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IchZeit Rheinland Pfalz
28.09.2012 von:
28
Sep
Victoria
von
Kategorie: Regionen, Weinrallye, WeinReich,

Weinrallye #55 – Weintourismus in Rheinland-Pfalz

Als ich Peters Aufruf zur Weinrallye #55 „Hassliebe – Gastronomie und Wein“ las, sprudelten mir die Ideen für einen Beitrag nur so durch den Kopf. Denn: Zwar geht es aus dem Titel der Weinrallye nicht wortwörtlich hervor, aber im Beschreibungstext bezieht sich Peter auch auf das Thema „Weintourismus“, seine Probleme, Herausforderungen und Chancen. Wunderbar, genau mein Metier und natürlich auch der Grund, warum unser WeinReich-Blog hier überhaupt erst gegründet wurde!

Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Euch mal einen KLEINEN Überblick zu gewähren (ja, ich könnte tatsächlich einen Roman dazu schreiben, werde aber versuchen, die normalen Maße eines Blogbeitrages nicht zu sprengen 😉 ) über den Weintourismus in Rheinland-Pfalz, was er will, was er soll, was er kann und welche Hürden vielleicht noch zu nehmen sein werden. Denn: Weintourismus beschränkt sich wahrlich nicht nur auf die Gastronomie und die Frage nach der Qualität der Weinkarte und/ oder des Fachwissens des Personals!

Rheinland-Pfalz ist mit seinen sechs Weinregionen in einer einzigartigen Lage: Kein anderes deutsches Bundesland verfügt über eine solche Dichte von Anbaugebieten oder ist so vom Weinbau geprägt – keine Frage, dass Wein neben Wandern, Radfahren und Gesundheit eines der vier touristischen Schwerpunktthemen bei uns im Lande darstellt. Und so bündelt die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH ihre Aktivitäten im Weintourismus seit 2007 unter der Klammer „WeinReich Rheinland-Pfalz“. Die Ziele: Die Qualität des hiesigen Weintourismus zu erhöhen, Rheinland-Pfalz als Destination für Weinreisen noch bekannter zu machen und so vielen Menschen wie möglich die Vorzüge unserer rheinland-pfälzischen Weinregionen näher zu bringen.

WeinReich Rheinland-Pfalz

Allerdings ist Wein alleine für die meisten noch kein Reisegrund. Deshalb wurden die Weichen für das Projekt Anfang 2012 noch einmal neu justiert. Im Zentrum steht nun der Dreiklang aus Wein, Kultur und Kulinarik – qualitativ hochwertig, stilvoll, authentisch, zeitgemäß und mit Betonung auf Regionalität präsentiert. Dazu gehört auch der Gedanke des  Einzigartigen – der Gast soll genussvolle Weinerlebnisse haben, die seinen Besuch unvergesslich machen, die er nirgendwo sonst bekommen kann. Voraussetzungen dafür sind natürlich harte Faktoren wie eine Zertifizierung der Gastgeber nach festen Qualitätskriterien, aber eben auch weiche Faktoren wie die Möglichkeit des authentischen „Reinschnupperns“ in den Winzeralltag, z.B. im Rahmen von Ferien auf dem Winzerhof.

Soweit die Theorie – bis zur vollkommenen Umsetzung ist es, wie Ihr Euch sicher vorstellen könnt – noch ein bisschen Arbeit. Und hier schließt sich auch der Kreis zum Thema der aktuellen Weinrallye. Zwar würde ich nicht so weit gehen, bei Wein und Tourismus von einer „Hassliebe“ zu sprechen, aber eine „harmonische Ehe“ ist es eben auch noch nicht. Da wären zum Beispiel die hohen Qualitätsanforderungen, die wir an die mit dem Projekt WeinReich kooperierenden Betriebe stellen und die oftmals zunächst abschreckend wirken mögen, die aber notwendig sind, um langfristig konkurrenzfähig zu sein (die Qualität und regionale Ausrichtung der Weinkarte ist hier nur einer von vielen Punkten). Auch bei vielen Winzern ist beim Thema Weintourismus noch Überzeugungsarbeit dahin gehend zu leisten, dass sich Engagement hier langfristig auch auf die Verkaufszahlen auswirkt – selbst wenn es wirtschaftlich momentan (noch) nicht nötig erscheint. Das geht meistens schon damit los, dass man sein Haus und seinen Betrieb in einem stilvollen, modernen und zeitgemäßen Ambiente präsentiert…

Schließlich und endlich gilt für den Weintourismus die gleiche Prämisse wie für so viele andere Bereiche auch: Nur gemeinsam sind wir stark. Langfristiges Ziel muss es deshalb sein, alle Akteure – seien es Winzer, Gastronomen, Hoteliers oder Touristiker – stärker miteinander zu vernetzen, Kräfte zu bündeln und Ziele gemeinsam anzugehen.



