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IchZeit Rheinland Pfalz
13.10.2014 von:
13
Okt
Weinland Nahe e.V.
von

3 Damen für die Krone

Bewerberinnen für Wahl der 53. Nahe-Weinkönigin 2014/2015 stehen fest

majestätinnen_0051

Von Links, Laura Weber aus Monzingen, Elisa Marie Reichardt aus Weiler bei Monzingen, Victoria Gänz, Guldental

Im Kurhaus Park Hotel in Bad Kreuznach stellten sie sich am Montag vor: Drei junge Frauen, die sich für das Amt der 53. Nahe-Weinkönigin 2014/2015 bewerben. Am Wahlabend, Samstag den 08. November 2014 werden die Kandidatinnen am gleichen Ort in festlicher Abendgarderobe erscheinen und Fachfragen mit Sachverstand, Humor und Charme beantworten. Ab 01. Oktober 2014 startet der Kartenvorverkauf für das festliche Wahl-Event.

Victoria Gänz, Jahrgang 1992. Die sportliche Studentin des Studienganges Geographie und Englisch kommt aus dem Weinort Guldental. Im heimischen Weingut hat sie schon früh das Thema Wein für sich entdeckt und möchte in ihrem Jahr als Naheweinmajestät den Menschen die Nahe und ihre Schätze näher bringen. In der Gemeinschaft arbeiten ist für Sie besonders wichtig, egal ob beim Gardetanz, beim Volleyball, mit der Familie oder in den Weinbergen. „Wer keinen Wein trinkt, der verpasst was!“ ist ihr Credo, welches sie gerne als Journalistin in die Welt hinaus tragen möchte. Als Weltenbummlerin liebt sie ferne Länder – könnte aber nie an einem Ort ohne Weinberge zu Hause sein.

Laura Weber, Jahrgang 1992, wohnt in Monzingen und studiert in Geisenheim den Studiengang Weinbau und Oenologie im 4. Semester um später einmal das Elterliche Weingut zu führen. Den Nahewein als Kulturgut in die Köpfe der Menschen bringen ist ihr erklärtes Ziel – gerne reist sie dafür durch die Welt, auch wenn ihr Lieblingsland Deutschland und seine reiche Kulturlandschaft ist. Für die musikinteressierte Studentin, der vor allem Familie und Gesundheit wichtig sind, ist Wein verkorkte Lebensfreude, verbunden mit Handarbeit und Tradition. Neben dem Wein liebt sie Kochen und Backen, bleibt jedoch in Sachen Essen bodenständig. Quark und Pellkartoffeln beschreibt sie als ihr Lieblingsessen. Ihre Bewunderung gilt ihrer Großmutter, die sie für ihre Geduld, Weisheit, Nähe zur Natur und ihren Lebensmut bewundert.

Elisa Marie Reichardt, Jahrgang 1995, kommt aus der Weinbaugemeinde Weiler bei Monzingen. Der Kontakt mit Menschen ist ihr wichtig, dies lebt sie auch schon von klein auf im elterlichen Betrieb mit Hotel und Gastronomie – ein Grund für ihre Berufswahl, das Studium General Management in Mainz. In ihrer Freizeit ist sie der Natur verbunden, egal ob im Weinberg oder auf dem Rücken der Pferde. Fundament zum Glücklichsein ist das Miteinander, ob mit Familie oder Freunden. Wein versprüht für Sie Lebensfreude, erzählt Geschichten und verbindet Jung und Alt, genau das möchte Sie den Menschen in ihrem Amtsjahr näher bringen. Dabei hält sie es ganz nach dem Motto: „Das Lächeln, das du aussendest, kommt zur Dir zurück.“

 

 



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10.10.2014 von:
10
Okt
Manes Meckenstock
von

Weinreise nach Rheinhessen – Tag 3: Bingen

Zu welchen Weinanbaugebiet gehört Bingen eigentlich? Zur Nahe? Zum Mittelrhein? Zum Rheingau? Ich lerne: zu Rheinhessen! Und ich lerne es in der Schule. Die Winzer-Familie Hemmes hat im Bingener Stadtteil Kempten das denkmalgeschützte Schulgebäude aus dem Jahre 1908 gekauft und mit großem (Umwelt-)Engagement restauriert – dafür gab´s eine dicke Auszeichnung für Nachhaltigkeit im Weintourismus. Winzer Frank spielt den Lehrer, ich bin der Schüler und lerne einiges – ein lustiges Rollenspiel, zumal Trinken ausdrücklich erwünscht ist – und die Weine sind großartig.

