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IchZeit Rheinland Pfalz
24.04.2013 von:
24
Apr
Victoria
von
Kategorie: Wein & Kultur,

„Wein im Gespräch“: Kalle Grundmann sprach mit Andreas Barth

Was hat die spontane Vergärung mit Slow Food zu tun? Kann ein Wein auch ohne den Zusatz von Reinzuchthefen gären? Wie kommt ein studierter Jurist dazu, ein Weingut zu führen? Wen diese Fragen interessierten, kam in der vergangenen Woche bei der neuen Veranstaltungsreihe des Landesmuseums Koblenz „Wein im Gespräch“ voll auf seine Kosten.

Denn hier sprach der Theologe, Kultur- und Weinbotschafter Kalle Grundmann, bekannt für seine Biblischen Weinproben, mit Andreas Barth, Inhaber des Weinguts Lubentiushof / Niederfell und geschäftsführender Kellermeister des Weinguts Othegraven/Kanzem an der Saar (Inhaber: Günther Jauch). Zudem wurden mehrere Weine des Lubentiushofes verkostet.

WeinImGespräch

Neben Fakten zur Weinherstellung erfuhren die Zuhörer auch einiges aus dem Leben des „Quereinsteigers“ Barth, dessen Weine inzwischen national und international bekannt sind und in vielen Weinführern hoch gelobt werden. Seine Weine zeichnen sich mit gut 200 Tagen durch lange und langsame Gärung durch wilde Hefen aus. Durch den Verzicht auf die Zugabe von Reinzuchthefen entstehen individuellere Weine.
Die Reihe „Wein im Gespräch“ wird am 02. und 16. Mai fortgesetzt, jeweils von 18.30 bis 20 Uhr im Landesmuseum Koblenz in der Festung Ehrenbreitstein. Thema am 02. Mai: „Fast vergessen, jetzt wieder in aller Munde: Frühburgunder von der Ahr“. Gesprächspartner wird Achim Ziss sein, der Begründer des Frühburgunder Forums.
Karten gibt es für 10 € p. P. (inkl. Weinprobe) an der Abendkasse; Reservierungen sind unter 0261/6675-1510 möglich.



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19.04.2013 von:
19
Apr
Hans Wilhelm
von

Rezept von Wolfgang Becker: Krosse Keule vom Juvenil-Ferkel, Malzjus, Bayrischkraut, Kümmelkrapfen

Wie ich hier im Blog ja schon berichtet habe, war ich vor kurzem in Trier zu Besuch bei Meisterkoch Wolfgang Becker und habe dort schon mal einen Blick auf sein neues, vielversprechendes Gastroprojekt geworfen. Und wie immer habe ich Euch von dort auch ein Rezept mitgebracht. Diesmal: Krosse Keule vom Juvenil-Ferkel an Malzjus mit Bayrischkraut und Kümmelkrapfen.

Krosse Keule_klein

Zutaten für 2 Personen:

– 1 Spanferkel- Keule

Für den Malzjus:

– 100 ml Malzbier

– 100 ml Kalbsjus

– Butter zum Binden

– Pfeffer, Salz, Kümmel

Für die Pökellake:

– 1 Liter Wasser

– 10 g Pökelsalz

– Gewürzstrauß (aus Lorbeer, Thymian, Rosmarin, Pfeffer schwarz, Knoblauch, Senfkörner, Wachholderbeeren, Nelken)

– Boullion

Für die Kümmelkrapfen:

– 300 g Kartoffeln

– 2 Eigelb

– 120 g Mehl

– Salz, Muskat, Kümmel

Für das Bayrischkraut:

– 1 Spitzkohl

– Speck

– Zwiebeln

– Petersilie

– Salz, Pfeffer

Zubereitung:

 Für die Pökellake das Wasser mit dem Pökelsalz und dem Gewürzstrauß einmal aufkochen und anschließend abkühlen lassen.

Die Spanferkelkeule hohl auslösen und zwei Tage in der abgekühlten Gewürzpökellake im Kühlschrank ziehen lassen. Herausnehmen und einen Tag wässern, danach im Metzgernetz etwa zwei bis drei Stunden in einer Boullion garen. Die Keule entnehmen, portionieren und in heißem Fett bei 180 Grad etwa drei bis vier Minuten goldgelb backen.

Für die Kümmelkrapfen die Kartoffeln in Salzwasser kochen und abkühlen lassen. Die gekochten Kartoffeln zerdrücken und zusammen mit Eigelb und Mehl vermengen, alles mit etwas Salz, Muskat und Kümmel abschmecken. Aus der Kartoffelmasse Krapfen formen und anschließend in Salzwasser blanchieren. Vor dem Servieren noch einmal kurz in schäumender Butter anbraten.

