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IchZeit Rheinland Pfalz
28.12.2012 von:
28
Dez
Victoria
von

Weinrallye #58 – Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Bei der letzten Weinrallye des Jahres bekommt der Begriff „Wine Rotation“ noch mal eine ganz neue Bedeutung. Was für eine schöne und passende Idee zum Jahresende fanden auch wir vom WeinReich-Blog und machten uns gleich ans Werk, ein Fläschchen in Umlauf zu bringen. Und so kam es, dass auch bei uns die Bescherung dieses Jahr schon ein wenig früher stattfand und das Christkind am 19.12. ein kleines, aber feines Weinpaket bei uns im Büro vorbei brachte. 

Ein Dankeschön geht an dieser Stelle also zunächst nach Rheinhessen an Wolfgang Janß vom Weingut Rheinterrassenhof, der uns einen

2011er Guntersblumer Bornpfad, Silvaner Qualitätswein Beste Lagen, trocken

zugeschickt hatte.

Natürlich konnten wir es nicht abwarten und weil ein Glässchen in Ehren – auch während der Arbeitszeit – durchaus inspirierende Wirkung haben kann, machte ich mich mit 2 Kollegen sogleich ans Probieren. Für jeden gab es im Sinne des Filmklassikers „Die Feuerzangenbowle“ dabei natürlich nur ein „wönziges Schlöckchen“ – es ging ja schließlich nur um einen ersten Eindruck.

Unsere Ungeduld wurde uns dabei jedoch sofort zum Verhängnis – da der Wein die angemessene Trinktemperatur logischerweise vermissen lassen musste, wanderte er zunächst wieder in den Kühlschrank und die Verkostung wurde erst einmal aufgeschoben. Was wir allerdings bereits testen konnten, war der auf dem Etikett aufgedruckte Barcode. Und der funktionierte leider weder beim Abscannen, noch bei der händischen Eingabe der Adresse in das dafür vorgesehene Adressfeld – schade! Das war allerdings, so viel kann ich an dieser Stelle schon verraten, auch das einzige echte Manko, das wir fanden ;-).

Es begab sich noch am gleichen Tag zu etwas späterer Stunde, dass wir im Büro Besuch bekamen von Hans Wilhelm Apelt, seines Zeichens ebenfalls WeinReich-Blogger, vor allem aber Testredakteur im Restaurant- und Hotelwesen, Dozent und Verfasser des 2013 erscheinenden Gault Millau Rheinland-Pfalz. Was wäre da wohl nahe liegender gewesen, als diesen Tropfen in seine erfahrenen Hände zu legen und ihm eine gault-millau-verdächtige Verkostung angedeihen zu lassen?!

20121219_144259

Ich zitiere also nun im Folgenden die Aussagen, die der Silvaner Hans Wilhelm beim Verkosten entlockte:

– „vielfältiges Bukett, überwiegend gekennzeichnet durch Zitrusaromen sowie Aromen von gelben Früchten“

– „am Gaumen zeigt er starke Fruchtaromen, erinnert vielleicht sogar leicht an Zwetschgenfrüchte, wird dafür im Abgang allerdings etwas flacher“

– „der typische Rebsortengeschmack eines Silvaners zeigt sich bei diesem Wein eher verhalten“

– „sehr facettenreicher Speisebegleiter, passt sowohl zu sahnigen Saucen, als auch zu Fleisch- und Fischgerichten“

Sein Fazit: „Wäre der Wein bei mir im Gault Millau angestellt gewesen, hätte ich ihn mit 86 Punkten bewertet.“

Wir finden, dieses Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!

Ach ja: Und da nach dieser Verkostung immer noch etwas übrig war, durfte ich den Rest der Flasche mit nach Hause nehmen und habe ihn mir abends auf dem Sofa dann nochmal ganz gemütlich schmecken lassen :-).



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19.12.2012 von:
19
Dez
Hans Wilhelm
von

Weckmüllers Gerd fischt frische Fische!

