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IchZeit Rheinland Pfalz
30.11.2012 von:
30
Nov
Christian
von
Kategorie: Wein & Kulinarik,

WeinRallye #57: Mittelrhein Riesling „Handstreich“ zu Tagliatelle mit Paprika,Rucola, Cocktailtomaten und Scampi-Spieß

Für die heutige WeinRallye #57 Food Pairing einen Beitrag zu schreiben ist nun wirklich ein Heimspiel, da alle Rezepte in diesem Blog immer eine passende Weinempfehlung haben. Schaut einfach mal auf meiner Autoren-Seite unten in die Liste meiner Posts. Da hat sich über die Jahr ein großer Fundus an Rezepten angesammelt, die besonders schön auf die Aromen der Weine eingehen. Und zur heutigen WeinRallye habe ich einen Wein aus der Riesling-Charta ausgewählt, und zwar den Handstreich Riesling. Dieser ist der einfachste Riesling aus der Kollektion, zu einem Preis von ca. 6 Euro. Dieser Wein ist nicht teuer und trotz seiner Einfachheit hat er die wunderschönen Charakterzüge eines Rieslings – mineralisch und mit einer schönen Säure! Beides habe ich mir in meiner leichten Pasta zu nutzen gemacht. Da die Sauce auf jegliche Sahne verzichtet und die Würze nur durch die puren Aromen von einreduziertem Fisch-Fond, Paprika, Tomaten, Rucola, Zwiebeln und Knoblauch zu Stande kommen, kann sich die schöne Säure vom Riesling toll entfalten. Das Rezept für die Tagliatelle mit Paprika, Rucola, Cocktailtomaten und Scampi-Spieß findet ihr weiter unten.

Riesling Handstreich 2011 – Mittelrhein – Riesling-Charta

Tagliatelle paprika9

Tagliatelle paprika8

 

Rezept: Tagliatelle mit Paprika,Rucola, Cocktailtomaten und Scampi-Spieß

Zutaten für 4 Personen:

  • 500g frische Tagliatelle
  • 4 Scampi Spieße
  • 200g Cocktailtomaten
  • 200ml Fisch-Fond (im Glas)
  • 1 Bund Rucola
  • 1 Zwiebel
  • 2 rote Paprika
  • 2 Knoblauch-Zehen

Zubereitung:

  1. Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, fein würfeln und bei Seite stellen. Dann die Stängel vom Rucola abschneiden, den Rest in Stücke schneiden und Waschen.
  2. Während man nun weiter das Gemüse klein schneidet, kann man schon einmal den Fisch-Fond in einen kleinen Topf geben und auf voller Flamme auf die Hälfte der Flüssigkeit einkochen lassen. Der Fischfond gibt später die Würze, soll aber die Sauce nicht verwässern. Deswegen lassen wir ihn einreduzieren. Man kann auch schon einmal einen Topf mit Salzwasser aufsetzen, in dem später die Tagliatelle kochen kann.
  3. Im nächsten Schritt die Tomaten und die Paprika waschen. Die Cocktailtomaten einfach halbieren und die Paprika in Würfel schneiden.
  4. In einer Pfanne mit heißem Olivenöl die Scampi-Spieße scharf anbraten.
  5. Nun etwas Öl in einer zweiten Pfanne erhitzen und die Zwiebeln und den Knoblauch anbraten. Wenn die Zwiebeln glasig werden die Paprika hinzugeben. Jetzt sollte man die Tagliatelle auch schon einmal ins Wasser geben. Zu den Paprika dann den Fischfond hinzugeben.
  6. Zum Schluss die Tagliatelle abgießen und wieder in den Topf geben. Jetzt geben wir die Paprika, den Rucola und die Cocktailtomaten dazu und rühren einmal kurz alles untereinander. Zum Schluss einfach die Tagliatelle mit einer Zange aufdrehen und als Nest auf den Teller setzten und noch ein wenig mit einem Löffel Gemüse darauf verteilen. Den Scampi-Spieß dann einfach quer oben drüber legen.

 Viel Spaß beim Nachkochen!