Den Spitzkohl in „Felckerl“ reißen oder schneiden und in einer Pfanne mit Speck und Schalotten sautieren. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie betreuen.

Für den Malzjus das Malzbier in einem Kochtopf reduzieren und anschließend mit dem Kalbsjus aufgießen. Die Sauce mit Butter abbinden und nach Wunsch mit Salz, Pfeffer und Kümmel abschmecken.

Viel Spaß beim Nachkochen!



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17.04.2013 von:
17
Apr
Thomas
von

Nahe Sieben Winebeats

Gegründet haben sich Nahe Sieben 2006, also genau vor sieben Jahren. Kennengelernt haben sie sich aber schon viele Jahre vorher. Ihre Freundschaft hat sich entwickelt weil sie gleiche Ziele und Interessen verfolgen. Die Qualitätsverbesserung ihrer Weine, den Nahewein bekannter zu machen, stehen hierbei im Vordergrund.

Sie wollen den Leuten zeigen, dass das sich die Nahe (wie natürlich auch die anderen deutschen Weinanbaugebiete) vor keinem Weinland der Welt zu verstecken braucht und das es „IN“ ist, deutschen Wein zu trinken.

Am Samstag, den 20. April 2013 ist es wieder soweit:

Winebeats die 5te
Feine Weine treffen heiße Beats – 7 Jahre Nahe Sieben
Bonnheimer Hof, Hackenheim

… 18-21 Uhr: „Nahe Sieben meets Friends“
Offene Weinprobe mit 7 Gastwinzern aus den deutschen Anbaugebieten, u.a. mit dem Weingut Philipps-Mühle vom Mittelrhein, 17,- Euro, Inkl. Party-Eintritt

Ab 21 Uhr: Wein-Party, 7 Euro Eintritt

Karten-Vorverkauf bei allen beteiligten Weingütern oder bei Weinland Nahe e.V. sowie in der Geschäftsstelle des Öffentlichen Anzeigers in Bad Kreuznach. Eintritt ab 18 Jahren.

Plakat Winebeats 2013.indd



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17.04.2013 von:
17
Apr
Janina
von

Ein Blick hinter die Kulissen bei den Vier Jahreszeiten in Bad Dürkheim

Vom kleinen Barrique bis zum großen 200.000 Liter fassenden Edelstahltank – im Keller der Vier Jahreszeiten Winzer eG ist wohl jede denkbare Gebindegröße zuhause! Und das ist auch nötig, denn rund 40 Rebsorten in verschiedenen Qualitätsstufen werden hier ausgebaut. 250 Winzer, davon 40 im Vollerwerb, liefern hier jährlich ihre Trauben ab, die auf ca. 600 Hektar Rebfläche wachsen. Davon liegen 250 Hektar direkt im Bad Dürkheimer Gebiet, die restliche Fläche verteilt sich über die ganze Mittelhaardt – so sei die Winzergenossenschaft im Prinzip ein Repräsentant für die gesamte Gegend, meint Geschäftsführer Walter Brahner.

 

Logo VJ rot

 

Doch nicht nur in puncto Quantität fallen die Vier Jahreszeiten auf! Auch was die Qualität betrifft, sind die Genossenschaftswinzer ganz vorne mit dabei: Bereits zum zweiten Mal dürfen sie sich 2012 „Beste Winzergenossenschaft Deutschlands“ nennen. Im gleichen Jahr erhielten sie auch den Großen Staatsehrenpreis der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und schafften es auf den zweiten Platz der „DLG Top 100“ in Deutschland. Auch international überzeugen die Genossenschaftsweine: So erhielten die Dürkheimer beim AWC Vienna 2012 den Preis für den „Besten Spätburgunder der Welt“.

Doch neben all den Zahlen und Preisen, solle eins stets im Mittelpunkt stehen, sagt Brahner: Auch als großer Betrieb seien die Vier Jahreszeiten dem eigentlichen Winzerhandwerk eng verbunden. Selbst bei zum Teil beachtlichen Mengen sei die Weinbereitung kein industrieller Vorgang sondern der handwerkliche Umgang mit einem Naturprodukt – nur mit diesem Verständnis kann im großen Maßstab eine stetig hohe Qualität erzeugt werden.

