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IchZeit Rheinland Pfalz
21.08.2014 von:
21
Aug
Manes Meckenstock
von

Weinreise ins Welterbe Teil 4

Tag 1, Tag 2 und Tag 3 meiner Weinreise ins Welterbe liegen hinter mir und waren äußerst ereignisreich. Was mag also noch kommen…?

Die Sonne scheint immer noch und für mich heißt es Abschied nehmen. Der wird mir schwer gemacht, als ich durch Rhens fahre. Mein Gott, ist das eine schöne Altstadt.

Auf dem Rückweg erfülle ich mich noch einen Wunsch: die Besichtigung von Schloss Stolzenfels bei Koblenz. Direkt gegenüber der Lahn-Mündung in den Rhein liegt das herausragende Werk der Rheinromantik. Der damalige preußische Kronprinz Friedrich Wilhelm IV. bekam von der Stadt Koblenz eine Burgruine geschenkt, die er sich von Schinkel zu seiner Sommerresidenz umbauen ließ. Allein schon der Weg durch den Landschaftspark hinauf ist märchenhaft.  Eine Führung empfiehlt sich: ein Teil der Inneneinrichtung ist erhalten geblieben, wie die Gemächer der Königin oder die Rittersäle.  Der kleinere ist mit aufwändigen Wandmalereien versehen, die die ritterlichen Tugenden darstellen – der größere wird dominiert von einer langen Tafel und Ritterrüstungen.

Wie winzig die damals waren: ich würde heute noch nicht mal mit der linken Wade in eine solche Büchse passen. Schloss Stolzenfels wurde in die Bundesgartenschau 2011 mit einbezogen und  der Schlossgarten wieder so angelegt, wie ihn der Gartenbaumeister Lenné ursprünglich geplant hatte. Und hier sitze ich nun, höre das Wasser plätschern und mir wird, wie die letzten Tage schon oft bewusst, warum dieser Romantische Rhein zum Welterbe gehört.

Ich komm gerne wieder, um dieses Erbe zu genießen, und hab mir ein paar Fläschchen als Erinnerung mit nach Hause genommen. Ein paar süffige Sofaweine, die Sie auch als Probier-Paket bestellen können!

Probier-Paket Mittelrhein

Weingut Joachim Lorenz, Boppard
2013 Bopparder Hamm Mandelstein, Riesling feinherb

Weingut Matthias Müller, Spay
2013 Bopparder Hamm Feuerlay, Riesling Spätlese

Weingut Albert Lambrich, Oberwesel-Dellhofen
2013 Oberweseler Römerkrug, Riesling Spätlese halbtrocken

Preis pro Paket (3×2 Flaschen inkl. Porto): 49 €
Bestellung an  guido.hoenig@romantischer-rhein.de



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20.08.2014 von:
20
Aug
Victoria
von
Kategorie: Mosel-Saar, Naheland, WeinReich,

Neuer WeinReich-Podcast ist da: Jungwinzer – Frischer Wind im Weinberg

In den rheinland-pfälzischen Weinbaugebieten herrscht seit einigen Jahren Aufbruchsstimmung. In vielen Weingütern steht ein Generationswechsel an oder wurde gerade vollzogen. Und mit ihm kommt eine junge Generation Winzer ans Ruder, die einen wichtigen Drahtseilakt perfekt beherrscht: Sie bewahren Traditionen und führen ihre Betriebe gleichzeitig in die Moderne.

Junger Winzer bei der Arbeit im Weinberg

Junger Winzer bei der Arbeit im Weinberg

Dieses behutsame “Umstyling” umfasst alle Bereiche, von der Arbeit im Weinberg über Kellertechnik bis hin zu kreativen und ungewöhnlichen Vermarktungsideen. Da werden Etiketten neu gestaltet, alte Bausubstanz behutsam restauriert, neue Probierräume entworfen, die nicht nur praktikabel, sondern auch architektonisch äußerst sehenswert sind, neue Rebsorten und Ausbautechniken ausprobiert oder neue Geschäftszweige wie der Tourismus aufgenommen. Nicht immer vollzieht sich der Generationswechsel vollkommen ohne Reibungspunkte, aber in den allermeisten Fällen stehen die Eltern voll hinter den  neuen Ideen ihrer Sprösslinge und stehen bei Bedarf jederzeit gerne zur Unterstützung und für den einen oder anderen guten Rat parat.