Euer Küchenjunge

Tagliatelle paprika1

Tagliatelle paprika2

Tagliatelle paprika3

Tagliatelle paprika4

Tagliatelle paprika5

Tagliatelle paprika6

Tagliatelle paprika7

 



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29.11.2012 von:
29
Nov
von
Kategorie: Wein & Kultur,

Speyer wird wieder Weinstadt

Messe „Wein am Dom“ 13.-14. April 2013

„Am Rhein“, schrieb 1758 ein Chronist aus Speyer, „haben wir nicht nur Wein zu unserem Tranck genug, sondern auch im Überfluß, dass wir den Ausländern davon mittheilen können.“ In der alten Kaiserstadt, der Geburtsstätte immerhin des „Ruländers“ und Sitz des ersten Weinmuseums der Welt, sind zwar die Zeiten längst vergangen, in denen die Reben für „das Vergnügen innerhalb der Stadt-Mauern in den Gärten und den angenehmen Schutz vor den Sonnenstrahlen an den Häusern“ sorgten. Doch als Schauplatz der „Wein am Dom“ kehrt im kommenden Frühjahr etwas von der alten Herrlichkeit zurück.

Die von der Landwirtschaftskammer und der Pfalzwein e.V. veranstaltete Messe versteht sich als Weinforum der Pfalz. An vier Schauplätzen rund um den Kaiserdom präsentieren sich dem Publikum vor allem Gruppierungen und Verbände wie der VDP, das Pfälzer Barrique-Forum, Vinissima, Ecovin, Bioland sowie die Landwirtschaftskammer, die prämierte Weine vorstellt. Auch Winzergenossenschaften und Einzelbetriebe, die keiner Vereinigung angehören, sind vertreten. Für Weinfans ist diese Messe ein Muss, denn so konzentriert und vielfältig ist das Weinschaffen im zweitgrößten deutschen Anbaugebiet wohl noch nicht gezeigt worden. Geführte Messerundgänge und ein Rahmenprogramm gehören selbstverständlich dazu: Speyer trinkt Pfalz!

Ehrensache, dass sich Gastronomie und Handel allerhand einfallen lassen. Vom „Wein-Hopping“ in Speyerer Kneipen und weinkulinarischen Dinnerabenden über Kochkurse und Degustationen im Dunkeln bis zu schwimmenden Weinproben auf dem Rhein wird vieles geboten; Hotelgäste kommen in den Genuss interessanter Pauschalangebote, Messebesuch inklusive. Apropos Besuch: Im Historischen Museum der Pfalz, dessen glasüberdachtes Atrium einer der Messeschauplätze sein wird, läuft parallel die Ausstellung „Königreich Pfalz“ über die Zeit der Wittelsbacher (die Pfalz stand von 1816 bis 1918 unter Bayerischer Herrschaft). Noch ein Grund mehr, Speyer in die Agenda aufzunehmen. Es sei denn, Sie sind Sommelier: Die Sommelier-Union Deutschland lädt ihre Mitglieder am 14. und 15. April zur Jahreshauptversammlung nach Speyer.

Das Rahmenprogramm und der Ausstellerkatalog sind noch in Arbeit; Informationen zum Jahresende bei www.pfalzwein.de oder www.speyer.de

 



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27.11.2012 von:
27
Nov
Hans Wilhelm
von

Rezept von Schanz: „Gänseleber-Pilze“ mit Kräuterseitlingen, Aprikosenvinaigrette und Albaöl

Gänseleber

 

Vor einiger Zeit habe ich ja hier im Blog über meinen Besuch bei Thomas Schanz und das Festmahl, das er uns kredenzte, berichtet. Und es kommt noch besser, denn eines seiner Küchengeheimnisse teilt er nun mit uns allen hier im Blog!

Zutaten für 4 Personen:

  • 220g Gänseleberterrine
  • 50ml Fruchtessig
  • 6 Stück Kräuterseitling
  • 1 Blatt Brickte
  • 200g Champignons
  • 20g Pfifferlinge
  • 250ml Pilzfond
  • 250ml Sahne
  • 2 Blatt Gelatine
  • 120g Aprikosen
  • 250g Aprikosen getrocknet
  • 400ml Aprikosensaft
  • Zitrone
  • Wildkräuter und Blüten
  • 50ml Fruchtessig
  • 30ml hochwertiges Olivenöl
  • Madeira
  • Cognac
  • Sherryessig
  • Sherry
  • Salz
  • Zucker
  • Tabasco
  • Zitronenöl
  • Albaöl

Zubereitung:

Geeistes Aprikosenconfit:

Leichten Karamell herstellen und mit Aprikosen- und Zitronensaft ablöschen. Getrocknete und gewürfelte Aprikosen hinzugeben und bei schwacher Hitze weichkochen. Alles zu einer konfitartigen Konsistenz mixen und einfrieren.