Geschätsführer Walter Brahner im "Klosterkeller"

Geschätsführer Walter Brahner im „Klosterkeller“

Und auch die Tradition kommt nicht zu kurz: Gegründet im Jahre 1900 befindet sich die Genossenschaft immer noch an ihrem ursprünglichen Standort mitten in Bad Dürkheim. Natürlich sei es immer wieder mal eng geworden, so Brahner. Doch schätze er die authentische Umgebung: Ein 120 Jahre alter Sandsteinkeller ließe sich eben nicht mit einer geräumigen oberirdischen Halle vergleichen! Zu den ursprünglichen Sandsteinkellern sind natürlich noch weitere dazugekommen, sodass es heute zwei Stockwerke in die Tiefe geht. Dort findet sich zum einen der beeindruckende 200.000 Liter Riesentank, mit dem man schon fast einen ganzen Wurstmarkt ausrichten könnte – und der ist immerhin das größte Weinfest der Welt. Andererseits beherbergt der weitläufige Keller auch ein romantisches Highlight: Im „Klosterkeller“ finden viele Barriques und große Holzfässer Platz – hier stehen Tradition und Handwerk klar im Vordergrund.

Die neue Vinothek der Vier Jahreszeiten

Die neue Vinothek der Vier Jahreszeiten

Gebaut wurde auch im letzten Jahr, allerdings überirdisch: Mit einer modernen Vinothek wurde ein adäquater Raum für die Präsentation der Spitzenweine geschaffen – einfach mal vorbeischauen und einen der typischen Rieslinge aus Dürkheimer Spitzenlagen oder auch den „weltbesten Spätburgunder“ probieren. Am 20. und 21. April laden die Vier Jahreszeiten übrigens zum Frühlingsfest mit Jungweinprobe: Wir sind gespannt auf den 2012er Jahrgang!



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16.04.2013 von:
16
Apr
Sebastian
von
Kategorie: Regionen, Wein & Kultur,

Frühlingsbeginn beim Gimmeldinger Mandelblütenfest 2013

Am vergangenen Wochenende, den 13. und 14. April, fand das Mandelblütenfest in Neustadt-Gimmeldingen statt.

FRÜHLINGSBEGINN BEIM GIMMELDINGER MANDELBLÜTENFEST 2013

Traditionell beginnt es erst, wenn sich die Mandelblüte vollständig geöffnet hat. Wegen den niedrigen Temperaturen, die bis dato das Frühjahr in der Pfalz prägten, wurde der offizielle Termin des diesjährigen Mandelblütenfestes, nach mehreren Sitzungen der Veranstalter, auf das zweite Aprilwochenende gelegt.


Auf dem Foto sind die amtierenden Hoheiten des Gimmeldinger Mandelblütenfestes zu sehen. Von links nach rechts: Mandelblütenkönigin Laura Jung, Gimmeldinger Bacchus Lukas Trompeter, Mandelblütenprinzessin Fenja Neubauer.

Neben dem Samstag, der wettermäßig eher wechselhaft war, zog vor allem der Sonntag mit seinen hohen Temperaturen tausende Gäste an. Dank des plötzlichen Einzugs des Frühlings konnten die Besucher ihre Jacken und Sweatshirts getrost zu Hause lassen.

Das Mandelblütenfest hat in Gimmeldingen eine lange Tradition. So wurde das erste Fest bereits am 15. April 1934 gefeiert.

Für den Erhalt der Mandelbäume engagieren sich einige Gimmeldinger Bürgerinnen und Bürger im besonderen Maße. Sie pflanzen Bäume nach, die beispielsweise im Winter erfroren sind. Insbesondere am Mandelblütenfest werden verstärkt Baumpaten gesucht, die durch den Kauf von Mandelbäumen diese Initiative unterstützen können.

Am selben Ort und vielleicht zur selben Zeit wird im nächsten Frühjahr das Gimmeldinger Mandelblütenfest wieder pünktlich zur Blüte seine Pforten öffnen. Dieses Jahr hingegen schließen sich noch viele weitere Pfälzer Weinfeste an – die Weinfestzeit hat nun offiziell begonnen!

 



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10.04.2013 von:
10
Apr
Victoria
von
Kategorie:

Erste öffentliche Probe der Weine der Mittelrhein Riesling Charta

Die Weine der Mittelrhein-Riesling-Charta stehen nun erstmals im Rahmen einer öffentlichen Probe zur Verkostung bereit. Interessierte Weinfreunde können die mehr als 50 Weine der Jahrgänge 2011 und 2012 am Wochenende 20./21. April jeweils in der Zeit von 13 bis 18 Uhr im Kulturhaus Oberwesel probieren.