Unterstützung erhalten die Jungwinzer aber nicht nur von der älteren Generation, sondern auch von ihresgleichen. Nach dem Prinzip “Nur gemeinsam sind wir stark” tun sie sich in Initiativen wie zum Beispiel Generation Riesling, SchlAHRVino, Nahe7 oder Gipfelstürmer zusammen und unterstützen sich gegenseitig bei ihrem Tun. Was sie alle eint ist die Begeisterung für das Produkt und das Bestreben, immer das bestmögliche aus dem Wein herauszukitzeln.

So führen sie nicht nur ihre eigenen Betriebe, sondern auch den rheinland-pfälzischen Weinbau an sich langsam aber sicher in ein neues Zeitalter. Und es macht großen Spaß, ihnen dabei zuzuschauen oder – wie im Falle unseres neuen Podcasts, zuzuhören:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

 



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20.08.2014 von:
20
Aug
Manes Meckenstock
von

Auf Weinreise ins Welterbe Teil 3

Tag 1 und Tag 2 meiner Weinreise ins Welterbe liegen bereits hinter mir, jetzt geht es weiter mit Tag 3. Et Sönneken scheint wieder, und irgendwie kann es kein Zufall sein, dass sich Rhein, Wein und Sonnenschein reimen.

Wir fahren mit dem Boot rheinabwärts – die Fahrt macht Spaß. In Braubach erklimmen wir den Berg zur Marksburg, die einzig nicht zerstörte Höhenburg am  Rhein. Sie ist Sitz der Deutschen Burgenvereinigung und in der Anlage befindet sich ein malerischer Garten, der nach mittelalterlichem Vorbild angelegt ist. Eine Führung ist empfehlenswert: das ritterliche Leben lässt sich nachfühlen, und ich lerne noch viel über die deutsche Sprache, wo nämlich verschiedene Ausdrücke herkommen.

Auf der Rückfahrt machen wir Stop in Spay, einem typischen Rheindorf, das touristisch noch nicht so erschlossen ist. Mit seinen Fachwerkhäusern und seiner Atmosphäre wirkt es trotzdem einladend. Dann mittendrin ein starker Kontrast: das Weingut von Matthias Müller. Der Winzer des Jahres 2012 hat das 300-jährige Weingut seiner Vorfahren in die Gegenwart geführt, mit Unterstützung seiner Familie. In zeitgenössischer Architektur und ansprechendem  Ambiente lassen sich hier die edlen Weine verkosten. So sieht der moderne Mittelrhein aus.

Gute Weine sind hier keine Seltenheit mehr – ähnlich wie die Unterkunft. Drei Hotels werden in der Pauschale angeboten – alle drei sind gut mit einem unterschiedlichen Angebot: In St. Goar liegt das Hotel Landsknecht, ein schönes Haus mit komfortablen Zimmern. Die Lage ist eine Sensation – direkt am Rhein. Wenn man hier auf der Terrasse am Wasser sitzt, hat man als Nichtschwimmer das Gefühl, man müsse die Schwimmflügelchen anziehen :-). Darüber hinaus bietet das Haus noch einen weiteren Vorteil: der Mann der Chefin heißt Joachim Lorenz, ist Winzer – www.lorenz-weine.de, so dass man es vom leckeren Wein nicht weit ins Bett hat.

Das zweite angebotene Haus ist der Weiße Schwan in Braubach. Karoline König-Kunz (der Name ist echt und keine Erfindung von Rosamunde Pilcher) hat das künstlerische Können ihrer Eltern geerbt und hat die denkmalgeschützten Häuser in kleine Kostbarkeiten verwandelt. Dafür wurde das Ensemble auch zum besten Landgasthaus 2013 im deutschsprachigen Gebiet gewählt. Ein naturbelassener Garten von besonderer Schönheit, Gasträume mit antiken Möbeln und gemütlichen Ecken ziehen mich sofort in ihren Bann. Die Gästezimmer sind Themen zugeordnet, die Möbel historisch, entsprechen aber trotzdem dem zeitgemäßen Standard.

Das dritte Hotel ist der Eiserne Ritter, in dem ich unterbracht bin. Schwerpunkt ist hier eine herausragende Küche. Im Ritter vollzieht sich gerade ein Generationswechsel. Der Vertreter der sechsten Generation ist Stefan Mayer, der sich mit René Klütsch Unterstützung an den Herd geholt hat. Und was dieser auf den Teller bringt, verblüfft selbst mich als verwöhnten Düsseldorfer. Regionale Produkte werden mit internationalen Zutaten so angereichert, dass sie ihre Ursprünglichkeit bewahren und zu einem Geschmackserlebnis werden. Bodenständig und auf höchstem Niveau, so was würde ich mir häufiger wünschen. Lange kann es nicht mehr dauern, bis hier ein Sternchen am Küchenhimmel blinkt.