Pilzschaum:

Champignons einputzen und mit Pilzfond weichkochen. Anschließend herzhaft abschmecken. Alles zusammen fein mixen, so dass eine cremige Konsistenz entsteht. Die eingeweichte Gelatine unterheben, in einen Sahnebläser (+1 Kapsel) füllen und kalt stellen.

 Gänseleberpilzröllchen:

Kräuterseitlingen dünn aufschneiden und anbraten. Die Gänseleberterrine rund einrollen und mit den Kräuterseitlingen ummanteln. Anschließend straff in Folie einrollen.

Brick Chips:

Den Brickteig mit einem Ausstecher rund ausstechen und zwischen zwei Backmatten im Backofen bei 180 Grad C goldbraun backen.

Aprikosen-Vinaigrette:

Den Fruchtessig mit Olivenöl, Salz, Zucker und etwas Tabasco zu einer intensiven süß-säuerlichen Vinaigrette abschmecken und frische Aprikosenstücke mit etwas Estragon unterheben.

Pilz-Vinaigrette:

Heißen, kräftigen Pilzfond mit Sherry, Madeira und Cognac abschmecken und abkühlen. Mit Sherryessig, Nussöl, wenig Zitronenöl, Salz, Zucker und etwas Tabasco feinwürzig abschmecken und feingewürfelte gebratene Kräuterseitlingen hinzugeben.

Anrichten:

Die Brick Chips auf die Gänseleberröllchen legen und mit Pilzschaum ausgarnieren. Aprikosen-Vinaigrette und Pilz-Vinaigrette mit marinierten Pfifferlingen, Wildkräuter und etwas Albaöl sorgfältig anrichten. Abschließend noch eine kleine Nocke geeistes Aprikosenkonfit anlegen.

Viel Spaß beim Nachkochen!

 



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23.11.2012 von:
23
Nov
Janina
von

Weingut Pfeffingen, Bad Dürkheim: Qualität aus Tradition

Im Weingut Pfeffingen, geleitet von Doris Eymael und ihrem Sohn Jan, wird Qualität groß geschrieben. Schon in den Fünfzigern habe der Großvater Karl Fuhrmann erkannt, worauf es ankommt, den Ausbau der Weine auf eine Spitzenqualität ausgerichtet und dem Weingut einige Prämierungen eingebracht, erzählt Jan Eymael. Diese Entscheidung für hochwertige Weine wurde auch von der kommenden Generation beibehalten und so hält sich der Familienbetrieb seit dreißig Jahren in der Liste der „Top 100“ in Deutschland. Als VDP-Mitglied untersteht er hohen Auflagen, sei es im Bezug auf die Qualität der Weine oder auch auf die wirtschaftliche Führung und Ausstattung des Guts. Zu dieser Philosophie gehört auch, dass die Weinberge der Familie fast ausschließlich per Hand gelesen werden – dies ermöglicht eine eingehende Prüfung der Trauben, von denen es nur die gesunden in den Keller schaffen.

Auf ein großes Sortenspektrum habe man bewusst verzichtet, so Eymael. Stattdessen konzentriere man sich auf klassische, traditionelle Rebsorten, wobei der Riesling ohne Frage eine Sonderstellung einnehme. Schließlich seien die Dürkheimer Böden prädestiniert für Spitzenrieslinge und gerade auf diesem Gebiet seien außergewöhnlich hohe Qualitäten möglich. Ein weiteres Steckenpferd des Weinguts ist die Scheurebe, die in vielen verschiedenen Varianten ausgebaut wird und auch in der Fachwelt immer wieder auf Begeisterung stößt. Diese Spitzenweine finden ihren Markt übrigens nicht nur in Deutschland, sondern erobern im internationalen Exportgeschäft die ganze Welt – ein kleines Stück Dürkheim auf jedem Kontinent.