Den Namen und das Siegel der Charta dürfen ausschließlich Riesling-Weine tragen, die nach den strengen Kriterien der Vereinigung (z.B. Erzeugerabfüllung, 100 Prozent Riesling, erhöhte Qualitätskriterien) hergestellt wurden.

Der neue Jahrgang ist abgefüllt und kann probiert werden. Handstreich, Felsenspiel und Meisterstück erobern mit ihrem unterschiedlichen Charakter die Zungen der Weinkenner. Foto: Suzanne Breitbach

Der neue Jahrgang ist abgefüllt und kann probiert werden. Handstreich, Felsenspiel und Meisterstück erobern mit ihrem unterschiedlichen Charakter die Zungen der Weinkenner. Foto: Suzanne Breitbach

 Zentrales Herzstück der Charta sind die drei Profilweine, die als wieder erkennbare Spitzenprodukte die Vielfalt und die Qualität dieser einzigartigen Weinkulturlandschaft verkörpern. Handstreich, ein moderner filigraner und fein-fruchtiger Riesling, Felsenspiel, ein ausgewogener bodenständiger Riesling und schließlich das Meisterstück, ein trockener vollmundiger Riesling mit nachhaltigem Geschmack.

 Der Eintrittspreis beträgt 10 Euro pro Person und beinhaltet auch einen Besuch des Stadtmuseums im Kulturhaus. Übrigens: Wer bei der Probe auf den Geschmack kommt und sich einige der Weine mit nach Hause nehmen möchte, für den haben wir noch einen ganz besonderen Tipp parat. Unser Küchenjunge und Mitblogger Christian hat sich nämlich von den Charta-Weinen inspirieren lassen und zu jedem ein passendes Gericht kreiert. Hier geht´s zu seinen Rezepten:

Rezept Handstreich

Rezept Felsenspiel

Rezept Meisterstück

 Informationen zur Veranstaltung gibt es beim Mittelrhein-Wein e.V., Am Hafen 2, 56329 St. Goar, Tel.: 06741-7712 (Geschäftszeiten Mo-Mi-Do 8-12 Uhr) Fax: 06741-7723, Mail: info@mittelrhein-wein.com.

               



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8.04.2013 von:
8
Apr
Janina
von

Daniel Aßmuth – der Bad Dürkheimer Newcomer

Es gehört schon eine ordentliche Portion Mut und Idealismus dazu, in der Weinbranche von Null anzufangen, mit ein paar Rebzeilen und großen Ideen den Schritt hin zum eigenen Wein zu wagen. Daniel Aßmuth ist so ein Mutiger: Als er vor einigen Jahren die Chance hatte, ein paar Zeilen in der Traditionslage Dürkheimer Fuchsmantel zu übernehmen, griff er zu und holte aus der anspruchsvollen Lage alles heraus. Mittlerweile ist der Dürkheimer Newcomer Herr über 1,5 Hektar Rebfläche, davon allein 1 Hektar im Fuchsmantel. Die arbeitsaufwendigen Flächen bewirtschaftet er unter streng ökologischen Kriterien im Alleingang, nur seine Frau Marie hilft ihm dabei. Im Keller des ehemaligen Weinguts Krieger baut er seine Weine aus: Die beiden kleinen Sandsteingemäuer sind nicht vollgestopft mit Tanks und Fässern. Nur wenige Barriques und einige kleinere Edelstahltanks stehen hier, dezent beleuchtet. Beinahe gemütlich ist es im kühlen Keller, wo Aßmuth auch regelmäßig Weinproben veranstaltet – authentischer geht es kaum!

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Und hier spürt man auch sofort: Hier entstehen einzigartige Weine. Denn auch mit dem Weintyp, für den er sich entschieden hat, beweist der Winzer Mut: Seine Rieslinge aus dem Fuchsmantel locken nicht mit opulenter Frucht, hier wird man nicht den modischen Eisbonbon-Duft entdecken. Es sind vielmehr zurückhaltende Charaktere, die mit einer ausgeprägten Mineralik ihre Herkunft in den Vordergrund stellen. Besonders interessant dabei: Obwohl sie nur wenige Meter auseinander wachsen, sind die Rieslinge aus dem Wachenheimer und aus dem Dürkheimer Fuchsmantel grundverschieden. Während der Wachenheimer weich, beinahe cremig auf der Zunge liegt, ist der Dürkheimer mineralisch, spritzig, fordernd – der Vergleich lohnt sich!

