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IchZeit Rheinland Pfalz
28.02.2011 von:
28
Feb
Jochen
von

20 Jahre Vinissima – Es begann am Küchentisch

Heidi war am Wochenende in Sachen Wein unterwegs im schönen Baden.

Mit einem Netzwerkwochenende in Staufen/Breisgau feierten wir Vinissimas unser 20-jähriges Bestehen. Was von 7 engagierten Weinfrauen an einem Küchentisch in Baden gegründet wurde und am Anfang belächelt wurde als „….. Kaffeekränzchen mit Alkohol…“ hat sich zu einer anerkannten, bundesweiten Weinfrauenvereinigung mit einem generationsübergreifenden Netzwerk entwickelt. In Staufen informierten wir uns über die Europäische Weinmarktreform, die Nachhaltigkeit im Weinbau und staunten über die Möglichkeiten, die uns Web 2.0, facebook, Twitter & Co eröffnen. Lebhaft und engagiert ging es zu bei der Diskussion über die Zukunft von Vinissima –  wo stehen wir – wo gehen wir hin?

Es war alles höchst informativ und interessant, aber am tollsten fand ich den Austausch mit den anderen Vinissimas. Hier ist Wein-Power pur zu spüren……

Sonntags präsentierten sich die Winzerinnen unter uns auf dem Forum im Historischen Kaufhaus in Freiburg. Hier konnte sich auch die Öffentlichkeit vom Qualitätsstand der „weiblichen“ Weine überzeugen. Natalie Lumpp führte durch eine Weinprobe „20 Jahre Vinissima-Weine“ und die Jungwinzerinnen präsentierten die Weinzukunft.

Vinissima Forum Freiburg

Vinissima Forum Freiburg

In der Badischen Zeitung gibt es übrigens einen interessanten Artikel zum Vinissima-Wochenende.

Vinissima Forum Freiburg

Vinissima Forum Freiburg

Wer mehr über Vinissima erfahren will, liest unten weiter oder auf der eigenen Website.

Vinissima – Frauen und Wein e.V

„Vinissima“ wurde 1991 von sieben Weinfrauen am südbadischen Kaiserstuhl gegründet und zählt heute knapp 400 Mitgliederinnen. Die Erkenntnis, dass Frauen in der Weinbranche unterrepräsentiert waren, war ein Teil der Motivation, dieses Netzwerk zu gründen. Aber auch der Austausch von Wissen und Erfahrungen, das persönliche Kennenlernen und die Solidarität untereinander sind bis heute ein wesentlicher Teil des VINISSIMA- Gedanken!

Vinissima ist ein bundesweites, berufsbezogenes und Generationen übergreifendes Netzwerk für Frauen, die als Winzerinnen, Önologinnen, Wissenschaftlerinnen, Weinhändlerinnen, Gastronominnen, Sommelieren, Journalistinnen oder im Wein-Marketing tätig sind. Vinissima fördert den Austausch und die Weiterbildung seiner Mitglieder durch viele Aktivitäten auf Bundes- oder regionaler Ebene.



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21.02.2011 von:
21
Feb
Eike
von
Kategorie: Wein & Kultur,

Kultur- und Weinbotschafter Pfalz: Bilanz 2010

Die Kultur- und Weinbotschafter in der Pfalz blicken auf eine erfolgreiche Saison 2010 zurück:

„Qualität durch Authentizität, Wissen und Sachverstand“, bringt es Robert Schumann, Vorsitzender Kultur- und Weinbotschafter Pfalz auf den Punkt. Die Aktivitäten der Kultur- und Weinbotschafter Pfalz 2010:

  • Exklusive Stadtführungen
  • Kompetenz in der Weinvermarktung
  • Fachkundige Rundreisebegleitungen
  • Veranstaltungsserien, die begeistern, z.B. „Powerfrauen auf Hüttentour“
  • Dorfbegehung(en) der besonderen Art
  • Weinwanderungen mit Agraringenieur  Erhard Schwalb
  • KinderKulturTag Rheinland-Pfalz

Der ausführliche Rückblick kann auf unserer Internetseite nachgelesen werden: http://www.wein-reich.info/Bilanz-2010.5289.0.html



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18.02.2011 von:
18
Feb
Alexander
von
Kategorie: Weinrallye,

Ehrenbreitsteiner sind selten!