Den schönsten Blick über Bingen hat man von der Burg Klopp. Sagenumwoben ist der Binger Mäuseturm, ein ehemaliger Wehr- und Wachturm mitten im Rhein, in dem angeblich der Mainzer Erzbischof von Mäusen gefressen wurde. Und auch ein Blick auf die andere Rheinseite lohnt sich: nämlich auf das Niederwalddenkmal oberhalb von Rüdesheim mit der berühmten Germania.

Bei soviel Historie drömeröm hat Bingen bewusst einen Gegenpunkt gesetzt und das ehemalige Landesgartenschaugelände zum Kulturufer umgebaut, und das hat mal richtig Klasse! Es spricht generationsübergreifend an: Skaten und Biken für die Kids, angelegte Themen-Gärten für die Botanikfreunde, Kunst und Kultur an unterschiedlichen Orten, eine Open-Air-Bühne, bei einem solchen größtenteils kostenlosen Angebot vergeht die Zeit wie im Flug.

Und wenn Ihre Begleitung dazu keine Lust hat, können Sie diese geschickt zwischenlagern und zwar in der Vinothek Bingen. Diese liegt direkt am Rhein mit ausdrucksstarker Aussicht, man kann sich einmal durch das Weinangebot aus der umliegenden Umgebung süffeln und eine saisonal-regionale Küche macht Appetit. Ich beschränke mich aber auf eine leckere Kleinigkeit, denn abends ist noch das 5-Gang-Menue im Espenhof angesagt, und darauf freue ich mich sehr, weil die Espenschieds ausnehmend herzliche Menschen sind. Seit Generationen sind diese mit Flonheim verbunden und hier bahnt sich gerade der nächste Wechsel an: die Eltern übergeben an ihre Kinder.

Vater Wilfried macht mit Sohn Nico das Weingut (Probieren Sie unbedingt den Grauburgunder!), Mutter Heike kümmert sich sehr herzlich mit Tochter Lena um Hotellerie und Gastronomie. Ein positiver Generationswechsel, denn es paart sich Erfahrung mit frischen Ideen.  Diese fühlt man, wenn man im Innenhof des Espenhofes sitzt. Die ehemaligen Post wurde behutsam saniert, die Terrasse schon fast mittelmeermäßig gestaltet und das Menü ist ein krönender Abschluss von ein paar tollen Tagen. Sous Chef Sebastian Rößler hat´s raus: das Essen ist ein Genuss, die Weinbegleitung auch!

Ich habe Rheinhessen (mit dem Rad) erfahren, erwandert, ertrunken und ergessen – vergessen werde ich es nicht so schnell :-).

PS: Natürlich gibt es auch zu dieser Reise wieder ein Probepaket, bestehend aus:

– Fritz Müller Perlwein, Weingut Hoffmann

– 2013 Silvaner Gutswein, Weingut Battenfeld-Spanier

– 2013 Weißburgunder, Weingut Knewitz

– 2013 Grauburgunder, Weingut Thörle

– 2013 Riesling “I Sell”, Weingut Hemmes

– 2013 Scheurebe, Weingut Espenhof

Preis pro Paket (6 Flaschen inkl. Versand): 49,90 Euro

Bestellung an: info@riesling-und-co.de

 



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10.10.2014 von:
10
Okt
Manes Meckenstock
von

Weinreise nach Rheinhessen – Tag 2: Flonheim und Umgebung

Mein Tag beginnt mit einem Besuch der Infothek in Flonheim. Diese ist einer Dachgeschoss-Wohnung untergebracht und präsentiert klein und fein Wissenswertes. So lerne ich, dass Rheinhessen vor 30 Millionen Jahren ein Urmeer war. Um dies darzustellen schwimmt eine animierte Seekuh mit Jungem grazil durchs Wasser (sehr schön umgesetzt, gerade auch für Kinder!), an einem nachgebauten Steinbruch erfahre ich einiges über den Abbau und die Bearbeitung des Sandsteins und alte Winzer-Werkzeuge verdeutlichen die Mühseligkeit des früheren Weinbaus. Jürgen Diehl führt mit Herz, Hirn und Humor durch die Ausstellung, als sei er schon mit der Seekuh baden gegangen – so ist Geschichte begreifbar!

Nun möchte ich auch das ehemalige Urmeer erwandern. In einer wunderschönen alten Apotheke kaufe ich mir vorbeugend ein paar Blasenpflaster und los geht’s. Rheinhessen wird das Land der 1.000 Hügel genannt. Über 350 Kilometer gut beschilderte Strecke erwarten den Fuß-Flinken, ein Teil davon sind Prädikatswanderwege, die einen besonderen Qualitätsstandard erfüllen müssen, um dieses Gütesiegel zu führen.  Es tut gut durch die Weinberge zu laufen und die Landschaft zu genießen, zumal diese Region zu den trockensten Deutschlands gehört.