Dazu noch die Weine der Spitzenwinzer vom Mittelrhein – so gut habe ich schon lange nicht mehr gegessen und getrunken! Und es bleibt bezahlbar!!!
www.eiserner-ritter.de/restaurant/speisenkarte



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19.08.2014 von:
19
Aug
Manes Meckenstock
von

Auf Weinreise ins Welterbe Teil 2

Den ersten Tag meiner Weinreise durchs Welterbe habe ich erfolgreich hinter mich gebracht und  starte jetzt frohen Mutes zu Tag 2:

Et Sönneken lacht und ich mache das, was zum Pflichtprogramm eines jeden Boppard-Besuchers gehört: mit dem Sessellift fahre ich hoch zum Gedeonseck. Fast 240 Höhenmeter überwindet dieses Transportmittel, das nicht unbedingt mein Vertrauen genießt. Passiert ist  noch nix, aber ich spiele für mich sämtliche Horror-Szenarien durch, fühle mich hilflos und werde immer leicht panisch, wenn das Körbchen eine Bodenstütze passiert. Über Reben schweben habe ich mir anders vorgestellt :-)

Einen Vorteil hat die Fahrt: sie wirkt verdauungsfördernd und die Rückfahrt bergabwärts ist deutlich entspannter, weil ich dem Abgrund ins Gesicht blicken kann. Das Paket beinhaltet übrigens einen kostenlosen Fahrrad-Verleih und diese Räder können auch kostenfrei mit auf den Berg genommen werden.

Oben angekommen entschädigt die Aussicht für alles. Der Blick auf die Rheinschleife ist grandios – eine solche Kulisse bekommt selbst Hollywood nicht nachgebaut. In dieser Krümmung liegt der berühmte Bopparder Hamm, eine der bekanntesten Lagen des Mittelrheins. Zu 90 % wird hier Riesling angebaut, und um die hohe Qualität dieser typischsten deutschen Traube gewährleistet zu wissen, haben sich die Winzer zu einer Riesling-Charta zusammen geschlossen. In den Steilhängen wird nach alter Tradition im Terrassenbau und mit mühevoller Handarbeit dieser elegante Wein hergestellt.

Wieder im Tal angekommen mache ich mich auf nach Boppard-Holzfeld zum Ziegenhof. Glückliche Geissen und Böcke in natürlicher Umgebung liefern Regina von Hilchen das, was sie braucht, um erstklassigen Käse herzustellen. Dem Produkt schmeckt man es an: wundervoll würzig kommen die Hippenkäse rüber – großartig!

Und weil sich eine Region ja immer über Essen und Trinken erschließt: probieren Sie dazu einen hausgemachten Mostert der Bopparder Öl- und Senf-Mühle (Honig- und Pflaumensenf haben es mir besonders angetan), machen sich noch ein leckeres Fläschchen Süßwein auf und die Landschaft wird noch schöner  :-)

Die kann man besonders von der Burg Rheinfels genießen. Hoch über St. Goar thront die Befestigungsanlage, die von den Truppen des französischen Sonnenkönigs zerstört wurde. Auch als Ruine bietet Rheinfels immer noch ein beeindruckendes Bilder einstiger Macht. Und  die Aussicht ist einfach nur großes Kino!

Und wo ich schon mal in der Kante bin, möcht ich nun doch die Loreley sehen. Ein wuchtiger Felsen ragt aus dem Rhein heraus, umschifft von Booten mit knipsenden Touristen. Direkt gegenüber ein Camping-Platz. Wie schrieb Heine so schön: „ich weiß nicht, was soll es bedeuten…“

Zum Abschluss eines schönes Tages kehren wir in der Philipps-Mühle ein. Ausnehmend idyllisch kommt dieses Örtchen rüber – eine funktionsfähige Mühle, die noch betrieben wird. Während das Rad seine Runden dreht, kann man sich in einem malerischen Biergarten mit rustikaler Regionalküche verwöhnen lassen. Und dazu spitzenmäßigen Wein trinken – den machen des Müllers Söhne: Thomas und Martin Philipps. Die beiden Jungs haben sich mit zwei weiteren Kumpels zusammen getan und nennen sich die Gipfelstürmer. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, alte Lagen zu rekultivieren und dieses Kulturgut zu retten, und dies machen sie auch mit soviel Herzblut und Enthusiasmus, dass man gerne ein Gläschen mehr für diesen unterstützenswerten Zweck trinkt. Rettet die Schteieieieillllage! Damit es keine Mission Impossible wird, unterstütze ich dieses Projekt von Herzen gerne.