Unweit von den an Massentourismus erinnernden Low-Cost-Carriern, die sich in Lautzenhausen ein hektisches Stelldichein geben, schlängelt sich die romantische Burgen- und Schlösserstraße durch die urwüchsige Landschaft des Hunsrücks. Beflügelt von der einzigartigen Flora und Fauna sowie den monumentalen Zeugen einer längst vergangen Zeit, führt mich die märchenhafte Ferienroute ins weinreiche Naheland zum nicht minder begeisternden Forellenhof in Rudolfshaus bei Kirn.  

Aussen Forellenhof klein

Es gibt kaum ein Hotel, in dem die Gäste lieber einen verregneten Urlaub verbringen würden, als im beschaulichen Forellenhof nahe der Nahe. Das liegt zum einen an den gemütlichen Zimmern der Reinhartsmühle, zum anderen aber auch am spektakulären, wie auch unkonventionellen – jedoch nur zeitweise angebotenen – „Regenlotto“ des Hausherrn Gerd Weckmüller. Dieser verlässt nämlich bei Wolkenbrüchen sein heiliges Reich und schreitet frohen Mutes dazu über den Niederschlag zu messen, während die Gäste gespannt das Ergebnis erwarten, denn schließlich gibt es für jeden Millimeter einen Prozent Nachlass (maximal 100%). Doch der beschauliche Forellenhof, der im Hahnenbachtal zwischen Soonwald und Lützelsoon sanftmütig in die unberührte Landschaft eingebettet ist, ist nicht nur für Sparfüchse eine der wichtigsten Adressen. So kommen auch passionierte Wanderer, dank des empfehlenswerten Soonwaldsteiges, oder aber gestresste Menschen, wegen des ruhespendenden Mühlenflairs, voll auf ihre Kosten – auch ohne Regenlotto.

Dafür sorgt die Familie Weckmüller mit Herz und Verstand. Und unternehmerischer Weitsicht. Denn während der ein oder andere Hunsrück-Hotelier die Segel streicht, lassen sich die Weckmüllers unaufhörlich neue Clous für ihre wohlumsorgten Gäste einfallen. So beschaulich die Reinhartsmühle bei Kirn auch daliegt, so nah(e) ist sie aber auch am Puls der Zeit: Ob nun bei einem ausgedehnten Whisky-Tasting (immerhin umfasst Weckmüllers stolze Sammlung über 1100 Sorten!), einem erholsamen Wellnessprogramm, einer Saujagd bei Vollmond oder einem rasanten Quad-Driving, die leidenschaftlichen Gastronomen erkennen die Trends der Zeit und wissen um die Vorlieben ihrer Gäste. Denn immerhin lernte Gerd Weckmüller sein Fach bei den Größen unseres Landes, so zum Beispiel im Barreis (Schwarzwald) oder bei Johann Lafer im Valdore (Guldenthal), und fand in seiner kreativen Gattin eine kongeniale Partnerin.

Gemeinsam bezaubern sie nunmehr selbst verwöhnte Gaumen mit ihren außergewöhnlichen Fisch-Kompositionen, die den Feinschmecker schon dazu verleiteten den Forellenhof in den Adelsstand der 185 besten Fischrestaurants Deutschlands (davon nur zwei in Rheinland-Pfalz) zu erheben. Völlig zu Recht, wie das eindrucksvolle Menü beweist, welches in der Praline von der Wildleber in Blätterteig mit Feldsalat und Holunderbeersauce einen gelungenen Auftakt nahm. Ein überaus leichtes Kochkunstwerk, welches mit Frische, Saftigkeit und einem vollmundigen Aroma bestach. Das sich hinzugesellende Süß-Säure-Spiel von Holunderbeersauce (süß) und Feldsalat (sauer) war dabei ebenso bereichernd wie der 2009er Riesling trocken aus dem Hause Emrich-Schönleber. Dieser überzeugte in der Nase mit seinem Zitrusduft, unterlegt mit einem Hauch von Äpfeln und Steinobst, und am Gaumen mit seiner reifen, klaren Frucht, ausgeprägter Mineralität sowie einer harmonischen Säure – ein facettenreicher Speisebegleiter.

