Der erste Kontakt zum Wein in einem Restaurant bekommt der Gast meist durch einen Schoppenwein. Und so ist es das Ziel des Wettberwerbs der “Beste Schoppen” die Weinqualität der Ausschankweine zu bewerten und so dem Teilnehmer zu zeigen, wo er mit seinen Weinen steht, bzw. durch den Wettbewerb der Auszeichnung seine Qualität anzuheben und sich bewusster mit den Weinen aus der Region zu beschäftigen.
Am 5. Juli war die diesjährige Auszeichnung des Anbaugebietes Mittelrhein in der Gutschänke Lambrich in Oberwesel Dellhofen. Ausgezeichnet wurden die erfolgreichen Gastronomiebetriebe der Region mit der Auszeichnung der “Beste Schoppen” bzw. “Haus der besten Schoppen”. Diese bekommt man, wenn man dreimal hintereinander erfolgreich teilgenommen hat.
Dieses Jahr nahmen 68 Betriebe mit insgesamt 423 Weinen von 59 Mittelrheinwinzern teil. Um als der beste Schoppen ausgezeichnet zu werden, muss man 2/3 seiner Weine positiv bewertet bekommen. Bei der Bewertung der Weine wird nach dem ja/nein-Prinzip entschieden, das heißt,die Weine werden von den Prüfern probiert und es wird mit ja oder nein entschieden, ob der angestellte Wein als Schoppenwein bestehen kann. 405 der 423 angestellten Weine konnten dieses Qualitätsniveau erreichen. 7 Betriebe wurden dieses Jahr erstmals mit dem Haus des “Besten Schoppen” ausgezeichnet, darunter war nach der dritten Teilnahme auch unsere Winzerschänke Philipps-Mühle in St. Goar. Auch für mich als Winzer ist es schön zu sehen, wo man im Vergleich mit den anderen Kollegen steht.
Der Beste Schoppen wird nicht nur am Mittelrhein verliehen, sondern in allen rheinland-pfälzischen Weinanbaugebieten. Weitere Infos: www.derbesteschoppen.de