Wir haben Euch ein Probier-Paket parat gemacht, das ich Euch mit gutem Gewissen empfehlen kann! Und die Jungs kommen Euch preislich noch SEHR entgegen!!!

 

Probier-Paket Gipfelstürmer
Weingut Philipps-Mühle, St. Goar

2013 Steilhang Riesling trocken

2013 St. Goarer Burg Rheinfels Riesling trocken

Weingut Sebastian Schneider, Bad Hönningen 

2013 Steillagen Riesling trocken

2013 Grauburgunder S vom Münchberg trocken

Weingut Pieper, Königswinter

2013 Riesling Classic

2013 Weißburgunder trocken

 

Preis pro Paket (6 Flaschen inkl. Porto): 44 €

Bestellung an  guido.hoenig@romantischer-rhein.de



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14.08.2014 von:
14
Aug
Manes Meckenstock
von

Auf Weinreise ins Welterbe Teil 1

Früher in der Schule hab ich bei der Loreley gerne weg gehört – bei Wagners Rheingold bin ich weg gelaufen. Jetzt darf ich dorthin, wo der Mythos seinen Ursprung hat, um ein Angebot zu testen: Die “Weinreise ins Welterbe”.

Tag 1:

Ziel meiner Reise ist Boppard. Ich entschließe mich mit dem Zug hinzufahren; gilt der Romantische Rhein doch als eine der schönsten Bahnstrecken der Welt.

Von Bonn bis Bingen zieht sich dieses Weinanbaugebiet – sehenswert wird es erst hinter Königswinter/Remagen. Steile Schieferhänge, weltbekannte Lagen und eine Burg nach der anderen. Erst jetzt wird mir bewusst, warum die Unesco 2002 dieses Mittelrheintal zum Welterbe ernannt hat – und ich hab plötzlich ein Rheinlied im Ohr: „einmal am Rhein…“

Als ich in Boppard aus dem Bahnhof komme, liegt direkt gegenüber das Weingut Heilig Grab – na, wenn das mal kein Omen für die nächsten Tage ist ;-). Ich entschließe mich zu einem Spontan-Schoppen im wunderschönen Biergarten und habe sofort das Gefühl, jo, ich bin angekommen.

Und dann gucke mir das Städtchen an. Boppard gilt als die Perle des Mittelrheins, und das zu recht. Die Stadt ist nämlich bewusst mit ihrem historischen Erbe umgegangen. Aus der Römerzeit stehen noch die Restmauern eines alten Kastells, ein Teil der mittelalterlichen Stadtmauer, der Säuerlingsturm, ist an anderer Stelle wieder aufgebaut worden, als er für den Bahnhof weggerissen werden sollte, und alte Häuser mit wundervollen Fassaden strahlen Gemütlichkeit und Geborgenheit aus.

Eine solch gelungene Stadtplanung würde man sich andernorts wünschen. Sogar der Rathausplatz ist mit einem Brunnen so gestaltet, dass man sich gerne mal auf´s Bänkchen setzt, um die Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Und wem das noch nicht Einkehr genug ist, der kann in die Severuskirche gehen, die bekannt ist für ihre Fresken und wunderschönen Buntglas-Fenster.

Besonders gelungen fand ich die Rheinufer-Promenade: Essen & Trinken, Flanieren oder Fahrrad-Fahren, hier ist alles nebeneinander möglich. Schmuckvolle Hotels und alte Gründerzeit-Villen sorgen für eine schöne Ansicht.

An den Anlegern stoppen die Kreuzfahrtschiffe und ergießen die Asiaten und Amerikaner in die Altstadt. Anfangs dachte ich, ein Karnevalsverein käme mir entgegen, so laut, bunt und schrill kenne ich die Umzüge bei uns, aber es waren nur US-Bürger, die alles „amazing’“ fanden. Wahrscheinlich ist es auch „great“ als Gruppe die engen Gassen zu blockieren und die Shops zu stürmen. Souvenirs sind angesagt: von Omas Steingut-Bowle mit Burgmotiven über Handschellen bis hin zur Holz-Madonna, na, wenn das kein himmlisches Angebot ist. Und einen Christmas-Shop, den gibt’s auch – schöne Bescherung! Da kommt bei mir kein „Feeling“ auf – mir reicht Weihnachten einmal im Jahr und ich mache mich auf zum Hotel!

