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IchZeit Rheinland Pfalz
28.01.2011 von:
28
Jan
Christian
von

Weinralley #41 -„Sandwichweine“

Thomas und ich haben uns mal Gedanken zu den sogenannten „Sandwich“-Weinen gemacht. Zu diesem Thema habe ich mir den Burg Rheinfels Riesling halbtrocken vom Weingut Philipps-Mühle ausgesucht. Und wer kann zu diesem Wein nicht besser etwas sagen als der Winzer der diesen Wein kreiert hat.

Sandwichweine

Also hier Thomas Meinung:

Nun ja der Burg Rheinfels ist schon ein Wein, welchen man ein wenig aufheben kann aber eben nicht Jahrzehnte. Gut, er würde evtl. auch nach 5 oder 10 Jahren noch gut schmecken können, aber die Frische und Fruchtigkeit, die er am Anfang hatte, ist wohl weg.

Wir füllen unsere Weine meist erst so Mitte April ab, da wir festgestellt haben, je später wir den Wein auf die Flasche bringen, desto länger kann man ihn trinken und so machen sie auch nach 2-3 Jahren noch richtig Spaß. Teilweise gehen wir mit unseren Prämiumweinen hin und bringen sie erst einen Herbst später in den Verkauf, da sie einfach noch ein wenig Entwicklung brauchen, um ihr volles Potential zu entfalten.

Der Burg Rheinfels ist da schon richtig, da so wie er jetzt schmeckt, wird er auch noch ein bis zwei Jahre schmecken. Dann erst bekommt er typische Alterungsnoten und verliert seinen Jugendcharme. Rieslinge passen zu diesem Thema sehr gut, einfache Weine, wie etwa ein Müller-Thurgau, sollten eher schnell und frisch innerhalb eines Jahres getrunken werden. Aber auch kommt es wieder auf den Winzer und den jeweiligen Ausbaustil an, eine Pauschalierung ist hier schwierig. Oft hilft der Grundsatz, einfache, günstigere Weine schnell trinken und kräftige, meist auch teurere Weine etwas aufheben.

Zurück zum St. Goarer Burg Rheinfels Riesling halbtrocken, er ist ein typischer Riesling vom Schieferboden, dadurch geprägt von Mineralität und typischen Rieslingaromen und so ein idealer Essenbegleiter.

So viel also zum Wein 😉 Apropos Essen! Ich konnte es mir einfach nicht verkneifen das Thema der Sandwichweine wörtlich zu nehmen und habe ein sehr schönes Sandwich-Rezept kreiert, welches wunderbar zu diesem leckeren fruchtigen Riesling passt.

Ciabatta mit Parma-Schinken und Büffelmozzarella

Sandwichweine

Zutaten für 2 Personen:
+ 1 Ciabatta frisch oder zum Aufbacken
+ 6 Scheiben Parmaschinken
+ 2 Tomaten
+ 2 Pakete Büffelmozzarella
+ 80g Basilikum Pesto
+ 1/2 Bund Basilikum
+ 2 Knoblauch Zehen
+ Crema di Balsamico
+ Salz & Pfeffer

Zubereitung:
1. Ciabatta nach Packungsanleitung aufbacken, teilen und in zwei Hälften schneiden. Die Aufgeklappten Ciabatta hälften, dann im Backofen noch einmal kurz auf den Schnittflächen bräunen.
2. Die Knoblauchzehen in zwei Hälften schneiden und mit jeweils mit einer Hälfte die Ciabatta Scheiben einreiben.
3. Die Unterseiten des Ciabattas mit Pesto bestreichen und mit den Parmaschinken Scheiben belegen.
4. Die Tomaten und den Mozzarella in Scheiben schneiden und auf den Schinken legen.
5. Die Basilikum-Blätter in Streifen schneiden und darüber streuen.
6. Zum Schluss Salz, Pfeffer und einen Schwung Crema di Balsamico darüber und die zweite Scheibe Ciabatta darauf.

Dazu passt wunderschön ein leckerer Rucola- oder Feldsalat.