Der Höhepunkt des Menüs allerdings waren die im Schinkenmantel gehüllten Forellenfilets mit geschmolzenen Tomaten und Dinkelreis. Der kräftig-würzige Schinkenmantel bildete dabei ein ideales Pendant zu dem unglaublich feinen und frischen Fleisch der Forelle, das auf den Punkt gegart war und angesichts der fruchtigen Tomate sowie dem aromatischen Dinkelreis kulinarisch zur Geltung kam. Bestens präsentierte sich auch der korrespondierende 2011er Grauburgunder trocken aus dem Schlossgut Diel ausgesucht, der mit feinen Noten von Kernobst und Melonen, Mineralität, nussigen Aromen, feiner Säure und Schmelz begeisterte.

Hauptspeise Forellenhof Nahe klein

Zum Dessert tischte Weckmüller keinen Fisch mehr auf, sondern ein wahrlich vorweihnachtliches Duett von Pralineschaum und Bratapfelragout mit Zimteis und Amarettoschaum. Dem kräftigen Schokoladenton, dem würzigen Bratapfelragout, dem aromatischen Zimteis und dem eleganten Marzipangeschmack im Amarettoschaum gelingt es gemeinsam besinnliche Weihnachten auf den Teller zu zaubern. Doch da fehlt noch die delikate 2011er Riesling Spätlese aus dem Weingut Kruger-Rumpf mit dem leichten Vanilleton und Anklängen von Steinobst und Kräutern. Deren fruchtiges Aroma und vollendeter Nachhall sind geradezu prädestiniert dieses ohnehin formidable Menü standesgemäß abzuschließen.

Wem der Forellenhof, das Hahnenbachtal und der Soonwaldsteig als Ausflugsprogramm nicht ausreichen, dem sei das Edelsteinmuseum in Idar-Oberstein wärmstens ans Herz gelegt. Auf 700m² und drei Etagen wird die Geschichte des Edelsteinschleifens, für die die Region berühmt geworden ist, überaus anschaulich inszeniert. Das Museum besteht bereits seit über 150 Jahren und stellt mit über 10.000 funkelnden Exponaten die vielleicht größte Sammlung seiner Art zur Schau. Ständig werden die Prunkstücke dieser Ausstellung durch neue Exponate ergänzt, sodass nicht nur die Edelsteine selbst, sondern auch die Augen der Besucher staunen und funkeln.



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18.12.2012 von:
18
Dez
Claudia
von

Weinanbau in Deutschland – Preise zum Wein(en)?

Eine Weingeschichte

Wir haben Spitzenweinbaulagen in Deutschland und waren einst Global Player in Leistung und Preis. Und heute spielen wir eine Nebenrolle. Jeder Winzer weiß, dass diese Entwicklung auch historisch mitzuverantworten ist. Ich will hier keinen moralischen Zeigefinger erheben, was bringt das schon, aber zumindest ein paar dunkle Stellen etwas beleuchten.

Die Vergangenheit

Der Glycolskandal, der Wunsch für schnellen Umsatz, Quantität statt Qualität und die teilweise über Jahrhunderte gesammelte Erfahrung für den Mammon geopfert sind nur einige Beispiele für den schweren Stand, bzw das aktuelle Preisniveau. Weiterhin kamen noch einige unsinnige Begriffsverwirrungen dazu, die auch heute noch im bürokratischen Unsinn enden. Sind wir mal ehrlich: Brauchen wir heute noch Begriffe wie Prädikatswein, oder die neuen Utopiebezeichnungen? Ich brech hier jetzt ab….denken Sie ab hier einfach mal selbständig weiter.

Gegenwart

In den Discountern sind diese Bezeichnungen einfach schlichtweg egal. Wir haben keine führende Rolle im Weinhandel, aber meinen gesetzmäßig immer noch etwas regeln zu müssen. Ein Winzer, der einen guten Wein für 6 Euro nicht kostendeckend verkauf,t ist immer noch 50 % zu teuer.

Warum ist das so?