Die Traubenlese ist im vollen Gange: ein neuer Schädling, die Kirschessigfliege bedroht die Ernte und wird wohl zu wirtschaftlichen Einbußen führen. So fahren die Vollernter jetzt schon durch die Felder und mir wird einmal mehr bewusst, von wie vielen Faktoren der Weinbau abhängig ist.

Plötzlich steht ein kleines, lustig aussehendes Häuschen auf einer Anhöhe: ein Trullo, (Mehrzahl Trulli), das sind Hütten, die sich Weinbauern als Schutz vor Unwettern gebaut haben. Hier packen wir unseren Picknick-Rucksack aus, den uns der Espenhof gepackt hat. Ein leckeres hauseigenes Fläschchen Wein ist auch drin – köstlich. Klasse statt Masse setzt sich auch hier durch.

Wir setzen noch einen drauf und besuchen Raumland, eins der besten Sekthäuser Deutschlands. Was die Raumlands hier in die Flöte zaubern, sind Prickel-Perlen vom Feinsten. Selbst produzierte Grundweine werden versektet und bleiben teilweise über Jahre auf der Hefe liegen, ein Luxus, den man schmeckt. Spitzenprodukt des Hauses ist der Triumvirat, ein Träumchen kurz vor Wolke 7, das so manchen Champagner freudlos und fad erscheinen lässt.
Deswegen meine Empfehlung: lassen Sie es ruhig mal einheimisch prickeln!

Mit einem weiteren Sekt läuten wir unser Abendessen ein. Die Pauschale beinhaltet ein 3-Gang-Menue in der Dohlmühle – mit Weinen aus hauseigenem Anbau. Was Küchenchef von der Heide auf den Teller bringt, sind leckere, üppige Portionen, beim Wein war der Service auch nicht zurückhaltend, und so wanke ich nach einem wandervollen Tag satt und matt auf die Matratze.



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10.10.2014 von:
10
Okt
Manes Meckenstock
von

Auf Weinreise nach Rheinhessen – Tag 1: Alzey

Für „Zimmer frei“ war ich schon mal in Rheinhessen, um in Wöllstein die Einspieler über Helene Fischer zu drehen. Jetzt darf ich wieder dorthin, um ein Angebot zu testen.

Ziel meiner Reise am ersten Tag ist Alzey. Ich fahre mit dem Zug dorthin, steige in Mainz um und nehme den Regionalexpress. Meine Mutter sagt immer: „landschaftlich sehr reizvoll“, wenn es nichts außer Landschaft zu sehen gibt. Die Hügel wirken wie wiegende Wellen mit Rebstöcken bepflanzt und ich freue mich ins Grüne zu gucken.

Alzey gilt als die heimliche Hauptstadt des größten deutschen Weinanbaugebietes, auch wenn es eher dörflich als städtisch rüber kommt. Besonders einladend finde ich die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern. Für deren Erhalt macht sich seit fast 40 Jahren der Altstadtverein Alzey stark, der den historischen Wert erkannt hat und dementsprechend pflegt. Es macht Spaß durch die Sträßchen zu bummeln, die alten Häuser am Fischmarkt zu bestaunen und am Rossmarkt auf einer schönen Terrasse zu sitzen. Besonders lustig fand ich, dass hier die Weihnachtsbeleuchtung wohl ganzjährig hängen bleibt. So hat man hier immer die Lampen an, ob beim Tanz in den Mai oder zum großen Winzerfest im September – schöne Bescherung!

Eingebettet in die Altstadt liegt das Weingut Alzey und hier nehme ich meinen Begrüßungsschoppen. Eine trockene Scheurebe (sehr lecker!), natürlich nur aus Verbundenheit zu Georg Scheu, dem erfolgreichsten deutschen Rebzüchter, der hier in Alzey gelebt und gearbeitet hat. Ihm verdanken wir solche Trauben wie Scheurebe, Huxelrebe und Würzer, die zeitgemäß ausgebaut mittlerweile eine Renaissance erleben.

