verbunden ist. Und ich frag mich: wie teuer müsste der Wein eigentlich sein, damit sich der Wahnsinnsaufwand überhaupt rechnet. Ich erfahre später 20, 25 € Minimum für die Flasche. Versuchen Sie das mal jemandem zu erklären, der sagt „Geiz ist geil!“ und Weine für zwei, drei Euro beim Discounter kauft. Vor 2000 Jahren begannen die Römer Wein an der Mosel anzubauen – hoffentlich bleibt uns die Kultivierung der Steillagen noch eine Weile erhalten.

Die Pauschale beinhaltet eine Verkostung auf einem Premium-Weingut, in unserem Fall bei Markus Molitor. In den Wehlener Weinbergen hat er das Haus Klosterberg übernommen und umfassend renoviert – dafür gab´s 2013 den Architekturpreis Wein.

Die Weinprobe findet in einem Saal statt, der an ein klösterliches Refektorium erinnert: hell, weiß, eine lange Tafel mit Stühlen – fertig! Keine Deko – Nix! Schon mit einer bunten Plastiktüte zerstört man den Gesamteindruck. Wir erfahren, der Winzer möchte, dass der Wein im Mittelpunkt steht und nicht das Drömeröm. Auch ein Ansatz 🙂 Darf man in einem so nüchternen Raum überhaupt trinken? Man darf, wenn auch nur in homöopathischer Dosis. Die Weine sind grandios und stellen das dar, was die moderne Mosel ausmacht: weg vom beliebigen Nacktarsch hin zur Einzigartigkeit.

Weiter geht’s ins Hotel: die Pauschale beinhaltet zwei Übernachtungen mit Frühstück im 3*-Superior-Hotel Zeltinger Hof in Zeltingen-Rachtig, ein familiengeführter Gasthof mit zeitgemäß-gemütlicher Einrichtung. Ich fühl mich direkt wohl.

Die abendlichen Menüs im selben Haus sind auch inklusive (davon später mehr) und so plumpse ich nach einem spannenden Tag satt und weinselig ins Bett.

(mehr…)



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Wein in Deutschland genießen - Auf Weinreise im WeinReich Rheinland-Pfalz.

Ob Weinprobe, Weinwanderung, die Kombination von Wein & Kultur , Urlaub auf dem Winzerhof oder Weinreise in einer derWeinregionen Deutschlands, das WeinReich Rheinland-Pfalz bietet Freude für Geist und Gaumen. Wein und Kulinarik werden aufs Beste in den Sterne-Restaurants oder beim Besuch einer Straußwirtschaft kombiniert