Im idyllischen Mühlental im Koblenzer Stadtteil Ehrenbreitstein fand ich eine extrem seltene weiße Rebsorte. Sie gehört jetzt nicht dirket zu den PIWIs aber Sinn und Zweck des Züchters war eine ertragssichere und vorallem resistente Rebe zu züchten.

Die Rebe wurde nach der Festung Ehrenbreitstein benannt.Ehrenbreitsteiner ist eine weiße Rebsorte, die 1964 an der Forschungsanstalt Geisenheim in Geisenheim von Helmut Becker gezüchtet wurde. Es handelt sich um eine Kreuzung zwischen den Rebsorten Ehrenfelser x Reichensteiner. Beckers Grundidee bestand darin, neue Rebsorten zu entwickeln, die sich gegen die Reblaus und Pilze widerstandsfähiger erweisen würden als die traditionellen Reben. In diesen Zusammenhang gehören neben dem Ehrenbreitsteiner auch die Neuzüchtungen namens Dakapo, Prinzipal, Rondo und Saphira dazu.

Die Sorte erhielt 1994 den Sortenschutz und wurde im gleichen Jahr in die Sortenliste aufgenommen. Der Wein wächst an der Festung Ehrenbreitstein an den Südhängen und Becker zollte mit der Namensnennung so der  Verteidigungsanlage über dem Rhein seinen Respekt. Weniger als zehn Hektar sind in Deutschland mit dieser Sorte bepflanzt.

Es gibt kleine bestockte Flächen in Deutschland, Kanada, Österreich, Ungarn und Italien. Auf dem Weinmarkt spielt die Sorte nur eine untergeordnete Rolle.

Der Weintyp erinnert geschmacklich an einen Riesling, sieht jedoch mit seiner grünlich-gelben Farbe anders aus. Er wächst anspruchsloser in Müller-Thurgau-Lagen. Die Sorte reift ca. zwei Wochen früher als der Riesling und erbringt duftige, säurebetonte Weine (→ Säure (Wein)).

Synonyme: Zuchtnummer Geisenheim 6414-36 (Gm 6414-36)

Potential! Die 2006er Ehrenbreitsteiner Spätlese präsentiert sich in einem hellen Gelb mit grünen Reflexen. Der Wein riecht floral nach Wiesenblumen und fruchtig nach exotischem Obst. Die feine Fruchtsäure gibt dem milden Wein eine frische Note. Für 12,00 € im Weingut Göhlen, Koblenz-Ehrenbreitstein zu erwerben. Telefon: 02641 77322.



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17.02.2011 von:
17
Feb
Jochen
von

Veranstaltungen der Kultur- und Weinbotschafter in Rheinhessen im März

„mittwochs 18 uhr in rheinhessen“

Auf einen Schritt zurück in die römische Zeit – römische Lebensart bei uns?

Römischer Lebensstil – welche Fundobjekte können ihn nach 2000 Jahren erklären? Welche Erkenntnisse eröffnet die „Archäobotanik? Und welche Aspekte sprechen für die römische Kultur vor unserer Haustüre? Was verraten pflanzliche Funde aus der Römerzeit zur Vegetation vergangener Zeit aber auch zu Anbaumethoden und Ernährungsgewohnheiten? Barbara Reif und Lisa Rübeling lassen für die Besucher/innen die Römerzeit in Rheinhessen lebendig werden. Das römische Alltagsleben bis hin zum Weingenuss werden anhand von Geschichten aber auch neuen Erkenntnissen und Fundstücken hautnah erlebbar. Seien Sie gespannt! Am Mittwoch 16.03.2011 um 18 Uhr erfahren Sie mehr im Weingut Historic, Zöllerstr. 6 in 55278 Dexheim.

Kosten: 7 € inkl. Wein nach römischer Rezeptur, Anmeldung erforderlich für anschl. römischen Imbiss (ebenfalls 7 €/Pers.), Weingut Historic: Tel. 06133 / 5099050.