Die Nachfrage ist der Verkaufsfaktor. Wenn ich ein vermeintlich besseres oder sogar gleiches Produkt zum halben Preis bekomme, dann nehme ich das! ( Ich bin doch …….). Das ist doch für jeden nachvollziehbar. Aber sind es auch gleiche Produkte? Weine für 1 Euro + aus einem Land, dessen Herstellungsauflagen ich nicht kenne. Wir wissen, dass wir in Deutschland wahrscheinlich die höchsten Herstellungsauflagen haben. Das sollte uns eigentlich beim Kauf einen höheren Preis zu bezahlen Wert sein.

Der Verbraucher hat immer noch nicht verinnerlicht, dass sein Arbeitsplatz und die Erhaltung dessen irgenwie mit dem regionalen Umsatz zusammenhängt. Ein Unternehmer in Deutschland hat unendlich mehr Auflagen zum Herstellen eines Weines als sein ausländischer Mitbewerber.

OK – hier kommen wir nicht weiter

Den Istzustand haben wir erklärt, und wenn jetzt ganz viele nicken – jaja so ist das – bringt das Gar Nichts!

Wie sieht die Zukunft aus?

hmmm – Jetzt wird es spannend. Bitte erwarten Sie keine Initialzündungsidee von mir, aber ein paar gute Gedanken könnten durchaus dabei sein.

Ich male jetzt mal ein fiktives Szenario in den Blog:

Version A

Report 12 Sept 2016

Wein wird zur Massenware 

  • Großhändler kaufen riesige Kontigente auf und bestimmen die Marktpreise
  • Die Ladenpreise fallen immer weiter, kleine Winzer geben auf und verkaufen Ihren Wein an Großhändler
  • Die Weine werden immer mehr verschnitten und die Regionalität und Individualität verschwindet
  • An den Tankstellen gibt es jetzt WQ Weinzapfsäulen mit Auswahl „Merlot“, “ Cabernet Sauvignam“ und „Chianti“

Version B

Report 12 Sept 2016

Wein wird zur Massenware mit Ausnahmen

  • Großhändler kaufen riesige Kontigent auf und bestimmen die Marktpreise
  • Die Ladenpreise fallen immer weiter, kleine Winzer geben auf und verkaufen Ihren Wein an Großhändler
  • Die Weine werden immer mehr verschnitten und die Regionalität und Individualität verschwindet
  • An den Tankstellene gibt es jetzt WQ Weinzapfsäulen mit Auswahl „Mehr low“, “ Kabi Nett So we know“ und „Ki An Ti“

Ausnahmen

Ein kleiner Kreis von Winzern hatte diese Entwicklung vorhergesehen und sich aktive Konzepte gegen die individuelle Zerstörung der regionalen Weinkultur übelegt und durchgeführt. Entgegen dem Trend wurde sich auf die alte Winzerkultur besonnen und permament Weine mit Spitzenqualität produziert. Die Preise wurden extrem hoch angesetzt um eine deutliche Unterscheidung zur Massenware zu zeigen. Die einzelnen Marken wurden aufgebaut und das Risiko eines Umsatzverlustes oder eines langen schlechten Absatzes in Kauf genommen. Dafür wurde viel Geld investiert.

In eine Vision für die Zukunft

Zukunft – Eine Vision

Der Massenmarkt hat sich selbst bereinigt. Es gibt nur noch drei große Marktführer, die alle kleineren Weingüter gekauft oder lizenziert haben. Die Bezeichnungen der Weine sind inzwischen fiktiv. Mit Hilfe von Aromen kann jeder gewünschte Geschmack hergestellt werden.

„Probieren Sie mal den Dornfelder mit Pfefferminzgeschmack!“

Hier möchte ich als Weinliebhaber auch erstmal nicht weitermachen. Als die Tomaten aus einem bestimmten Land nur noch nach Wasser schmeckten, kam das große Wunder, das uns wohlriechende Strauchtomaten bescherte……Hier bitte wieder selber weiterdenken.