Zum Eisernen Ritter ist ein familiengeführtes Haus im Stadtteil Weiler, jenseits des Touristen-Trubel. In der fünften Generation führen Cornelia und Josef Mayer ihren Ritter und diese Erfahrung spürt man. Ich bekomme ein Komfort-Zimmer, zeitgemäß eingerichtet und weiß, dass ich mich die nächsten Tage hier wohlfühlen werde…

(Fortsetzung folgt)



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11.08.2014 von:
11
Aug
Victoria
von

Weinforum auf Burg Rheinfels – Winzer von Mittelrhein füllen die Gläser

Für alle, die am Wochenende 06. und 07. September 2014 am Romantischen Rhein unterwegs sind, haben wir schon jetzt einen besonderen Tipp. Denn auf Burg Rheinfels in St. Goar findet das alljährliche Weinforum statt und bietet Besuchern die einmalige Gelegenheit, sich durch zahllose prämierte Weine, Sekte und Edelbrände aus dem Anbaugebiet Mittelrhein zu probieren. Für den Preis von € 25 kann man zwischen 13 und 18 Uhr unter etwa 100 Produkten seinen persönlichen Lieblingswein herausschmecken.

Gäste beim Weinforum Mittelrhein auf Burg Rheinfels

Gäste beim Weinforum Mittelrhein auf Burg Rheinfels

Veranstaltungsort ist der „Große Gewölbekeller“ der Burganlage hoch über St. Goar. Er gilt in seiner Form als das größte in Stein gehauene Weinfass nördlich der Alpen. Hier können die Besucher an langen Probiertischen auf Entdeckungsreise gehen.

Mittelpunkt der Präsentation sind die Kostproben des letzten Jahrgangs, die alle bei der Landesweinprämierung der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz mit einer Goldenen oder Silbernen Kammerpreismünze ausgezeichnet wurden. Bei den Rebsorten dominieren bei den Weißweinen sowie beim Sekt die Rieslinge vom Mittelrhein. Rot- und Roseweine der Spätburgundertraube ergänzen das Angebot.

Einen festen Platz bei der Präsentation haben die Ehrenpreisträger und die Winzer der „Mittelrhein Riesling Charta“. Ihre Profilweine Handstreich, Felsenspiel und Meisterstück sind nach strengen Qualitätskriterien erzeugt und in ein gemeinsames Konzept eingebunden.

Ca. 100 Weine und Sekte können beim Weinforum Mittelrhein probiert werden

Ca. 100 Weine und Sekte können beim Weinforum Mittelrhein probiert werden

Im Rahmen des Weinforums kann übrigens auch die gesamte Burganlage besichtigt werden. Auch für den kleinen Hunger ist gesorgt. Das Schlosshotel bietet im Weinkeller kleine Speisen zum Verkauf an. Die Veranstalter freuen sich über neue Gäste aber auch auf den Besuch der „alten“ Stammkunden, die das Datum fest in ihrem Terminkalender vermerkt haben.

Die Eintrittskarte gilt jeweils an einem der Veranstaltungstage auch als VRM-Fahrausweis für die Hin- und Rückfahrt mit allen Bussen und Nahverkehrszügen im Verkehrsverbund Rhein-Mosel sowie in den Zügen der trans regio bis Mainz Hbf (2. Klasse). Informationen dazu und Fahrplanauskunft gibt es unter www.vrminfo.de und www.mittelrheinbahn.de. Das Kombiticket wird auch auf der Rheinfähre Loreley zwischen St. Goarshausen und St. Goar anerkannt.

Für Gäste, die mit dem Auto anreisen stehen Parkplätze im Umfeld der Burg (kostenpflichtig) und am Hafen in St. Goar (kostenfrei) zur Verfügung. Es verkehrt zusätzlich ein Bus-Shuttle ab Stadtmitte hinauf zur Burg und zurück. Bitte auf die Beschilderung achten.

Weitere Infos: www.weinforum-mittelrhein.de

Kartenvorverkauf:

Mittelrhein-Wein e. V., Am Hafen 2, 56329 St. Goar
Mo – Mi – Do 08:30 – 12:00 Uhr, Tel.: 06741-7712 / Fax: 7723,
E-Mail: info@mittelrhein-wein.com

Landwirtschaftskammer Koblenz, Peter-Klöckner-Str. 3, 56073 Koblenz
Mo bis Do 08:00 – 16:00 Uhr, Fr 08:00 – 12:00 Uhr. Tel.: 0261-915930 /
Fax: 9159333

Ticket Regional, www.ticket-regional.de/mittelrhein,
Hotline 0651-9790777, Montag bis Samstag 9.00 bis 18.00 Uhr

Tourist-Office St. Goar, Tel.: 06741-383, E-Mail: touristinfo@st-goar.de



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5.08.2014 von:
5
Aug
gehler
von
Kategorie: Wein & Kulinarik,

Rezept: Italien im Glas

 Zutaten:

Acht Tomaten entkernt und gewürfelt

120 g getrocknete Tomaten

4 Kugeln Büffelmozzarella

120 g Tapenade

120 g Basilikum Pesto

 

Zubereitung:

Die getrockneten Tomaten pürieren. Mit den frischen Tomatenwürfeln vermengen. Mozzarella in Scheiben schneiden.