Als die Linie Schwung bekam – Jugendstil in Rheinhessen

Entdecken Sie die schwungvolle Zeit des Jugendstils: Wodurch wurde der Lebensstil vor ca. 100 Jahren geprägt? was waren die Besonderheiten in Kunst, Grafik, Musik und Literatur Bildern, bei Kochrezepten und Schmuck bis hin zu Jugendstil, den man „in die Hand nehmen kann“? Wie zeigten sich die Leichtigkeit, die Lebendigkeit, Funktionalität und Ästhetik? Welches sind die speziellen Aspekte in der Architektur des Jugendstils, international aber auch in Rheinhessen, beim sogenannten Darmstädter Heimatstil? Anhand einer Präsentation führt Kultur- und Weinbotschafterin Barbara Reif am Mittwoch, den 23.3.2011 um 18 Uhr die Besucher/innen auf ganz lebendige Art 100 Jahre zurück in die Vergangenheit – in die Zeit des Jugendstils. Bei der anschließenden Führung in einem denkmalgeschützten Jugendstilensemble können die Besucher/innen das Erlernte ganz praktisch „vor Ort“ erleben.

Weingut Geschwister Schuch, Oberdorfstr. 22 in 55283 Nierstein

Kosten: 5 € Vortrag und Führung, Anmeldung erforderlich für anschl. Winzerteller (8 €), Weingut Geschwister Schuch: Tel. 06133 / 56 52

Jung & knackig

Sie mögen es knackig und lieben spritzige Weine? Sie sind jung (geblieben) und haben Spaß an geschmackvollen Experimenten? Dann ist diese Weinprobe genau das Richtige für Sie. Mit der Kultur- und Weinbotschafterin Ina Leisenheimer werden am 30. März um 18 Uhr die ersten Weine des Jahrgangs 2010 vom Weingut Bernhard aus dem Keller geholt und für Sie geöffnet.

Kostproben von frischem Obst oder Chips, Gebäck und mehr stehen bereit, um Ihren Gaumen zu verwöhnen und mit neuen sinnlichen Erfahrungen zu überraschen.

Die Weinprobe, mit 5 verschieden Weinen, findet in der Gutsschänke Bernhard, in 55578 Wolfsheim, Kirchstraße 12 statt und kostet pro 10 .-€ Person

Anmeldung und Infos: Ina Leisenheimer (Tel: 06701/ 7825) oder i.leisenheimer@gmx.de



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15.02.2011 von:
15
Feb
Thomas
von
Kategorie: Kellergeflüster, Wein-ABC,

Die Amtliche Prüfnummer

Die Amtliche Prüfnummer (A.P.-Nr.) findet man bei allen Deutschen Qualitätsweinen und den Qualitätsweinen mit Prädikat, wie z.B. Kabinett oder Spätlese.  Sie wird vergeben wenn der Wein die Qualitätsweinprüfung bestanden hat.

Die A.P.-Nr. besteht aus 12 Ziffern. Am Beispiel des 2009 St. Goarer Frohwingert Riesling trocken mit  folgender A.P.-Nr. 1 679 017 006 10 will ich Euch einmal die Bedeutung der einzelnen Zahlen erklären.

Die erste Ziffer steht für den Prüfort (1=Koblenz), die nächsten drei dann für den Betriebsort (679=St. Goar) und die weiteren drei Zahlen für den Betrieb (017=Weingut Philipps-Mühle). Diese ersten sieben Ziffern werden auch als Betriebsnummer bezeichnet. Dann kommt wieder ein Dreierblog, welcher die Füllungen als laufende Nummer darstellt (006=6. Füllung). Die letzten zwei Zahlen sind das Jahr indem der Wein abgefüllt und geprüft wurde (10=2010). Unser Beispielwein wurde also in Koblenz geprüft, das Weingut Philipps-Mühle sitzt in St. Goar und hat ihn als 6. gefüllt im Jahr 2010.



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11.02.2011 von:
11
Feb
Christian
von

Valentinstag ist Genusstag …

… also so halte ich es! Die traute Zweisamkeit mit einem leckeren Wein und tollem Essen genießen – Mehr brauche ich nicht! Und dafür habe ich mir für euch ein ganz leckeres Gericht ausgedacht, dass Einen einfach Glücklich macht.