Und plötzlich kam der alles entscheidende Wandel. Der stärkste Faktor für den Verkauf schlug unerbittlich zu. Die Großhandler waren geschockt, alles lief aus dem Ruder. Der Kunde hatte genug, er ließ sich nicht mehr manipulieren und begehrte auf. Er hatte nach jahrelanger Erfahrung mit minderwertigen, preisgünstigen  und unbefriedigenden Produkten die Lust nach Sinnlichkeit, Individualität , Geschmack und Qualität wieder entdeckt.

Der Weinabsatz veränderte sich von einen Tag auf dem anderen. Es bildeten sich Gemeinschaften, die sich der Verkostung von exklusiven Weinen verschrieben. In Clubs und in privaten Bereichen wurde über den Geschmack der jeweiligen Weine heftig und anregend diskutiert. Es bildeten sich Unterstützer und Gegner der verschieden Weinmarken – und das Leben und Lieben des Weines begann, wie vor fast hundert Jahren.

Ach ja, da war noch ein heller Kopf in so einer Weinrunde . Der erfand eine Möglichkeit, die Billigweine für den Antrieb von Autos und Maschinen zu verwenden. Das hat soweit ich weiß ganz gut funktioniert. Es ist den Maschinen und Antrieben auch egal welche Sorte Weine man nimmt.  Allerdings habe ich auch schon gehört, das in Frankreich Maschinen die mit dem Großhandelsprodukt „Mehr low“  gespeist wurden einfach nicht starten wollten???

Sehen wir das ganze mal als amüsante Geschichte. Alle Ähnlichkeiten sind rein zufällig und völlig erfunden.

über Kommentare würde ich moch freuen.

Wein ist Lebensfreude!

Claudia

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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17.12.2012 von:
17
Dez
Janina
von
Kategorie: Kellergeflüster,

Bad Dürkheim: Bio-Leidenschaft im Weingut Castel Peter

„Der hier macht mir noch ein bisschen Sorgen, aber über den hier freue ich mich jetzt schon,“ sagt Barbara Hoffmann und zeigt auf die Edelstahltanks mit dem frischen 2012er Jahrgang. Mit viel Begeisterung hegt und pflegt die Winzerin ihre Weine fast als wären es ihre Kinder und ist auch sichtlich stolz auf jeden einzelnen. Vor einigen Jahren pachtete sie das Weingut Castel Peter zusammen mit ihrem Studienkollegen Albrecht Merck – nach verschiedenen Anstellungen, unter anderem in Österreich und Italien, wollte sie endlich ihre eigenen Weine ausbauen.

Direkt nach der Übernahme des Betriebs, stellte Hoffmann auf einen rein ökologischen An- und Ausbau der Weine um. Diese Philosophie reicht vom Ersatz der Düngemittel durch nährstoffliefernde Begrünungspflanzen im Wingert bis zum Verzicht auf Gelatine als Schönungsmittel – warum sollte man es nicht auch mal mit veganen Weinen probieren, meint Hoffmann. Ein bewusster Umgang mit dem Boden, nicht in einen Pestizid-Teufelskreis zu geraten und gesunde Rebstöcke mit natürlichen Erträgen, das sei ihr wichtig. Dabei sei natürlich weniger wirtschaftliches Denken – die Erträge im ökologischen Weinbau können ungefähr 25 Prozent geringer ausfallen – sondern vielmehr Zukunftsdenken gefragt. „Die Kunden reagieren positiv,“ sagt Hoffmann, „schließlich schmecken die Weine ja.“

Neben dem ökologischen Gedanken soll die natürliche, durch Umwelteinflüsse und jährliche Schwankungen verursachte Bandbreite der Weine betont und erhalten werden. Wein wird nicht als immer gleiches Industrieprodukt, sondern als Charakterträger verstanden.

Das Weingut Castel Peter wird von Barbara Hoffmann unter ökologischen Standards mit viel Liebe zum Detail und Begeisterung für den Wein geführt. Die Empfehlung der Winzerin für’s kommende Jahr: Die Cuvée Petit Noir aus sechs verschiedenen Rotweinsorten sollte man mal probiert haben!