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27.09.2012 von:
27
Sep
Thomas
von

Jahrgang 2012 – Was bisher geschah

In den rheinlandpfälzischen Weinanbaugebieten hat sie ja teilweise schon begonnen, die Traubenlese, und in vielen Blogbeiträgen und in der Tagespresse wird der Jahrgang 2012 schon hoch gelobt. Doch wie sagen die alten Winzer immer: „Man solle den  Jahrgang nicht loben bevor er im Keller ist“. Allein durch die Witterung kann in den nächsten Wochen noch einiges geschehen. Aber zuerst einmal zu den Ausgangsvoraussetzungen, welche das Jahr 2012 bisher brachte.

Riesling am Patenrebstock

So startete das Jahr 2012 mit einem sehr milden Winter, doch dann ab etwa Mitte Februar schlug er mit teilweise minus 20°C Frost richtig rein. So beklagen manche Kollegen mit frostgefährdeten Standorten Ausfälle, insbesondere bei Burgundersorten. Der Austrieb war dann bei uns am Mittelrhein so um den 30. April und das Frühjahr war noch sehr trocken. Dann wurde es mit einem typisch deutschen Sommer feucht und kühl. Bedingt durch dieses Wetter war die Rebblüte Anfang Juni etwas verrieselt und man konnte schon sagen das der Ertrag wohl etwas geringer ausfallen wird als 2011. Auch der Lesetermin wird wohl nach hinten rücken, da man ab der Rebblüte von etwa 100-120 Tage bis zur Lese ausgeht. Doch durch das Verieseln bekamen wir eine lockere Traubenstruktur, welche der Gesunderhaltung der Beeren dienlich ist. Dann kam ab August endlich der Sommer und es wurde heiß und nur wenige meist unwetterartige Niederschläge fielen.

So sehen bis jetzt die Voraussetzungen für einen guten Jahrgang sehr gut aus. Die Trauben sind noch sehr gesund und so besteht zur Zeit keine Eile, mit der Lese zu beginnen. Jetzt brauchen wir warme, trockene Tage mit kühlen Nächten, dann nehmen die Oechslegrade zu und die Säure in den Trauben baut sich ab. Bis wir im Weingut Philipps-Mühle mit der Lese des Rieslings und somit auch des Patenrebstocks beginnen werden, werden wohl noch einige Tage ins Land gehen. Ende dieser Woche werden wir wohl schon einmal die früh reifen Müller-Thurgau ernten.

Dann kann ich auch berichten, wir er wirklich geworden ist, der Jahrgang 2012!

Patenrebstock



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25.09.2012 von:
25
Sep
Hans Wilhelm
von

VDP „Meisterwerke der Mosel“ in Trier

Der Vorabend zur spätsommerlichen VDP-Weinversteigerung in der Moselmetropole Trier hat sich mittlerweile in meinem kleinen Terminkalender fest eingebrannt – wo sonst können Weinfreunde in so festlichem Ambiente eine solche Zahl edler Gewächse verkosten und mit den Erschaffern derer in Kontakt kommen?

Kurfürstliches Palais

Foto: Christian Millen

Es ist nicht irgendwer, der im kurfürstlichen Palais im Herzen Triers zu einer Verkostung einlädt. Und es ist auch nicht übertrieben, wenn die Objekte der Begierde als Meisterwerke der Mosel angepriesen werden. So überrascht es kaum, dass sich unzählige Genießer am Donnerstagabend (20.09.2012) einfanden, um sich diese seltene Gelegenheit nicht entgehen zu lassen. Zu Recht, denn wie sich herausstellte, waren die vorgestellten 2011er Weine von außerordentlicher Qualität und großem Potenzial, sodass die jungen, von Mineralität und Eleganz geprägten Weine erahnen ließen, welch horrende Gebote am nächsten Tage (bei der 125. Weinversteigerung des Großen Ringes) wohl abgegeben würden.