Der Burg Rheinfels Riesling halbtrocken war dazu einfach eine tolle Kombinationen. Die fruchtigen Aromen haben einfach wunderbar mit dem milden Parmaschinken und dem Büffelmozzarella korrespondiert.

Viel Spaß beim Sandwichen wünschen Thomas & Christian

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26.01.2011 von:
26
Jan
Alexander
von
Kategorie: Wein-ABC,

Mit allen Sinnen genießen (I)

Ein Wein entfaltet an der Luft sein Aroma, sein Bukett. Diesen Duft einzufangen erfordert eine gewisse Übung. Schließlich sind die meisten Menschen nicht sehr geschult darin, ihre Geruchsempfindungen in Worte zu fassen. Es gibt Weinkenner, die alleine am Geruch einen größeren Genuss sehen als beim anschließenden Weingenuss. Tatsächlich ist das, was wir zu schmecken glauben, immer ein untrennbares, enges Zusammenwirken von Geschmackssinn und Geruchssinn. Wer also vom Aroma einer Speise oder eines Getränkes spricht, meint damit sowohl seine Geschmacks- als auch seine Geruchsempfindungen.

Während der Geschmackssinn auf nur vier verschiedene Empfindungen beschränkt ist, auf süß, sauer, salzig und bitter nämlich, kann unsere Nase die verschiedensten unterschiedlichen Düfte wahrnehmen. Schätzungen belaufen sich auf 2000 bis 4000 verschiedene chemisch reine Geruchsstoffe. Zudem sind Riechzellen etwa um den Faktor 1000 empfindlicher als Geschmackssinneszellen.

Man kennt inzwischen über 800 Aromastoffe im Wein, ihre Gesamtkonzentration beträgt etwa 1g/l. Die Verflüchtigung der Aromastoffe ist stark temperaturabhängig. Bei einem Weißwein werden sie schon bei 8 bis 12 Grad Celsius freigesetzt, bei einem Rotwein am besten bei einer Temperatur von 14 bis 18 Grad Celsius wahrgenommen.

Bei einer Geruchsbewertung hält man das Glas am besten zuerst ganz ruhig an die Nase, um die Aromastoffe zu erspüren, die jetzt bereits freigesetzt werden. Dann schwenkt man das Glas, so dass der Wein bis fast an den Rand schwappt, dabei wird dann eine maximale Glasfläche mit Wein benetzt, so dass möglichst viele der leicht flüchtigen Substanzen freigesetzt werden. Je besser ein Wein ist, desto mehr verschiedene Düfte enthält er.

Der erste Eindruck, den der Wein macht, ist entscheidend: Ein Wein muss nach Wein riechen, rein und unverfälscht. Wenn bei dem ersten Schnuppern ein Essiggeruch oder ein muffiger Korkduft auftritt, kann man die Weinprobe getrost abbrechen. Um einzelne Geruchssubstanzen im Wein zu erkennen, braucht man viel Übung und Erfahrung. Am Anfang reicht es völlig aus, das Gesamtaroma zum Beispiel fruchtig, floral, würzig oder erdig zu erkennen. Junge Weine haben ein weniger vielfältiges Bukett als alte, gereifte Weine; und auch bei preiswerten Weinen sollte man nicht allzu viele unterschiedliche Duftkomponenten erwarten.

Der 2009er Oppenheimer Sackträger, Spätlese trocken ist ein ausdrucksstarker Wein. Vielschichtig und intensiv nach Kernobst und exotischen Früchten. Auf der Zunge präsentiert sich der Wein mineralisch frisch und lange anhaltend. Für 7,50 € im Weingut Gröhl, Weinolsheim unter Telefon: 06249 93988.



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25.01.2011 von:
25
Jan
Thomas
von
Kategorie: WeinReich,

Katastrophentourismus an der Loreley…

… belebt das sonst ruhige Wintergeschäft.

Am 13. Januar 2011 kenterte das TMS Waldhof an der Loreley, 2 Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden und 2 weitere sind vermisst.  Die Bergung dauert –  fast 14 Tage nach der Katastrophe – weiter an und seitdem reißen die Besucherströme rund um den Ort des Unglücks nicht ab.