  • seit 2008 ökologisch bewirtschaftet (Ecovin-Mitglied) 
  • ca. 14 Hektar Rebfläche 
  • ca. 60 % Weißweine (Hauptsorte Riesling) und 40 % Rotweine (Hauptsorte Spätburgunder) 
  • Hoffest am vierten Juliwochenende 
  • im Internet: www.castel-peter.de


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12.12.2012 von:
12
Dez
Hans Wilhelm
von

Marzipankuchen mit Rotweinsabayonne und Spekulatiuseis

Von meinem Besuch auch der Schönburg habe ich noch ein Rezept mitgebracht, das ganz wunderbar in die Weihnachtszeit passt. Also: Wer noch nach etwas ganz Besonderem sucht, was er seinen Lieben an Heiligabend kredenzen kann, für den habe ich hier einen ganz heißen Tipp: Marzipankuchen mit Rotweinsabayonne und Spekulatiuseis!

Marzipankuchen mit Rotweinsabayonne

Marzipankuchen:

 – Blätterteig für die Kuchenform

– 300 g Marzipanrohmasse

– 175 g gemahlene Mandeln

– 150 g Butter

– 100 g Zucker

– 75 g Mehl

– 2 Eier

– 50 g Orangeat und Zitronat

– 50 g gehobelte Mandeln

 Den Blätterteig sehr dünn ausrollen und in eine gebutterte Kuchenform legen, den Rand glatt abschneiden. Diesen Boden mit Backpapier auslegen und mit getrockneten Linsen oder Bohnen füllen und bei 180 Grad 15 min backen (Blindbacken). Auskühlen lassen und die Linsen vorsichtig entfernen. Marzipan mit einer groben Raspel auf dem Boden verteilen. Gehobelte Mandel, Butter und Zucker in einer Küchenmaschine glattrühren und nach und nach abwechselnd Mehl und Eier dazugeben (als erstes und letztes Mehl!). Orangeat und Zitronat sehr fein hacken und unterheben. Diese Masse vorsichtig auf dem Marzipan verteilen, sie sollte sich nicht mit dem Marzipan vermischen! Mit den gehobelten Mandeln bestreuen und etwa 40 min backen. Etwas abkühlen lassen und in gewünschte Stücke schneiden (Kann warm und kalt serviert werden, warm schmeckt er aber am besten)

 

Spekulatiuseis:

 – 500 ml Sahne (möglichst mit viel Fett)

– 125 g Zucker

– 8 Eigelbe

– ½ Päckchen Lebkuchengewürz (1/4 Tellöffel)

– 10 Stück Spekulatius

 Sahne mit der Hälfte des Zuckers und dem Gewürz einmal aufkochen und auf etwa 80 Grad abkühlen lassen, restlichen Zucker mit dem Eigelb leicht anschlagen und unter Rühren zur Sahne geben. Auf kleiner Flamme unter ständigem Rühren zur Rose abziehen ( Das Eigelb fängt an fest zu werden, es läuft ab einem bestimmten Punkt nicht mehr von einem Löffelrücken ab, früher hat man darauf gepustet und es wurde eine „Rose“ sichtbar, daher der Name). Ist dieser Punkt erreicht sofort vom Feuer nehmen und in ein anderes Gefäß umfüllen. Nun in einer Eismaschine abfrieren und wenn fertig die mit der Hand zerbröselten  Spekulatius unterheben und im Tiefkühlfach aufbewahren.

 

 Rotweinsabayonne:

 – 2 Eigelb

– 100 ml kräftiger und dunkler Rotwein

– 40 g Zucker

– Abrieb von jeweils ¼ Orange und Zitrone (unbehandelt)

 Alle Zutaten in einem Schlagkessel im Wasserbad solange schlagen, bis der Schaum fest ist und einen Löffelrücken dick bedeckt und nicht mehr herunterläuft.

(Je nach verwendetem Rotwein, kann der Zuckeranteil unterschiedlich sein, lieber mit etwas weniger beginnen und nach belieben nachsüßen!)