„Je später die Stunde, desto illustrer die Runde“ – so oder so ähnlich könnte das Motto gelautet haben, als einige der anwesenden Winzer deliziöse Raritäten kredenzten. Die gereiften Jahrgänge, darunter befanden sich unter anderem ein herrlicher 1980er Eiswein Kabinett aus dem Saarburger Rausch vom Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken oder aber ein vorzüglicher 1979er Kabinett aus dem Brauneberger Juffer vom Weingut Willi Haag, kamen eines Einblickes in die sprichwörtlichen Schatzkammern der stolzen Winzer gleich.

Dazu wurden feine Fingerfoodhäppchen gereicht, die es naturgemäß schwer hatten mit den edlen Gewächsen mitzuhalten, wenn die Creme de la Creme der besonders im angelsächsischen Raum beliebten Moselwinzer seine neuesten Weine auftischt. Doch nicht nur Amerikaner, bei den „Meisterwerken der Mosel“ kommt jeder auf seine Kosten, nicht nur der Fachbesucher, denn für 35€ steht auch dem „privaten“ Weinliebhaber die Tür in die Welt wunderbarer Weine offen. Ich jedenfalls habe mir den Termin für 2013 bereits vorgemerkt….



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21.09.2012 von:
21
Sep
J.D.
von
Kategorie: Im Weinberg, Wein & Kultur,

R2D2, C3P0 und Wall-E – was hat das mit Wein zu tun?

Jeder kennt sie: die treuen Gefährten der Helden unserer Kindheit, aber nun durfte ich sie hautnah und in Action bei einem Gläsle Wein kennenlernen. Neben der Tatsache, dass die Drei zum neuesten Trend der Freizeitaktivitäten gehören, sind sie rasant, spaßig und ein bisschen „outta space“. Denn bei meiner WeinErlebnisTour mit Claudia Steinbrenner haben diese drei SEGWAYS uns kräftig eingeheizt – auch wenn man eigentlich nur still stehen muss. Natürlich brachten sie auch ihr ganzes Rudel mit: auf Eve, T-800 und sechs weiteren SEGWAYS gings mit 20 km/h durch die Weinberge. Ja, auch unsere Region HeilbronnerLand ist im Trend-Fieber und auch ich konnte mich schwer von den Flitzern lösen. Egal ob Bewegungslethargiker oder Zappelphillip, hier kommt wohl jeder auf seine Kosten, selbst das Alter ist kein Problem: mit 2 PS wird man ganz bequem den Berg hochkutschiert und kann sich komplett entspannen – nur zurücklehnen solle man sich nicht, denn durch jede noch so kleine Bewegung wird eine Fahrtrichtung angegeben. Und wer jetzt denkt: „ich hab keinen Gleichgewichtssinn und kann nicht mal problemlos Fahrradfahren…“, der sei beruhigt, denn das mit dem Gleichgewicht, das macht R2D2 schon ganz von allein.

Zu Beginn unseres abenteuerlichen Unternehmens bekamen wir zum Glück auch eine kleine Einführung in die unbekannten Sphären des mysteriösen Geräts, welches ein bisschen aussieht wie ein moderner Rolator. So ein SEGWAY ist nämlich ein ganz zarter Kumpan – auch wenn sein Name eher an den Terminator erinnert. Er erwartete viel Finger-, bzw. Fußspitzengefühl und auch eine Portion Standhaftigkeit von uns – dadurch waren die Berührungsängste am Anfang zwar groß, aber im Endeffekt war sogar der größte Pessimist überzeugt davon, dass dieses Zweirad eindeutig eine Überwindung wert ist!

Aber natürlich stand nicht nur das technische Erlebnis im Vordergrund, sondern auch die noch kleinen aber feinen Weintrauben. Claudia verriet uns, wie die Weingärtner Grantschen e.G. ihre Reben veredelt, erklärte was hinter dem ominösen Omega-Schnitt wirklich steckt, zeigte uns und den fleißigen Robotern die schönsten Aussichten übers Weinsberger Tal und entführte uns anschließend in die fabelhafte Geschmackswelt der grantschener Weine.