Interessant ist auch die Geschichte der Gebäude des Guts: So ist das Haupthaus ein ehemaliges Pfarrhaus, dessen mit Rebstöcken bepflanzter, malerischer Garten auf dem ehemaligen Kirchfriedhof ruht. Wie archäologische Funde beweisen, wurde der Platz schon von den Kelten als Grablege genutzt. Von hier aus blickt man Richtung Haardt auf die Wingerte des Weinguts, die größtenteils direkt vor den Toren des Gutshofes liegen – so entsteht eine enge Verbindung zwischen Landschaft und Winzer und eine perfekte Ausgangslage für die Arbeit im Weinberg.

Kontinuierliche Qualität, die sich auf eine lange Familientradition stützt: Dafür steht das Weingut Pfeffingen. Probieren sollte man mal die trocken ausgebaute Scheurebe, eine Besonderheit des Weinguts, die Eymael als die „deutsche Antwort auf den Sauvignon Blanc“ bezeichnet.

P.S.: Den Wettbewerb im Sektflaschenrütteln habe ich leider gegen den Fachmann verloren… Spaß hat’s trotzdem gemacht!

            • Familien Fuhrmann und Eymael
            • bald 400jährige Tradition im Weinbau
            • ca. 15 Hektar Rebfläche
            • ca. 90 % Weißweine und 10 % Rotweine
            • Konzentration auf 8 Rebsorten, davon 55 % Riesling
            • Hoffest am dritten Juliwochenende
            • im Internet: www.pfeffingen.de


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22.11.2012 von:
22
Nov
Christian
von
Kategorie: Wein & Kulinarik,

Rezept: Crepes mit Pfifferlingen zu einem Mittelrhein Riesling, dem Felsenspiel

Die Pilz-Zeit ist ja noch in vollem Gange, neigt sich aber dem Ende zu. Ich hoffe, Ihr bekommt noch ein paar schöne Pfifferlinge für dieses Rezept. Generell könnt Ihr es auch mit anderen Pilzen machen oder einem anderen Gemüse das ihr gerne mögt. Zu dieser Variante mit dem herzhaften Speck passt meiner Meinung nach sehr gut säurebetonte Riesling vom Mittelrhein. Die Mineralität und die Restsüße kommen wunderbar mit dem Speck aus und der zarte Teig des Crêpes sorgt für ein tolles Mundgefühl. Ich habe dazu den Riesling Felsenspiel von der Riesling-Charta vom Mittelrhein gewählt. Über diesen Wein hat ja bereits Victoria hier gebloggt. 

Crepes pfifferlinge11

Crepes pfifferlinge08

(mehr…)



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21.11.2012 von:
21
Nov
Victoria
von

Ein Tag mit Hildegard von Bingen

Ein ganzer Tag mit Hildegard von Bingen – das versprach spannend zu werden! Denn Hildegard muss eine wahrhaft faszinierende Persönlichkeit gewesen sein – eine Benediktinernonne, die sich als Frau im 12. Jahrhundert in einer Männerwelt behauptete, die zahlreiche Visionen hatte, die über großes Wissen auf den Gebieten der Pflanzen- und Heilkunde und der Musik verfügte und die sogar ein eigenes Kloster gründete. Am 3. Oktober durfte ich dieser Frau also bei einer Tagesveranstaltung der Reiseagentur Herrgottsgarten näher kommen und einen ganzen Tag lang auf ihren Spuren wandeln. Der Termin hätte nicht passender gewählt werden können – wurde Hildegard doch vier Tage später von Papst Benedikt offiziell zur Kirchenlehrerin erhoben. Und so erfuhr ich an diesem Tag so manches über ihr Leben, ihre Persönlichkeit, ihr Denken und ihre Arbeit – und natürlich auch über ihren Bezug zum Wein.

Los ging´s um 10 Uhr in Bingen am Anleger der Personenfähre nach Rüdesheim. Dort wurden wir von Anke Schneider, Mitinhaberin der Reiseagentur Herrgottsgarten, begrüßt und gingen dann gemeinsam auf die Fähre. Nach einer kurzen Fahrt, bei der sich uns wunderschöne Ausblicke auf die beiden Städte Bingen und Rüdesheim, den Mäuseturm in Rhein und die umliegenden Weinberge boten, legten wir in Rüdesheim an.