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5.12.2012 von:
5
Dez
Thomas
von
Kategorie: Regionen, Wein & Kultur,

Advent im Weingut Philipps-Mühle

Wie jedes Jahr heißt es am 2. Adventssonntag wieder Advent im Weingut Philipps-Mühle in St. Goar. Dann öffnen wir von 11-19 Uhr unsere Pforten für Sie und laden Sie ein die weihnachtliche Atmosphäre des Weingutes zu genießen. Wir bieten freie Verkostung unserer Weine. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt und so können Sie bei einem Glas Riesling-Glühwein auf unserem Adventsmarkt die himmlischen Geschenkideen rund um den Wein entdecken. Beim Kauf von 24 Flaschen Wein bekommen Sie dann wieder Ihren Weihnachtsbaum gratis dazu.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Mit den besten Wünschen für eine schöne Adventszeit

Euer Mittelrhein-Winzer

Thomas

Für alle die schon einmal „vorglühen“ möchten unser Riesling-Glühwein Rezept.



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2.12.2012 von:
2
Dez
Janina
von
Kategorie: Kellergeflüster,

Weingut Egon Schmitt Bad Dürkheim: Sympathischer Familienbetrieb

„Das Schöne beim Weinmachen ist, dass man’s eigentlich gar nicht falsch machen kann – schließlich kann einem ja hinterher keiner sagen, ob es anders wirklich besser geworden wäre,“ meint Jochen Schmitt. Dass es aber in der Regel gut klappt, beweist der Erfolg des von Egon Schmitt gegründeten Familienweinguts, das seine Rebfläche in seiner jungen Geschichte immerhin mehr als verdoppeln konnte. Dabei sei es der Familie wichtig, immer bei jedem Arbeitsschritt vom Wingert bis zum Glas dabei gewesen zu sein, so Jochen Schmitt. Er ist in den Betrieb des Vaters eingestiegen und als studierter Oenologe für den Ausbau der Weine verantwortlich.

Im Keller des Weinguts, wo vor allem ein modernes Kühlsystem zur automatischen Steuerung der Gärung beeindruckt, wird auch gerne mal experimentiert, um immer wieder einzigartige Weine zu erzeugen. Während die Weißweine hier ausschließlich in Edelstahltanks vergären, lagern die Rotweine in einem neuen, eventtauglichen Barriquekeller, dem eine reich gefüllte Schatzkammer mit Besonderheiten aus der Geschichte des Weinguts angeschlossen ist. Und auch hier kommt die Familie nicht zu kurz: Die Geburtsjahrgänge des Winzernachwuches werden natürlich archiviert! Auch bei der Arbeit im Wingert beweisen Schmitts Experimentierfreude und haben 2012 zum ersten Mal ihre Zeilen am Herrenberg, wo ein Spitzenriesling wächst, mit dem Pferd und damit streng ökologisch bewirtschaftet. Da die Pferdehufen den Boden weniger verdichteten als Traktorreifen, sei diese Methode vermutlich schonender für die Wurzeln der Rebstöcke – ob sich der positive Effekt tatsächlich einstelle, könne man erst in ein paar Jahren sagen, so Schmitt, aber ein interessanter Versuch sei es allemal.

Das Weingut Egon Schmitt baut auf Traditionsbewusstsein auf und zeigt sich gleichzeitig offen für Innovationen in jeglicher Hinsicht. Der Weintipp des Winzers: Den Grauen Burgunder, der zum Teil im Holz ausgebaut wird, sollte man nächstes Jahr im Auge behalten!

  • Familienbetrieb
  • ca. 18 Hektar Rebfläche
  • ca. 50 % Weißweine und 50 % Rotweine
  • um die 20 verschiedenen Rebsorten, hauptsächlich Riesling (35%)
  • Weinfest am dritten Augustwochenende
  • im Internet: www.weingut-egon-schmitt.de


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Wein in Deutschland genießen - Auf Weinreise im WeinReich Rheinland-Pfalz.

Ob Weinprobe, Weinwanderung, die Kombination von Wein & Kultur , Urlaub auf dem Winzerhof oder Weinreise in einer derWeinregionen Deutschlands, das WeinReich Rheinland-Pfalz bietet Freude für Geist und Gaumen. Wein und Kulinarik werden aufs Beste in den Sterne-Restaurants oder beim Besuch einer Straußwirtschaft kombiniert