Blick von unserer Vinothek

Am ersten Wochenende hatte man das Ganze wohl noch nicht ganz im Griff und so waren, trotz Absperrungen wegen des Hochwassers, viele Schaulustige an den Rhein gekommen. Am zweiten Wochenende sah es dann ganz anders aus, das Hochwasser war weg und viele Gastronomen unterbrachen ihre Winterpause und öffneten wieder ihre Türen. So auch wir mit unserer Vinothek und WeinCafe an der Loreley. Denn bereits am ersten Wochenende wurde unser Parkplatz zugeparkt, zudem wurden wir schon am Wochenende und auch im Laufe der Woche mehrfach angesprochen warum wir nicht geöffnet hätten. Und so entschieden wir uns, trotz aller Katastrophe zu öffnen. Und wenn man an solchen Tagen nur die Türen öffnen muss und die Leute kommen hinein, dann soll man es wohl ausnutzen. So gab es neben Wein auch selbstgebackenen Kuchen und Kaffee. Unsere Vinothek liegt direkt am Rhein gegenüber dem Loreleyfelsen und man hat die ganze Bergung des Schiffes bestens im Blick und das aus sicherer Entfernung ohne Jemanden zu behindern.

Sicher profitieren wir vom Unglück, doch auch wir denken an die verunglückten Schiffsleute und deren Familien. Irgendwie macht es mich auch ein wenig traurig, sonst kommen die Gäste und machen Fotos mit der Loreley im Hintergrund, jetzt machen die meisten Bilder mit dem gesunkenen Tanker im Vordergrund. Doch das Rheintal hat auch im Winter mehr zu bieten. Gut, wir und viele andere Mitbewerber am Rhein haben nicht umsonst Winterpause, denn der Winter ist die ruhige Jahreszeit. Kaum ein Besucher verirrt sich ins Tal, obwohl gerade die kalte Jahreszeit ganz andere Blicke erlaubt. So sieht man z.B. die Burgen oder aber auch die alten Weinbergsterrassen in einem ganz anderen Licht. Eigentlich werden genug Möglichkeiten geboten den Winter attraktiver für Touristen zu machen, so hat u.a. das Besucherzentrum hoch oben auf der Loreley geöffnet, oder aber auch das Kulturhaus in Oberwesel.

Man kann auch eine Wanderung auf Rheinsteig oder Rhein-Burgen-Weg unternehmen, vielleicht sogar eine Tour mit Einem der Welterbe-Gästeführer.

Ich lade Sie hiermit herzlich ein, besuchen Sie auch einmal das Mittelrheintal im Winter – auch fahrende Schiffe haben ihren Reiz.



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19.01.2011 von:
19
Jan
Jochen
von
Kategorie: WeinReich,

Resonanz auf unser Magazin 2011

Folgende Postkarte erreichte uns vor ein paar Tagen und belohnte das gesamte Team für die vielen Mühen im Vorfeld der Magazinerstellung

Resonanz WeinReich Magazin 2011

Postkarte Vorderseite


Resonanz WeinReich Magazin 2011

Postkarte Rückseite

Wir sagen weiterhin viel Spaß beim Lesen!



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13.01.2011 von:
13
Jan
Thomas
von

Das Weinetikett

Es gibt viele Sorten von Wein und egal ob es ein deutscher oder ausländischer Wein ist welchen man genießen kann, ihnen Allen ist eins gemeinsam – das Weinetikett. Ich will euch einmal kurz erörtern welche Angaben auf dem Etikett bei deutschen Weinen freiwillig sind und welche verpflichtend sind.

Folgende Angaben sind verpflichtend und müssen gut lesbar angebracht sein,  so sind z. B. teilweise auch die einzelnen Mindestschriftgrößen vorgegeben.

Meist haben die Weinflaschen ein Vorder- und ein Rückenetikett, dann sind diese verpflichtenden Angaben auf dem Rückenetikett zu finden und das Vorderetikett dient als Schmucketikett. So ist es auch bei uns im Weingut.