Weiter ging es von dort auf einen kurzen Spaziergang durch Rüdesheim, der schließlich bei der auf einer Anhöhe gelegenen Abtei St. Hildegard endete, wo wir von Schwester Hiltrud herzlich in Empfang genommen wurden. In der Abteikirche hatten wir zunächst Gelegenheit zu einer kurzen Verschnaufpause. Dann gab uns die Benediktinerin auf ihre unnachahmliche, sehr temperamentvolle und bodenständige Art und Weise Einblicke in das Leben und Wirken Hildegards und insbesondere auch in ihre Gedanken zum Wein.

Nach diesem hochinteressanten und lebendigen Ausflug ins 12. Jahrhundert ging es mit der Fähre wieder zurück nach Bingen, wo wir gemeinsam die Hildegard-Ausstellung im Museum am Strom gesuchten. Ein Guide führte uns fachkundig durch die Ausstellung, sodass wir dort unser nun schon beträchtlich gewachsenes Wissen über die berühmte Rheinland-Pfälzerin noch einmal um ein paar Punkte erweitern konnten.

Soviel Erlebtes macht hungrig und durstig, und so fand der Tag einen mehr als würdigen Abschluss auf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau direkt am Rhein, wo uns Gabriele Berges-Kitzer, die zweite im Herrgottsgarten-Bunde, mit einer kleinen Weinprobe und kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnte.

Wenn Ihr jetzt auch Lust bekommen habt, einmal auf den Spuren Hildegards zu wandeln, erhaltet Ihr nähere Informationen bei der Reiseagentur Herrgottsgarten.

 



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21.11.2012 von:
21
Nov
Victoria
von
Kategorie: Nahe,

Die neue Naheweinkönigin heißt Nadine Poss

Begeisterter Jubel brandete im voll besetzen Großen Kursaal auf, als Weinland-Nahe-Vorsitzender Wolfgang Eckes das Ergebnis der Wahl der 51. Naheweinkönigin verkündete: Die 21-jährige Nadine Poss aus Windesheim erhielt von Jury und Publikum die meisten Stimmen und wurde deshalb durch ihre Vorgängerin Carolin Klumb zur Naheweinkönigin 2012/13 gekrönt. Als Prinzessinnen werden ihr im kommenden Amtsjahr Kristin Orben (22) aus Guldental und Christine Braun (22) aus Roxheim zur Seite stehen.

Alle drei Bewerberinnen hatten sich zuvor im Interview mit der Niederhäuser Winzerin Gloria Mathern vorgestellt und ihren persönlichen Bezug zum  Nahewein erläutert. Anschließend beantworteten sie Fachfragen und mussten in Spielrunden ihr Weinwissen unter Beweis stellen. Beispielsweise galt es je drei Weiß- und Rotweinsorten sensorisch zu erkennen oder Fachbegriffe wie „Barrique“ und „AP-Nummer“ allgemeinverständlich zu erklären.

Während sich die Gäste an einem Büffet mit delikaten Köstlichkeiten stärken konnten, lief im Hintergrund die Abstimmung, bei der sich die Fachjury und ein über die Eintrittskarten bestimmter Teil des Publikums der Qual der Wahl stellen mussten.

In der Zwischenzeit berichteten die scheidende Naheweinkönigin Carolin Klumb aus Langenlonsheim und ihre drei Prinzessinnen Katharina Huber, Jana Notroff und Sabrina Schmitt über die Erlebnisse und Erfahrungen ihrer 14-monatigen Amtszeit. Für die an den zurückliegenden 434 Tagen erfahrene Unterstützung dankten sie Weinland Nahe, ihren Familien und Freunden, den Sponsoren sowie allen Nahe-Winzern. „Liebe Winzer, steckt weiterhin so viel Herzblut und Sorgfalt in Eure Weine! Denn dann werdet Ihr weiterhin Spitzengewächse produzieren, und die Weinwelt wird neidisch auf unsere kleine, wunderschöne Nahe blicken.“ Mit diesem Appell verabschiedete sich die 50. Naheweinkönigin Carolin, bevor sie und ihre Prinzessinnen ihre Krönchen abzogen und auf den dafür vorgesehenen Samtkissen absetzten.