Nun im Glas schichten: zuerst die Tapenade, dann Mozzarella, Tomaten, Mozzarella und zum Schluss das Pesto.

Selbstverständlich kann man Pesto und Tapanade auch frisch herstellen.

Für die Tapanade Knoblauch, Oliven, Sardellen, Kapern, Olivenöl im Mixer zu einer glatten Paste verarbeiten. Mit Olivenöl auf die gewünschte Konsistenz bringen.

Für das Pesto Parmesan reiben, Pinienkerne anrösten, Basilikumblätter zupfen mit Olivenöl im Mixer zu einer glatten Paste verarbeiten.

 

 

 

 



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31.07.2014 von:
31
Jul
Tina
von

Kalmitweinfest Ilbesheim

Genusszeit entlang der kleinen Kalmit – Kalmitweinfest in Ilbesheim und Weiburgunderwettbewerb

Unweit der Stadt Landau und unterhalb der Kleinen Kalmit liegt der Weinort Ilbesheim. Diese Lage lädt dazu ein, das Weinfest nicht nur im Ort zu feiern, sondern die Weinbergslandschaft unterhalb der Kleinen Kalmit und die landschaftliche Erhebung selbst inklusive ihrer einzigartigen Aussicht mit in das Fest einzubeziehen. So machen sich zehn Weingüter, bestückt mit ihren Weinen und kleinen Gerichten, am zeitigen Samstag auf zur Kleinen Kalmit, um auf dem Weg dahin ihre weißen Zelte aufzuschlagen. Hier oben bewirten sie über das Wochenende die Gäste, die vom Dorfplatz hoch kommen. Und das sind nicht wenige. In der Ortsmitte herrscht typisch pfälzische Weinfeststimmung, mit Schoppenweinen und Pfälzer Küche. Auf dem Rundwanderweg greift man eher zu kleineren Gläsern und leichter Wegzehrung. Die gekonnte Mischung findet großen Zuspruch, weiß der Veranstalter, die Vereinigung “Gast und Wein”. Traditionell begleiten wandernde Musiker die Gäste auf dem Weg zur Kleinen Kalmit.

Klamitweinfest an der Südlichen Weinstrasse

Das Kalmitweinfest an der Südlichen Weinstrasse

In der Ilbesheimer Gemarkung findet besonders der Weißburgunder ideale Standorte, aber nicht nur dort, sondern auch in anderen Teilen der Pfalz, wie die Initiatoren eines Weißburgunderwettbewerbs erkannt haben. Eine Jury sucht die besten Tropfen aus, die Gäste des Kalmitweinfestes haben am späten Samstagnachmittag das Vergnügen, aus diesen acht Spitzenweinen ihren persönlichen Lieblingswein herauszuschmecken. Beim Weißburgunderwettstreit wird ein pfalzweiter “Fachjury und Publikumspreis” vergeben. Der Weißburgunder-Preis ist ein etablierter Wettstreit aus jährlich über 160 Weißburgunder-Weinen, der von der “Vereinigung Gast und Wein Ilbesheim” ausgerufen wird. Die angestellten Weißburgunder Weine werden in einer Vorverkostung von einem Expertenteam, bestehend aus Vertretern der Weinbranche und der Fachpresse, nach dem 100 Punkte-Schema bewertet. Dem Siegerwein winkt der Fachjury-Preis. Unter den eingereichten Weißburgundern werden die acht von der Fachjury am höchsten bewerteten Weine zur Finalverkostung durch das Publikum am Ilbesheimer Kalmitfest zugelassen. Zur Finalverkostung sind alle Besucher des Ilbesheimer Kalmitfestes eingeladen. Der Publikumspreis wird somit nicht von einem Expertenteam, sondern von Endverbrauchern vergeben.