 Nach der spritzigen Fahrt verzauberten T-rock und G. den Gaumen der mutigen SEGWAY-Raser – die tapferen Elekropferde durften sich nun natürlich auch ein Schlückchen an der Steckdose gönnen. Der spritzige Trollinger mit dem sanften Erdbeer-Aroma und sein Kompagnion, der würzige Cuvée aus Riesling, Gewürztraminer und Müller, waren die perfekten Begleiter, um den Abend rosig ausklingen zu lassen und uns – die neugewonnen Fans des SEGWAY-Trends – nun vollends zu beglücken.

Dazu kann ich nur sagen: „Technik trifft Wein“ oder eine andere spannende WeinErlebnisFührung unbedingt selbst mal ausprobieren!



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19.09.2012 von:
19
Sep
Victoria
von

Der rheinland-pfälzische Riesling hat einen neuen Fan: Jamie Oliver!

Ja, er war hier, im WeinReich Rheinland-Pfalz: Jamie Oliver! Drei Tage lang war der Starkoch aus Großbritannien in Deutschland unterwegs und besuchte dabei unter anderem auch Mosel und Rhein. Fazit seines Besuchs: An so mancher Ecke Überraschung und an jeder Ecke Begeisterung! Deshalb hat er die weinkulinarischen und kulturellen Erlebnisse auf seinen Besuchen in Trier, Traben-Trarbach, St. Goar und Bacharach auch gleich in seinem Blog festgehalten:

Riesling – so misunderstood

Food love in Germany

Toll, dass wir einen neuen und auch noch so prominenten Fan für Rheinland-Pfalz und seine Weine gewonnen haben! Nur ein winzig kleiner Wermutstropfen bleibt:  Was hätten wir ihm noch alles erzählen und zeigen können, wenn wir alle ihn auf seiner Reise persönlich hätten begleiten dürfen! Vor allem unser Küchenjunge Christian hätte sich die Gelegenheit für ein Fachgespräch bestimmt nicht entgehen lassen… 😉

Immerhin: Einer unserer Blogger hatte die Chance: Denn auf seiner Reise schaute Jamie bei Thomas vom Weingut Philippsmühle vorbei! Wie´s war? Mal schaun, vielleicht können wir Thomas ja noch zu einem kurzen Bericht hier im Blog bewegen…



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18.09.2012 von:
18
Sep
Victoria
von

Moderner Familienbetrieb in traditionsreicher Kulisse – Wasems Kloster Engelthal

Kürzlich war ich wieder im WeinReich Rheinland-Pfalz unterwegs und diesmal führten mich meine Wege nach Rheinhessen, genauer gesagt zu Wasems Kloster Engelthal in Ingelheim.

Weingut Wasem

Das ehemalige Zisterzienserinnen-Kloster (im Jahre 1290 erstmals erwähnt) wurde vor kurzem aufwendig umgebaut und modernisiert und beherbergt heute neben dem eigentlichen Weingut Wasem Tagungs- und Seminarräume, das Weinhotel Wasem, eine Weinstube, eine moderne Vinothek sowie eine Weinscheune mit Weingarten, in der die Radfahrer des unmittelbar angrenzenden Selztal-Radweg zu einer kleinen Erfrischungspause bei einem Glas Rheinhessenwein einkehren können.

Wasems Weine und dazu passende Speisen

Das Weingut Rodensteiner Hof (der Name rührt vom alten Adelssitz der Familie Rodenstein her, in dem das Weingut ursprünglich angesiedelt war) ist ein echter Familienbetrieb und seit mehr als 100 Jahren im Besitz der Wasems. 2009 dann beschloss die Familie gemeinschaftlich den Kauf des anliegenden Gebäudes des ehemaligen Klosters Engelthal und den Umzug des Weinguts in die neue Lokalität.

Weinstube Wasem

Die Räumlichkeiten wurden aufwendig umgestaltet und sind nun seit der Fertigstellung ein gelungenes Beispiel der Kombination historischer Bausubstanz (wie beispielsweise den typisch rheinhessischen Kuhkapellen) mit moderner Weinarchitektur, wie ich bei einem Rundgang feststellen konnte.