Wenig später dann stand das mit Spannung erwartete Ergebnis der Wahl fest und die drei Kandidatinnen wurden im begeistert umjubelten Triumpfzug auf die Bühne geleitet. Wolfgang Eckes bat Notar Czaja um den goldenen Umschlag mit dem Wahlergebnis. Die aus den drei Heimatgemeinden angereisten Fans und viele Weinfreunde im Saal hielten regelrecht den Atem an, als der Vorsitzende den Namen der neue Naheweinkönigin kurz und bündig verkündete: „Es ist Nadine Poss!“ Lautstarker Jubel und anhaltende Beifallsstürme belegten, dass das Publikum mit diesem Ergebnis glücklich und zufrieden war. Die bisherigen Naheweinmajestäten setzten sodann ihren Nachfolgerinnen die Krönchen ins Haar und durften ihnen herzlich gratulieren, bevor die Bühne von weiteren Gratulanten gestürmt wurde.

Wahl und Krönung waren in ein abwechslungsreiches Programm eingebettet: Der Parodist Andreas Neumann beeindruckte mit verblüffend echten Imitationen von Heinz Erhardt, Heinz Rühmann, Theo Lingen, Hans Moser, „Ekel Alfred“, Johannes Heesters, Alfred Tegtmeier und sogar Inge Meysel. Den musikalischen Rahmen gestaltete das Ensemble Intermezzo aus Langenlonsheim, das mit einem bunten Reigen klassischer und zeitgenössischer Melodien vorzüglich unterhielt.

Der Abend fand seinen gebührenden Abschluss in einer fröhlichen Weinparty im benachbarten Grünen Saal, bei der ausgelassen bis in die Nacht hinein getanzt und gefeiert wurde.

Bild von Links. Naheweinprinzessin Christine Braun, Naheweinkönigin Nadine Poss und Naheweinprinzessin Kristin Orben.

Weitere Informationen
bei Laura Dreher, Geschäftsführerin Weinland Nahe e.V.,
Burgenlandstraße 7 in 55543 Bad Kreuznach, Internet www.weinland-nahe.de,
Telefon 0671-83405-0, Fax 0671-83405-25, E-Mail info@weinland-nahe.de



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20.11.2012 von:
20
Nov
Hans Wilhelm
von

Besuch bei Thomas Schanz Teil II – Das Essen

Ich hatte ja bereits vor einigen Tagen hier im Blog berichtet, dass ich vor kurzem zu Besuch in Piesport an der Mosel war – genauer gesagt beim einem der angesagtesten aufstrebenden „Nachwuchstalente“ in Sachen Kochkunst – Thomas Schanz. Hier nun wie versprochen der Bericht zum – wirklich hervorragenden – Essen, verbunden mit einem Tipp, wie man die aufgenommenen Kalorien danach wieder loswerden kann. Aber alles der Reihe nach…

Unser Menü begann, standesgemäß, mit einem feinen Austern-Gruß aus der Küche – gewissermaßen der Vorbote einer formidablen Vorspeise, die den verheißungsvollen Namen „Gänseleber-Pilze“ trägt. Dabei kam es zu einer lustvollen Liaison zwischen der herzhaften Gänseleber und der süß-sauren Aprikosenvinaigrette. Begeisternd spiegelte sich aber auch das Aprikosenkonfit in seinem Spiel ihrer fruchtigen Süße mit den herben, aromatischen Kräuterseitlingen am Gaumen wieder. Und dazu die hauseigene 2010er Blauschiefer Riesling Auslese, mit ihrer süßlich frischen Frucht (Anklänge von Pfirsich und Aprikose) und der harmonisch eingebundenen Mineralität – ein Traum!

Dem stand der Hauptgang vom Walisischen Lammcarree a la mediterranee jedoch in nichts nach. Denn das perfekt gegarte und unwahrscheinlich zarte Fleisch wurde von einer cremigen Parmesanpolenta, Wildkräuterjus und Pimentoschaum flankiert. Besonders das unter einer delikaten Kruste verborgene Lamm bot in Verbindung mit der Parmesanpolenta eine grandiose Darbietung. Die 2010er Piesporter Falkenberg Riesling Spätlese trocken mit leichtem Zitrusduft und Steinobstnuancen im Bukett. Ein keckes Süße-Säure-Spiel tat sein Übriges. 