Was mir an Alzey besonders gefällt sind die kleinen Ladenlokale. Kein Kaffee-Togo-Shop oder Hager & Mager, sondern zauberhafte Einzelhandelsgeschäfte. Mein Favorit ist das Schnuckellädchen, in dem es nur Süßigkeiten gibt: Bonbons, Gummibärchen, Schokoriegel – herrlich! Ich kann mich kaum entscheiden, was zuerst ins Doppelkinn wandert…

Um dem vorzubeugen leihe ich mir an der Tourist-Info ein Rad und trete los. Fahrrad-Fans finden hier in Rheinhessen ein gut ausgebautes Streckennetz. Es ist ein Vergnügen durch die Natur zu radeln, an Bächen entlang, durch Weinberge und Felder. Die Landschaft hat nicht so viele Steigungen, so dass man sich nicht groß abstrampeln muss, und man fühlt sich frei und fit. So macht Sport Spaß!

Die Poppenschenke liegt auf dem Weg. Was sich anhört wie ein Swinger-Club ist eine traditionsreiche Weinwirtschaft. Hier sitze ich im Innenhof der ehemaligen Mühle unter alten Bäumen am barocken Brunnen. Schön is et! Die Gäste sind außer mir alles Eingeborene und schätzen das Angebot: die hervorragenden Hausmacher Wurstspezialitäten sind ein Gedicht, dazu noch ein Gläschen Wein. Schade, dass ich noch fahren muss.
Nämlich ins Hotel. Ich übernachte im Espenhof, einem Landhotel und Weingut mit tollen modernen Zimmern. Mich begrüßt der Spruch: Save Water, drink Riesling.  Spontan entschließe ich mich, gleich mit dem Wasser sparen zu beginnen…



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10.10.2014 von: Tina Wilhelmus
10
Okt
Tina Wilhelmus von
Tina Wilhelmus

Tief ins Glas geschaut bei… Markus Molitor

Letztes Jahr räumte Markus Molitor bei der Rieslingauktion des Bernkasteler Rings im Nells Park Hotel so richtig ab. Seine 2010er Zeltinger Sonnenuhr Riesling Trockenbeerenauslese*** erzielte mit 3100 Euro netto das bis dato höchste Gebot auf der seit 1901 stattfindenden Weinversteigerung.

Diese TBA probieren zu dürfen war ein besonderes Erlebnis und kommt in meiner Top 10 gleich nach einer Flasche Champagner Pol Roger aus dem Jahr 1911.

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Nur ein paar Tage nach der Auktion fand die Jahrgangspräsentation im Weingut Markus Molitor statt und ich war gespannt wie ein Flitzebogen eine große Kollektion seiner Weine probieren zu können. Leider machte mir eine schwere Erkältung einen Strich durch diese Rechnung. Dieses Jahr stand der Expedition allerdings nichts im Wege und so begab ich mich am dritten Septemberwochenende ins Haus Klosterberg – man könnte auch sagen, in den Himmel auf Erden für Weinliebhaber und Weinwertschätzer.

klaIMG_6924  Jahrgangspräsentation im Weingut Markus Molitor

Was mich erwartete, ist kaum zu beschreiben: 40 spannende Rieslinge aus dem Jahr 2013. Den Reigen eröffneten die filigranen feinfruchtigen Gutsrieslinge „Haus Klosterberg“ und anschließend schwebte ich vom Kabinett bis zur Trockenbeerenauslese durch die besten Weinlagen der Region um Bernkastel-Kues (Zeltinger Sonnenuhr, Himmelreich und Schlossberg, Ürziger Würzgarten, Erdener Treppchen, Graacher Himmelreich, Bernkasteler Badstube und Lay, Wehlener Sonnenuhr usw.) sowie einiger Saar-Lagen (Saarburger Rausch, Ockfener Bockstein).
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Wie Alex Schilling in seinem Weinblog bereits konstatiert hat, stehen die Weine von Markus Molitor in erster Linie für drei Dinge:

  • Kompromissloser Qualitätsanspruch bei An- und Ausbau
  • Unverwechselbare Lagenauthentizität
  • Unglaubliches Reifepotential

Die Molitor-Qualität erzeugt man nur mit sehr viel Fachkompetenz, Geduld, intensiver Handarbeit und dem nötigen Selbstbewusstsein, Dinge so umzusetzen, wie man sie für richtig hält (nachzulesen in der ausführlichen Philosophie auf der Weingut-Webseite). Schön, wenn dieser Anspruch eine Wertschätzung erfährt und so ist das Weingut in den letzten Jahren völlig zurecht im publizierenden Weinkosmos sehr präsent. Die Vinum nennt ihn den „Meister der selektiven Lese“, Falstaff kürt ihn zum „Winzer des Jahres 2014“, Robert Parker bewertet seine Wehlener Sonnenuhr Riesling Auslese*** mit der Höchstpunktzahl von 100 Punkten, er ist Sieger des Grand Pinot Noir Award 2012 etc.