Turm von Jakobsmuschel, Orange, Fenchel und Zabaione

jakobsmuschel_mit_fenchel05

Zutaten für 2 Personen:

  • 50g Polenta nach Packungsanleitung zubereiten
  • 1 Fenchelknolle
  • 75ml Nolly Prad
  • 1 Orange
  • 2 frische Eigelb
  • 6 Jakobsmuscheln
  • 1 Vanille Schotte

Zubereitung:

  1. Fenchel in feine Würfel schneiden und das Fenchelgrün separat sammeln und hacken.
  2. Orangen filetieren und in Würfel schneiden, Saft auffangen.
  3. Vanille Schoten auskratzen.
  4. Polenta nach Packungsanleitung zubereiten und warm stellen.
  5. Fenchel mit dem Nolly Prad und der Vanille inkl. ausgekratzter Schotte zusammen in einen Topf geben und „al dente“, also noch leicht bissfest kochen. Die Vanille Schoten werden erst kurz vor dem Anrichten entfernt.
  6. Dann die Orangen inkl. Saft hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken
  7. Nun in einem Topf ein wenig Wasser zum Kochen bringen. Auf diesem Topf wird nachher in einem Schlagkessel oder einer anderen Metallschüssel die Zabaione aufgeschlagen. Die Schüssel darf das Wasser nicht berühren.
  8. Für die Zabaione geben wir eine Kelle des Orangen-Fenchel-Saftes in den Schlagkessel, einen Schuss Weisswein und die beiden Eigelb dazu.
  9. Über dem heißen Wasserdampf schlägt man die ganze Masse mit einem Schneebesen steif und schmeckt mit Salz und dem Fenchelgrün ab.
  10. Die Zabaione kann man, wenn sie fertig ist, ruhig auf Seite stellen und kurz vor dem Servieren noch einmal auf dem Wasserbad heiß schlagen. Die Zabaione darf nicht grieselig werden, das passiert wenn sie zu heiß wird.
  11. Parallel braten wir die Jakobsmuscheln kräftig an.
  12. In einen Vorspeisenring fügen wir zu unterst eine Schicht der Polenta und geben darauf das Fenchel-Orangen Gemüse. Zum Schluss setzten wir jeweils drei Jakobsmuscheln oben auf, entfernen den Ring und geben die Zabaione locker darüber.

Zu dem schönen fruchtigen Säurespiel des Fenchel-Orangen-Gemüses habe ich einen Trockenen Riesling Steilhang 2009 vom Weingut Phillips gewählt.

Dieses Gericht ist ein  wunderbar leichter Zwischen- oder Hauptgang und muss nicht unbedingt mit einem Vorspeisen Ring hergerichtet werden, sondern kann auch einfach separat auf einem Teller angerichtet werden. Der Höhepunkt dieses Gerichtes ist einfach die Jakobsmuschel mit der Fenchel-Orangen-Vanille-Zabaione.

Ein kleiner Tipp noch bevor ich euch mit diesem Gericht alleine lasse… Die aphrodisierende  Wirkung der Jakobsmuschel sollte man nicht unterschätzen… 😉

Viel Spaß und Allen eine schönen Valentinstag.

Euer Küchenjunge

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10.02.2011 von:
10
Feb
Jochen
von

Besuch aus Japan in der „Slow City“ Deidesheim

Deidesheim an der Deutschen Weinstraße ist die erste Stadt mit der Auszeichnung „Cittaslow“ (Slow City)  in Rheinland Pfalz.

Besuch aus Japan in Deidesheim

Der Ursprung der „slowcity“-Bewegung war 1999 in Orvieto (Italien) und wurde dort von den Bürgermeistern einiger aktiver italienischer „Slow Food“-Städte wie Greve in Chianti, Orvieto, Bra oder Positano ins Leben gerufen.

Während bei Slow Food die Suche nach Lebensqualität am Geschmack und der Qualität der Lebensmittel ansetzt und damit auch weltweite Erfolge und eine starke Verbreitung auf internationaler Ebene erfahren konnte, werden die Grundideale bei der slowcity-Vereinigung um wesentliche Elemente erweitert.

Jene Städte, die sich bei der Verwirklichung dieser Ziele in besonderer Weise hervorgetan haben, gründeten das internationale Netz der Slow Cities. Sie beschlossen, gemeinsame Erfahrungen auf der Grundlage eines konkreten und verifizierbaren Verhaltenskodexes, auszutauschen.

Deidesheim ist als Vorreiterprojekt in Deutschland sehr interessant z.B. für Besucher aus Übersee, die sich über die Kriterien zur Bewerbung informieren und ein gut laufendes Projekt besichtigen wollen.