Kalmitweinfest in Ilbesheim

Charmante Stimmung beim Kalmitweinfest in Ilbesheim



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31.07.2014 von:
31
Jul
Tina
von

Weinfest in Mühlhofen – Weintradition trifft auf Weinfestgenuss

Im neu gestalteten Weingut Bietighöfer gibt es im mediterranen Innenhof an der Wein-Lounge, Live-Musik. Am Freitag spielen Six Affair, am Samstag The Huggee Swing Band und am Montag The Oli Dums Band. An allen Tagen gibt es wechselnde Speisen.

Das Weingut Dyck präsentiert neben Bioweinen und Pfälzer Spezialitäten, am Samstag und Sonntag eine frisch zubereitete Spanische Paella. Für die Kleinen ist eine Kinderspielecke eingerichtet. Zum Dessert wird „Meisterliches im Glas“ gereicht. Am Freitag und am Samstag erwartet die Gäste ein Funzelabend mit Gemütlichkeit bei Kerzenschein. Sonntag´s gibt´s Livemusik mit One and a half Men, bevor am Montag die bekannte Coverband Hard To Handle aufspielt.

Einen gemütlichen Weingarten mit großer Schnaps-und Likörtheke findet man im Weingut Martin Bangerth. Neben frischen Schoppenweinen und solchen im Stielglas, wartet ein umfangreiches Speiseangebot auf die Besucher. Von Freitag bis Sonntag unterhalten Jo Paul und Sabrina die Gäste. Am Montag gibt es einen Schaidter Chorés- Volksliederabend, bei dem das Publikum zum mitsingen aufgerufen ist.

Der Gesangverein Mühlhofen lädt zu Musik, Tanz, Pfälzer Spezialitäten und spritzigen, aromatischen Weinen ins Weingut Hartwig Juncker. An allen Tagen werden die Gäste mit Kaffee und hausgemachtem Kuchen verwöhnt. Für musikalische Stimmung sorgen am Freitag und Samstag die bekannten Wasgauer. Sonntag und Montag spielen Ko & Co.

„Wein muss man lieben“ mit diesem Motto empfängt das Familienweingut Bangerth-Rinck in diesem Jahr die Weinfestbesucher. In der Ba-Ri-Lounge können die Gäste das aktuelle Weinsortiment verkosten. Im Sommercafe´ werden Sekt, Secco und Destillate angeboten. Außerdem gibt es am Sonntag Kaffee und Kuchen. Natürlich ist an allen Tagen auch für beste Speisen gesorgt. Am Samstag öffnet man von 12 bis 15 Uhr die Türen zum Mittagstisch. Sonntags ab 10:15 Uhr findet der Gottesdienst zum Weinfest, in pfälzischer Mundart, begleitet von einem Posaunenchor statt.

Weinfestsaisona n der Südlichen Weinstrasse. In geselliger Runde genießen!

Weinfestsaison an der Südlichen Weinstrasse. In geselliger Runde genießen!

Beim Billigheim-Ingenheimer Carneval Verein gibt es am Freitag und Samstag frisch gegrillte Schweinshaxen. Am Sonntag verwöhnen die Narren ihre Gäste mit frischem Rollbraten vom Grill. Montags ist wieder der beliebte Schnitzeltag. Daneben wird täglich eine große Auswahl an anderen Speisen geboten. Am Sektstand vor dem Hof kann man sich an verschiedenen Sommermixgetränken erfrischen.

Auch in diesem Jahr präsentiert der TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim, Südpfalz rockt im Weingut Heißer. Den Auftakt bestreitet am Freitag die Gruppe „Saftwerk“. Am Samstag spielen Insanity Songs von Bon Jovi bis Greenday. Sonntags starten bereits um 11 Uhr RockXn mit musikalischen Leckerbissen. Ab 15 Uhr wirbelt die Tanzschule „Tanzimpuls“ mit etwa 100 Akteuren unter dem Motto „Summer feeling“ über die Bühne. Den Tag beschließen, wird ab 20 Uhr das Hauensteiner „Dorf Disco Projekt“ mit Party pur. Am Montagabend werden „Die dicken Kinder“ dem Publikum einheizen.

Weinfestzeit ist Genusszeit an der Südlichen Weinstrasse

Weinfestzeit ist Genusszeit an der Südlichen Weinstrasse

Eröffnet wird der festliche Reigen am Freitag um 18:00 Uhr, von der Weinprinzessin der Wein-und Ferienregion Landau-Land, Christina Fischer. Wie in jedem Jahr gibt es auch bei der diesjährigen Eröffnung wieder jede Menge „Freischoppen“. Am Sonntag um 14:00 Uhr findet der traditionelle Jakobsritt statt, dem anschließend die Pferdesegnung an der Dorfkirche folgt.