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Was die Lagencharakteristik angeht war diese für mich an diesem Tag nirgendwo so eindeutig wie bei der Verkostung der beiden 2013er Sonnenuhren – eine aus Zeltingen, eine aus Wehlen. Diese beiden Lagen liegen direkt nebeneinander – wie man sich bei Weinlagen-Info ansehen kann – und dennoch empfand ich kaum zwei Rieslinge an diesem Tag unterschiedlicher. Dieses Battle der Sonnenuhren gewann an diesem Tag für mich Zeltingen, denn dieser Wein hatte eine solche Fülle an gelben, vollfruchtigen Aromen, dass bei jedem Schluck die Sonne aufzugehen schien. Wehlen zeigte sich dagegen sehr viel verschlossener und mit einer sehr präsenten Säure, welche die vorhandene Aromenvielfalt lediglich im Nachhall erahnen ließen.

Tja, das schreit jawohl danach, von jedem eine Kiste einzupacken und zu sehen, wie sich die Weine in den nächsten Jahren entwickeln und ob der momentane Underdog noch aufholen kann.

2008 Zeltinger Sonnenuhr Spätlese zu Kalbsterrine “Klosterberg” mit Aprikosen Chutney des Eurener Hof

Das enorme Reifepotential konnte ich bereits bei einer Verkostung im Rahmen der ProWein erfahren und so war meine Vorfreude auf die älteren Jahrgänge riesig. Unglaubliche 18 gereifte Riesling-Spezialitäten wurden präsentiert, darunter Vertikalproben trockener Auslesen aus dem Niedermenniger Herrenberg (2005-2010) sowie zehn Versteigerungsspätlesen der Zeltinger Sonnenuhr (1995-2009). Allesamt überzeugend und harmonisch (mein Highlight: 2008… unglaublich, wie sich dieser Jahrgang entwickelt hat!).

Da war keine einzige Flasche darunter, die in naher Zukunft verzehrt werden müsste und so hat diese eindrucksvolle Raritätenprobe meine Motivation noch einmal gestärkt, die Kisten, die ich in meinem Weinkeller ganz nach hinten geräumt habe, auch tatsächlich in den nächsten 20 Jahren nicht mehr anzutasten ;-).

Markus Molitor - Pinot Noir

Als sei dies alles noch nicht genug gab’s neben den Rieslingen, die ca. 94 % von Molitor’s Rebflächen für sich beanspruchen, auch noch zwei Pinot Blancs aus 2013 und sechs Pinot Noirs aus 2011 zu verkosten. Hier zeigt sich eindeutig, dass Mosel auch mehr als Riesling kann, wenn man bereit ist, einige Top-Lagen für die Burgunder zu opfern. Wen’s interessiert: Hier geht’s zu den Verkostungsnotizen aus “Der Weinblog”.

Markus Molitor & Eike Kaspari Jahrgangspräsentation im Weingut Markus Molitor

Neben mir kamen noch etwa 600 weitere Weinliebhaber an drei Tagen in den oben beschriebenen Genuss, wobei es im Verkostungsraum nie unangenehm voll wurde und Markus Molitor und Eike Kaspari sowie die Mitarbeiter des Weingutes sich immer auch Zeit für ein Gespräch genommen haben und sich auch sehr interessante Gespräche unter den Gästen entwickelt haben.

Jahrgangspräsentation im Weingut Markus Molitor

Mana Binz interessiert sich eigentlich vorrangig für trockene Weine, ist aber sehr positiv überrascht von der feinherben Kollektion und malt sich schon die Abende aus, an denen sie diese ihren Freunden bei einem leckeren Essen präsentiert.

Jahrgangspräsentation im Weingut Markus Molitor

Bernd Lauxen und Verena Molitor zählen die 2003er zu ihren Lieblingsweinen, schätzen aber auch die Weiß- und vor allem Spätburgunder.

Jahrgangspräsentation im Weingut Markus Molitor

Familie Schrader aus Denver (USA) ist zum ersten Mal an der Mosel. Bisher ist ihr Weinkeller überwiegend mit Rotweinen aus dem Nappa Valley oder Sauvignon Blanc aus Neuseeland gefüllt. Wie gut, dass ihr ehemaliges Au-Pair Verena Armbruster und ihr Freund Florian Botzet – selbst ein aufstrebender Jungwinzer – ihnen jetzt Nachhilfe in Sachen Riesling geben. Herr Schrader ist überrascht, sowohl von der „beautiful landscape“ als auch von der Aromenfülle und Leichtigkeit der trockenen Weine. Auch er glaubte bislang, die Weine der Mosel seien allesamt süß.