Kürzlich weilte eine sehr interessierte Delegation aus Japan anlässlich einer Informationsreise in Deidesheim. Der Kultur- und Weinbotschafter Peter Heitel, als „Schneckenflüsterer“ in den Region Deidesheim unterwegs, konnte den Gästen aus Kochi/Japan interessante Einzelheiten über Kultur, Brauchtum, Ernährung und autochthone Produkte der Pfalz erläutern …… natürlich mit Dolmetscher, denn Japanisch wird auch in der Pfalz sehr selten gesprochen.

Besuch aus Japan in Deidesheim



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8.02.2011 von:
8
Feb
Alexander
von
Kategorie: Wein-ABC,

Edle Fässer für ein feines Aroma

Eine echte Granate! Schon beim ersten Riechen ergreifen den Weinliebhaber eine fette Beerenfruchtigkeit, Holz- und Vanillearomen. Kraftvoll, geschmeidig und mit langem tief-gründigem Geschmack überzeugt dieser Weintyp gerade in der kalten Jahreszeit großes Wohlbehagen. Die Rede ist von Weinen, die in einem kleinen und unscheinbaren Holzfass ausgebaut werden – dem Barriquefass.

Für Winzer und Weintrinker sind die kleinen Eichenholzfässchen mit 225 Liter Inhalt nicht mehr wegzudenken. Im Gegensatz zum traditionellen Holzfass mit 1.000 Liter Inhalt ist das kleine Barrique mehr als ein Medium zur Weinherstellung: es aromatisiert den Wein bei der Lagerung. Das Fass wird bei der Herstellung von innen geröstet, damit die Fassdauben gebogen werden können. Hierdurch entstehen die typischen Röst- und Vanillearomen im Holz. Der Jungwein laugt die Aromen aus dem Holz und bindet diese im zukünftigen Wein.

Über die Bezeichnung „Barrique“ philosophieren die Experten noch heute. Sie stammt aus dem in Bordeaux verwendeten Fass-Typ. Das Maß ergab sich aus der Fassgröße, die ein Hafenarbeiter in leerem Zustand von Hand verladen konnte. Eine andere Ableitung des Begriffs könnte auch aus der Juli-Revolution von 1830 stammen. Damals dienten die mit Erde gefüllten Barriques als „Barrikaden“ der Verteidigung.

Heute gilt neben der amerikanischen die französische Eiche als der feinste Rohstoff. Bedeutende Eichenwälder befinden sich im Limousin und Aillier in Frankreich. Bereits durch einmaliges Verwenden verliert das 500 Euro teure Barrique-Fass bis zu 85 % seiner Aromen. Deshalb kann ein Barrique als solches nur zwei- bis dreimal belegt werden und verteuert so die Weinherstellung und das edle Getränk.

Nicht alle Weine eignen sich für den Barrique-Ausbau. Bei Weißweinen lohnt sich die Lagerung im Holzfass nur bei körperreichen Sorten wie Grauburgunder oder Chardonnay. Der kraftvollere Rotwein wird deshalb viel häufiger im Fass ausgebaut. Generell gilt: je mehr Struktur ein Wein besitzt, desto besser verträgt er die Fasslagerung. Der Kellermeister muss also über die Eigenschaften des Weines und die Qualität des Fassholzes genau Bescheid wissen, um eine optimale Reifung zu erreichen. Im Unterschied zu Weinen, die mit Holzchips aromatisiert wurden, dürfen Barrique-Weine zum Beispiel folgende Zusätze auf dem Etikett tragen: „Im Holzfass gereift“, „Im Barrique gereift“, „Élevé en fût de chêne“.

Zarte Tannin-Struktur

Der 2008er Walporzheimer Kräuterberg ist klassisch ausgebaut und granatrot. Im Duft sind rote Beeren, Kräuter und ein Hauch von Vanille. Am Gaumen ist der trockene Spätburgunder fruchtig und verfügt über eine zarte, gut eingebundene, Tannin-Struktur. Der Wein ist für 6,80 € im Weingut Klosterhof in Marienthal an der Ahr unter Tel. 02641 36280 zu erwerben.



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Wein in Deutschland genießen - Auf Weinreise im WeinReich Rheinland-Pfalz.

Ob Weinprobe, Weinwanderung, die Kombination von Wein & Kultur , Urlaub auf dem Winzerhof oder Weinreise in einer derWeinregionen Deutschlands, das WeinReich Rheinland-Pfalz bietet Freude für Geist und Gaumen. Wein und Kulinarik werden aufs Beste in den Sterne-Restaurants oder beim Besuch einer Straußwirtschaft kombiniert