1. Qualitätsstufe: Z.B. Deutscher Qualitätswein B.A., Kabinett, Spätlese,…

2. Geografische Herkunft: Hier kommt es darauf an wie eng die Herkunft bezeichnet werden soll und auch welche Qualitätsstufe der Wein hat. So kann ein Deutscher Wein irgendwo aus Deutschland kommen oder, wie bei uns, der Deutsche Qualitätswein B.A. (bestimmtes Anbaugebiet) vom Mittelrhein.

3. Abfüller: Hier muss der Name des Abfüllers und der Ort an dem er ansässig ist angegeben werden. Es kann hier z.B. nur Abfüller oder, wie bei uns, mit Gutsabfüllung gekennzeichnet sein.

4. Alkoholgehalt des Weins in Volumenprozent

5. Das Nennvolumen gibt den Flascheninhalt an.

6. Die Weinart, wie z.B. Rosé oder Rotwein ist jedoch nur teilweise zwingend.

7. Loskennzeichnung: Wenn es sich nicht um einen Qualitätswein handelt muss eine Loskennzeichnung angegeben werden um den Wein identifizieren zu können. Qualitätsweine werden mit der Amtlichen Prüfnummer bezeichnet, nachdem sie eine Qualitätsweinprüfung durchlaufen haben.

8. Enthält Sulfite oder Enthält Schwefeldioxid muss angegeben werden, wenn ein Wein mehr als 10 mg/l Schwefeldioxid enthält. 10-30 mg/l entstehen schon bei der Gärung, aber es wird auch Schwefel zugesetzt um einen mikrobiologischen Schutz und einen Oxidationsschutz zu bekommen.

Wahlweise kann man folgende Angaben verwenden:

9. Der Jahrgang des Weines

10. Rebsorte

11. Geschmacksangabe: Hier darf man trocken, halbtrocken, lieblich oder süss verwenden, sie alle orientieren sich am jeweiligen Restzucker des Weines.

12. Der Weinort gibt die Gemeinde an wo die Reben zu 85% gewachsen sind.

13. Die Lage gibt entweder die Großlage an wo die Trauben gewachsen sind. Eine Großlage umfasst mehrere Einzellagen oder es ist wie im Etikettenbeispiel die Einzellage benannt.

Weitere Angaben dürfen nur verwendet werden wenn sie nicht verboten sind. Oft findet man so noch Informationen über die Trinktemperatur oder eine Speiseempfehlung.



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9.01.2011 von:
9
Jan
Alexander
von
Kategorie: Wein-ABC,

Natürliche Schönheitsfehler im Wein

Wenn Sie in der Flasche, am Korken oder im Glas kleine, weiße Kristalle entdecken, erschrecken Sie nicht. Freuen Sie sich lieber. Denn diese Kristalle sind der beste Beweis für die Güte Ihres Weines.

Viele Weinnovizen glauben, wenn Sie die kristallinen Sterne oder Stäbchen im Weinglas finden, dass ein solcher Wein fehlerhaft ist. Doch wenn sich Weinstein in der Flasche bildet, bedeutet das, dass der Wein reich an Mineralien ist und sehr schonend vinifiziert wurde. Der Satz ist ein untrügliches Qualitätszeichen, welches die Eigenart eines bestimmten Jahrganges aufzeigt, in dem die Weine besonders reich an frischer und fruchtiger Säure waren. Je reifer die Trauben sind, desto größer ist der Anteil an Wein- und Apfelsäure. Je länger die Beeren am Rebstock hängen, desto mehr haben diese Zeit, aus dem Boden neben anderen Mineralien auch Kalium und Kalzium aufzunehmen.

Beim Zusammentreffen der genannten Mineralien und Weinsäuren im Most oder Wein bildet sich Weinstein wenn der Gehalt an Weinsäure im Wein die Menge übersteigt, die der betreffende Wein in gelöster Form halten kann, der Sättigungsgrad also überschritten ist. Wenn man in alte Fässer leuchtet, dann glitzern die Kristalle wie in einer Eishöhle. Aber nicht aller Weinstein – das ist ganz natürlich – fällt schon im Fass aus. Der Vorgang kann sich auch in der Flasche fortsetzen. Die Diamanten des Weines sind durchaus auch schon in jungen Weinen zu finden. Am häufigsten jedoch ist der Weinstein bei den wertvollsten Gewächsen wie Auslesen, Beerenauslesen und Eisweinen anzutreffen.