Jahrgangspräsentation im Weingut Markus Molitor

Manfred Pazen kennt das Haus Klosterberg schon aus Kindertagen. Er und Bärbel Hanke sind begeistert vom stilvollen Ambiente nach der intensiven Restaurierung der letzten Jahre. Elegant, edel und hochwertig, gleichzeitig zurückhaltend und ohne aufdringlich zu sein. Alles ist stimmig und spiegelt die Charakteristik der Weine wieder.

Fazit: Eins ist klar, aufgrund der schlechten Zinslage werde ich demnächst mal das Sparbuch plündern und in Markus Molitor investieren. Da bin ich mir sicher, dass mir diese Investition auch noch in 20 Jahren Spaß machen wird :-)

Zum Weiterlesen: markusmolitor.com

 

 

 

 



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8.10.2014 von:
8
Okt
Victoria
von

Neuer Podcast – Kleines Wein-ABC rund um die Geschmackssinne

Weingenuss und Wein probieren beansprucht nicht nur den Gaumen – das ist mittlerweile altbekannt. Die Betrachtung der Farbnuancen des Weins mit den Augen, das Erschnuppern der verschiedenen Aromen mit der Nase, wenn man so will sogar das Klingen der Gläser in den Ohren beim Anstoßen und schließlich natürlich das Verkosten selbst macht deutlich: Beim Weintrinken sind alle Sinne gefragt.

Einfacher macht das die Sache natürlich nicht – denn selbst wenn man alle Sinne auf Empfang hat und hoch konzentriert ist, braucht man viel Übung, um  das Empfundene auch richtig zu interpretieren. Das wissen alle, die schon einmal versucht haben, Aromen mit verbundenen Augen richtig zu deuten. Was unter Zurhilfenahme der Augen noch völlig eindeutig ist, gibt uns ohne den Sehsinn Rätsel auf: Ist das nun Apfel oder Birne? Rieche ich Haselnuss oder doch eher Walnuss?

Und welchen verblüffenden Effekt hat es erst, wenn man sich beim Probieren verschiedener Dinge zunächst die Nase zu hält und erst beim zweiten oder dritten Kauen wieder öffnet? Solchen Phänomenen gehen wir in unserer neuen WeinReich-Podcast-Folge nach und steigen ein in die hohe Kunst der Weinverkostung. Viel Spaß beim Zuhören! :-)

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Wein mit allen Sinnen probieren

Wein mit allen Sinnen probieren

 



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7.10.2014 von:
7
Okt
Victoria
von

Lese der WeinReich-Patenrebe 2014

Vergangenen Samstag war es wieder so weit, die WeinReich-Patenrebe wurde gelesen! Da der ständige Wechsel von Wärme und Regen der letzten Tage und Wochen massiv zur Fäulmisentwicklung beigetragen hat, ist, nach erst guten Prognosen für diesen Jahrgang nun doch bei den meisten Winzern Eile geboten und jeder versucht im wahrsten Sinne des Wortes, seine Schäfchen möglichst schnell ins Trockene zu bringen. Und so blieb auch mir nichts anderes übrig, als am Samstag Morgen für die Lese dieser einen, besonderen Rebe schnell nach St. Goar zu flitzen, um danach die Lesemannschaft im heimischen Weinberg an der Mosel zu verstärken.

WeinReich-Patenrebstock

WeinReich-Patenrebstock

Winzer Thomas Philipps hatte zum Glück Verständnis und zudem auch ohne mich eine zahlenmäßig starke und hochmotivierte Lesetruppe zur Hand. Obwohl ich Steillagen-Kraxelei von der Mosel  nun wirklich gewohnt bin, bin ich im St. Goarer Frohwingert doch regelmäßig wieder überrascht, wie abschüssig der Hang  ist. Im Gegensatz zu mir lassen sich Wildschweine davon  offenbar jedoch nicht beeindrucken, wie der mittlerweile um den Weinberg gezogene Elektrozaun beweist.

Lese der WeinReich-Patenrebe 2014

Lese der WeinReich-Patenrebe 2014

Nach Überkletterung desselben war die Rebe schnell wiedergefunden und gelesen, das Ganze auf die Waage gebracht und das Ergebnis mit Spannung erwartet. Dieses wird aber natürlich jetzt noch nicht verraten, denn in guter alter Tradition machen wir daraus ein kleines Gewinnspiel!