Lammcarree Schanz

Das Dessert, ein luftiges Schokoladensouffle auf Ananaskompott mit Süßkirschen und Kokoscremeeis, offenbarte sich, durch die harmonische Verbindung des lockeren Souffles mit dem zarten Kirschragout und dem wachkitzelnden Kokoseis, als süße Poesie, die das vorangegangene Menü nicht, wie so häufig, erstickt, sondern einen eleganten Schlusspunkt auf einen überaus gelungenen Abend setzt.

Soufflee Schanz

Sollte Ihnen noch nicht das Wasser im Munde zusammenlaufen, so empfehle ich Ihnen, quasi als Aperitif-Ersatz, eine Wanderung am Bremmer Calmont bei sonnigem Herbstwetter. Jetzt wo die letzten Trauben gelesen werden und die Blätter der Reben in kräftigen Farben erstrahlen, versprüht der Steilhang zwischen Bremm und Ediger-Eller eine besondere Faszination, aber auch ein wenig die Gefahr, den abenteuerlichen Klettersteig hinauf zum Gipfelkreuz zu unterschätzen (Festes Schuhwerk ist Pflicht!). Dafür entschädigt der umwerfende Blick vom Gipfelkreuz über die friedliche Moselschleife, von dem aus man den Gleitschirmfliegern, die sich wagemutig ins Tal stürzen, hinterher schwelgen oder aber einfach den Moment genießen kann.

 



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19.11.2012 von:
19
Nov
Janina
von
Kategorie: Kellergeflüster, Regionen,

Das Weingut Bärenhof in Bad Dürkheim: Familientradition und Kundennähe

„Am liebsten arbeite ich doch im Weinberg – schließlich ist es dort, wo die Qualität anfängt. Und man kann nach getaner Arbeit sehen, was man alles geschafft hat,“ meint Jürgen Bähr. Seine Schwester Heike bezeichnet ihn aber trotzdem als das „Kellerkind“ der Familie. Denn während sie sich zusammen mit den Eltern vor allem um den Vertrieb der Bähr’schen Weine kümmert, ist Jürgen für deren Ausbau zuständig. 

Auch wenn das im Bad Dürkheimer Stadtteil Ungstein gelegene Weingut ein echter Traditionsbetrieb ist, bleibt es nicht in der Vergangenheit stehen. Die Experimentierfreude darf nicht zu kurz kommen und gerade im Bereich des Barriques, das erst 1999 zusammen mit Jürgen in den Keller einzog, versucht man auch mal, einem Weißweine eine sanfte Holznote zu verleihen ohne ihm seine Fruchtigkeit zu nehmen.

Auffällig ist besonders die große Sortenvielfalt, die das Weingut Bärenhof bietet. Der Vorteil daran sei, so Jürgen, dass sich die Lese durch die unterschiedlichen Reifegrade der Trauben ein bisschen in die Länge ziehe und nicht alles innerhalb kürzester Zeit eingeholt werden müsse. Außerdem haben die Kunden hier einiges zu probieren und machen dies auch gerne. So manch einer nehme da schon eine kleine Reise auf sich und komme, um bei Familie Bähr einzukaufen, extra für eine Nacht nach Dürkheim, erzählt Heike. Wichtig sei dabei die Bindung der Kunden an die Familie – man trifft immer einen „echten Bähr“ im Verkaufsraum an und so wird jede Weinprobe in familiärer Atmosphäre zu einem kleinen Event. Und wer nicht in die Pfalz kommen kann, bekommt den Wein per Spedition oder sogar persönlich von Vater Günter Bähr geliefert. Diese Kundennähe zahlt sich aus und so ist das Lager des Weinguts gerne auch mal komplett ausgeräumt. 

Das Weingut Bärenhof ist ein authentischer Familienbetrieb, der auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblicken kann und über eine beachtliche Rebfläche in den besten Dürkheimer Lagen verfügt – noch größer dürfte die auch nicht werden, meint Heike: „Wir wollen ja schließlich ein Familienbetrieb bleiben!“

Probieren sollte man die Rotweincuvée „Philipp B.“, benannt nach einem Ahnherr der Familie und passend dazu in alten Eichenfässern gereift.