Während Sie den Weinstein hauptsächlich beim Weißwein finden, entdecken Sie gelegentlich Reifeablagerungen im Rotwein. Das Depot entsteht durch langjährige Flaschenlagerung. Am Glasboden zeichnen sich Sedimente ab, die pudrig und körnig aussehen. Bei sehr gehaltvollen Rotweinen sind sogar ganze Schollen zu erkennen. Diese Ablagerungen entstehen durch die Bündelung und Ausfällungen von Farbstoffen, Tanninen und Pektinen. Wenn Sie einen Satz in der Flasche entdecken, dann empfehle ich Ihnen, die Flasche nicht zu schütteln und langsam in eine geeignete Glaskaraffe umzufüllen. Sie trennen so nicht nur das Depot vom Wein, sondern reichen das edle Erzeugnis auch mit Sauerstoff an. Die Aromen im Wein können sich so herrlich entfalten. Einmal dekantiert, sollten Sie das Weinerlebnis am selben Tag noch genießen.

Der 2009 Grauburgunder feinherb vom Weingut Sonnenberg präsentiert sich mit einer kräftig gelben Farbe. Ein feiner Duft von Melone und Pfirsich sind deutlich wahrzunehmen. Das besondere Säure- und Süßespiel am Gaumen lässt den Wein fruchtig und unkompliziert wirken. – Einfach lecker- Für 8.00 Euro unter www.weingut-sonnenberg.de zu bestellen.



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7.01.2011 von: Gastautoren
7
Jan
Gastautoren von
Gastautoren
Kategorie: WeinReich,

Die Dagernova stellte ihr Hommage an Mandy vor

„Hommage Mandy Großgarten, Deutsche Weinkönigin 2010/11“ – das ist der Name eines trockenen Ahr-Frühburgunders aus dem Spitzenjahrgang 2009, den die Dagernova-Weinmanufaktur seit Anfang Dezember, anbietet.  Kellermeister Günter Schüller stellte den Tropfen, von dem nur 2400 nummerierte Flaschen erhältlich sind, in Bad Neuenahr der Presse vor – zusammen mit der in Dernau lebenden amtierenden Deutschen Weinkönigin Mandy Großgarten , die „ihrer“ Genossenschaft damit zugleich ihren Antrittsbesuch abstattete.

"Hommage Mandy Großgarten, Deutsche Weinkönigin 2010/2011"

Die Flaschen mit den Nummern 1 bis 16 sowie die Nummer 1717, ihre Dagernova-Mitgliedsnummer, bekommt Mandy selbst. Außerdem hat das Deutsche Weininstitut ein Kontingent des Mandy-Weins geordert. Der Most, aus dem die 12,50 Euro je Flasche kostende „Hommage“ hergestellt wurde, hatte ein Mostgewicht von 91 Grad Oechsle und stammt von ertragsreduzierten Flächen, auf denen maximal 65 Hektoliter je Hektar gelesen werden durften. Die auf Grauwacke- und Tonschiefer-Böden gereiften Trauben wurden vor dem Vermaischen handverlesen und absolvierten eine siebentägige Maischegärung, bevor sie neun Monate lang im Holzfass reiften.



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Wein in Deutschland genießen - Auf Weinreise im WeinReich Rheinland-Pfalz.

Ob Weinprobe, Weinwanderung, die Kombination von Wein & Kultur , Urlaub auf dem Winzerhof oder Weinreise in einer derWeinregionen Deutschlands, das WeinReich Rheinland-Pfalz bietet Freude für Geist und Gaumen. Wein und Kulinarik werden aufs Beste in den Sterne-Restaurants oder beim Besuch einer Straußwirtschaft kombiniert