Euer Tipp ist gefragt: Wie viel Gramm Trauben hat unsere Patenrebe wohl in diesem Jahr getragen?

Leseergebnis WeinReich-Patenrebe 2014

Leseergebnis WeinReich-Patenrebe 2014

Tragt Euren Tipp einfach bis zum 12. Oktober in dieses Formular hier ein: Formular Patenrebe-Tippspiel

Die besten drei Tipps belohnt Thomas auch in diesem Jahr wieder mit Wein – drei Flaschen für den besten, zwei für den zweitbesten und immerhin eine Flasche für den drittbesten Tipp. Wir drücken die Daumen!



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6.10.2014 von:
6
Okt
gehler
von
Kategorie: Wein & Kulinarik,

Rezept Kaninchen-Kartoffel-Pfanne

Kaninchen –Kartoffel – Pfanne

Zutaten:

1 Kaninchen circa 1,5 Kilo, 4 Esslöffel Olivenöl,
3 Knoblauchzehen,
ein halbes Glas Weißwein, 2 Zweige Rosmarin,

2 Gläser Wasser,
800 g festkochende Kartoffeln, Öl,
Pfeffer,
Salz

Zubereitung:

Das Kaninchen waschen und säubern, danach in Stücke schneiden.
Die Kaninchenstücke mit Knoblauch, Rosmarin, Wasser, Salz und Pfeffer in einen großen Topf geben, zudecken und langsam braten, bis das Wasser eingezogen ist. Die Kaninchenstücke gleichmäßig goldbraun anbraten, Weißwein hinzufügen, verdunsten lassen, noch ein halbes Glas Wasser zugeben, dabei immer wieder mit der Gabel einstechen. Kartoffeln schälen, waschen, in große Stücke schneiden und anbraten. Wenn sie goldgelb sind, zu dem Kaninchen geben bevor das Wasser ganz aufgenommen ist. Alles vermischen, die Kartoffelstücke sollten ganz bleiben.
Heiß servieren.

Ich würde dazu einen leichten Rotwein trinken.



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2.10.2014 von:
2
Okt
Tina
von
Kategorie:

#ALSicebucketchallenge der Jungen Südpfalz

„Ice Bucket Challenge“ neu interpretiert: Junge Südpfalz spendet 460 Euro an den Deutschen Kinderschutzbund Landau-Südliche Weinstraße e.V.

Auch die Junge Südpfalz gehörte zu den Nominierten der „#ALSicebucketchallenge“ 2014. Eines der wohl weitverbreitetsten Online-Phänomene, welches sich in diesem Sommer auf den sozialen Netzwerken etabliert hat. Die Junge Südpfalz wurde vom „VDP.Pfalz“ nominiert und hat sich dieser Herausforderung auf andere Art und Weise gestellt.

 Die Junge Südpfalz zusammen mit Vorsitzender des Vereins Südliche Weinstrasse und Landrätin Theresia Riedmaier

Bei der „Ice Bucket Challenge“ geht es vorrangig darum, für die seltene Nervenkrankheit ALS (degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems) zu spenden und gleichzeitig einen Spendenaufruf zu starten. Üblicherweise leert sich der Facebook-Nominierte einen Eimer Eiswasser über den Kopf. Diese Aktion wird mit der Kamera aufgenommen, online gestellt und sorgt so in der sozialen Medienwelt für Aufsehen. Auch die Junge Südpfalz nahm die Herausforderung an, wandelte jedoch die typische Umsetzung etwas ab.

 

Aufgrund der frischen Temperaturen und dem bevorstehenden Herbst, nutzten die Talente das Eiswasser zur Kühlung ihrer Weine auf der Burg Landeck, setzten sich aber trotzdem für einen sozialen Zweck in der Region ein. Bei der Veranstaltung „Die Burg rockt!“ am 29.08.2014 versteigerten die jungen Talente 20 Magnum-Flaschen an Besucher. Dabei wurden 460 Euro erzielt. Bei der gestrigen Spendenübergabe im Kreishaus Südliche Weinstraße, überreichte Landrätin Theresia Riedmaier zusammen mit Winzern der Jungen Südpfalz den Scheck über den gesamten Betrag an Viola Sauter, die Vorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes Landau-SÜW e.V.