Zu den anspruchsvollen Lagenweinen ist mittlerweile eine Basislinie dazugekommen: Unter dem Namen „Kaleidoskop“ werden ein Weiß-, ein Rot- und ein Roséwein als einfache Trinkweine angeboten. Eher für den ausgefallenen Geschmack ist dagegen ein Rosésekt, der durch eine deutliche Hefenote auffällt. Die insgesamt ca. 10.000 jährlich produzierten Flaschen gehen zu großen Teilen an einen kleinen Kundenstamm von weinerfahrenen Endverbrauchern, die die besonderen Weintypen zu schätzen gelernt haben – einzelne Weine sind oft bis auf die letzte Flasche ausverkauft!

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Wer einen Aßmuth-Wein im Glas hat, schmeckt die Experimentierfreude einer neuen Winzergeneration und spürt die unverfälschten Einflüsse von Klima und Boden. Wir dürfen gespannt sein, auf welchen Weg seine vielversprechenden Weine den gradlinigen Newcomer führen!



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4.04.2013 von:
4
Apr
Hans Wilhelm
von

Zuhause bei Beckers

Während die Frühlingsfreuden zu Ostern noch auf sich warten lassen, werfen die Gaumenfreuden in der Moselmetropole Trier ihre Schatten bereits voraus. Denn schon bald eröffnet der reichprämierte Meisterkoch Wolfgang Becker im Rahmen der innovativen Genuss AG am historischen Kornmarkt ein wegweisendes Gastro-Projekt – Grund genug, ihm einmal über die Schulter zu gucken.

Außenansicht

Außenansicht

Es ist ein prächtiger Ort, den sich der einstige Lehrling von Harald Wohlfahrt in seiner Heimatstadt für sein gewagtes Vorhaben ausgesucht hat. Im ehemaligen Post- und Telegraphengebäude sollen seine Gäste ab Mai mit Aussicht auf den Platz mit dem bezaubernden Rokokobrunnen  „gemütlich einen Drink nehmen, ein schönes Abendessen in toller Atmosphäre genießen oder schnell was für zu Hause mitnehmen“. Das Projekt unter dem Namen Beckers XO klingt so spannend wie verheißungsvoll, birgt es doch eine edle Bar, ein Delikatessengeschäft, ein originelles Restaurant mit Cross-Over-Küche und gar einem Gourmet2go-Service. Und das alles unter der Haube von Sternekoch Wolfgang Becker, der mit der bedingungslosen Unterstützung seiner Familie auch im Weinkeller und dem eigenen Hotel aufblüht. 

Gewölbekeller

Gewölbekeller

Die Wurzeln des Wolfgang Becker liegen derweil im beschaulichen Trierer Stadtteil Olewig, das sich in ein von Rebhängen bewachsenes Seitental, jenseits von Thermen und Amphitheater, schmiegt. Hier steht nämlich das elterliche Weinhaus, welches Becker vor gut 15 Jahren übernahm und ihm umgehend zu großen Ruhm verhalf: bereits vier Jahre später erhielt er für seine kreative Küche den ersten seiner beiden Michelin-Sterne. Das Hotel seinerseits darf aufgrund seiner modernen Architektur und dem individuellen Interieur – wobei für beides ausschließlich natürliche Materialien wie Holz und Vulkangestein verwendet wurden – bedenkenlos dem elitären Zirkel der Designhotels zugeordnet werden. Obwohl es in seiner unkonventionellen Art Maßstäbe setzt, wirkt das Designhotel samt gutbürgerlichem Weinhaus und Sternerestaurant keineswegs als Störenfried in der Winzeridylle vor den Toren Triers (wie einst befürchtet), sondern vielmehr wie ein, aus einer Modemetropole zugezogener, weltoffener Nachbar – und der passt nach Trier wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge.  

Gourmetrestaurant

Gourmetrestaurant

Das Auge erfreut sich bei Beckers aber nicht nur an der einzigartigen Architektur des Hauses, sondern auch an der Form- und Farbgebung der geradezu künstlerisch gestalteten Speisen, wie sie uns serviert wurden. Bereits der Gruß aus der Küche, ein butterzartes Kalbsragout serviert mit einer eigens zubereiteten Sauce Mayonnaise sowie knackfrischem Kohlrabi, war auf einer rechteckigen Schieferplatte formvollendet arrangiert.

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Wein in Deutschland genießen - Auf Weinreise im WeinReich Rheinland-Pfalz.

Ob Weinprobe, Weinwanderung, die Kombination von Wein & Kultur , Urlaub auf dem Winzerhof oder Weinreise in einer derWeinregionen Deutschlands, das WeinReich Rheinland-Pfalz bietet Freude für Geist und Gaumen. Wein und Kulinarik werden aufs Beste in den Sterne-Restaurants oder beim Besuch einer Straußwirtschaft kombiniert