Vinothek Wasem

Übrigens: Auch von der Qualität der Weinstube konnte ich mich gleich selbst überzeugen! Der Abschluss des Besuchs fiel nämlich kulinarisch aus, mit einem gebratenen Schafskäse im Speckmantel und mediterranem Gemüse, einem Adlerfisch an Risotto mit frischen Kräutern und zum Schluss einer Schokoladen-Kirsch-Mousse. Himmlisch!!!



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11.09.2012 von:
11
Sep
Christian
von
Kategorie: Wein & Kulinarik,

Rezept: Portweineis

Victoria bat mich schon vor längerem darum, mal ein Eis mit Wein zu kreieren. Dafür habe ich mir von einem sehr guten Freund, der auch Küchenmeister ist, tatkräftige Hilfe in Form von Wissen und Werkzeug geholt. Er hat eine Profieismaschine, in der das Ganze einfach noch mal mehr Spaß macht. Man kann dieses Eis natürlich auch zuhause in einer kleineren Eismaschine machen, dann wird das frieren nur länger dauern. Das schöne an diesem Eis ist, dass es noch den vollen Alkohol des Weines hat – nichts ist verkocht… 🙂

Portweineis 20

Zutaten:

  • 1 Liter Sahne
  • 200g Zucker
  • 14 Eigelb
  • 150g Portwein
  • 80g Rotwein
  • 1 Vanilleschotenmark
Zubereitung:
  1. Sahne mit Zucker und Vanilleschotenmark aufkochen.
  2. Heiße Sahne langsam in eine Schüssel mit den Eigelb geben und mit dem Schneebesen verrühren.
  3. Wenn die Masse so noch nicht leicht stockt, noch mal kurz für 2 Minuten auf dem Herd erhitzten. Achtung: Die Masse darf nicht kochen!
  4. Danach den Wein hinzugeben und unterrühren.
  5. Die Masse dann in der Eismaschine gefrieren lassen.

Viel Spaß beim nach frieren! Ich sage euch: Dieses Eis hat Suchtpotenzial!!!

 Hier der Cuvee von Cabernet Sauvignon & Merlot vom Weingut Matthis aus der Pfalz. Dieser ist 24 Monate im Barrique gereift. Leider kann man nicht ausschließlich diesen Wein verwenden, da wir hier noch Süße benötigen. Also muss hier noch mit Portwein nachgeholfen werden.

Portweineis 03

Portweineis 04

 

Sahne mit Zucker und Vanielleschotenmark aufkochen:

Portweineis 07

 

Sahne unter die Eier schlagen:

Portweineis 08

 

Sahne-Ei-Gemisch noch mal kurz erhitzen:

Portweineis 09

 

Wein hinzugeben:

Portweineis 10

 

Und frieren:

Portweineis 13

Portweineis 16

Portweineis 19

 

Und danach vernaschen:

Portweineis 26

Portweineis 23

Portweineis 24

Portweineis 22



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10.09.2012 von:
10
Sep
Hans Wilhelm
von

Lotte sous-vide gegart mit Olivenöl und Safran, Tomate, Aubergine…

Vorletzte Woche hatte ich Euch ja bereits von meinem Besuch bei Jean-Marie Dumaine im Restaurant Vieux Sinzig berichtet. Hier folgt nun das versprochene Rezept zum Hauptgang:

„Lotte sous-vide gegart mit Olivenöl und Safran, Fenchel, Tomate, Aubergine und schwarze Walnuss-Tapenade, Tomatensorbet und Basilikum“

Lotte sous-vide

Für 6 Personen:
 
Für die Lotte mit Safran:
–    1 kg Lotte-Filet
–    1 Prise Safran-Fäden
–    100 ml Fischfond
–    100 ml Olivenöl
–    8 g Meersalz
–    1 Tl. Xanthana, oder Maisstärke

Für den Fenchel, vakuum gegart:
–    1 kg Fenchel
–    100 ml Olivenöl
–    50 ml Zitronensaft
–    10 g Meersalz

Für das Tomaten-Sorbet:
–    425 g Tomaten, reif entkernt
–    300 g Tomatensaft
–    75 g Glukose
–    35 g Zucker
–    50 g Himbeeren, frisch
–    50 ml Champagne
–    2 ml Holunderblütenessig
–    20 ml Gin
–    50 ml Zitronensaft
–    4 g Meersalz
–    Pfeffer aus der Mühle