 

Spendenübergabe an den Deutschen Kinderschutzbung Landau-Südliche Weinstrasse, Viola Sauter (Vorsitzende)

Spendenübergabe an den Deutschen Kinderschutzbung Landau-Südliche Weinstrasse, Viola Sauter (Vorsitzende)

„Die Geldspende wird in unsere neue Gruppe für traumatisierte Mädchen fließen, die diesen Oktober startet“, erklärte Viola Sauter im Gespräch. Dieses Hilfeangebot soll Mädchen, im Alter zwischen 13 und 17 Jahren, die sexuelle Gewalt erfahren haben, dabei unterstützen, das Erlebte zu verarbeiten



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2.10.2014 von:
2
Okt
Tina
von
Kategorie: WeinReich,

Frank Oehler zu Gast an der Südlichen Weinstrasse – Krönung der Weinprinzessinnen der Südlichen Weinstrasse

Am Freitagabend, dem 26.09.2014, reisten zahlreiche Gäste zur Villa Ludwigshöhe. Die Inthronisation der neuen Weinprinzessinnen der Südlichen Weinstrasse war der Beginn eines genussvollen Weinfestwochenendes. Bereits zum 69. Mal wurde das große Weinfest der Südlichen Weinstrasse in Edenkoben gefeiert.

 

Im Dirndl die neuen Weinprinzessinnen der SÜW Julia Stieß und Maren Schmitt. Ein Dankeschön an die ehemaligen Hoheiten Kristina Stengel und Katharina Diehl

Im Dirndl die neuen Weinprinzessinnen der SÜW Julia Stieß und Maren Schmitt. Ein Dankeschön an die ehemaligen Hoheiten Kristina Stengel und Katharina Diehl

Katharina Diehl und Kristina Stengel, die ehemaligen Weinhoheiten haben auf der Villa Ludwigshöhe nach einem aufregendem, erfahrungsreichem und persönlich prägendem Jahr, die Krone an Julia Stieß (21 Jahre, Winzerin und angehende Weinbautechnikerin) aus Frankweiler und Maren Schmitt (24 Jahre, Weinbetriebswirtschaftsstudentin) aus Ilbesheim weitergegeben. Beide junge Damen pflegen beste Voraussetzungen: Fachwissen, Leidenschaft für ihre Heimat und ihren Beruf, eine kecke Portion Charme und sprachliche Kompetenzen.

Marie Joelle Ohler (Pfälzische Weinprinzessin) nach der Krönung der neuen Weinhoheiten der SÜW

„ Auch in diesem Jahr haben wir wieder eine gute Wahl an jungen Vertreterinnen für unsere Region und unsere Kulturprodukte treffen können. Durchaus erstrebenswert ist dieses Amt mit seinen Aufgaben für die jungen Anwärterinnen, das zeigen die Bewerbungen und Gespräche.“, so Landrätin und Vorsitzende des Verein Südliche Weinstrasse Theresia Riedmaier.

Das offizielle Begrüßungskomitee auf der Bühne in Edenkoben auf dem Festplatz

Auch Uta Holz, Geschäftsführerin des Südliche Weinstrasse e.V. ist weiterhin gestärkt vom positiven Zuspruch des Amts: „Mittlerweile werden die jungen Damen auch während ihrer Amtszeit in Seminaren und Fortbildungen pfalzweit fortgebildet.“

Begeistert war Bernd Wichmann, stellvertretender Geschäftsführer des Vereins SÜW, vom Besuch des Ehrengastes Frank Oehler, der bei der Eröffnung in Wein aufgewogen wurde und die Begrüßung auf dem Festplatz, zusammen mit den neuen Weinprinzessinnen, durchgeführt hat. „ Frank Oehler, Sternekoch in Stuttgart und bekannt aus Film- und Fernsehen, ist nicht nur Kulinariker, sondern ein exzellenter Werbeträger für die Region und ihren Genuss.“, so Bernd Wichmann.

Frank Oehler ist bekannt aus Film und Fernsehen. Er ist Sternekoch in Stuttgart in der “Speisemeisterei” und aktives Mitglied bei den Kochprofis auf RTL II.

Frank Oheler wird traditionell auf der Waage mti Wein aufewogen, 16 Kisten Wein wurden benötigt

Die Waage geht ins Gleichgewicht...

Die Waage geht ins Gleichgewicht. 16 Kisten Wein wurden hierfür benötigt…

 



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Wein in Deutschland genießen - Auf Weinreise im WeinReich Rheinland-Pfalz.

Ob Weinprobe, Weinwanderung, die Kombination von Wein & Kultur , Urlaub auf dem Winzerhof oder Weinreise in einer derWeinregionen Deutschlands, das WeinReich Rheinland-Pfalz bietet Freude für Geist und Gaumen. Wein und Kulinarik werden aufs Beste in den Sterne-Restaurants oder beim Besuch einer Straußwirtschaft kombiniert