Ein paar Fakten zum Schluss…

  • Familienbetrieb mit über 400jähriger Tradition
  • ca. 30 Hektar Rebfläche und um die 350 000 Flaschen jährlich
  • ca. 60 % Weißweine und 40 % Rotweine
  • sehr großes Sortenspektrum mit 26 angebauten Rebsorten
  • fester Kundenstamm in ganz Deutschland
  • im Internet: www.weingut-baerenhof.de


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15.11.2012 von:
15
Nov
Hans Wilhelm
von

Besuch bei Thomas Schanz Teil I – Ein Mann, der weiß, was er möchte

Als Geheimtipp kann man das Restaurant von Thomas Schanz im weingeprägten Piesport freilich nicht mehr bezeichnen, immerhin bekam es im aktuellen Guide Michelin – zu Recht – seinen ersten Stern verliehen. Doch angesichts der namhaften Konkurrenz im Moseler Sternehimmel – man denke, um nur Einige zu nennen, an Wolfgang Becker (Trier) , Alexander Oos (Trittenheim), Harald Rüssel (Naurath) oder Helmut Thieltges (Wittlich) – wird es Zeit den Newcomer unter die Lupe zu nehmen.

Thomas Schanz

Thomas Schanz

Wer durch die lichterfüllenden Fenster des stimmungsvollen Restaurants einen kurzen Einblick in die Küche von Thomas Schanz erhaschen kann, der erblickt einen ehrgeizigen jungen Mann, der genaue Vorstellungen vom Rohstoff und der schließlichen Schöpfung hat. Kein Wunder, immerhin hat der aufgehende Stern bei den größten Virtuosen seines Faches gelernt. So durfte Thomas Schanz in der Traube Tonbach keinem Geringeren als Harald Wohlfahrt über die Schulter schauen und im Waldhotel Sonnora unter Helmut Thieltges als Sous-Chef dienen. Dementsprechend viel hat der junge Koch aus seiner unschätzbaren Lehrzeit mitgenommen, wobei sich der gemeinsame Nenner der besten Köche der Welt auf einen gewissenhaften und liebevollen Umgang mit Produkt reduzieren lässt – eine Eigenschaft, die auch Thomas Schanz auszeichnet.

Das Beste ist dem Piesporter gerade gut genug, wie seine Gäste Lobeshymnen zu singen wissen. Denn diese sind ausgesprochen entzückt von seinem erfrischenden Stil aus einer modernen Interpretation der französischen Haute Cuisine und einer regelrechten Vorliebe für erlesene Ingredienzen aus der Region. Weniger die ausufernden Aromenspiele, als der Fokus auf die Harmonie und Eigenart der ausdrucksstarken Komponenten sind charakteristisch für die technisch hervorragend zubereiteten und raffiniert angerichteten Speisen des Thomas Schanz. Doch bei allem Erfolg weiß der Meisterkoch, dass der schier unglaubliche Erfolg (immerhin war Schanz erst wenige Wochen Küchenchef des Restaurants, ehe ihm der erste Stern zu Teil wurde) nicht ihm alleine gebührt und verweist auf die großartige Unterstützung seiner Eltern und auf sein großartiges Team.

Diese Aufrichtigkeit und Bescheidenheit ist im Dunst der Sterneköche nicht unbedingt alltäglich und verdient geradezu einen zweiten Stern, doch das ist im Moment nicht nötig. Denn sollte Thomas Schanz in Zukunft seiner Art treu bleiben und sein persönliches Profil weiterhin schärfen, so dürfte der 31-jährige schon bald weitere Glanzpunkte setzen. Wie schade nur, dass lediglich 30 Personen an seinen Tischen Platz nehmen und seine Werke genießen können. Aber auch das gehört zu seiner rühmenswerten Philosophie – eben ein Mann, der weiß, was er möchte.

Natürlich kam ich bei meinem Besuch dann schließlich auch in den Genuss der exquisiten Schanz´schen Kochkunst. Welche Gaumenfreuden mich dort allerdings genau erwarteten, können Sie in einem zweiten Teil des Berichts in den kommenden Tagen hier im Blog lesen…

 



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Wein in Deutschland genießen - Auf Weinreise im WeinReich Rheinland-Pfalz.

Ob Weinprobe, Weinwanderung, die Kombination von Wein & Kultur , Urlaub auf dem Winzerhof oder Weinreise in einer derWeinregionen Deutschlands, das WeinReich Rheinland-Pfalz bietet Freude für Geist und Gaumen. Wein und Kulinarik werden aufs Beste in den Sterne-Restaurants oder beim Besuch einer Straußwirtschaft kombiniert