Und schließlich für die Auberginen:
–    1 kg Auberginen
–    100 ml Olivenöl
–    10 g Meersalz

Die Lotte parieren und filetieren. Den Fischfond aufkochen. Die Safran-Fäden im Mörser zerdrücken und im heißen Fischfond ziehen lassen. Abkühlen. Die Lotte mit Salz, Safran-Fischfond und Olivenöl in einen Vakuumbeutel füllen. Vakuumieren. Bei 50° 20 Min. dann bei 55° 10 Min im Dampf garen. Abkühlen. Die Lotte abtropfen und in dünne Scheiben schneiden. Den Saft aufrühren und mit Xanthana leicht binden. Den Fenchel putzen. In Ecken à 40g schneiden. In einen Vakuumbeutel füllen. Mit Salz, Olivenöl und Zitronensaft vakuumieren. Im Dampf bei 85°ca. 1 Stunde garen. Für das Tomaten-Sorbet den Tomatensaft mit Zucker und Glukose erhitzen. Übrige Zutaten dazufügen. Fein mixen und durch ein Haarsieb streichen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Auberginen waschen und die Enden abschneiden. In länglichen Vakuumbeutel mit Olivenöl und Salz vakuumieren. Bei 90° ca. 1 Stunde dampfgaren. Langsam abkühlen lassen. Die Auberginen müssen gar, aber nicht zu weich sein. 2 Tage kühl stellen. Die Außenfarbe soll das Fruchtfleisch blau einfärben.

Walnuss-Tapenade (für 4 Personen):
–    1 l Wasser
–    400 g Salz
–    1,2 kg grüne Walnüsse (am besten vor dem Johannistag, 24. Juni, geerntet)
–    200 ml Olivenöl
–    600 g Zwiebeln, gewürfelt
–    400 g Tomaten, gehäutet, entkernt, klein gewürfelt
–    5 Knoblauchzehen
–    100 ml Rotweinessig
–    50 g Tomatenmark
–    1 TL Pfefferkörner, gestoßen

Für die Salzlake der Walnuss-Tapenade das Wasser mit dem Salz aufkochen. Abkühlen lassen. Die Nüsse, in 2mm dicke Scheiben geschnitten, in ein hohes Gefäß geben und mit der Salzlake bedecken. Das Gefäß mit einem Teller abdecken und 2 Tage ziehen lassen. Die Nüsse in ein Sieb gießen, abtropfen und über Nacht trocknen lassen. Für die Tapenade die Nüsse fein hacken. Die Zwiebelwürfel im Olivenöl erhitzen. Nüsse, Tomaten und den durchgepressten Knoblauch darin kurz andünsten. Rotweinessig, Tomatenmark und Pfeffer darunter rühren und alles bei kleiner Hitze musartig einkochen lassen. Die Tapenade heiß in Gläser mit Schraubverschluss füllen und sofort verschließen.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen!



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1.09.2012 von:
1
Sep
Victoria
von

Weinrallye #54: Unsere Zusammenfassung

Die Weinrallye #54 ist zu Ende und wir haben zahlreiche „Regionen im Glas“ kennen gelernt. An dieser Stelle vielen Dank an Euch alle, die Ihr mit abwechslungsreichen, interessanten und spannenden Texten zum Gelingen der Weinrallye beigetragen habt! Unten haben wir für Euch nochmal alle Beiträge mit den entsprechenden Links aufgelistet. Sollte doch ein Beitrag untergegangen sein, meldet Euch bitte über die Kommentarfunktion, damit wir Euch so schnell wie möglich nachtragen können! 🙂

Die Weinrallye #55 wird übrigens am 28.9. beim Institute of Drinks stattfinden und unter dem Motto: „Hassliebe: Gastronomie und Wein“ stehen. Wir freuen uns drauf und sind gespannt! 🙂



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Wein in Deutschland genießen - Auf Weinreise im WeinReich Rheinland-Pfalz.

Ob Weinprobe, Weinwanderung, die Kombination von Wein & Kultur , Urlaub auf dem Winzerhof oder Weinreise in einer derWeinregionen Deutschlands, das WeinReich Rheinland-Pfalz bietet Freude für Geist und Gaumen. Wein und Kulinarik werden aufs Beste in den Sterne-Restaurants oder beim Besuch einer Straußwirtschaft kombiniert