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29.07.2014 von: Weinblog
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Jul
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Strausswirtschaften in Rheinland-Pfalz: Sekt, Prosecco oder doch lieber Wein?

Wenn man Einheimische fragt, was den Reiz von Rheinland-Pfalz ausmacht, werden diese vermutlich als erstes von der landschaftlichen Attraktivität mit seinem mediterranen Klima schwärmen. Nicht zu vergessen natürlich sind die romantisch anmutenden Weinbaugebiete, die zu Wanderungen und Erkundungstouren der kulturellen Sehenswürdigkeiten unter anderem entlang der Deutschen Weinstraße einladen.
Für Genießer, Wanderfreunde und Weinliebhaber stellt die Pfalz zwischen dem Deutschen Weintor in Schweigen-Rechtenbach und Bockenheim ein wahres Paradies dar, denn die rund 85 Kilometer lange Ferienstraße verbindet die Hügellandschaften der Pfalz mit seinen bekannten Weinorten über zahlreiche Wanderwege.

Genuss pur: Wein, Sekt und Prosecco in den rheinländischen Strausswirtschaften
Einen besonderen Stellenwert in den rheinland-pfälzischen Weinbaugebieten nehmen die Strausswirtschaften ein.

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Auch unter dem Namen Besenwirtschaft oder Besenschänke bekannt, öffnen Winzer und Weinbauern für rund vier Monate im Jahr ihre privaten Gastbetriebe.

Bei dieser Gelegenheit kann selbst erzeugter Wein, Sekt oder Prosecco verkostet werden. Gastfreundlichkeit wird in Rheinland-Pfalz bekanntlich groß geschrieben und es gibt wohl kaum eine angenehmere Art, Land und Leute bei regionalen Spezialitäten nebst erlesenen Rebsäften kennenzulernen.
Nicht Einheimische werden vermutlich eine Übersetzung der Speisekarte benötigen, denn wenige Norddeutsche wissen, was sich hinter den kulinarischen Spezialitäten wie Spundekäs, Bibbeliskäs oder Saumagen verbirgt.

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Doch bevor man sich nun für bereits bekannte Köstlichkeiten wie Zwiebel- und Flammkuchen und Wurstplatte entscheidet, möchten wir unbedingt empfehlen, die abgetretenen Pfade zu verlassen, sich auf das Abenteuer Rheinland-Pfalz einzulassen und gänzlich unbekannte regionale Gerichte zu probieren.

Gleiches gilt auch für die Wahl der Getränke, denn es muss nicht immer Wein sein. Natürlich sollten Sie sich Riesling, Grüner Silvaner und Kerner ebenso wenig entgehen lassen wie den beliebten Spätburgunder, Dornfelder oder Portugieser. Aber auch prickelnder Sekt und Prosecco, als Schaum- oder Perlwein, sorgt z.B. an der Deutschen Weinstraße für eine erfrischende Wanderpause.

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Wein, Sekt und Prosecco: Weinfeste entlang der Deutschen Weinstraße
Wie wichtig die Weinkultur in Rheinland-Pfalz ist, ist auch an der Vielzahl der Weinfeste zu erkennen, die mit Beginn der Mandelblüte beginnen und im Spätherbst enden. Ob in den Städten, wie Bad Dürkheim mit seinem bekannten Dürkheimer Wurstmarkt, dem weltweit größten Weinfest oder in den idyllischen Weindörfern und Kleinstädten wie Ingelheim am Rhein. Auch bei den Weinfesten lohnt sich eine Stärkung mit den angebotenen regionalen Spezialitäten, bei dem Wein, Sekt und Prosecco sicher nicht fehlen dürfen.
Dass es qualitative Unterschiede hinsichtlich der regionalen Rebsäfte und den Angeboten im Supermarkt gibt, dürfte jedem Genießer klar sein.
Besonders beim Prosecco scheiden sich die Geister, wie man hier in diesem Test sehen kann. Genau aus diesem Grund sollte man die entspannende Zeit in Rheinland-Pfalz unbedingt genießen, um bei einer Weinprobe die Seele baumeln zu lassen.

Bilder: Commons-Wikimedia, Pixelio



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Wein in Deutschland genießen - Auf Weinreise im WeinReich Rheinland-Pfalz.

Ob Weinprobe, Weinwanderung, die Kombination von Wein & Kultur , Urlaub auf dem Winzerhof oder Weinreise in einer derWeinregionen Deutschlands, das WeinReich Rheinland-Pfalz bietet Freude für Geist und Gaumen. Wein und Kulinarik werden aufs Beste in den Sterne-Restaurants oder beim Besuch einer Straußwirtschaft kombiniert